- Beta-Leser für Hausaufgabe gesucht! [ALTENPFLEGE] Beitrag #1
Smykke
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Guten Abend!
Und zwar haben wir eine Schularbeit bekommen. Zu oben genannten Thema. Ich habe nun etwas ausarbeitet und brauche bitte jemanden, der mal drüber liest. Ich bitte um eine ehrliche Meinung - ob ich diese Aufgabe so abgeben kann. Was ist verbesserungswürdig?
___
Die Anforderungen an mich als Altenpfleger in Bezug auf Fachkompetenz, Personalkompetenz & Sozialkompetenz - eine Reflexion
Nicht nur Angehörige, Kollegen und zu Betreuende stellen Anforderungen an das Pflegepersonal. Man erwartet Kompetenz in vielen Bereichen. Je kompetenter jemand ist, desto mehr Vertrauen bringt man der entsprechenden Pflegekraft entgegen. Und mehr Vertrauen bedeutet eine gute Basis für eine angenehme Zusammenarbeit. Eine gute Kooperation ist die Basis für eine positive wechselseitige Beziehung zwischen allen Beteiligten.
Aber bevor ich in diesem Aufsatz eine Einschätzung meiner Person in verschiedenen Kompetenzen wage, möchte ich diese erst einmal definieren. Denn nur wenn man die Bedeutung dieser Worte kennt, fällt eine Einschätzung eventuell leichter.
1. Fachkompetenz: Diese Kompetenz beinhaltet die Fähigkeit, fachbezogenes und fachübergreifendes Wissen zu vertiefen, zu verknüpfen, kritisch zu prüfen und in Handlungszusammenhängen anzuwenden. Hierbei handelt es sich lediglich um fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche im Rahmen einer Ausbildung erworben und durch Fortbildungen erweitert werden. Zur Fachkompetenz zählen Kenntnisse zu fachspezifischen Methoden, zu bestimmten Fachausdrücken oder aber auch Verantwortungsbewusstsein dem „Fach“ gegenüber. Um in bestimmten Fächern zu einer effektiven Lösung zu kommen, ist die Fachkompetenz besonders wichtig.
2. Personalkompetenz: Hierunter versteht man die Bereitschaft und Fähigkeit, als eigene Person die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Beruf, Familie und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen. Darüber hinaus gehört auch dazu, eigene Talente zu entdecken und zu entfalten und diese weiterzuentwickeln. Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstwertgefühl, Zuverlässigkeit, Verantwortungs- und Pflichtgefühl sind ebenso Elemente, die fest in der Personalkompetenz verankert sind.
3. Sozialkompetenz: Hierin sind Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Empathie, Kritikfähigkeit, Selbstdisziplin und Toleranz verankert. Die Sozialkompetenz ist eine sogenannte „Schlüsselqualifikation“ - jene genannte Elemente sollen in der Kooperation mit Anderen genutzt werden und dienen dem Erreichen von Zielen. Im Allgemeinen bedeutet diese Kompetenz nichts anderes als „gut mit Menschen umgehen zu können“.
Aber im Berufsleben erwarten nicht nur Mitarbeiter, zu Betreuende, Angehörige und andere Berufsgruppen, mit denen man kooperiert, diese Kompetenzen von einem Altenpfleger. Man selbst stellt auch Anforderungen an sich. Und in dieser Selbstreflexion schildere ich die Anforderungen in den einzelnen Bereichen, die ich an mich selbst stelle. In beinahe einem Jahr habe ich die Ausbildung abgeschlossen und ich möchte als Altenpflegerin, nicht nur die zu Betreuenden, sondern auch mich selbst zufrieden stellen. Ich möchte mit dem Wissen, dass ich als Fachkraft kompetent bin, meinen Feierabend mit ruhigem Gewissen verbringen. Ich will mich nicht fragen müssen, ob ich auch die Anforderungen erfülle. Ich möchte sichergehen, dass sich die zu Betreuenden in sicheren Händen fühlen. Dass die Angehören das Gefühl haben, dass sie die Eltern bzw. Großeltern (oder anderweitig Verwandte oder Bekannte) nicht „im Stich lassen“.
Ich möchte in jedem Bereich Kompetenz beweisen. Natürlich ist mir bewusst, dass ich, je mehr Berufserfahrung ich erlangte, umso mehr an Kompetenz gewinnen kann. Mit den Jahren lernt man mehr dazu, aber bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt man im Laufe des Lebens.
