- Günter und andere Rüden... (+ Dringender Rat bitte - Silvesterproblem) Beitrag #1
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So nun muss ich mal eben einen Hilferuf senden! :/
Günni lebt seit 3 Monaten nun bei mir, wie viele mitbekommen haben kommt er aus einer ungarischen Tötungsstation. Er ist ca 2 1/2 Jahre jung, hört vorbildlich und geht nicht zu anderen Hunden, wenn er von mir die Anweisung bekommt bei mir zu bleiben (Hier, Fuß, Nein).
Ich weiß dass nicht jeder Rüde verträglich mit anderen ist! So nun aber zu meinem Problem:
Ich war vor ca 2 Monaten mit ihm im Auslaufgebiet in Berlin. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich selbst nicht wie er mit anderen Rüden klarkommt und war dementsprechend sehr vorsichtig. Nach vielem zureden anderer sehr netter Hundebesitzer hab ich zugestimmt und ihn auch zu anderen Rüden gehen lassen. Ergebnis:
Die ersten 3 Rüden wurden sofort angepöbelt, egal wie unterwürfig oder dominant sie waren- Günni hat sie trzdm knurrend und bellend auf den Boden gedrückt allerdings konnte man ihn gut dazu bewegen abzulassen bzw es klärte sich von selbst. Dann wurde er von einem kleineren Terrier zurechtgewisen und ab da lief es Perfekt mit allen Rüden im Auslaufgebiet (war da 3 Tage tägl 5 h unterwegs).
Soo... soweit so gut. Ich dachte joa klappt ja jut mit Rüden! Falsch gedacht!
Als wir wieder hier waren, wollte der Pinguin nicht mehr hören und rannte auf jeden angeleinten Hund zu (ja bei angeleinten reagiert er deutlich aggressiver und bei sehr unterwürfigen unangeleinten Hunden ist es auch sehr schlimm!) und hat den auf EXTREMSTE angepöbelt! Also durfte er nur noch an der Leine laufen, es sei denn es wurde Ball gespielt (da ist ihm ALLES andere um ihn herum egal- sogar läufige Hündinnen die ihn anstuppsen werden ignoriert xD ) oder es war weit und breit kein Hund zu sehen.
Das hat sich jedoch relativ schnell wieder gelegt und mein "kleiner" lief wieder artig bei mir und ließ sich jederzeit abrufen.
Vorfall 1:
Nun liefen wir letztens Nachts durch den Park, weit und breit kein anderer Hund, stockfinster, Ich will grad den Ball rausholen, krame in meiner Tasche und sehe aufeinmal wie er einen Punkt fixiert und losrennt. dann gibts nurnoch gebell und geknurre- na super! ich natürlich gleich hingerannt und er war am kämpfen mit einem Terriermix der ihn schon immer angeleint aus Entfernung angebellt und angeknurrt hatte. Hab mir mein Hund gepackt (Günni lies SOFORT von dem kleinen ab) und der Mann ließ seinen mittlerweile abgeleinten Hund immernoch auf meinen zurennen anstatt ihn sich auch zu packen- ich hatte ja meinen schon wieder zurück in die Realität geholt! Der Hund trug leichte Bissverletzungen von sich und Günni wurden nur ein paar Fussel Fell ausgerupft.
Nach dem Vorfall:
Dann nach langem rumgerede mit einer Hundebesitzerin die einen kastrierten Rüden (mittelgroß) hatte, haben wir beide abgeleint und sie haben sogar gespielt! Das ist nun Günnis Kumpel!
Am selben Tag trafen wir auf einen unkastrierten Ridgeback- bzw der Mann ließ seinen Ridge auf Günni zulaufen. Mein Herz rutscht mir natürlich langsam in meine Hose- beide kurz gebalgt und ohne weiteres schnüffelten sie zsmn durch die Gegend und haben das übliche "Markierspielchen" veranstaltet *puuuh*...
