- Flöhe im Haus - Kaninchen laut TÄ nicht betroffen - wie erkenne ich Floheier?! Beitrag #1
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jek
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Liebe Community,
ich bin neu hier und sag' erstmal hallo. Wenn mein Post an dieser Stelle unpassend ist, bitte ich die Admins um Verschiebung. Danke!
Nun zu meinem Problem:
Seit einigen Wochen gibt es im Haus (schon etwas älter mit teilweise lockeren Dielenböden, ca. 80qm2) ein mehr oder minder großes Flohproblem.
Im Haus gibt es 2 Zwergkaninchen, die auch regelmäßig im Garten Freilauf erhalten. Ein Igelnest kann ich zwar nicht ausschließen, dennoch scheinen sich die Flöhe nicht für meine Kaninchen zu interessieren. Nun kurz zum Leidensweg:
Vor ca. 3 Wochen habe ich einen süßen Neufundländer gestreichelt, kurz darauf ging es los mit Flohbissen. Anfangs dachte ich noch, dass es möglicherweise eine Kontaktallergie sein könnte. Irgendwann habe ich einen dieser lästigen Hausbesetzer an mir krabbelnd entdeckt, vom Teppich aus sprang auch gleich einer auf mich über. Geplagt werde im Haushalt nur ich. Ich habe mich eingehend über den Flohzyklus informiert, wie groß die Population ist und dass die sichtbaren Flöhe nur die Spitze des Eisberges sind. Nachdem das Problem größer wurde, wurden 2 Fogger von Beaphar im Fressnapf gekauft und eingesetzt und die übliche Leier mit Umgebungsspray, Dampfreiniger, viel Saugen etc. Lebende Flöhe habe ich seither zwar noch ein paar entdeckt, sie waren aber wohl zyklusbedingt (und auch durch den Fogger) nicht mehr ganz frisch. Jetzt geht der Kampf gegen die Eier erst richtig los. Zwar hat mich kein Floh mehr gebissen seit gut 5 Tagen, ich habe nun aber schon extreme Paranoia, was das Erkennen von Floheiern betrifft. Mit meinen Kaninchen war ich natürlich beim Tierarzt. Nach ausgiebigem Durchkämmen konnte weder Flohkot, noch allgemeiner Flohbefall festgestellt werden. Meine Tierärztin schließt es stark aus, dass die Flöhe von den Kaninchen kommen. Und durch Streicheln eines zotteligen Neufundländers können sie wohl auch nicht kommen. In der Nachbarschaft gibt es allerdings einen recht flinken streunenden Tiger, der gern mal ins Haus kommt, wenn gelüftet wird. Ich denke, dass dieser der Götterbote der frohen Mitbewohner war.
Das ist allerdings alles müßig, sich darüber Gedanken zu machen. Ich habe nun alles versucht, die Floheier möglichst zu bekämpfen. Also heißgedampft in allen Ritzen des Bodens und Fußbodenleisten, gewaschen, abgesaugt etc. Nun stehe ich quasi vor dem Problem, dass ich den Zyklus durch meine Maßnahmen möglichst unterbrechen und ihn beenden will. Allerdings habe ich im Netz nirgendwo etwas Gescheites zu und über Floheier gefunden. Überall heißt es nur, dass sie kaum zu erkennen sind, weiß und durchsichtig etc.
Vielleicht kann mir ja hier jemand mehr aus eigener Erfahrung berichten und mir sagen, ob ich mit meiner Flohei-Diagnose recht habe. Auf dem Bettbezug (dunkelblau) finden sich weiße kleine Pünktchen, die zwar nicht durchsichtig sind, wohl oder übel aber auch keine Staubfussel sind. Wenn ich diese Pünktchen, die übrigens nicht im Verbund "kleben", zwischen den Fingern zerreibe, dann "zerbröseln" diese. Man kann es sich vorstellen wie weiße Schokolade, die zwischen den Fingern beim Zerreiben krümelig zerschmilzt. Die "Dinger" sind vereinzelt auf dem Bettbezug und auch auf dem Boden verteilt sowie auf der getragenen Wäsche im Wäschekorb. Womöglich waren sie schon immer da und ich bilde mir nun ein, dass es Floheier sind, leider bin ich aber was das betrifft, total überfragt und verunsichert. Gegen Floheier spricht meines Erachtens, dass sie nicht milchig-durchsichtig, sondern vielmehr undurchsichtig weiß sind. Wie winzige Hautschuppen sehen sie allerdings auch nicht aus.
Ich werde nun die Entwicklung noch 1-2 Tage beobachten und dann schauen, ob es mehr werden bzw. ob ich sie ins Bett bringe und dann wieder welche zu finden sind. Mit der Chemiekeule aus Zoogeschäften oder Baumärkten wird man meiner Meinung nach weder dem Problem Herr, noch kommt man der Verantwortung der eigenen und der tierischen Gesundheit nach, selbst wenn man sich und seine Haustiere den ganzen Tag ausquartiert und dann einen Tag lang lüftet. Wenn sich das Problem durch akribisches Saubermachen nicht in den Griff bekommen lässt, werde ich einen Schädlingsbekämpfer holen, weil mir die Sache - wie vielen anderen auch - den letzten Nerv raubt.
Mir wäre allerdings sehr sehr geholfen, wenn mir jemand aus eigener Erfahrung sagen könnte, wie Floheier aussehen und ob dieses "Zerreiben" zwischen den Fingern ein eindeutiges Indiz darstellt.
