Nass- und Trockenfutter

Diskutiere Nass- und Trockenfutter im Katzen Ernährung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo liebe Fories, mal wieder habe ich ein paar Fragen, ich möchte gerne wissen was für ein Nassfutter ich am besten füttern kann und welches...
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #1
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ardnas

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Hallo liebe Fories,

mal wieder habe ich ein paar Fragen, ich möchte gerne wissen was für ein Nassfutter ich am besten füttern kann und welches Trockenfutter als Nebenfutter am besten geeignet ist.

Ich möchte meine Lieblinge langsam auf Nassfutter umstellen und habe mir für die Zukunft es so vorgestellt.

Morgens und Abends Nassfutter, das von Reifeisen mit glaub ich 95 % Fleischanteil schmeckte den Beiden ganz gut. & wenn ich bei der Arbeit bin und die beiden doch noch hungerbekommen haben die beiden noch einen Napf mit Trockenfutter.

Wie viel Nassfutter brauchen meine Mietzen ca. am Tag?

Welches Trockenfutter (was alles nicht perfekt ist) ist denn annähernd akzeptabel?

Fragen über Fragen. :uups:


Liebe Grüße
Ardnas
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #2
Morgens und Abends Nassfutter, das von Reifeisen mit glaub ich 95 % Fleischanteil schmeckte den Beiden ganz gut. & wenn ich bei der Arbeit bin und die beiden doch noch hungerbekommen haben die beiden noch einen Napf mit Trockenfutter.
Das Futter kenne ich leider nicht. Gib´s da mal eine genaue Zusammensetzung?

Hier gibt´s meist 3 verschiedene Sorten NaFu im Wechsel, mittel - bis hochwertig. LUX vom Aldi, Bozita (das wird wohl häufiger mal nicht so gut vertragen :eusa_think:) und Porta21. Gelegentlich gibt´s Macs und im Moment noch Schmusy, weil Abby da so drauf steht. Ich würde zumindest 2-3 Sorten füttern, sonst könntest du Probleme kriegen, wenn sich plötzlich die Rezeptur ändert oder das Futter im schlimmsten Falll gar nicht mehr hergestellt wird und deine Katzen nur das fressen.

Wie viel Nassfutter brauchen meine Mietzen ca. am Tag?
Das kommt immer ein bißchen drauf an, wie hochwertig das Futter ist und wieviel TroFu zugefüttert wird. Meine kriegen nicht täglich TroFu und fressen im Schnitt so 200-300 g pro Nase NaFu.

Welches Trockenfutter (was alles nicht perfekt ist) ist denn annähernd akzeptabel?
Ich habe früher immer das Sanabelle gegeben (weil Sky eine leichte Unverträglichkeit hat und genau das eben gut verträgt), mittlerweile sind wir auf Wildcat umgestiegen.
Sonst sind wohl noch Acana und Orijen ganz gut.
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #3
Ich würde ehrlich gesagt, das Trockenfutter weglassen. Es gibt kein wirklich gutes Trockenfutter, aber wenn dann würde ich zu Marken wie Wildcat, Orijen, Acana oder VetConcept raten.

Als meine noch klein waren, haben sie auch nur Nassfutter bekommen, man bekommt dass mit den mehreren Mahlzeiten schon hin, auch wenn man berufstätig ist. Erwachsenen Katzen reichen 2-3 Mahlzeiten am Tag. Da kannst du dich schon grob an die Futterempfehlung der Hersteller halten als Orientierung und dann kommt es darauf an, sind die Katzen deiner Meinung nach vom Gewicht her genau richtig oder sollten sie eher zu oder abnehmen, je nachdem passt du halt die Futtermenge an. Für erwachsene Katzen reichen im Schnitt ca. 200-300 g mittel-hochwertiges Nassfutter.

Ich bin auch kein Freund davon, das Katzen ständigen Zugang zum Futter haben, da geht man immer das Risiko ein, dass sie mehr fressen, als sie brauchen, entweder aus Langeweile oder weil es halt da steht, so wie man selbst ja auch zugreift, wenn abends irgendwelche Snacks auf dem Wohnzimmertisch stehen, dazu braucht man keinen Hunger, aber wenn es halt da steht oder bei mäkligen Katzen, dass sie noch mäkliger werden, weil ihnen der ständige Futtergeruch, den Appetit verdirbt.

Ich würde auch mehr als nur eine Marke füttern. Wenn deine Katzen mal streiken oder der Hersteller die Zusammensetzung ändert, das Futter mal nicht lieferbar ist, hast du dann immer noch anderes Futter zum ausweichen. Außerdem habe ich bis jetzt noch kein Futter gefunden, von dessen Zusammensetzung ich so überzeugt bin, dass ich nur noch eine Marke füttere. Ich denke es ist ausgewogener, wenn man 3-4 Marken füttert, man muss ja nicht gleich soviele Marken füttern wie ich z.B.
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #4
Danke für die schnellen Antworten.