Den sehen wir jz ab und zu und bis auf kurzes geknurre und gebalge is alles super. Mir ist aufgefallen, dass Günni sich, wenn der Ridge da ist Beschützend vor mich stellt. Der Hund darf ohne Probleme zu mir, ich kann ihn streicheln, aber Günni passt auf wie ein Adler und kommt ihn ab und zu mal anknurren, wenne r die Meinung hat, dass er Frauchen zu lange zu Nahe gekommen ist (Eifersucht schiebt er allerdings null)
Vorfall 2:
Vor 3 Tagen- Ich mit Günni unangeleint, da kam mir ein Mann mit mittlgroßem Hund (auch unangeleint) entgegen. Er hat seinen sofort angeleint als er Günni gesehen hat, also hab ich das selbe gemacht. Nach kurzem gerede haben wir beide abgeleint, denn beide waren komplett jeweils auf den eigenen ball fixiert- spielten 5 Meter nebeneinander mit ihrem Bällchen. Also dachten wir es wäre alles im grünen Bereich und haben den Hunden erlaubt zu schnuppern. Günni natürlich wie immer aufgebaut- und dann kams. Der andere hat Günni angeknurrt und dieser hat sich sofort wie wild auf ihn gestürzt- Er hing ihm sofort am ohr und der dazugehörigen Kopfhälfte und hat nach leibeskräftigen gezerrt und geschüttelt. Er hat auf nix anderes mehr reagiert! Sind sofort hin und ich hab Günni gepackt und der wollte den Hund partout nicht loslassen! Irgendwie haben wir es geschafft ihn "abzubekommen"- der anndere hatte nun ein Steh- und ein Knickohr und war gut am bluten- der kleine hat mir unendlich leid getan
Nachdem ich Günni aus seinem Rausch holen konnte, hab ich ihn ein paar Meter weiter Sitz machen lassen, um mit dem Besitzer des anderen Hundes zu reden. Dieser war am knurren und bellen wie verrückt (verständlich- Günni hat ihm ja schließlich fast den halbn Kopp abgerissn :shock
. Dem Hund gehts soweit gut- Er hat zum Glück nur die Bisswunde davongetragen.
Ich sehe einfach kein bestimmtes Schema! Hab total Panik ihn zu anderen Rüden zu lassen!!!
Erkenntnisse bis jetzt:
-Knurrt der andere Hund Günni an gibt es keinen Halt- sprich er fängt nie (jedenfalls nicht offensichtlich) als Erster an. Er macht sich groß- der andere auch. Der andere knurrt und Günnis Reizschwelle ist sofort um gefühlte 100% überschritten.
-Umso unterwürfiger der andere Hund, desto mehr und grober pöbelt Günni- Bei Rüden die ihm die Stirn bieten ist er teilw. "besser" drauf.
-Spielzeug-/Futterneid hat er null
-Eifersucht kann man ausschließen
-Ist der andere Hund angeleint
-Kleinere Hunde haben schlechte Sympathiechancen
-Es spielt keine Rolle ob der andere Hund kastriert ist oder nicht.
-er kommt mit JEDER Hündin klar
-vor mir zeigt er NULL dominanz- im Gegenteil. Er kuscht total, wenn ich mal am meckern bin.
Hilfeeee :?: Was tu ich am besten? ihn an garkeine Rüden mehr lassen?! Aber mit manchen versteht er sich doch?? und warum hat es im Auslaufgebiet so super geklappt??? Tipps? Ratschläge?
Das war/ist mein Hauptproblem.
Jz hat sich noch ein kleines Silvesterproblem aufgetan:
Ein Kumpel musste ungeplant zu Silvester seine Freundin mitnehmen (die kann keiner ab- ich kenn sie noch nicht). Jedenfalls war sie der Meinung ihren kleinen unkastrierten Spitzrüden mitnehmen zu müssen.
Jz hab ich das Problem, dass sie den Hund jetzt mit zu der Silvetser"party" (ist eine eher gemütliche Runde und Günni war schon auf Grillabenden etc. dabei- alle lieben ihn und jeder passt auf, ist rücksichtsvoll und es funktioniert wirklich super) mitnehmen will bzw. es zu 95% tun wird. Sie wollen unbedingt gucken ob sich die Hunde vertragen. Es war von anfang an klar und selbsverständlich, dass Günni bei uns, in seiner gewohnten Umgebung Silvester verbringt, damit er Silvester nicht zu große Angst hat. Ich bin strikt dagegen, dass die beiden Hunde Bekanntschaft miteinander machen- denn ich trau Günni zu, dass wenn er den kleinen nicht mag, er ihn packt und als Abendsnack vertilgt, so kleinen Rüden bin ich IMMER aus dem Weg gegangen (außer im Auslaufgebiet und da liefs ja auch super!)... ich glaube nicht dass es gut ist wenn ein 40 kg, 63 Schulterhöhe, muskelbepackter Rüde bei nem Spitz zubeisst und den schüttelt. Die Alte will aber UNBEDINGT probieren ob sich die Hunde verstehen. ALLE kennen meine Meinung, ALLE wissen über Günni bescheid und ALLE wissen dass ich sage: Nein es ist viel zu gefährlich! Desweiteren wie soll man dass denn bitte probieren?! An der Leine tickt Günni zu 90% aus bei Rüden. beide unangeleint lässt null Reaktionsraum zu...
