Was sind Kampfhunde in euren Augen?

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  • Was sind Kampfhunde in euren Augen? Beitrag #21
Hi:D
Für mich gibt es keine Kampfhunde wenn ein Hund böse ist liegt das nicht an dem Hund sondern an dem Halter.Hunde die an der Kette gehalten werden sind oft wegen zu wenig Platz und wenig Körperlichen und geistiger bescheftigung böse
 
  • Was sind Kampfhunde in euren Augen? Beitrag #22
Hi:D
Für mich gibt es keine Kampfhunde wenn ein Hund böse ist liegt das nicht an dem Hund sondern an dem Halter.Hunde die an der Kette gehalten werden sind oft wegen zu wenig Platz und wenig Körperlichen und geistiger bescheftigung böse

Die Frage ist, was heißt hier "böse"? Böse ist in meinen Augen ein absichtlich unmoralisches Verhalten, mit dem mal willkürlich verletzt oder eine andere Person hintergeht, um seinen eigenen Willen durchzusetzen. Und das tut kein Hund! Ein Kettenhund- um bei deinem Beispiel zu bleiben- der sein leben lang auf einem Radius von 3-5 m lebt, Reste zum Fressen bekommt, entgegen seiner Natur alleine und ohne Körperkontakt vor sich hinvegetiert, der bekommt sicherlich eine geistige Beeinträchtigung und wird verhaltensauffällig. Er tut das aber nicht, weil sein Verhalten einen besonderen Nutzen für ihn hat. Da spielt wohl eher Vernachlässigung, Selbstschutz, Überforderung, usw. eine große Rolle. Ist er deshalb böse? Eher nicht...

Ich streite auch nicht ab, das es Hunde gibt, die eine niedrigere Reizschwelle haben und schneller zur Gefahr werden können. Im Grund hat aber das andere Ende der Leine einen sehr großen Einfluss auf das Verhalten des Hundes. Und jeder großere Hund, ja im Grunde sogar jeder kleine Hund, kann zu einer Gefahr werden. Und ich bin sicher, dass jemand der mit Hunden generell nichts anfangen kann oder sich von den Medien leiten lässt, auch in jedem bellen oder knurren einen potentiellen Kampfhund sieht. Es gibt aber eben bestimmte Rassen, die gern zum Schaubild schrecklicher Schlagzeilen genommen werden. Nur fragt leider seltenst jemand nach, was vor dem Beissunfall passiert ist. Wie oft ein Signal übergangen oder missverstanden wurde, wie wenig Achtsamkeit seitens der Besitzer stattgefunden hat und welche Umstände einen Hund zu seinem Verhalten verleitet haben. :(
 
  • Was sind Kampfhunde in euren Augen? Beitrag #23
Sicherlich gebe ich euch in einigen Punkten Recht... aber wie sieht es der Staat das?...
Ich wohne hier in der Nähe des Stadzentrums... da haben wir den Allee-Center sowie den City-Caree, da beim City-Caree habe ich bemerkt das nur Hunde mit Maulkorb rein dürfen..
Ehm, da frage ich mich, WIESO? .... Wenn man den Hund unter Kontrolle hat... und er auf mich hört z.B., Wieso sollte ich ihn noch zu qualen nen Maulkorb verpassen?...
Meine Leika vor 12 Jahren musste ich nen Maulkorb ebenfalls verpassen, aber sie hat niemanden gebissen, war immer artig und war immer bie mir gewesen..
Definitiv sehe ich das nicht wie der Staat.. aber wieso sagen die : Diese Rasse, geschweige Diese .. wieso das Kampfhunde hat..
 
  • Was sind Kampfhunde in euren Augen? Beitrag #24
Wieso sollte ich ihn noch zu qualen nen Maulkorb verpassen?...

