HuHu,
hab jetzt nur ein paar Beiträge gelesen. Wollte auch nur sagen, dass Du auf keinen Fall aufgeben sollst!
Ich hab einen mittlerweile 20j. Hengst. Hab ihn bekommen wo ich 2 Jahre alt war, da war er 6. Mein Opa hatte schon 2 Pferde (Wallache) und wollte für seine Enkelkinder noch n kleines Pony holen. War aber "leider" n hengst. Hat mein Onkel ausgesucht. Fragt mich nich wieso, ich weiß es nich. Früher war er noch ganz lieb als wir klein waren. Er liebt kleine Kinder!!! Doch deste älter wir wurden, desto "wilder" wurde er bei allen, was wir gemacht haben. Hab mich auch irgendwann nicht mehr drauf getraut und immer Abstand gehalten. War da so 10 oder 11. Hatte zu der Zeit richtig Probleme zu hause und psychisch. Und dann hab ich mir gesagt: So Nessa, Du strengst Dich jetzt an, zeigst dem Kleinen wer der Chef ist! Und das habe ich auch getan. Ich hab fast jeden Tag geheult wo ich da war. Ich hab schon manchmalö ne Stunde gebraucht um ihn von der Weide zu holen. Und dann Putzen und Satteln. Katastrophe! Anbinden lässt er sich immer noch nich. Der kriegt er Panik. Also ich kleines Mädel Pferd festhalten und dabei Putzen. Ja, Ponychen denkt ja, die Bürsten könnten ihn fressen. Und der Sattel erst! Irgendwann gings immer besser. Dann aber das Problem: Reiten! Wenn man beim Aufsteigen nicht sofort auf der andern Seite unten lag, hatte man schon echt Glück. Manchmal isser beim Reiten einfach umgedreht und im gestrecktenGalopp zum STall. Auch über ne Straße, aber da fuhrfast nie jemand lang. Ich hatte immer so ein Schiss und ist ja auch fürs Pferd gefährlich! Naja irgendwann hab ich ma ne Gerte mitgenommen, Ich hasse gerten! Aber die meisten Pferde merken dass, wenn man se nur in der Hand hält. Ging schon besser. Aber dann jeder Busch wollte in Aufressen. Und Pfützen. Da kann man ja drin ertrinken. Vor allem hat er sich erschrocken und ist erstmal losgerast. Dann das Problem: Gallop. Einmal Gallop, immer Gallop, bis man unten lag weil er heftig dabei gebuckelt hat. So WAR er mal. Und jetzt? Beim Putzen und Satteln bleibt er brav stehen. Wenn man auf die Weide geht, kommt er schon angerannt. Aufsteigen fast kein Problem mehr (er bleibt manchmal nicht stehen). Galoppiern geht auch langsam und nur solang ICH will. Alles super. Und das hab ich als 11-Jährige geschafft! (bin jetzt 16)
Also, nicht aufgeben! Mein "Monster" war auch schlimm und schau was ich (sogar ganz allein!!! Keine Eltern, keine Freunde die geholfen haben) geschafft habe. Du schaffst das auch und wenn Du Hilfe bekommst erst Recht

Denk an deine Süße. Die macht das auch bestimmt nicht absichtlich. Vielleicht fehlt ihr auch etwasVertrauen zu Dir. Du darfst keine Angst haben. Nur Respekt. Aber niemals Angst. Und wenn Du vor irgendwas Angst hast (im Gelände reiten?!) dann tu das auch erstmal nicht. Sonst kann die Angst größer werden. Besser wäre natürlich wenn Du sagst "ich habe keine angst" aber wenn doch, dann kann das böse enden. (meine Tante wollt rechts, wos pferd durchgegangen ist, pferd links am baum vorbei, tante war dann vor dem baum. Krankenhaus und hätts beinahe nicht überlebt...). Mit viel Zeit schafft man das!
SOrry wenn ich Dich jetzt hier "volllaber", aber ich will Dir nur Mut machen. Ich find das nicht gut, wenn man n Pferd verkauft, "nur" weil man damit nicht klarkommt.Hat die Schwester von meinem Freund gemacht. Das Pferd war grad umgezogen, also in den Stall wo sie wohnte, und da ist eigentlich klar, das Pferde sich nicht sofort wohlfühlen und gleich so sind wie im alten stall. Naja, und schon 2-3 WOchen später hat sies verkauft! So ist das bei Dir ja nicht, aber versuch es wenigstens! =)
LG Nessa