Bereits im Kindergartenalter kann jemand teamfähig sein oder Einfühlungsvermögen entwickeln. Manche Fähigkeiten (Fachkompetenz zum Beispiel), müssen erst noch heranreifen. Man muss sie erst erwerben, um effektiv mit ihnen umgehen zu können.
Meine Anforderungen bestehen darin, mein erworbenes Wissen in die Praxis umzusetzen, die gesamten drei Lehrjahre in meinen Beruf einzubauen sowie theoretische Ansätze in den Alltag der Altenpflege zu integrieren. Zudem möchte ich versuchen, erlernte Standards sachgemäß einzubringen und Inhalte, welche über das Fach hinausgehen, praktisch anzuwenden.
Im Unterricht lernt man die Applikationsformen von Medikamenten, das Führen von Arztgesprächen, Evaluation und vieles, vieles mehr. Diese zahlreichen Dinge dienen u.a. dazu, dem Bewohner einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen. Auch Prophylaxen, Kenntnisse in der Ernährung, Ansätze zur Physiotherapie, anatomische Kenntnisse und psychologische Grundfähigkeiten sind fest verankert. Und all dies möchte ich effizient einsetzen, um den Menschen zu helfen. Auch Fortbildungen spielen eine wichtige Rolle in der Altenpflege. Ich möchte jede Weiterbildung, ganz gleich welche, für mich beanspruchen.(Hier finde ich das Wort "beanspruchen" sehr... hmmm einnehmend... ich würde "nutzen" oder "annehmen" oder "als hilfreich sehen" oder sowas wählen...) Wie funktionieren Inhalationssysteme? Wie validiere ich richtig? Wie reagiere ich in welchen Situation richtig? All das ist sehr wichtig – und all diese Informationen möchte ich in den Pflegealltag einbauen. Ich möchte immer auf aktuellem Stand sein, um, umgangssprachlich ausgedrückt „nicht den Anschluss zu verpassen“!
Natürlich möchte ich auch kostenpflichtige Fortbildungen in Anspruch nehmen - zum Erwerb eines Spritzenscheines zum Beispiel oder auch um einmal selbstständig venös Blut abnehmen zu dürfen, beispielweise. Natürlich nicht, ohne zuvor Rücksprache mit einem Arzt gehalten zu haben. Ich möchte einmal so selbstständig wie nur möglich arbeiten, Wissenslücken füllen und Wissen auffrischen!
Als angehende Altenpflegerin ist mir bewusst, dass ich später einmal diverse Einbußen haben werde. Ich werde nicht jedes Weihnachtsfest mit der Familie verbringen können. Nicht jeden Feiertag frei haben, manchmal mehrere Wochenenden im Monat in der Einrichtung, anstatt zu Hause verbringen. Doch ich bin flexibel. Meine Kinder werde ich in die Obhut meiner Eltern oder in die des Kindergartens geben. Ich weiß, das.
Ich möchte meiner Einrichtung gegenüber Loyalität und Zuverlässigkeit vermitteln. Man soll sich auf mich verlassen können. Sich sicher sein können, dass ich, wenn „Not am Mann“ herrscht, auch für andere einstehen werde. Immerhin weiß ich: Ich werde gebraucht! Die alten Menschen und die Mitarbeiter sind auf mich angewiesen. Auch wenn vielleicht der Eine oder Andere eine völlig andere Meinung vertreten wird.
Ich möchte konstruktive Kritik üben und empfangen. Meine und die Handlungen anderer hinterfragen – aus Kritik lernen. Sie gehört zum Leben und dient zur Verbesserung. Aus Fehlern lernt man. Doch ich erwarte, dass man mir gegenüber auch Kritik äußert. Immerhin möchte ich etwas verbessern. Ich kann dies nicht tun, wenn ich nicht weiß, wo diverse Fehler liegen.
Oft habe ich zu hören bekommen, ich könne gut mit Menschen umgehen. Ich könne mich in ihre Lage hineinversetzen, gut zuhören und Ratschläge geben. Und genau das möchte ich u.a. in das Berufsleben einbringen. Zudem möchte ich gut in meinem Kollektiv arbeiten – meinen Mitarbeitern vermitteln, dass sie sich jederzeit auf mich verlassen können. Auch die zu Betreuenden, Angehörige und andere Berufsgruppen sollen dieses Gefühl haben. Sie sollen wissen, dass sie bei mir „gut aufgehoben“ sind.
Ich akzeptiere jeden, wie er ist. Mein Motto lautet: "Behandle andere, wie du selbst behandelt werden möchtest". Und genau das möchte ich für die Zukunft genauso handhaben. Ich möchte in jedem Fall souverän sein – einfach nur in jedem Bereich Kompetenz beweisen!