Felix hat ein kleines Problem mit dem Gewicht.
Shiva ist genau richtig, mittlerweile.

Ich hole das futter nochmal und dann sag ich euch mal was drin ist. ;)
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #5
Felix hat ein kleines Problem mit dem Gewicht.
Shiva ist genau richtig, mittlerweile.

Dann solltest du kein Trofu füttern, hat meistens mehr Kalorien als Nassfutter und man verschätzt sich bei Trofu schnell in der Menge, sieht so wenig aus, aber 50-70 g sind schon eine Tagesration für eine erwachsene Katze. Wenn eine deiner Katzen zuviel wiegt, solltest du erst recht kein Futter zur Verfügung stellen für den Hunger zwischendurch, so geht das Gewicht nur noch weiter rauf und nicht runter und erst recht nicht einen Napf Trockenfutter zur freien Verfügung. Trockenfutter wenn überhaupt, dann nur abgewogen und die Futtermenge musst du dann bei der Tagesration an Nass- und Trockenfutter berücksichtigen.
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #6
Hey,

du hast hier ja schon einige Marken und Tipps gesagt bekommen. Am besten du kaufst einfach mal was davon ein und gibst es deinen Katzen. Dann siehst du ja recht gut was sie mögen und was nicht;). An Trockenfutter ist wohl Orijen noch am "gesündestens", aber ich würde wirklich schauen, dass deine Katzen davon wegkommen.
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #7
Wo Art den Thread gerade nochmal ausgegraben hat ;)

Hier steht das Futter auch rund um die Uhr. Zu "Berufszeiten" gibt es morgens gegen 6.45 Uhr und abends zwischen 19 und 19.30 Uhr Futter. In Ferienzeiten gibt es morgens spätestens um 8.45 Uhr und abends zwischen 19.30 und 20 Uhr Futter.
Es sind pro Mahlzeit jeweils ca. 100g Nassfutter pro Katze, morgens gibt´s ´ne Handvoll Trockenfutter dazu, weil der John-Boy sonst schlichtweg verhungern würde.
Unsere Katzen bekommen diverse verschiedene Sorten (Animonda, Miamor, Topic, Lux, Bianca, Saphir, ab und an auch Schmusy, Grau, Christopherus, Bozita....) Also wirklich bunt gemischt....
Inzwischen wissen wir genau, welche Katze welche Sorte bevorzugt - trotzdem müssen sie da durch, dass es immer wechselnde Sorten gibt - aber dadurch, dass wir 5 Katzen haben, gibt´s eben auch mindestens 3, meist 4 verschiedene Sorten pro Mahlzeit, sodass sie immer reichlich Auswahl haben.
Und es ist ganz unterschiedlich - mal bleibt jede Menge übrig, mal sind alle Näpfe ratzeputz leer... Ich denke also nicht, dass unsere Katzen "aus Langeweile" futtern, sondern dass sie einfach recht verwöhnt sind und genau wissen, wenn sie heute keine geeignete Sorte finden, ist morgen sicher eine dabei ;)
Übergewichtig ist hier nur die Dinah, aber das war sie von Anfang an, und dabei ist sie die einzige, die partout keine Leckerchen nimmt und sich zu 90% von Nassfutter ernährt - und das noch nichtmal übermäßig... scheint auch irgendwie Veranlagung zu sein.... alle anderen haben ja die gleiche Futtermenge zur Verfügung, und der Pold ist ein stattlicher Kater mit Idealfigur, Audrey und John-Boy sind eher spirrelig (aber noch nicht ZU dünn), und das neu eingezogene Julchen haut sich derzeit alles rein, was ihr zwischen die Kiemen kommt, hat aber derzeit (noch) Idealfigur - das ist aber noch in Beobachtung ;)

Sorry für den Roman...
LG, seven
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #8
Hallo Ihrs! :)

Ich nutze jetzt auch den Thread hier noch einmal, weil der Header so gut passt und es dann nicht x-fach ewig die gleichen threads gibt.

Hier im Forum wird anscheind sehr wenig von Trockenfutter gehalten - so sieht es zumindest aus, wenn man einige threads überfliegt.

Womit wird das begründet, wie sind solche Erkenntnisse gesichert (und damit meine ich nicht irgendwelche von Whiskas&Co bezahlten Studien)?

Bei meinen sieht es so aus:

- Sie bekommen grundsätzlich so viel Futter, wie sie wollen. Steht immer im grossen Spender zur Verfügung.

