Mein erster Hund, ich möchte ihm gerecht werden.

Diskutiere Mein erster Hund, ich möchte ihm gerecht werden. im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Irgendwann ist der Hund da und muss gefüttert werden :D Da muss man dann einfach eine Entscheidung treffen nach seinem Bauchgefühl und davon...
Infano

Infano

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Irgendwann ist der Hund da und muss gefüttert werden :D
Da muss man dann einfach eine Entscheidung treffen nach seinem Bauchgefühl und davon ausgehen, dass man recht hat. Sicher
kann man es immer besser machen. Aber wie gesagt, irgendwann muss auch mal gut sein :)

Zum Fördern gibt es ganz viel bei "Hundesport" :D
Du kannst mit deinem Hund in die Hundeschule, Erziehung und/oder Hundesport, du kannst ihm Tricks beibringen, Dummytraining, etwas "Waldagility" (also einfach was da ist zum Balancieren oder drauf springen nutzen) du kannst ihn Futter suchen lassen, Hundespiele gibt es auch zu Hauf...
Die Möglichkeiten sind schier unendlich und es kommt auch darauf an, was deinem Hund und dir Spaß macht.
 
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12easy11

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Okay ich danke dir :) Aber was genau meinst du mit "irgendwann muss auch mal gut sein"? Meinst du ich sollte das alles einfach auf mich zukommen lassen? Oder worauf bezog sich das jetzt..:eusa_eh:
Ich versuch ja nur mich gut vorzubereiten..das Themen mal nicht so genau beantwortet werden können, weil die sehr umfangreich sind kann ich verstehen..Aber so ein kleiner roter Faden schadet ja nicht, denk ich zumindest ;)
 
Infano

Infano

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Nein nein, ich meinte mit dem Essen. Dass man sich da am Anfang genau einliest und alles ist normal und ja auch gut. Aber irgendwann muss man es einfach gut sein lassen und Entscheidungen treffen, von denen man dann annimmt dass sie gut sind :D
Darum ging es mir einfach. Man kann jedes Futter bis zur Unkenntlichkeit analysieren und schlecht reden... damit muss man dann irgendwann einfach leben :D

Dass du dich jetzt schon informierst und nach allem fragst finde ich super! Also bitte... weiter löchern :D
 
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12easy11

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Ah okay :) Ja das mit dem Futter wird man dann sehen wenns so weit ist ;)

Mich würde noch interessieren ob jemand mit Hundesittern schon Erfahrung gemacht hat? Ob die Personen vertrauenswürdig sind?

Und hat jemand eine Idee wie ich den Hund an meine Kaninchen gewöhnen kann? Ich möchte gerne das der Hund die Kaninchen angucken kann, aber vom Käfig und Gehege fern zu bleiben hat!
Das würde ich dann auch am liebsten gleich im Welpenalter machen. Eines meiner Kaninchen ist sehr neugierig, ich möchte nicht, dass wenn es mal an den Rand des Auslaufs kommt, um den Hund zu beschnuppern und dann der Hund nach dem Kaninchen schnappt oder sonstiges :shock:

Und noch einmal eine Grundlegene Frage zu den Welpen: Ich hab gelesen, dass man sie möglichst überall hin tragen sollte, aufgrund der Gelenke. Zb die Treppen hinauf, oder keine großen Zerrspiele spielen sollte wegen dem Gebiss..Ab wievielen Wochen darf der Welpe so etwas denn? Oder wann darf ich mit sowas langsam anfangen?

Bin für jede Antwort und auch Erfahrung dankbar =)
 
Infano

Infano

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Naja, da im Prinzip jeder Hundesitter werden kann wird dir da wohl keiner wirklich eine Antwort darauf geben können. Ich würde den einfach vorher mit Fragen löchern, was für ihn/sie Erziehung ist etc. pp. und dann wohl einfach nach Sympathie entscheiden.
Und natürlich dann den Hund beobachten. Wie kommt er nach Hause? Wie verhält er sich, wenn der Hundesitter wieder in der Tür steht?

Außerdem würde ich wohl niemanden so ganz alleine mit dem Hund alleine oder Gassi gehen lassen. Erstmal zu zweit und dann nimmst du dich einfach zurück, dann siehst du ja, wie derjenige mit deinem Hund umgeht.

Ich würde einen "Bannkreis" drum ziehen. Also eine Linie (ein Seil) nehmen, über das der Hund NIEMALS drüber darf. Außerdem natürlich nicht alleine lassen. Ich denke, gerade als Welpe kriegt man das hin, dass der die Kaninchen als selbstverständlich zum Haushalt gehörend wahrnimmt. Ist aber auch Hundeabhängig :D

Ob das aber deine Kaninchen stresst weiß ich nicht, das solltest du wohl im Ninchen-Forum nach fragen.