Und du könntest auch garantieren das dein hund nicht aus Reflex zubeißt wenn ein Kind aufn Schwanz tritt, ihn anrempelt, am Ohr zieht etc?
In den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln ist auch Maulkorbpflicht, was lediglich deswegen ist, weil auf engem Raum oft eine großzahl Menschen sind. Und da man nichts riskieren will, handelt man lieber so. Nachher ist das Geschrei wieder groß und Hunde dürften nirgends mehr mit rein.
Da verpasse ich meinem lieber nen Maulkorb (gut bei uns ist keine Pflicht und Bus/Bah fahre ich nicht) als hinterher dazu stehen, Kind gebissen weils über ihn gestolpert ist, riesen Rechung, Hund im heim etc...

Da verstehe ich den Staat, nichtmal das... jede Stadt. Weil es gibt ja anscheinend auch da Unterschiede.
Und hier muss auch kein Soka nen Maulkorb im Zentrum nen Korb tragen wenn die Vorlagen stimmen, die einzuhalten sind
 
  • Was sind Kampfhunde in euren Augen? Beitrag #25
Also ich hab das Video nur kurz angeschnitten. WO ist da ein Passant, der ein RUHIGES Gespräch sucht? Als der Polizist sie mit Hund zurückdrängen will, wird er noch mit Sachen beworfen!

Zum Thema Kampfhund:
Ich schließe mich den anderen an: Es gibt keine Kampfhunde in dem Sinne, wie geschrieben wurde, wird kein Staff, Pit usw. als Kampfhund gezüchtet. Im Übrigen zählen auch einige Herdenschutzhunde zu den "Kampfhunden", wie z.B. der Kangal, der, wenn richtig gehalten, nichts anderes macht als Haus, Hof und im besten Fall ne Herde zu bewachen.

Ich könnte mir sogar sehr gut vorstellen, einen "Kampfhund" aus dem Tierschutz zu holen. Die können nichts dafür, viele sind aus dem Osten und wurden den Besitzern weggenommen, weil sie eben die Auflagen nicht erfüllt haben oder erfüllen wollten. Die find ich ja ok, sollte es vll. für alle Hunde geben, zumindest teilweise.

Was ich allerdings extrem finde, sind die Steuern. Hier bei uns kostet ein "normaler" Hund 36 Euro im Jahr, ein Listenhund kostet 600 Euro im Jahr; ein Rotti der z.B. vor 2002 geboren ist (wird es wohl eher selten geben, der wäre ja dann schon etwas älter.) zählt hier noch zu den normalen Hunden. Eig. sollte man mal bei den Städten/Gemeinden nachfragen, ob ein Listenhund mehr Dreck macht, den die Besitzer ja so oder so selbst wegräumen müssen... Das einzigste was die Stadt hier anbietet sind Kotbeutel und da dürfte es wohl egal sein, ob da jetzt Kot von nem Rotti oder nem Goldi drin landet :lol:

Soweit ich weiß, gilt hier (nach Wesenstest) auch keine Maulkorbplicht.

Generell muss ich sagen, dass ich kleine Hunde schlimmer finde, was beißen angeht als große... Die verstorbene Hündin (Berner Mix) meiner Großeltern hatte als Welpe zwei mal kleine Hunde auf sich und wurde gebissen. Und ich hatte als Kind auch mehr Respekt vor den kleinen als vor den großen, meine Oma meinte mal, dass das vll. daran lag, dass ich zumindest bei dem einen Beissvorfall dabei war. War ja nur ein 3/4 Jahr älter als die Hündin. Aber das ist fast schon wieder OT :)
 
  • Was sind Kampfhunde in euren Augen? Beitrag #26
Hallo :D

Hier mal ein Video :

Dieser Polizist, lässt seinen Hund für sich sprechen, wo in meinem Augen keine Gefahren droht, wo die Passanten nur mit ihm reden möchte, oder eine Unterhaltung führen möchten.
Sicherlich gibt es andere Gründe, aber ich sehe das so, das der Polizist, seinen Hund vorschickt.

