Aggressiver, bzw. ängstlicher Hund

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  • Aggressiver, bzw. ängstlicher Hund Beitrag #1
S

Struwelpeter

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Hallo ihr Lieben,

ich hoffe jemand von euch kann mir helfen1

Unser Hund Rocky ist aus dem Tierheim. Wir haben ihn mit ca. 5 Monaten bekommen. Schon am Anfang haben wir gemerkt, dass er auf einzelne Fußgänger komisch reagiert, er hat die Haare gestellt und nach den Personen geschnappt. Mit viel Geduld und Lob haben wir das eigentlich in den Griff bekommen - wenn er an der Leine ist.
Wir sind mit ihm in die Hundeschule gegangen (auch wegen o. g. Problem), aber es haben sich sehr viele Leute über ihn beschwert - weil er Super-Sex (hat vor seiner Kastration alles angesprungen) war und sehr grob spielt, die Trainerin meinte zwar, es wäre okay, aber naja....

Am Anfang konnten wir auch noch Besuch empfangen. Er hat zwar ebenfalls die Haare gestellt, ist einmal an der Person hochgesprungen und dann war alles okay. Mittlerweile schnappt er nach den Leuten.
Die Hundetrainerin konnte uns nicht mehr helfen, bzw. hat das Problem immer weiter weg geschoben. Die Tierärztin empfiehlt uns wieder die Hundetrainerin usw.
Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Wir haben einen großen Garten, in dem ich ihn gerne springen lassen würde, aber sobald jemand kommt, tickt er aus - wir bekommen schon keinen Besuch mehr.
Außerdem bin ich im 6. Monat schwanger und habe Angst, dass er auf das Kind negativ reagiert.

Ich möchte ihn auf keinen Fall hergeben, aber so geht es nicht weiter. Ich habe etwas von Rescue-Tropfen gehört? Nützen die was? Auch bei meiner Art von Hund? Kann mir jemand Tipps diesbezüglich geben?

Für eure Hilfe bin ich euch sehr dankbar1

Liebe Grüße
Struwelpeter
 
  • Aggressiver, bzw. ängstlicher Hund Beitrag #2
Das Verhalten von deinem Hund solltest du durchaus ernst nehmen, wenn ihr jetzt nichts dagegen macht, wird es nur schlimmer.
Rescue- Tropfen sind Notfalltropfen und gehören zu den Bachblüten. Sie werden vor allem bei Tiere mit seelischen und psychische n Problemen eingesetzt und bestehen aus Pflanzen.
Du kannst deinen Hund gerne mit Bachblüten unterstützen, jedoch darf ein "richtiges" Training mit dem Hund nicht zu kurz kommen.
 
  • Aggressiver, bzw. ängstlicher Hund Beitrag #3
Das Verhalten deines Hundes lässt darauf schließen das er sehr verunsichert ist. Du mußt dem Hund eine klare Führung geben, einen klaren Tagesablauf und Sicherheit. Das hört sich viel leichter an als es ist.
Wie sieht denn der Tagesablauf für deinen Hund aus?
 
  • Aggressiver, bzw. ängstlicher Hund Beitrag #4
Naja, das mit dem Tagesablauf ist bis jetzt noch so eine Sache.
Mein Mann arbeitet im 4 Schichtbetrieb, d. h. Nacht, Spät, Früh und dann eine Woche frei.
Ich bin auch ganztags berufstätig - noch, bis der Mutterschutz beginnt. Wenn mein Mann arbeitet und ich im Geschäft bin, dann ist der Hund bei meinem Schwiegervater. Ich weiß, dass das für ihn nicht besonders gut ist, aber eine andere Lösung hatten wir nicht. Ich bin auch froh, wenn ich ab April zu Hause bin, denn meine Schwiegereltern sind eifersüchtig darauf, dass wir für den Hund Bezugsperson sind (nach eigenen Aussagen) - er darf dort auch alles - auch wenn wir nein sagen. Ich hoffe, dass sich das alles ändert, wenn ich daheim bin, wenigstens ein Stück weit.
Ja, ansonsten machen wir jeden Tag unsere Übungen, schon allein aus dem Grund, da die Trainerin damals bei einem Bindungstraining gemeint hat, dass er sehr dominant sei und uns kontrollieren möchte. Das klappt auch alles einwandfrei, aber wie gesagt, wehe es kommt jemand.

Habt ihr sonst noch Tipps??? Glaubt ihr, dass das mit den Rescue-Tropfen ratsam wäre?
Unsere Tierärztin hält davon nichts, sie ist auch der Meinung, dass wir wieder zu der Trainerin gehen sollten (die uns aber nicht geholfen hat).
 
  • Aggressiver, bzw. ängstlicher Hund Beitrag #5
Ich kenne diese Tropfen nicht, aber euer Problem liegt meines erachtens darin das ihr nicht Konsequent mit dem Hund umgeht. Er braucht klare Regeln und Kommandos die auch von niemandem untergraben werden. Das gilt gerade wenn es sich um einen dominaten Hund handelt. Wenn er keinen von euch als Führungsperson anerkennen kann, dann verlangt sein Instinkt das er das macht. Das müßt ihr euch erarbeiten, mit Tropfen geht da wenig. Spätestens wenn du zuhause bist muß es für den Hund einen klaren Tagesablauf geben, und die Kommandos die du übst mußt du auch durchsetzten. Dabei ist es wichtig das du ruhig und gelassen, aber eben Konsequent vorgehst. Wenn dein Kind erst da ist wirst du erst mal kaum noch Zeit für den Hund haben, bis dahin solltet ihr den Hund im Griff haben.
 
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