Was meint ihr?! Was mach ich jz??? Bin schon kurz davor zu sagen ich übernehm da keine Verantwortung für, wenn die so dumm ist und das unbedingt riskieren will! -.-
Günni lebt seit 3 Monaten nun bei mir, wie viele mitbekommen haben kommt er aus einer ungarischen Tötungsstation. Er ist ca 2 1/2 Jahre jung, hört vorbildlich und geht nicht zu anderen Hunden, wenn er von mir die Anweisung bekommt bei mir zu bleiben (Hier, Fuß, Nein).
Ich weiß dass nicht jeder Rüde verträglich mit anderen ist! So nun aber zu meinem Problem:
Ich war vor ca 2 Monaten mit ihm im Auslaufgebiet in Berlin. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich selbst nicht wie er mit anderen Rüden klarkommt und war dementsprechend sehr vorsichtig. Nach vielem zureden anderer sehr netter Hundebesitzer hab ich zugestimmt und ihn auch zu anderen Rüden gehen lassen. Ergebnis:
Die ersten 3 Rüden wurden sofort angepöbelt, egal wie unterwürfig oder dominant sie waren- Günni hat sie trzdm knurrend und bellend auf den Boden gedrückt allerdings konnte man ihn gut dazu bewegen abzulassen bzw es klärte sich von selbst. Dann wurde er von einem kleineren Terrier zurechtgewisen und ab da lief es Perfekt mit allen Rüden im Auslaufgebiet (war da 3 Tage tägl 5 h unterwegs).
Soo... soweit so gut. Ich dachte joa klappt ja jut mit Rüden! Falsch gedacht!
Als wir wieder hier waren, wollte der Pinguin nicht mehr hören und rannte auf jeden angeleinten Hund zu (ja bei angeleinten reagiert er deutlich aggressiver und bei sehr unterwürfigen unangeleinten Hunden ist es auch sehr schlimm!) und hat den auf EXTREMSTE angepöbelt! Also durfte er nur noch an der Leine laufen, es sei denn es wurde Ball gespielt (da ist ihm ALLES andere um ihn herum egal- sogar läufige Hündinnen die ihn anstuppsen werden ignoriert xD ) oder es war weit und breit kein Hund zu sehen.
Das hat sich jedoch relativ schnell wieder gelegt und mein "kleiner" lief wieder artig bei mir und ließ sich jederzeit abrufen.
Vorfall 1:
Nun liefen wir letztens Nachts durch den Park, weit und breit kein anderer Hund, stockfinster, Ich will grad den Ball rausholen, krame in meiner Tasche und sehe aufeinmal wie er einen Punkt fixiert und losrennt. dann gibts nurnoch gebell und geknurre- na super! ich natürlich gleich hingerannt und er war am kämpfen mit einem Terriermix der ihn schon immer angeleint aus Entfernung angebellt und angeknurrt hatte. Hab mir mein Hund gepackt (Günni lies SOFORT von dem kleinen ab) und der Mann ließ seinen mittlerweile abgeleinten Hund immernoch auf meinen zurennen anstatt ihn sich auch zu packen- ich hatte ja meinen schon wieder zurück in die Realität geholt! Der Hund trug leichte Bissverletzungen von sich und Günni wurden nur ein paar Fussel Fell ausgerupft.
Nach dem Vorfall:
Dann nach langem rumgerede mit einer Hundebesitzerin die einen kastrierten Rüden (mittelgroß) hatte, haben wir beide abgeleint und sie haben sogar gespielt! Das ist nun Günnis Kumpel!
Am selben Tag trafen wir auf einen unkastrierten Ridgeback- bzw der Mann ließ seinen Ridge auf Günni zulaufen. Mein Herz rutscht mir natürlich langsam in meine Hose- beide kurz gebalgt und ohne weiteres schnüffelten sie zsmn durch die Gegend und haben das übliche "Markierspielchen" veranstaltet *puuuh*...
