Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE]

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Smykke

Smykke

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Guten Abend!
Und zwar haben wir eine Schularbeit bekommen. Zu oben genannten Thema. Ich habe nun etwas ausarbeitet und brauche bitte jemanden, der mal drüber liest. Ich bitte um eine ehrliche Meinung - ob ich diese Aufgabe so abgeben kann. Was ist verbesserungswürdig?
___

Die Anforderungen an mich als Altenpfleger in Bezug auf Fachkompetenz, Personalkompetenz & Sozialkompetenz - eine Reflexion


Nicht nur Angehörige, Kollegen und zu Betreuende stellen Anforderungen an das Pflegepersonal. Man erwartet Kompetenz in vielen Bereichen. Je kompetenter jemand ist, desto mehr Vertrauen bringt man der entsprechenden Pflegekraft entgegen. Und mehr Vertrauen bedeutet eine gute Basis für eine angenehme Zusammenarbeit. Eine gute Kooperation ist die Basis für eine positive wechselseitige Beziehung zwischen allen Beteiligten.
Aber bevor ich in diesem Aufsatz eine Einschätzung meiner Person in verschiedenen Kompetenzen wage, möchte ich diese erst einmal definieren. Denn nur wenn man die Bedeutung dieser Worte kennt, fällt eine Einschätzung eventuell leichter.

1. Fachkompetenz: Diese Kompetenz beinhaltet die Fähigkeit, fachbezogenes und fachübergreifendes Wissen zu vertiefen, zu verknüpfen, kritisch zu prüfen und in Handlungszusammenhängen anzuwenden. Hierbei handelt es sich lediglich um fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche im Rahmen einer Ausbildung erworben und durch Fortbildungen erweitert werden. Zur Fachkompetenz zählen Kenntnisse zu fachspezifischen Methoden, zu bestimmten Fachausdrücken oder aber auch Verantwortungsbewusstsein dem „Fach“ gegenüber. Um in bestimmten Fächern zu einer effektiven Lösung zu kommen, ist die Fachkompetenz besonders wichtig.
2. Personalkompetenz: Hierunter versteht man die Bereitschaft und Fähigkeit, als eigene Person die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Beruf, Familie und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen. Darüber hinaus gehört auch dazu, eigene Talente zu entdecken und zu entfalten und diese weiterzuentwickeln. Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstwertgefühl, Zuverlässigkeit, Verantwortungs- und Pflichtgefühl sind ebenso Elemente, die fest in der Personalkompetenz verankert sind.
3. Sozialkompetenz: Hierin sind Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Empathie, Kritikfähigkeit, Selbstdisziplin und Toleranz verankert. Die Sozialkompetenz ist eine sogenannte „Schlüsselqualifikation“ - jene genannte Elemente sollen in der Kooperation mit Anderen genutzt werden und dienen dem Erreichen von Zielen. Im Allgemeinen bedeutet diese Kompetenz nichts anderes als „gut mit Menschen umgehen zu können“.

Aber im Berufsleben erwarten nicht nur Mitarbeiter, zu Betreuende, Angehörige und andere Berufsgruppen, mit denen man kooperiert, diese Kompetenzen von einem Altenpfleger. Man selbst stellt auch Anforderungen an sich. Und in dieser Selbstreflexion schildere ich die Anforderungen in den einzelnen Bereichen, die ich an mich selbst stelle. In beinahe einem Jahr habe ich die Ausbildung abgeschlossen und ich möchte als Altenpflegerin, nicht nur die zu Betreuenden, sondern auch mich selbst zufrieden stellen. Ich möchte mit dem Wissen, dass ich als Fachkraft kompetent bin, meinen Feierabend mit ruhigem Gewissen verbringen. Ich will mich nicht fragen müssen, ob ich auch die Anforderungen erfülle. Ich möchte sichergehen, dass sich die zu Betreuenden in sicheren Händen fühlen. Dass die Angehören das Gefühl haben, dass sie die Eltern bzw. Großeltern (oder anderweitig Verwandte oder Bekannte) nicht „im Stich lassen“.