- Das ist grundsätzlich Trockenfutter

- Sie sind Freigängerkatzen (was anderes wollte ich auch nie haben)

- Einmal am Tag bekommen die beiden eine kleine 100g-Tüte Nassfutter "shah"v.Aldi geteilt. Also eine für zwei.

- Das Gleiche war auch so bei ihren Vorgängern

---

Ergebnis:

- Meine Katzen haben noch nie Gewichtsprobleme / gestörtes Essverhalten gehabt. Obwohl sie immer so viel fressen können, wie sie wollen, sind sie rank & schlank & gesund.

- Der Tierarzt, der die Vorgänger mal im Alter von 6 Jahren untersucht hat, gab an, dass er nie und nimer 6 Jahre glauben würde, MAXIMAL volle 2 Jahre, weil die Gebisse der beiden im Vergleich zu sonstigen Tigern, die zu ihm gebracht werden, absolut perfekt waren. (bei den anderen würde wohl das Dauernassfutter die Kauleisten sukzessive ruinieren.)


--> Was genau soll jetzt (erwiesener Massen) so schlecht sein am Trockenfutter?

Merci für Eure Tips

LG, Ingo
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #9
Hier verlink an der Stelle mal eine sehr hilfreiche Seite, die ich bei solchen Gelegenheiten immer wieder gern angebe:



Auf der Seite wird ein wunderbarer Vergleich von Trockenfutter zur Maus gemacht, der deutlich die Unterschiede zeigt: zu viel Getreide und damit zu viele Kohlenhydrate, zu wenig Fleisch und zu wenig Flüssigkeit.

Trockenfutter ist damit so ziemlich vollkommen gegensätzlich zu dem, was Katzen in freier Natur fressen.

Der Flüssigkeitsverlust durch Trockenfutter wird auch kaum eine Katzen ausgleichen können, weil es schlicht nicht in ihrer Natur liegt. Sie decken ihren Flüssigkeitsbedarf vorranging durch die Nahrung. Wenn Trockenfutter aber Flüssigkeit entzieht, wird es schwierig. Vor allen Dingen die Nieren leiden darunter, ebenso wie unter dem ohen Getreideanteil, der bei der Verdauung die Nieren belastet.
Eine Nierenschädigung kann man aber erst relativ spät erkennen und auch nur durch ein Blutbild. Die Nieren arbeiten aber noch eine gewisse Zeit lang normal, obgleich sie geschädigt sind. Deswegen sieht man das bei einem Blutbild eben so schlecht.

Man muss einfach von der Natur der Katzen ausgehen - die nun mal ein reiner Fleischfresser ist - um mit etwas logischen Menschenverstand dahinter zu kommen, dass Trockenfutter nicht wirklich artgerecht oder natürlich ist ;)

Bei Freigängern mag das mitunter noch nicht soooo zum Problem werden, wen sie sich draußen entsprechend viel natürliche Nahrung suchen oder bei anderen noch mitfuttern (ist ja nicht selten der Fall, dass Freigänger mehrere Futterlieferanten haben).

Bei reiner Wohnungshaltung aber, wo sicher ist, dass die Katzen sich gar nichts anderes besorgen können, ist Trockenfutter aller höchstens als Leckerchen geeignet. Nassfutter kommt einfach viel näher an die natürliche Ernährungsweise von Katzen dran. Trockenfutter dagegen ist leider nicht selten der Tod auf Raten, weil es eben Nieren und Harnwegserkrankungen fördert.

Sicherlich kann eine Katze auch bei Trockenfuttergabe ein hohes Alter erreichen, allerdings können Raucher das auch, gesund ist es dennoch nicht ;)
 
  • Nass- und Trockenfutter Beitrag #10
Was die Zähne angeht, ist das meiste Veranlagung. Ich habe hier 3 Katzen, die alle drei das selbe Futter bekommen und alle ganz unterschiedliche Zähne haben. Die Krümel hat ein supertolles Gebiss mit schönen weißen Zähnen, der Anton hat ständig Zahnstein und die Flocke hat ein gutes Gebiss und nur an einigen Zähnen ein bisschen zahnstein.

Hier gibt es Trockenfutter als Leckerchen und zum Teil wird das ganz heruntergeschluckt, gelegentlich einmal durchgebissen. Kauen tut hier keiner. INsofern wüsste ich jetzt nicht, warum Trockenfutter gut für die Zähne sein soll.

Nassfutter ist natürlich auch nicht das Non-Plus-Ultra, aber zumindest von den Inhaltsstoffen her natürlicher als Trofu.

Am naturnahesten ist ist immer noch die Fütterung mit Rohfleisch/barf und ganzen Futtertieren (die sich Freigänger ja draußen selber holen, Wohnungskatzen können das nicht)
 
Thema:

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