Den sehen wir jz ab und zu und bis auf kurzes geknurre und gebalge is alles super. Mir ist aufgefallen, dass Günni sich, wenn der Ridge da ist Beschützend vor mich stellt. Der Hund darf ohne Probleme zu mir, ich kann ihn streicheln, aber Günni passt auf wie ein Adler und kommt ihn ab und zu mal anknurren, wenne r die Meinung hat, dass er Frauchen zu lange zu Nahe gekommen ist (Eifersucht schiebt er allerdings null)
Vorfall 2:
Vor 3 Tagen- Ich mit Günni unangeleint, da kam mir ein Mann mit mittlgroßem Hund (auch unangeleint) entgegen. Er hat seinen sofort angeleint als er Günni gesehen hat, also hab ich das selbe gemacht. Nach kurzem gerede haben wir beide abgeleint, denn beide waren komplett jeweils auf den eigenen ball fixiert- spielten 5 Meter nebeneinander mit ihrem Bällchen. Also dachten wir es wäre alles im grünen Bereich und haben den Hunden erlaubt zu schnuppern. Günni natürlich wie immer aufgebaut- und dann kams. Der andere hat Günni angeknurrt und dieser hat sich sofort wie wild auf ihn gestürzt- Er hing ihm sofort am ohr und der dazugehörigen Kopfhälfte und hat nach leibeskräftigen gezerrt und geschüttelt. Er hat auf nix anderes mehr reagiert! Sind sofort hin und ich hab Günni gepackt und der wollte den Hund partout nicht loslassen! Irgendwie haben wir es geschafft ihn "abzubekommen"- der anndere hatte nun ein Steh- und ein Knickohr und war gut am bluten- der kleine hat mir unendlich leid getan
Ich sehe einfach kein bestimmtes Schema! Hab total Panik ihn zu anderen Rüden zu lassen!!!
Erkenntnisse bis jetzt:
-Knurrt der andere Hund Günni an gibt es keinen Halt- sprich er fängt nie (jedenfalls nicht offensichtlich) als Erster an. Er macht sich groß- der andere auch. Der andere knurrt und Günnis Reizschwelle ist sofort um gefühlte 100% überschritten.
-Umso unterwürfiger der andere Hund, desto mehr und grober pöbelt Günni- Bei Rüden die ihm die Stirn bieten ist er teilw. "besser" drauf.
-Spielzeug-/Futterneid hat er null
-Eifersucht kann man ausschließen
-Ist der andere Hund angeleint
-Kleinere Hunde haben schlechte Sympathiechancen
-Es spielt keine Rolle ob der andere Hund kastriert ist oder nicht.
-er kommt mit JEDER Hündin klar
-vor mir zeigt er NULL dominanz- im Gegenteil. Er kuscht total, wenn ich mal am meckern bin.
Hilfeeee :?: Was tu ich am besten? ihn an garkeine Rüden mehr lassen?! Aber mit manchen versteht er sich doch?? und warum hat es im Auslaufgebiet so super geklappt??? Tipps? Ratschläge?
Das war/ist mein Hauptproblem.
Jz hat sich noch ein kleines Silvesterproblem aufgetan:
Ein Kumpel musste ungeplant zu Silvester seine Freundin mitnehmen (die kann keiner ab- ich kenn sie noch nicht). Jedenfalls war sie der Meinung ihren kleinen unkastrierten Spitzrüden mitnehmen zu müssen.
Jz hab ich das Problem, dass sie den Hund jetzt mit zu der Silvetser"party" (ist eine eher gemütliche Runde und Günni war schon auf Grillabenden etc. dabei- alle lieben ihn und jeder passt auf, ist rücksichtsvoll und es funktioniert wirklich super) mitnehmen will bzw. es zu 95% tun wird. Sie wollen unbedingt gucken ob sich die Hunde vertragen. Es war von anfang an klar und selbsverständlich, dass Günni bei uns, in seiner gewohnten Umgebung Silvester verbringt, damit er Silvester nicht zu große Angst hat. Ich bin strikt dagegen, dass die beiden Hunde Bekanntschaft miteinander machen- denn ich trau Günni zu, dass wenn er den kleinen nicht mag, er ihn packt und als Abendsnack vertilgt, so kleinen Rüden bin ich IMMER aus dem Weg gegangen (außer im Auslaufgebiet und da liefs ja auch super!)... ich glaube nicht dass es gut ist wenn ein 40 kg, 63 Schulterhöhe, muskelbepackter Rüde bei nem Spitz zubeisst und den schüttelt. Die Alte will aber UNBEDINGT probieren ob sich die Hunde verstehen. ALLE kennen meine Meinung, ALLE wissen über Günni bescheid und ALLE wissen dass ich sage: Nein es ist viel zu gefährlich! Desweiteren wie soll man dass denn bitte probieren?! An der Leine tickt Günni zu 90% aus bei Rüden. beide unangeleint lässt null Reaktionsraum zu...
Was meint ihr?! Was mach ich jz??? Bin schon kurz davor zu sagen ich übernehm da keine Verantwortung für, wenn die so dumm ist und das unbedingt riskieren will! -.-