Ich möchte in jedem Bereich Kompetenz beweisen. Natürlich ist mir bewusst, dass ich, je mehr Berufserfahrung ich erlangte, umso mehr an Kompetenz gewinnen kann. Mit den Jahren lernt man mehr dazu, aber bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt man im Laufe des Lebens.
Bereits im Kindergartenalter kann jemand teamfähig sein oder Einfühlungsvermögen entwickeln. Manche Fähigkeiten (Fachkompetenz zum Beispiel), müssen erst noch heranreifen. Man muss sie erst erwerben, um effektiv mit ihnen umgehen zu können.
Meine Anforderungen bestehen darin, mein erworbenes Wissen in die Praxis umzusetzen, die gesamten drei Lehrjahre in meinen Beruf einzubauen sowie theoretische Ansätze in den Alltag der Altenpflege zu integrieren. Zudem möchte ich versuchen, erlernte Standards sachgemäß einzubringen und Inhalte, welche über das Fach hinausgehen, praktisch anzuwenden.
Im Unterricht lernt man die Applikationsformen von Medikamenten, das Führen von Arztgesprächen, Evaluation und vieles, vieles mehr. Diese zahlreichen Dinge dienen u.a. dazu, dem Bewohner einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen. Auch Prophylaxen, Kenntnisse in der Ernährung, Ansätze zur Physiotherapie, anatomische Kenntnisse und psychologische Grundfähigkeiten sind fest verankert. Und all dies möchte ich effizient einsetzen, um den Menschen zu helfen. Auch Fortbildungen spielen eine wichtige Rolle in der Altenpflege. Ich möchte jede Weiterbildung, ganz gleich welche, für mich beanspruchen.(Hier finde ich das Wort "beanspruchen" sehr... hmmm einnehmend... ich würde "nutzen" oder "annehmen" oder "als hilfreich sehen" oder sowas wählen...) Wie funktionieren Inhalationssysteme? Wie validiere ich richtig? Wie reagiere ich in welchen Situation richtig? All das ist sehr wichtig – und all diese Informationen möchte ich in den Pflegealltag einbauen. Ich möchte immer auf aktuellem Stand sein, um, umgangssprachlich ausgedrückt „nicht den Anschluss zu verpassen“!
Natürlich möchte ich auch kostenpflichtige Fortbildungen in Anspruch nehmen - zum Erwerb eines Spritzenscheines zum Beispiel oder auch um einmal selbstständig venös Blut abnehmen zu dürfen, beispielweise. Natürlich nicht, ohne zuvor Rücksprache mit einem Arzt gehalten zu haben. Ich möchte einmal so selbstständig wie nur möglich arbeiten, Wissenslücken füllen und Wissen auffrischen!

Als angehende Altenpflegerin ist mir bewusst, dass ich später einmal diverse Einbußen haben werde. Ich werde nicht jedes Weihnachtsfest mit der Familie verbringen können. Nicht jeden Feiertag frei haben, manchmal mehrere Wochenenden im Monat in der Einrichtung, anstatt zu Hause verbringen. Doch ich bin flexibel. Meine Kinder werde ich in die Obhut meiner Eltern oder in die des Kindergartens geben. Ich weiß, das.
Ich möchte meiner Einrichtung gegenüber Loyalität und Zuverlässigkeit vermitteln. Man soll sich auf mich verlassen können. Sich sicher sein können, dass ich, wenn „Not am Mann“ herrscht, auch für andere einstehen werde. Immerhin weiß ich: Ich werde gebraucht! Die alten Menschen und die Mitarbeiter sind auf mich angewiesen. Auch wenn vielleicht der Eine oder Andere eine völlig andere Meinung vertreten wird.
Ich möchte konstruktive Kritik üben und empfangen. Meine und die Handlungen anderer hinterfragen – aus Kritik lernen. Sie gehört zum Leben und dient zur Verbesserung. Aus Fehlern lernt man. Doch ich erwarte, dass man mir gegenüber auch Kritik äußert. Immerhin möchte ich etwas verbessern. Ich kann dies nicht tun, wenn ich nicht weiß, wo diverse Fehler liegen.