Das mit den Treppen ist meines Wissens nach nicht wissenschaftlich bewiesen. Ich kenn´s auch so, dass Hunde schonmal Stufen machen sollten, weil das das räumliche Sehen fördert. Erscheint mir auch logisch. Also würde ich wohl den Hund schon ab und an mal laufen lassen, hauptsächlich aber tragen weil man ja doch nie weiß :D
Aber sonst würde ich das kleine Ding nicht tragen. Bissl Gassi kann es ja schon selbst gehen, und ich finde das auch wichtig, dass es selbst läuft. Und bitte auch nicht hochnehmen, wenn da andere Hunde kommen...

Zerrspiele... naja, nicht so doll halt. Ich würde das aber auch vom Hund abhängig machen.
 
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12easy11

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Nene das weiß ich, sonst ist der Hund nur noch mehr verunsichert und wird in seiner Angst verstärkt, das wollen wir ja nicht ;)
Und meinen Kaninchen wird leider nichts anderes übrig bleiben, als den Hund auch zu akzeptieren, da sie nun mal im Wohnzimmer stehen müssen. Aber ich werde sie natürlich keinem Stress aussetzen, indem ich den Hund und die Hässchen vorstelle oder sowas. Der Hund soll lernen: Kaninchen sind tabu.

Wo du das mit dem Gassi gehen erwähnst...wie lange kann ein Welpe eigentlich mit 9 Wochen am Stück Gassi gehen? Da kann man sicher auch noch keine Runde machen, wie mans nachher, wenn der Hund größer ist geplant hat oder?

Da kommt mir noch eine Frage die mich schon länger beschäftigt...Beim Gassi gehen: ich bin mit dem Welpen unterwegs und mir kommt ein riesen Hund entgegen. Der Welpe wird wahrscheinlich je nach Charakter total übermütig spielen wollen? Wie kann ich an dem anderen Hund erkennen, dass er meinen Welpen nichts böses möchte?? Also an der Körpersprache meine ich.
Oder auch wenn mein Hund älter ist..Was sind eindeutige Hundezeichen für "gleich gibts Zoff" oder "die wollen sich nur beschnüffeln"?:shock:
 
LiaPfote

LiaPfote

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Hey du,
besonders die Asiaten brauchen eine feste Bezugsperson, an der sie sich orientieren können. Es ist immer am besten, wenn bloß eine Person mit dem Hund trainiert. Zumindest ist es oft bei Akitas so und auch bei Shibas und Japanspitzen hab ich das schon erlebt. Wenn ich am Beispiel meines akitas erzähle, dann kann ich nur sagen: Ich bin seine Bezugsperson. Sage ich Platz, macht er es. Sagt ein anderer aus meiner Familie Platz überlegt er es sich dreimal(oder er wartet, bis ich den Raum betrete). Ich denke, dass du und dein Freund das schon irgendwie regeln solltet, wer hauptsächlich etwas mit dem Hund macht und wer mit ihm dann auch hauptsächlich trainiert. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten und weiß nicht, wie es außerhalb meines Umkreises ist ;)
Was das Tragen und Zerrspiele angeht: Treppen sollte der Hund noch hochgetragen werden, wenn es mal eine Treppe ist, okay. Aber nicht andauernd. Und Zerrspiele etwas vorsichtiger, damit die Zähnchen nicht rausfliegen. (Wir hatten einen aussie in der HuSchu, dem deswegen drei Zähne gefehlt haben)
lg
 
Infano

Infano

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Ich denke, dass du und dein Freund das schon irgendwie regeln solltet, wer hauptsächlich etwas mit dem Hund macht und wer mit ihm dann auch hauptsächlich trainiert. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten und weiß nicht, wie es außerhalb meines Umkreises ist ;)
Gut, wir haben jetzt keinen Japaner :D Aber mein Hund hört auf mich und meinen Freund gleich gut. Wir machen ja auch beide gleich viel mit ihm.
Habt ihr bei Jakko denn schonmal ausprobiert wie es ist, wenn jemand aus deiner Familie ähnlich viel übt?
 
LiaPfote

LiaPfote

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Jap, wir waren sozusagen gleichzeitig mit ihm in der Huschu und er war einfach nur verwirrt und hat dann gar nichts mehr gemacht. Mit einer Bezugsperson ist er eindeutig besser dran und dieses Ereignis habe ich auch bei anderen Asiaten beobachtet.
 
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12easy11

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Also ist der Japanspitz auch eher auf eine Person "geprägt"? Weil du auch was von Japanspitzen geschrieben hattest..
Das würde mir wiederrum auch bisschen leid tun dann, weil er ja 5 Stunden ohne mich sein müsste..Oder wie ist das bei deinem Akita?
 