Und zwar haben wir eine Schularbeit bekommen. Zu oben genannten Thema. Ich habe nun etwas ausarbeitet und brauche bitte jemanden, der mal drüber liest. Ich bitte um eine ehrliche Meinung - ob ich diese Aufgabe so abgeben kann. Was ist verbesserungswürdig?
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Die Anforderungen an mich als Altenpfleger in Bezug auf Fachkompetenz, Personalkompetenz & Sozialkompetenz - eine Reflexion
Nicht nur Angehörige, Kollegen und zu Betreuende stellen Anforderungen an das Pflegepersonal. Man erwartet Kompetenz in vielen Bereichen. Je kompetenter jemand ist, desto mehr Vertrauen bringt man der entsprechenden Pflegekraft entgegen. Und mehr Vertrauen bedeutet eine gute Basis für eine angenehme Zusammenarbeit. Eine gute Kooperation ist die Basis für eine positive wechselseitige Beziehung zwischen allen Beteiligten.
Aber bevor ich in diesem Aufsatz eine Einschätzung meiner Person in verschiedenen Kompetenzen wage, möchte ich diese erst einmal definieren. Denn nur wenn man die Bedeutung dieser Worte kennt, fällt eine Einschätzung eventuell leichter.
1. Fachkompetenz: Diese Kompetenz beinhaltet die Fähigkeit, fachbezogenes und fachübergreifendes Wissen zu vertiefen, zu verknüpfen, kritisch zu prüfen und in Handlungszusammenhängen anzuwenden. Hierbei handelt es sich lediglich um fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche im Rahmen einer Ausbildung erworben und durch Fortbildungen erweitert werden. Zur Fachkompetenz zählen Kenntnisse zu fachspezifischen Methoden, zu bestimmten Fachausdrücken oder aber auch Verantwortungsbewusstsein dem „Fach“ gegenüber. Um in bestimmten Fächern zu einer effektiven Lösung zu kommen, ist die Fachkompetenz besonders wichtig.
2. Personalkompetenz: Hierunter versteht man die Bereitschaft und Fähigkeit, als eigene Person die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Beruf, Familie und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen. Darüber hinaus gehört auch dazu, eigene Talente zu entdecken und zu entfalten und diese weiterzuentwickeln. Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstwertgefühl, Zuverlässigkeit, Verantwortungs- und Pflichtgefühl sind ebenso Elemente, die fest in der Personalkompetenz verankert sind.
3. Sozialkompetenz: Hierin sind Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Empathie, Kritikfähigkeit, Selbstdisziplin und Toleranz verankert. Die Sozialkompetenz ist eine sogenannte „Schlüsselqualifikation“ - jene genannte Elemente sollen in der Kooperation mit Anderen genutzt werden und dienen dem Erreichen von Zielen. Im Allgemeinen bedeutet diese Kompetenz nichts anderes als „gut mit Menschen umgehen zu können“.
Aber im Berufsleben erwarten nicht nur Mitarbeiter, zu Betreuende, Angehörige und andere Berufsgruppen, mit denen man kooperiert, diese Kompetenzen von einem Altenpfleger. Man selbst stellt auch Anforderungen an sich. Und in dieser Selbstreflexion schildere ich die Anforderungen in den einzelnen Bereichen, die ich an mich selbst stelle. In beinahe einem Jahr habe ich die Ausbildung abgeschlossen und ich möchte als Altenpflegerin, nicht nur die zu Betreuenden, sondern auch mich selbst zufrieden stellen. Ich möchte mit dem Wissen, dass ich als Fachkraft kompetent bin, meinen Feierabend mit ruhigem Gewissen verbringen. Ich will mich nicht fragen müssen, ob ich auch die Anforderungen erfülle. Ich möchte sichergehen, dass sich die zu Betreuenden in sicheren Händen fühlen. Dass die Angehören das Gefühl haben, dass sie die Eltern bzw. Großeltern (oder anderweitig Verwandte oder Bekannte) nicht „im Stich lassen“.
Ich möchte in jedem Bereich Kompetenz beweisen. Natürlich ist mir bewusst, dass ich, je mehr Berufserfahrung ich erlangte, umso mehr an Kompetenz gewinnen kann. Mit den Jahren lernt man mehr dazu, aber bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt man im Laufe des Lebens.
Bereits im Kindergartenalter kann jemand teamfähig sein oder Einfühlungsvermögen entwickeln. Manche Fähigkeiten (Fachkompetenz zum Beispiel), müssen erst noch heranreifen. Man muss sie erst erwerben, um effektiv mit ihnen umgehen zu können.