Vielen Dank vorab und liebe Grüße,
Jakob
ich bin neu hier und sag' erstmal hallo. Wenn mein Post an dieser Stelle unpassend ist, bitte ich die Admins um Verschiebung. Danke!
Nun zu meinem Problem:
Seit einigen Wochen gibt es im Haus (schon etwas älter mit teilweise lockeren Dielenböden, ca. 80qm2) ein mehr oder minder großes Flohproblem.
Im Haus gibt es 2 Zwergkaninchen, die auch regelmäßig im Garten Freilauf erhalten. Ein Igelnest kann ich zwar nicht ausschließen, dennoch scheinen sich die Flöhe nicht für meine Kaninchen zu interessieren. Nun kurz zum Leidensweg:
Vor ca. 3 Wochen habe ich einen süßen Neufundländer gestreichelt, kurz darauf ging es los mit Flohbissen. Anfangs dachte ich noch, dass es möglicherweise eine Kontaktallergie sein könnte. Irgendwann habe ich einen dieser lästigen Hausbesetzer an mir krabbelnd entdeckt, vom Teppich aus sprang auch gleich einer auf mich über. Geplagt werde im Haushalt nur ich. Ich habe mich eingehend über den Flohzyklus informiert, wie groß die Population ist und dass die sichtbaren Flöhe nur die Spitze des Eisberges sind. Nachdem das Problem größer wurde, wurden 2 Fogger von Beaphar im Fressnapf gekauft und eingesetzt und die übliche Leier mit Umgebungsspray, Dampfreiniger, viel Saugen etc. Lebende Flöhe habe ich seither zwar noch ein paar entdeckt, sie waren aber wohl zyklusbedingt (und auch durch den Fogger) nicht mehr ganz frisch. Jetzt geht der Kampf gegen die Eier erst richtig los. Zwar hat mich kein Floh mehr gebissen seit gut 5 Tagen, ich habe nun aber schon extreme Paranoia, was das Erkennen von Floheiern betrifft. Mit meinen Kaninchen war ich natürlich beim Tierarzt. Nach ausgiebigem Durchkämmen konnte weder Flohkot, noch allgemeiner Flohbefall festgestellt werden. Meine Tierärztin schließt es stark aus, dass die Flöhe von den Kaninchen kommen. Und durch Streicheln eines zotteligen Neufundländers können sie wohl auch nicht kommen. In der Nachbarschaft gibt es allerdings einen recht flinken streunenden Tiger, der gern mal ins Haus kommt, wenn gelüftet wird. Ich denke, dass dieser der Götterbote der frohen Mitbewohner war.
Das ist allerdings alles müßig, sich darüber Gedanken zu machen. Ich habe nun alles versucht, die Floheier möglichst zu bekämpfen. Also heißgedampft in allen Ritzen des Bodens und Fußbodenleisten, gewaschen, abgesaugt etc. Nun stehe ich quasi vor dem Problem, dass ich den Zyklus durch meine Maßnahmen möglichst unterbrechen und ihn beenden will. Allerdings habe ich im Netz nirgendwo etwas Gescheites zu und über Floheier gefunden. Überall heißt es nur, dass sie kaum zu erkennen sind, weiß und durchsichtig etc.
Vielleicht kann mir ja hier jemand mehr aus eigener Erfahrung berichten und mir sagen, ob ich mit meiner Flohei-Diagnose recht habe. Auf dem Bettbezug (dunkelblau) finden sich weiße kleine Pünktchen, die zwar nicht durchsichtig sind, wohl oder übel aber auch keine Staubfussel sind. Wenn ich diese Pünktchen, die übrigens nicht im Verbund "kleben", zwischen den Fingern zerreibe, dann "zerbröseln" diese. Man kann es sich vorstellen wie weiße Schokolade, die zwischen den Fingern beim Zerreiben krümelig zerschmilzt. Die "Dinger" sind vereinzelt auf dem Bettbezug und auch auf dem Boden verteilt sowie auf der getragenen Wäsche im Wäschekorb. Womöglich waren sie schon immer da und ich bilde mir nun ein, dass es Floheier sind, leider bin ich aber was das betrifft, total überfragt und verunsichert. Gegen Floheier spricht meines Erachtens, dass sie nicht milchig-durchsichtig, sondern vielmehr undurchsichtig weiß sind. Wie winzige Hautschuppen sehen sie allerdings auch nicht aus.
Ich werde nun die Entwicklung noch 1-2 Tage beobachten und dann schauen, ob es mehr werden bzw. ob ich sie ins Bett bringe und dann wieder welche zu finden sind. Mit der Chemiekeule aus Zoogeschäften oder Baumärkten wird man meiner Meinung nach weder dem Problem Herr, noch kommt man der Verantwortung der eigenen und der tierischen Gesundheit nach, selbst wenn man sich und seine Haustiere den ganzen Tag ausquartiert und dann einen Tag lang lüftet. Wenn sich das Problem durch akribisches Saubermachen nicht in den Griff bekommen lässt, werde ich einen Schädlingsbekämpfer holen, weil mir die Sache - wie vielen anderen auch - den letzten Nerv raubt.
Mir wäre allerdings sehr sehr geholfen, wenn mir jemand aus eigener Erfahrung sagen könnte, wie Floheier aussehen und ob dieses "Zerreiben" zwischen den Fingern ein eindeutiges Indiz darstellt.
Vielen Dank vorab und liebe Grüße,
Jakob