- So, jetzt bin ich verwirrt, was ist denn nun richtig? Beitrag #1
Loua
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Hallo Leute,
ich hoffe ihr könnt mir mit ein paar Meinungen, Fakten, Erfahrungen, ach was auch immer, her damit
weiterhelfen und zwar...
hab gestern mit "unserer" Hundetrainerin telefoniert, dazu muss ich sagen, die Dame ist wirklich sehr kompetent, erfahren, korrigiert absolut auf den Punkt, übersieht keinen noch so kleinen Fehler/Inkonsequenz bei mir. Aber, man merkt, dass sie meine happy-peppi (wink zu Finou) Art nicht mag, sie selbst ist ausgebildete (sagt man das hier so?) Jägerin und besitzt 5 unterschiedliche Jagdhunde. Zu meiner Kleinen ist sie absolut verständnisvoll und "nachsichtig", schließlich ist sie ja erst seit 7 Wochen bei mir + war bis zu diesem Tag im TH und es wurde ihr noch nichts beigebracht, klar. Dazu ist sie mein erster Hund, 20Jahre Katzenerfahrung zählt ja in dem Fall nicht ;-), also ein bisschen Nachsichtigkeit mit mir wäre vielleicht schon fair.
Zu meiner eigentlichen Frage: sie meinte gestern mein "Handwerkszeug" sei total falsch, ich soll die Schleppleine NICHT ans Geschirr, sondern an ein breites Halsband mit Zugstop machen. Auf meinen Einwand, dass die gängige Meinung aber klar ist, Schleppleine ans GESCHIRR auf keinen Fall ans Halsband meinte sie, dass ich ja keine Ahnung habe und genau durch so "unwissende Leute wie mich" (aha...) den Hunden Schaden zugefügt wird, weil ihnen das Rückgrat verletzt würde. Aber beim Halsband wird doch der Kehlkopf geschädigt oder nicht? Also ganz ehrlich, wie gesagt ich bin wirklich Laie, aber da sagt mir mein Beobachtungsverstand, dass die Kleine wenn sie mit ihrem soft-Geschirr (x-förmig) in die Leine läuft BEI WEITEM doch nicht so viel abkriegt wie wenn sie in ein Halsband, auch wenns breiter ist, reinläuft. Oder liege ich da echt so falsch?? Ihr Argument war, dass der Hund mit dem Zugstophalsband praktisch gleich das Negativ-feedback in-die-Leine-laufen-tut-aua-und-ist-scheiße-also-mach-ichs-nicht-mehr bekommt, viel direkter als mit dem Geschirr, wo er ganz andere Kräfte aufbringt und nicht so unmittelbar das Negativ-feedback bekommt. Gut, das kann schon sein, aber ich bin doch für die Gesundheit meines Hundes verantwortlich, weil die Kleine natürlich (noch) in die Leine läuft wenn sie Wild sieht, wir üben ja schon dran, aber das dauert ja, bzw wird vielleicht nie "weg" sein. Klar kann ich sagen, ja mei, da ist der Hund selber schuld, wenn er wie blöd in die Leine läuft, dann merkt er schon, dass es ihm weh tut, aber hey, ich kann das kleine Kind auch auf die Ofenplatte fassen lassen, merkts dann schon. Das ist doch furchtbar so ne Einstellung, oder bin ich da schon wieder viel zu "verweichlicht" wie sie findet???
Sorry, ist wirklich viel Text geworden, danke an alle, die sich die Lesemühe gemacht haben ;-)
ich hoffe ihr könnt mir mit ein paar Meinungen, Fakten, Erfahrungen, ach was auch immer, her damit
hab gestern mit "unserer" Hundetrainerin telefoniert, dazu muss ich sagen, die Dame ist wirklich sehr kompetent, erfahren, korrigiert absolut auf den Punkt, übersieht keinen noch so kleinen Fehler/Inkonsequenz bei mir. Aber, man merkt, dass sie meine happy-peppi (wink zu Finou) Art nicht mag, sie selbst ist ausgebildete (sagt man das hier so?) Jägerin und besitzt 5 unterschiedliche Jagdhunde. Zu meiner Kleinen ist sie absolut verständnisvoll und "nachsichtig", schließlich ist sie ja erst seit 7 Wochen bei mir + war bis zu diesem Tag im TH und es wurde ihr noch nichts beigebracht, klar. Dazu ist sie mein erster Hund, 20Jahre Katzenerfahrung zählt ja in dem Fall nicht ;-), also ein bisschen Nachsichtigkeit mit mir wäre vielleicht schon fair.
Zu meiner eigentlichen Frage: sie meinte gestern mein "Handwerkszeug" sei total falsch, ich soll die Schleppleine NICHT ans Geschirr, sondern an ein breites Halsband mit Zugstop machen. Auf meinen Einwand, dass die gängige Meinung aber klar ist, Schleppleine ans GESCHIRR auf keinen Fall ans Halsband meinte sie, dass ich ja keine Ahnung habe und genau durch so "unwissende Leute wie mich" (aha...) den Hunden Schaden zugefügt wird, weil ihnen das Rückgrat verletzt würde. Aber beim Halsband wird doch der Kehlkopf geschädigt oder nicht? Also ganz ehrlich, wie gesagt ich bin wirklich Laie, aber da sagt mir mein Beobachtungsverstand, dass die Kleine wenn sie mit ihrem soft-Geschirr (x-förmig) in die Leine läuft BEI WEITEM doch nicht so viel abkriegt wie wenn sie in ein Halsband, auch wenns breiter ist, reinläuft. Oder liege ich da echt so falsch?? Ihr Argument war, dass der Hund mit dem Zugstophalsband praktisch gleich das Negativ-feedback in-die-Leine-laufen-tut-aua-und-ist-scheiße-also-mach-ichs-nicht-mehr bekommt, viel direkter als mit dem Geschirr, wo er ganz andere Kräfte aufbringt und nicht so unmittelbar das Negativ-feedback bekommt. Gut, das kann schon sein, aber ich bin doch für die Gesundheit meines Hundes verantwortlich, weil die Kleine natürlich (noch) in die Leine läuft wenn sie Wild sieht, wir üben ja schon dran, aber das dauert ja, bzw wird vielleicht nie "weg" sein. Klar kann ich sagen, ja mei, da ist der Hund selber schuld, wenn er wie blöd in die Leine läuft, dann merkt er schon, dass es ihm weh tut, aber hey, ich kann das kleine Kind auch auf die Ofenplatte fassen lassen, merkts dann schon. Das ist doch furchtbar so ne Einstellung, oder bin ich da schon wieder viel zu "verweichlicht" wie sie findet???
Sorry, ist wirklich viel Text geworden, danke an alle, die sich die Lesemühe gemacht haben ;-)