Meine Anforderungen bestehen darin, mein erworbenes Wissen in die Praxis umzusetzen, die gesamten drei Lehrjahre in meinen Beruf einzubauen sowie theoretische Ansätze in den Alltag der Altenpflege zu integrieren. Zudem möchte ich versuchen, erlernte Standards sachgemäß einzubringen und Inhalte, welche über das Fach hinausgehen, praktisch anzuwenden.
Im Unterricht lernt man die Applikationsformen von Medikamenten, das Führen von Arztgesprächen, Evaluation und vieles, vieles mehr. Diese zahlreichen Dinge dienen u.a. dazu, dem Bewohner einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen. Auch Prophylaxen, Kenntnisse in der Ernährung, Ansätze zur Physiotherapie, anatomische Kenntnisse und psychologische Grundfähigkeiten sind fest verankert. Und all dies möchte ich effizient einsetzen, um den Menschen zu helfen. Auch Fortbildungen spielen eine wichtige Rolle in der Altenpflege. Ich möchte jede Weiterbildung, ganz gleich welche, für mich beanspruchen.(Hier finde ich das Wort "beanspruchen" sehr... hmmm einnehmend... ich würde "nutzen" oder "annehmen" oder "als hilfreich sehen" oder sowas wählen...) Wie funktionieren Inhalationssysteme? Wie validiere ich richtig? Wie reagiere ich in welchen Situation richtig? All das ist sehr wichtig – und all diese Informationen möchte ich in den Pflegealltag einbauen. Ich möchte immer auf aktuellem Stand sein, um, umgangssprachlich ausgedrückt „nicht den Anschluss zu verpassen“!
Natürlich möchte ich auch kostenpflichtige Fortbildungen in Anspruch nehmen - zum Erwerb eines Spritzenscheines zum Beispiel oder auch um einmal selbstständig venös Blut abnehmen zu dürfen, beispielweise. Natürlich nicht, ohne zuvor Rücksprache mit einem Arzt gehalten zu haben. Ich möchte einmal so selbstständig wie nur möglich arbeiten, Wissenslücken füllen und Wissen auffrischen!
Als angehende Altenpflegerin ist mir bewusst, dass ich später einmal diverse Einbußen haben werde. Ich werde nicht jedes Weihnachtsfest mit der Familie verbringen können. Nicht jeden Feiertag frei haben, manchmal mehrere Wochenenden im Monat in der Einrichtung, anstatt zu Hause verbringen. Doch ich bin flexibel. Meine Kinder werde ich in die Obhut meiner Eltern oder in die des Kindergartens geben. Ich weiß, das.
Ich möchte meiner Einrichtung gegenüber Loyalität und Zuverlässigkeit vermitteln. Man soll sich auf mich verlassen können. Sich sicher sein können, dass ich, wenn „Not am Mann“ herrscht, auch für andere einstehen werde. Immerhin weiß ich: Ich werde gebraucht! Die alten Menschen und die Mitarbeiter sind auf mich angewiesen. Auch wenn vielleicht der Eine oder Andere eine völlig andere Meinung vertreten wird.
Ich möchte konstruktive Kritik üben und empfangen. Meine und die Handlungen anderer hinterfragen – aus Kritik lernen. Sie gehört zum Leben und dient zur Verbesserung. Aus Fehlern lernt man. Doch ich erwarte, dass man mir gegenüber auch Kritik äußert. Immerhin möchte ich etwas verbessern. Ich kann dies nicht tun, wenn ich nicht weiß, wo diverse Fehler liegen.
Oft habe ich zu hören bekommen, ich könne gut mit Menschen umgehen. Ich könne mich in ihre Lage hineinversetzen, gut zuhören und Ratschläge geben. Und genau das möchte ich u.a. in das Berufsleben einbringen. Zudem möchte ich gut in meinem Kollektiv arbeiten – meinen Mitarbeitern vermitteln, dass sie sich jederzeit auf mich verlassen können. Auch die zu Betreuenden, Angehörige und andere Berufsgruppen sollen dieses Gefühl haben. Sie sollen wissen, dass sie bei mir „gut aufgehoben“ sind.
Ich akzeptiere jeden, wie er ist. Mein Motto lautet: "Behandle andere, wie du selbst behandelt werden möchtest". Und genau das möchte ich für die Zukunft genauso handhaben. Ich möchte in jedem Fall souverän sein – einfach nur in jedem Bereich Kompetenz beweisen!