Oft habe ich zu hören bekommen, ich könne gut mit Menschen umgehen. Ich könne mich in ihre Lage hineinversetzen, gut zuhören und Ratschläge geben. Und genau das möchte ich u.a. in das Berufsleben einbringen. Zudem möchte ich gut in meinem Kollektiv arbeiten – meinen Mitarbeitern vermitteln, dass sie sich jederzeit auf mich verlassen können. Auch die zu Betreuenden, Angehörige und andere Berufsgruppen sollen dieses Gefühl haben. Sie sollen wissen, dass sie bei mir „gut aufgehoben“ sind.
Ich akzeptiere jeden, wie er ist. Mein Motto lautet: "Behandle andere, wie du selbst behandelt werden möchtest". Und genau das möchte ich für die Zukunft genauso handhaben. Ich möchte in jedem Fall souverän sein – einfach nur in jedem Bereich Kompetenz beweisen!
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #2
Ich guck mal drüber und bearbeite Deinen Text in gepflegtem Rot, wenn´s genehm ist? ;)
Inhaltlich kann ich wahrscheinlich nur peripher was beisteuern, ich schau in erster Linie nach Rechtschreibung und Grammatik...
LG, seven

edit: So, habsch gesenft ;) Waren im Prinzip nur Kleinigkeiten - und ich finde, dass sich das auch inhaltlich sehr gut liest! Meinen Segen hast Du ;)
Viel Erfolg!
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #3
Huhu, seven!

Also, Grammatik und Rechtschreibung liegen mir. Ich habe mir eine Verbesserung bezüglich des Inhaltes erhofft. Kann ja möglich sein, dass hier jemand Altenpflegerin bzw. Krankenschwester ist und sich demnach in diesen Bereichen auskennt.

Trotzdem danke - ich hätte mich wohl präziser ausdrücken sollen. :uups:
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #4
Hallo Smykke,

hab da jetzt mal inhaltlich und bezüglich der Formulierungen drüber geguckt.
Soll ich dir das auch einfach hier reinstellen oder lieber per PN schicken?:)
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #5
Hi,
ich würde das Wort "man" aus dem Text entfernen. Ich habe während meiner Ausbildung immer welche auf den Deckel bekommen, wenn ich es gewagt habe "man" zu schreiben:mrgreen: zum Inhalt kann ich leider nix sagen:(
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #6
Stell's einfach hier rein, Midoriyuki. Danke! :D
Meike, mir erschließt sich aber nicht, was an dem Wort "man" schlimm ist. Warum hast du immer eine auf den Deckel bekommen?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hey, danke. Neben deinem Grünen habe ich mal in fett was geschrieben. Ich weiß nicht, wie hier Farben funktionieren ^^

Nicht nur Angehörige, Kollegen und zu Betreuende stellen Anforderungen an das Pflegepersonal. Man erwartet Kompetenz in vielen Bereichen. Je kompetenter jemand ist, desto mehr Vertrauen bringt man der entsprechenden Pflegekraft entgegen. Und mehr Vertrauen bedeutet eine gute Basis für eine angenehme Zusammenarbeit. Eine gute Kooperation ist die Basis für eine positive wechselseitige Beziehung zwischen allen Beteiligten.
Aber bevor ich in diesem Aufsatz eine Einschätzung meiner Person in verschiedenen Kompetenzen wage,(du wagst nicht, du tust! Weil du gut bist;) ) Eben nicht. Ich kann mich schlecht einschätzen. möchte ich diese erst einmal definieren. Denn nur wenn man die Bedeutung dieser Worte kennt, fällt eine Einschätzung eventuell leichter.