Dem muss ich erst einmal wiedersprechen:
der Polizist lässt den Hund nicht für sich sprechen, er wird auch nicht als Waffe verwendet. Ich war oft mit auf Demos, kann also aus Erfahrung sprechen, dass die Leute dort nicht immer ganz friedlich sind - sie provozieren ganz bewusst. Die Polizei ist ihnen egal, sie sind in ihren Augen nichts wert und hassen diese regelrecht.. Die Passanten wollten nicht wirklich mit ihm reden, der im Vordergrund schreit ihn ja regelrecht an, bedrängt die Polizisten ja. Polizeihunde sind Diensthunde und gleichzeitig auch ausgebildete Schutzhunde und werden in ihrem Instinkt gestärkt, ihr Rudel zu beschützen. (in dem Falle die Polizisten) Sie sagen einem, man soll weggehen, aber die meisten kratzt es nicht die Bohne und provozieren weiter bis aufs Äußerste. In meinen Augen hat der Hund die Leute weggedrängt, sein Rudel geschützt. Man kann es also sehen wie man will.

Ich fand beide Beteiligten haben es selber verschuldet..

Für mich gibt es keine Kampfhunde, nur Hunde, die von Menschen aggressiv gemacht werden. Es gibt keine Auswahl an Rassen, die man als Kampfhunde einstufen könnte. So gesehen könnte sogar ein Chihuahua einem gefährlich werden...
Ich finde es außerdem traurig, wie manche Pitbulls und ähnliche "gefährlich" aussehenden Hunde, sofort in diese Kategorie reingestopft werden. :(
 
  • Was sind Kampfhunde in euren Augen? Beitrag #27
Und du könntest auch garantieren das dein hund nicht aus Reflex zubeißt wenn ein Kind aufn Schwanz tritt, ihn anrempelt, am Ohr zieht etc?

Ich weiß worauf du hinaus willst und du hast natürlich recht, aber mal ganz banal gesagt:
Wenn ein fremder Mann auf mich zugerannt kommt, mich anrempelt und schubst, dann kann ich auch nicht dafür garantierten, dass ich zur Ohrfeige aushole. Das ist jetzt sicherlich überspitzt ausgedrückt, aber ich finde manchmal die Was-wäre-wenn-Fälle etwas anmaßend. Natürlich kann ein Hund zubeissen. Er hat ja auch nunmal Zähne. Und natürlich kann man gerade Kinder nicht wirklich berechnen. Aber für diesen Fall erwarte ich ja eben eine verantwortungsbewusste Person am anderen Ende der Leine. Für mich hießt das ganz klar: Wenn sich ein Pulk Kinder auf mich und meinen Hund zubewegt, dann gehe ich auf Abstand und mache den Aufsichtspersonen klar, dass ich keinen allzu nahen Kontakt zum Hund wünsche. Wenn sich dennoch ein Kind losreisst und auf uns zugestürmt kommt, dann habe ich meinen Hund so kurz, dass ich mit meinem Körper dazwischen agieren kann. Und ich scheue auch nicht davor zurück ein Kind im Notfall anzuraunen, dass es nicht näher kommt. Mag unhöflich sein, aber ICH bin nachher die Schuldige, wenn etwas passiert.

Und dennoch heißt das natürlich nicht, dass ich gefeit davor bin, das mir ein solch schrecklicher Unfall passiert. Nur ist und bleibt ein Hund ein Hund, keine Bestie. Und ich befürchte ja nun auch nicht in jedem Mann einen Triebtäter und in jedem Auto eine potentielle Mordwaffe... Sowas KANN passieren, aber als verantwortungsvoller Hundehalter gebe ich zumindest mein Bestes, das es eben nicht passiert. Wurst egal ob ich einen Pit, einen Leonberger oder einen Chihuahua an der Leine habe.
 
  • Was sind Kampfhunde in euren Augen? Beitrag #28
Ja aber trotzdem kann ich Städte und Gemeinden verstehen, die lieber Vorrausichtlich handeln, als Nachsichtig. In Bussen und Bahnen gibt es nunmal nicht sooo die Ausweichmöglichkeiten. Selbst wenn ich ihn kurz halte drängeln sich Leute an Hunden vorbei.

Ich verstehe jedoch auch deine Argumente ^^
 
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