Infano

Infano

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Okay..
Naja gut, in der HuSchu waren wir nicht beide mit ihm, nur ich. Man kann aber sagen, dass er auf mich zuverlässiger hört, bei meinem Freund andersund in "Ernstfällen" besser. Der ist einfach lauter und größer und deswegen schon von Anfang an mehr Respekt. Dafür kann er mit mir besser kuscheln... :D
Wie das bei Asiaten ist keine Ahnung, ich kenne ja keinen persönlich. Aber da würde ich mir dann wohl schon ein paar anschauen vorher. :)
 
LiaPfote

LiaPfote

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Ja, ich konnte das bis jetzt bei den dreien beobachten, die ich getroffen habe. Da war meistens das Herrchen Luft und da hab ich sogar noch nachgefragt, beim dritten mal.
Jakko ist auch teilweise bis zu 8 Stunden ohne mich, weil ich ja dann in der Schule bin. es sind natürlich andere Rudelmitglieder da, daher ist das für ihn in Ordnung. Allerdings macht er danach alles mit mir, darf mit zu freunden, zu Terminen, in die Stadt etc. Natürlich sind sie geeignete Familienhunde und akzeptieren alle, aber da sollte immer eine Person das Alpha-Tier sein.
 
A

ambra123

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Hi, als Welpe ist der ja ganz süß, aber wenn er ausgewachsen ist, wäre er glaube ich nicht so meins. Ich habe einen Magyar Vizsla. DIe sind zwar schwerer zu erziehen, abe rsie haben das beste Hundewesen, das ich je kenne. Einfach der hamma. Aber ich glaucbe das ist kein Anfängerhund. UNd für diesen hund ist das auch nicht so schön im Tierheim zu laden, klar für keinen hund ist das schön. Aber bei denen st es ganz besonders, spreche aus eigner erfahrung:lol::tier2:
 
LiaPfote

LiaPfote

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@ambra123: Warum sollte es für die ganz besonders schlimm sein? :eusa_eh: Jeder Hund ist anhänglich und jeder Hund möchte jemanden haben der einen liebt. Und das Wesen ist von Hund zu Hund abhängig. Nicht unbedingt rasseabhängig. Denn die SoKas sind ja nun nicht wirklich Bestien und auch Labradore können mal zubeißen-alles Erziehungssache
 
Infano

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Ambra: Das ist ja zum Glück Geschmackssache. Einen Jagdhund mag ja auch nicht unbedingt jeder.
Und ob das Tierheim für einen Hund traumatisch ist oder nicht ist meiner Meinung nach Charakterfrage und nicht Rassebedingt.

Lia: Puh, echt? Sowas gibt´s? Würde hier ja in einen Kampf um den Alpha-Posten ausarten, glaube ich :D Wenn wir zu dritt Gassi gehen gibt zwar meist mein Freund die Kommandos, weil ich einfach mal genieße, nicht ständig auf den Hund achten zu müssen. Aber wenn ich dann ein Kommando gebe hört mein Hund auch. Der hat von Anfang an gelernt, dass er auf uns beide zu hören hat... zum Glück scheint meinem das also nicht so wichtig zu sein :D
 
LiaPfote

LiaPfote

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Na ja, die Asiaten sind ja auch...speziell ^^ Jakko ist eigentlich ein gutes Beispiel dafür. Wenn du Pearless fragst, dann wirst du auch erfahren, wie Jakko hier bei uns im Haushalt drauf ist. Auf mich reagiert er durchweg schneller, ohne dass ich die Stimme irgendwie erheben muss und das Kommando tausendmal wiederhole.
 
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12easy11

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Einfach toll...Ich hoffe immer dass ich mit meinem zukünftigen Japanspitz auch einmal ein so tolles Team bilde und alles so wird wie ich es mir vorstelle :roll:
Es wird zwar sicher auch mal Momente geben in denen nichts klappt, aber das schreckt mich nicht ab. Nur schade das es noch so lange dauert :( Aber jetzt schon einen Welpen zu holen wäre auch nicht richtig.
Außerdem ist "mein" Welpe noch nicht geboren^^Und die Wartezeit ist ganz schön hart muss ich gestehen..immerhin dauert es noch fast ein ganzes Jahr oO
 
Pewee

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Andererseits, mir würde dieses "nur den Kopf streicheln" nicht reichen :eusa_shhh: Wenn ich zuhause bin und die anderen begrüßt habe, muss ich Sunny dann einfach mal umarmen und sie knuddeln (nicht übermäßig gemeint, eher kurz) :uups: Wobei ich darin kein Problem sehe, solange der Hund einen nicht anspringt und auch nichts dagegen hat...
*lach* Kann ich verstehen. Bei mir ist das nicht so tragisch, weil ich ja weiß, dass wir danach ganz viel knuddeln und toben können. In der Regel sinds wirklich nur 1-2 Minuten, die ich sie erstmal runterkommen lasse und dann kann man sich richtig, aber eben auch ruhig begrüßen. Hat sich auch gut bewährt. Ich hab Hanna für alle Fälle nochmal getrennt das Alleinsein beigebracht, weil sie öfter auch mal ohne Jerry ist und sie orientiert sich schon der stark an der Stimmung anderer. Wenn ich ruhig bin, ist sie es auch. Das hat uns gut geholfen, weil ich beispielsweise bei meinem Freund keine Monate investiert hab, damit sie mal 3-4 Stunden problemlos allein bleibt.