1. Fachkompetenz: Diese Kompetenz beinhaltet die Fähigkeit, fachbezogenes und fachübergreifendes Wissen zu vertiefen, zu verknüpfen, kritisch zu prüfen und in Handlungszusammenhängen anzuwenden. Hierbei handelt es sich lediglich streich das „lediglich“-ausbildungsbezogenes Wissen ist wichtig Wie meinst du das? Also, warum soll ich lediglich streichen? um fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche im Rahmen einer Ausbildung erworben und durch Fortbildungen erweitert werden. Zur Fachkompetenz zählen Kenntnisse zu fachspezifischen Methoden, zu bestimmten Fachausdrücken oder aber auch Verantwortungsbewusstsein dem „Fach“ gegenüber genau genommen: Fachbereich . Um in bestimmten Fächern zu einer effektiven Lösung zu kommen, ist die Fachkompetenz besonders wichtig. Klingt irritierend: Fächer ist eher im Sinne von Fachbereich zu verstehen und nicht wirklich als „Fach“. Also eher: Um in problematischen Fällen/ kritischen Themen etc. zu einer…
2. Personalkompetenz: Hierunter versteht man die Bereitschaft und Fähigkeit, als eigene Person die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Beruf, Familie und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen. Darüber hinaus gehört auch dazu, eigene Talente zu entdecken und zu entfalten und diese weiterzuentwickeln. Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstwertgefühl, Zuverlässigkeit, Verantwortungs- und Pflichtgefühl sind ebenso Elemente, die fest in der Personalkompetenz verankert sind.
3. Sozialkompetenz: Hierin sind Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Empathie, Kritikfähigkeit, Selbstdisziplin und Toleranz verankert. Die Sozialkompetenz ist eine sogenannte „Schlüsselqualifikation“- jene genannten Elemente sollen in der Kooperation mit Anderen genutzt werden und dienen dem Erreichen von Zielen. Im Allgemeinen bedeutet diese Kompetenz nichts anderes als „gut mit Menschen umgehen zu können“.Ohne zu wissen wie wichtig das für eure Aufgaben ist: Vermeide Phrasen wie „nichts anderes“. Die von dir genannte Redewendung ist Umgangssprache und kann auch so betitelt werden.

Aber im Berufsleben erwarten nicht nur Mitarbeiter, zu Betreuende, Angehörige und andere Berufsgruppen, mit denen man kooperiert, diese Kompetenzen von einem Altenpfleger. Man selbst stellt auch Anforderungen an sich. Und in dieser Selbstreflexion schildere ich die Anforderungen in den einzelnen Bereichen, die ich an mich selbst stelle. In beinahe einem Jahr habe ich die Ausbildung abgeschlossen und ich möchte als Altenpflegerin, nicht nur die zu Betreuenden, sondern auch mich selbst zufrieden stellen. Ich möchte mit dem Wissen, dass ich als Fachkraft kompetent bin, meinen Feierabend mit ruhigem Gewissen verbringen. Ich will mich nicht fragen müssen, ob ich auch die Anforderungen erfülle. Ich möchte sichergehen, dass sich die zu Betreuenden in sicheren Händen fühlen. Dass die Angehören das Gefühl haben, dass sie die Eltern bzw. Großeltern (oder anderweitig Verwandte oder Bekannte) nicht „im Stich lassen“.

