Zweithund?

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  • Zweithund? Beitrag #1
Fuchsschweif

Fuchsschweif

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Hallo, würde gerne eure meinung zu folgendem haben:
Ich habe eine 1-jährige hündin, appenzeller-mix (ein hund vom bauernhof, ganz genau kann ich natürlich nicht sagen, was da alles drin ist), und sie ist, seitdem sie läufig war sehr ängstlich gegenüber anderen hunden, versteckt sich meistens hinter mir, oder läuft einfach vor den anderen davon, wenn dieser zwischen ihr und mir steht. sie spielt auch mit kaum einem, ausser sie kennt ihn schon von 'klein auf'.
eine bekannte von mir hat einen pflegehund, muss aber umziehen und in der neuen wohnung ist kein hund erlaubt. sie wäre natürlich froh, wenn ich ihr 'baby' nehmen könnte, da sie ihn dann auch besuchen kann. besagter pflegehund ist ein hollande shepherd-mix, 10 monate alt und etwa kniehoch, wie auch meine ist. er wurde völlig verängstigt, unterernährt und verwildert zu ihr gebracht.
er hat schon recht großes vertrauen zu mir (was leckerlis nicht alles bewirken können ;) ), und ich wäre auch bereit, den armen bei mir aufzunehmen.
als wir heute spazieren waren, wollte er natürlich mit mieko spielen, doch diese ist ihm ständig ausgewichen, hat ihm, wenns gar nicht anders ging, mit eingezogenem schweif die zähne gezeigt. (am ende des spazierganges durfte er jedoch schon relativ nahe an sie ran.)
würde cookie ja schon gerne ein neues zuhause auf dauer bieten können, ansonsten müsste er wohl oder übel ins tierheim. meine frage jetzt ist, ist es sinnvoll, zu so einem ängstlichen hund einen zweithund dazuzutun? würde das eventuell etwas an ihrer schüchternheit bzw angst ändern?
 
  • Zweithund? Beitrag #2
Hallo,

zu einem ängstlichen Hund einen souveränen Zweithund zu zu holen kann durchaus sinnvoll sein - zu einem ängstlichen Hund noch einen ängstlichen Junghund dazu zu holen kann allerdings in die Hose gehen.

Auch für den Kleinen wäre ein sicherer, souveräner Hund wohl sinnvoller.

Andererseits, wenn du die Möglichkeit und die Kraft hast, dir die zwei Hunde zutraust und auch vor doppelten Trainingseinheiten nicht scheust - mach es :)

Du schriebst Pflegehund - wenn der Hund zur Pflege von einer Tierschutzorga ist, hat diese auch noch ein Wörtchen mitzureden.

LG
 
  • Zweithund? Beitrag #3
Ich würde es wohl lassen, auch wenn es natürlich sehr traurig ist.
Generell meine ich, dass der Ersthund erstmal ruhig und souverän sein muss, bevor ein Zweiter dazu kommen kann. Sicher könnten sich die Zwei evtl Halt geben. Du solltest die Hunde ja aber auch alleine ausführen können, ohne dass sie ängstlich sind. Optimalerweise sollst du dem Hund ja Sicherheit geben und das Rudel führen. Nicht, dass sie sich dann nur aneinander orientieren und nicht mehr an dir.

Außerdem, da der Zweite ja auch schon einiges durchgemacht hat, könnte es genauso gut sein, dass du am Ende zwei Paniker zuhause hast.

Wieso muss der Pflegehund ins Tierheim? Von welcher Organisation kommt er denn? Normalerweise nehmen die ihre Hunde ja zurück bzw kümmern sich um einen neuen Pflegeplatz...
 
  • Zweithund? Beitrag #4
Huhu,

in der Konstellation weiß ich nicht, ob das eine sehr gute Idee wäre. Ich sehe die Gefahr, dass du dir eine weitere Baustelle holst, denn mit 10 Monaten wird er jetzt schön in die Pubertät kommen und da ist eine so große Veränderung auch nicht unbedingt förderlich fürs Verhalten.

Es kann helfen, einen mutigen, souveränen Hund dabei zu haben, damit man eine Unterstützung für den eigenen Hund hat. Sicherheit musst aber du vermitteln, sonst läufst du der Gefahr, dass sich deine Maus nur am anderen Hund orientiert. In solchen Fällen würde ich dem Hund auch nicht unbedingt einen anderen vor die Nase setzen, sondern lieber einen souveränen Hund für Gassigänge suchen. Da ihr ja beim ersten Treffen zum Schluss hin schon fortschritte gemacht habt, würde ich es daher schon dabei erstmal belassen, eher ich drüber nachdenke, einen weiteren Hund zu holen. Das kann helfen, den eigenen Hund ruhiger zu bekommen, ohne direkt die Verpflichtung einzugehen, noch einen zweiten Hund zu holen.

So leid mir das für den Hund deiner Bekannten tut, würde ich den Hund wohl nicht aufnehmen. Ängstliche Hunde sind nicht so einfach und ich würde mir da ungern noch eine Baustelle holen, wenn die erste noch nicht behoben ist und das Training vielleicht sogar schwieriger gestalten kann. Letztlich musst du allerdings wissen, was du dir zutraust und was du denkst zu schaffen. Du solltest nur ehrlich zu dir sein und nicht aus (blindem) Mitleid handeln.

Würde mich freuen, wenn du erzählst, wie du dich entscheidest!

Liebe Grüße
Pewee
 
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