Ich find übrigens dieses Argument "ginge es danach, dürften ja nur Arbeitslose einen Hund haben" echt seltsam. Wer hat denn die Regel aufgestellt, dass jeder einen Hund haben darf? Wer hat es denn mal für in Ordnung erklärt, dass auch Berufstätige einen Hund haben dürfen, wenn der Hund 8-9-10 Stunden oder länger allein sein muss? Ich will jetzt keinen verurteilen, der es so macht, aber für mich ist das wieder dieses Typische "wir machen uns alles untertan". Vielleicht ist es ja einfach so, dass solche Berufstätigen einen Hund einfach nicht halten können, weil es nicht in Ordnung ist. Für manche ist es irgendwie total trivial, dass jeder einen Hund halten darf, egal wie lang er weg ist, aber wenn man mir solche Argumente ins Gesicht knallt, kann ich echt keine Notwendigkeit an dieser vermeintlichen Tatsache erkennen. Wenn mir jemand sagt "dann dürften ja nur Arbeitslose oder Hausfrauen einen Hund halten", könnte ich genauso sagen "ja, offensichtlich ist das so". :eusa_think:
 
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12easy11

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Das hat uns gut geholfen, weil ich beispielsweise bei meinem Freund keine Monate investiert hab, damit sie mal 3-4 Stunden problemlos allein bleibt.
Den Satz versteh ich irgendwie nicht :eusa_think:

Und zu dem anderen muss ich sagen, dass mich das halt sehr gewundert hab..ich kann ja nun nicht aus eigener Erfahrung reden, aber bei dem was ich so gelesen hatte (In anderen Foren: max. 5 Stunden, nicht länger alleine lassen,usw), kam mir das doch schon ganz schön lang vor =/ In anderen Foren hab ich dann gelesen "dann ist ein Hund nicht das richtige für dich". Hm, fragt sich nur wie man das sieht :eusa_think: Ein Gesetz gibt es schließlich nicht..
 
Pewee

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Blubber ich wieder wirres Zeug? :D Die Situation war diese, dass meine Hündin schon bei mir gelernt hat, allein zu bleiben - mit meinem Rüden zusammen. Wenn wir aber öfter bei meinem Freund sind, habe ich ihr das für alle Fälle nochmal separat beigebracht, weil es ja auch eine andere Umgebung und ohne meinen Rüden ist. Ich wollte aber für dieses Alleinbleiben nicht mehr so viel Zeit investieren, weil sie es prinzipiell kennt und ich ungerne mit Kanonen auf Spatzen schieße. Meine Hündin orientiert sich sehr stark an der Stimmung anderer. Wenn ich ruhig bin, ist sie es auch. Wenn ich mal unruhig bin, merkt sie das und wird auch unruhig. Dadurch, dass ich immer ruhig blieb beim Gehen und Wiederkommen, konnte ich das auf sie übertragen und es fiel ihr schneller leicht, allein zu bleiben und ich konnte das Training entsprechend kurz halten. Sie reagiert schnell drauf, wenn man aus Dingen was Besonderes macht, deswegen muss ich da immer aufpassen. Nach 2 Wochen konnte ich sie so problemlos 3-4 Stunden allein lassen (wohlgemerkt kannte sie aber das Alleinsein prinzipiell schon).

Die Frage, die man sich bei so langen Zeiten eben stellen muss: Ist das für den Hund wirklich ok? Kann man das dem Hund wirklich zumuten? Oder sagt man das nur, um die eigene Haltung zu rechtfertigen und um selbst einen Hund halten zu dürfen? Ich bin mit einer ganz anderen Einstellung aufgewachsen, was vielleicht mein Problem ist. Meine Mutter ist Hausfrau und bei uns war es nie der Fall, dass der Hund täglich 8 Stunden und länger allein ist. Man geht ja nicht nur 8 Stunden arbeiten. Vielleicht hat man mal Überstunden, einen relativ langen Fahrtweg und einkaufen muss man ja auch irgendwann. Bei solchen Entscheidungen muss man wirklich schauen, ob man das wirklich in Ordnung findet oder ob da nur der Egoismus aus einem spricht.
 
Thema:

Mein erster Hund, ich möchte ihm gerecht werden.

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