Ich möchte in jedem Bereich Kompetenz beweisen. Natürlich ist mir bewusst, dass ich, je mehr Berufserfahrung ich erlange, umso mehr an Kompetenz gewinnen kann. Mit den Jahren lernt man mehr dazu, aber bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt bereits man im Laufe des Lebens. (Widerspricht sich sonst)
Bereits im Kindergartenalter kann jemand teamfähig sein oder Einfühlungsvermögen entwickeln. Man erlernt auch die Teamfähigkeit und ist nicht einfach so teamfähig.Manche Fähigkeiten (Fachkompetenz zum Beispiel), müssen erst noch heranreifen. Man muss sie erst erwerben, um effektiv mit ihnen umgehen zu können.
Meine Anforderungen bestehen darin, mein erworbenes Wissen in die Praxis umzusetzen, die gesamten drei Lehrjahre in meinen Beruf einzubauenklingt unsauber, eher : die Inhalte der Ausbildung umzusetzen sowie theoretische Ansätzenur die Ansätze oder die kompletten Theorien? in den Alltag der Altenpflege zu integrieren. Zudem möchte ich versuchen, erlernte Standards sachgemäß einzubringenanwenden, nicht einbringen, einbringen würde heißen, dass die nicht fest implementiert sind! und Inhalte, welche über das Fach hinausgehen, praktisch anzuwenden.z.B.?
Im Unterricht lernt man die Applikationsformen von Medikamenten, das Führen von Arztgesprächen, Evaluation und vieles, vieles mehrz.B.?:). Keine Ahnung, bin ja erst im 2. LJ Diese zahlreichen Dinge dienen u.a. dazu, dem Bewohner einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen. Auch Prophylaxen, Kenntnisse in der Ernährung, Ansätze zur Physiotherapie, anatomische Kenntnisse und psychologische Grundfähigkeiten sind fest verankert. Und all dies möchte ich effizient einsetzen, um den Menschen zu helfen. Auch Fortbildungen spielen eine wichtige Rolle in der Altenpflege. Ich möchte jede Weiterbildung, ganz gleich welchenaja…wirst du a) nicht können und b) macht es Sinn sich für ein Gebiet zu entscheiden und da Profi zu sein, aber das nur nebenbei, Warum werde ich nicht jede Weiterbildung nutzen können? Warum nur in einem Gebiet? Man muss doch "Up to date" sein. Z.B. neue Standards in der Wundversorgung, Applikationsformen für Medis - das MUSS man doch alles wissen. für mich beanspruchen.(Hier finde ich das Wort "beanspruchen" sehr... hmmm einnehmend... ich würde "nutzen" oder "annehmen" oder "als hilfreich sehen" oder sowas wählen...)dito Was soll das heißen? ^^Wie funktionieren Inhalationssysteme? Wie validiere ich richtig? Wie reagiere ich in welchen Situation richtig? All das ist sehr wichtig – und all diese Informationen möchte ich in den Pflegealltag einbauen. Ich möchte immer auf aktuellem Stand sein, um, umgangssprachlich ausgedrückt „nicht den Anschluss zu verpassen“!So ist das schön eingebautJ ???
Natürlich möchte ich auch kostenpflichtige Fortbildungen in Anspruch nehmen - zum Erwerb eines Spritzenscheines zum Beispiel oder auch um einmal einmal und nie wieder?;) Einmal im Sinne von "Mal" - also "Ab und zu" Blut abnehmen, wenn es nötig & vom Arzt angeordnet ist. selbstständig venös Blut abnehmen zu dürfen, beispielweise. Natürlich nicht, ohne zuvor Rücksprache mit einem Arzt gehalten zu haben. Ich möchte einmal so selbstständig wie nur möglich arbeiten, Wissenslücken füllen und Wissen auffrischen!In sachlichen Texten gibt es genau 4 Satzzeichen-> . ; ? , Ja und? Ich habe doch Satzzeichen verwendet. :D

Als angehende Altenpflegerin ist mir bewusst, dass ich später einmal diverse Einbußen haben werde. Ich werde nicht jedes Weihnachtsfest mit der Familie verbringen können. Nicht jeden Feiertag frei haben, manchmal mehrere Wochenenden im Monat in der Einrichtung, anstatt zu Hause verbringen. Doch ich bin flexibel. Meine Kinder werde ich in die Obhut meiner Eltern oder in die des Kindergartens geben. Ich weiß, das.
Ich möchte meiner Einrichtung gegenüber Loyalität und Zuverlässigkeit vermitteln. Man soll sich auf mich verlassen können. Sich sicher sein können, dass ich, wenn „Not am Mann“ herrscht, auch für andere einstehen werde. Immerhin weiß ich: Ich werde gebraucht! Die alten Menschen und die Mitarbeiter sind auf mich angewiesen. Auch wenn vielleicht der Eine oder Andere eine völlig andere Meinung vertreten wird.Dies liest sich wie eine Einleitung zum Burn-Out. Bist du dir sicher, dass du immer alles auf jeden Fall bis zum Ende durchziehen willst? Reflektiere in diesem Zusammenhang deine Selbstwahrnehmung im Rahmen der Distanz zu den Klienten. Schaffst du es dich abzugrenzen? Oder ist das vllt. Sogar ein Ziel? So denke ich momentan. Woher soll ich wissen, was in ein paar Jahren ist?
Ich möchte konstruktive Kritik üben und empfangen. Meine und die Handlungen anderer hinterfragen – aus Kritik lernen. Sie gehört zum Leben und dient zur Verbesserung. Aus Fehlern lernt man. Doch ich erwarte, dass man mir gegenüber auch Kritik äußert. Immerhin möchte ich etwas verbessern. Ich kann dies nicht tun, wenn ich nicht weiß, wo diverse Fehler liegen.

Oft habe ich zu hören bekommen, ich könne gut mit Menschen umgehen. Ich könne mich in ihre Lage hineinversetzen s.o., gut zuhören und Ratschläge geben Bedenke: Du berätst professionell und gibst keine privaten Tips;) Bring das auch so rüberJ. Und genau das möchte ich u.a. in das Berufsleben einbringen. Zudem möchte ich gut in meinem Kollektiv arbeiten – meinen Mitarbeitern vermitteln, dass sie sich jederzeit auf mich verlassen können. Auch die zu Betreuenden, Angehörige und andere Berufsgruppen sollen dieses Gefühl haben. Sie sollen wissen, dass sie bei mir „gut aufgehoben“ sind. S.o.
Ich akzeptiere jeden, wie er ist. Mein Motto lautet: "Behandle andere, wie du selbst behandelt werden möchtest". Und genau das möchte ich für die Zukunft genauso handhaben. Ich möchte in jedem Fall souverän sein – einfach nur in jedem Bereich Kompetenz beweisen!Das „einfach nur“ würde ich rausnehmen.



Ich hoffe, du nimmst mir meine Fragen nicht übel! :)
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #7
Also:)

In solchen Texten sollte man solche Zweifel, wenn sie da sind entweder fachlich fundiert formulieren in dem Sinne, dass du z.B. sowas schreibst wie "Basierend auf meinem bisherigen Wissensstand etc. nehme ich nun eine vorläufige Reflektion vor...".
Dadurch machst du klar, dass das keine endgültig feststehende Ref. ist, du jedoch von deinem jetzigen Standpunkt aus du das genau so siehst.
In fachlichen Texten sollte man es einfach vermeiden Dinge vage auszudrücken.
Und "ich wage" klingt nach unsicher, wankelmütig, nicht überdacht:)

Das lediglich würde ich streichen, weil es eine Abwertung impliziert. So nach dem Motto ist ja nur Ausbildungswissen ergo nicht so wichtig:)

Wenn du noch nicht alles kennst würde ich das auch so schreiben. "Vieles, vieles mehr" klingt nach Märchenstunde...Und so erlebte Rapunzel noch viele, viele Abenteuer...Verständlich?

Theoretisch sollte man alle Weiterbildungen nutzen können, aber in den seltensten Fällen werden dir mehr als die Pflichtfortbildungen finanziert.
Neben der Tatsache, dass die teuer sind, wenn man sie selbst zahlen will/muss, muss dein Arbeitgeber dir auch nicht immer dafür freigeben etc., wenn du das freiwillig machst.
Daher bietet es sich oft an Spezialist für ein Gebiet in der Einrichtung zuständig zu sein.
Beispielsweise alles was den Bereich der Sterbebegleitung betrifft. Das wird dann öfter finanziert, weil dann das Wissen aufgeteilter ist.
Für den Arbeitgeber ist es leichter jmd. zu ersetzen, der sich nur mit Wundmanagement befasst hat als jmd. der für mehrere Gebiete Ansprechpartner war.

Oft wird das auch so gehandhabt, dass einer die Fortbildung macht und die anderen das dann nur von demjenigen erklärt bekommen.

Dito= sehe ich auch so:)

Da hast du die Umgangssprache als solche erwähnt:)

Dann würde man aber eher schreiben "bei Bedarf Blut abnehmen". Einmal klingt eben wirklich nach "ich mach das einmal und nie wieder" bzw. driftet auch leicht in die Märchenecke ab. "Wenn ich einmal groß bin..."

:D Das war auch nur auf das Ausrufezeichen bezogen:)
Sollte man im fachlichen Kontext sehr, sehr, sehr sparsam bzw. eig. gar nicht benutzen. Wirkt einfach unseriös;)

Das war auch eher als Reflektionsanregung gedacht:)
Aktuell ist das vermutlich wirklich noch nicht aktuell, aber so etwas habe ich einfach schon oft von genau denen gehört, die heute kaum noch ihr eigenes Leben auf die Reihe bekommen, weil sie so am Boden sind.
Was nicht heißen soll, dass es bei dir so sein wird, aber ich finde es einfach wichtig sich darüber Gedanken zu machen.
Gerade wir, die wir im sozialen Bereich tätig sind wollen helfen.
Aber manchmal vergisst man dann zu leicht wie wichtig es ist auf sich selbst zu achten um überhaupt leistungsfähig zu sein;)


Ich hoffe deine Fragen sind jetzt geklärt?:)
Sind ja auch alles nur Anregungen:)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Kurz zu dem "man": Im Normalfall sollte darauf verzichtet werden, wenn derjenige wissenschaftliche Texte schreiben will.
Aber solche Dinge wie "Dieser Aufsatz befasst sich mit..." sind erlaubt.
"Man" ist einfach zu schwammig.
Wer ist "man"?
Man selbst, die Allgemeinheit, der Onkel Klaus aus der Oberpfalz?

Mit etwas Übung stolpert "man" irgendwann selbst über das Wort:)
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #8
Alles klar, danke. Werde einiges korrigieren.

Aber ein fachlicher Text soll das eigentlich nicht sein. Wir sollen einfach nur unsere Meinungen, Ansichten usw. schildern.
Und was das Ausrufezeichen betrifft: Es bekräftigt doch. Und bisher hat unsere Lehrerin nie was daran bemängelt.

Wie nach dem Motto: "Stellt euch selbst einfach vor"! Verstehst, was ich meine?

Btw: Ich weiß, mein Senf dazu klingt "uneinsichtig". Das bin ich aber nicht, sondern über jede Hilfe dankbar. Ich möchte dir eben nur sagen, dass es kein Fachtext, sondern halt unsere eigene Meinung, Vorstellung usw. sein soll. ;)
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #9
"man" ist einfach Umgangssprache. Das sollte man nicht nur in wissenschaftlichen Texten vermeiden, sondern eigentlich in allen "offiziellen" Schriften. Seien es Aufsätze für die Schule, Bewerbungen, professionellere Schriften im Internet (Artikel, Blogs usw.) wissenschaftliche Publikationen o.ä. Das ist so ein bisschen wie "tut". Wenn ich eine "offizielle" Schrift verfasse, schreibe ich nicht "das tut dem Patienten weh", sondern beispielsweise "es führte zu einem körperlichen Leiden beim Patienten" - oder eben irgendetwas in der Art. Zweiteres würde man seinen Freunden wahrscheinlich nie so sagen, aber ersteres ist eben nur Umgangssprache. Sowas schreibt man einfach nicht, wenn man nicht gerade in Foren oder mit Freunden schreibt. Da haben viele Probleme mit, weil das einfach in unserem Wortschatz stark verankert ist.
 
  • Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #10
Kein Thema:)

Hab das jetzt eben eher nach den Gesichtspunkten durchgeguckt, die so bei unseren Hausarbeiten angesetzt sind und die sind wahrscheinlich einfach mehr darauf bedacht von wegen Fachlichkeit bla bla...Akademiker halt :eusa_shhh::D
Aber ansonsten finde ich den Text übrigens gut. Nur mal so nebenbei:D
 
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