Dringend... Hundegröße

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  • Dringend... Hundegröße Beitrag #21
Hallo ,
ich muss nun doch was los werden.

Nachdem ich mir alles durchgelesen habe - denke ich deine Eltern haben sich um entschieden und wollen überhaupt keinen Hund. Ausserdem hast du dich bereits auch um entschieden - du willst zwar einen Hund - aber einen der keine Arbeit macht, wegen dem du auf Nichts verzichten musst und der nur dann da ist wenn es dir in den Kram passt - ansonsten sollen die Eltern sich kümmern - die aber- und da beißt sich die Katz in den Schwanz...gar keinen Hund haben wollen.


Egal wie groß, egal wie alt , egal welche Rasse: Hunde machen immer "Arbeit", man muss immer auf das ein oder andere "verzichten" und sie sind eben immer da Tag und Nacht.

Kurz , für mich hört sich das an als würdest du Absolution bekommen wollen . Suchst nach eingängigen Argumenten ihn nicht behalten zu KÖNNEN - oder besser, möchtest daß man dir sagt : Ja stimmt du bist nicht Schuld!
Meine Absolution hast du, Schuldfrage stelle ich nicht:
Noch hast du ein Baby - mach einen letzten Liebesbeweis für das Tierchen und suche Leute die wirklich - mit allen Konsequenzen - dieses Geschöpf annehmen.

PS. Wenn man wirklich, wirklich einen Hund haben möchte , einen Freund an seiner Seite - dann ist eine Übernachtung beim Freund absolut weniger wichtig als das wohlergehen des Hundes. Oder man arbeitet daran, daß der Hund des Freundes keine Angst vor seinem 4 Monate altem Hundekind hat.

Ich habe sehr jung gegen den Willen meiner Eltern einen Irish Setter groß gezogen, erzogen und 13 wundervolle Jahre bei mir gehabt. Ein einziges Hundegrinsen von diesem Wesen war mehr Wert .- als jeder Ty, jede doofe Party, Clubbing oder Feier.

Du möchtest aber nicht Verzichten - das ist dein gutes Recht - aber bitte dann ohne Hund.

LG Suno
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #22
Naja, ist ja aber nicht jeder so.
Ich denke, wenn man sich das vorher als Familie abspricht kann jeder auch mal frei haben. Ich wollte auch immer und sehr dringend einen Hund - hab ja jetzt auch einen - weiß aber nicht, ob ich das auch alleine auf die Reihe bekäme. Abgesehen dass ich persönlich es ebenfalls genieße, mich ab und an einfach mal nicht kümmern zu müssen.
Generell finde ich das eh unwichtig. Wenn Eltern ihren Kindern einen Hund kaufen -völlig egal, was vorher abgesprochen war- müssen sie trotzdem die volle Verantwortung tragen. Dafür sind Eltern nunmal da. Ich finde es zuviel, von einem Kind zu erwarten, dass es wirklich ständig für den Hund da sein muss. Wenn es das tut ist es super, aber doch noch lange nicht der Normalfall.
Abgesehen davon finde ich, dass sich Kinder auch frei entfalten können sollten, und ein Hund bedeutet nun einmal Bindung an die 15 Jahre, was man mMn keinem Kind antun kann. Es verbaut einfach viele Möglichkeiten (Partys, Freunde, Ausbildung in einer anderen Stadt...), man ist nicht mehr Flexibel.

Ich finde es ebenfalls unverantwortlich von deinen Eltern, sich einen Überraschungshund zu holen und diesen dann aufgrund der Überraschung abzugeben. Denke aber wie die anderen... im Normalfall erobern sich Hunde und gerade Welpen ja innerhalb von Minuten alle Herzen. Wenn deine Eltern dem bis jetzt widerstehen konnten, wird das wohl nichts mehr.
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #23
Also suno da muss man aber mal auf dem Teppich bleiben. Für mich hört es sich überhaupt nicht so an als ob sie sich umentschieden hätte, weil sie leiber alles andere machen möchte als sich um den HUnd kümmern, aber ab und an braucht man eben auch mal ein kleines bisschen eine Auszeit. gerade in ihrem Alter. Da müssen einem einfach die Eltern den Rücken stärken und die Möglichkeit geben auch in anderen Dingen Erfahrung zu sammeln. Natürlich hast du recht,d ass man auch einiges verzichten muss und die Verantwortung hat,w enn man sich dafür entschieden hat, aber darum geht es ihr ja nicht. ABer sie kann nunmal nicht 24 h am Tag 7 Tage die WOche nur für den Hund da sein.

Aber um nochmal das Thema mit der GRöße anzusprechen: Also das an der Größe festzumachen ist ja sowas von einem ausgemachten blödsinn. Wenn es echt daran scheitert dann blutet mir das herz. Zu allererst: ich glaube auch, dass es deinen Eltern gar nicht um die größe geht, sodnern dass das ein vorgeschobener Vorsatz ist um den Hund wegzugeben. Aber wenn das nicht der Fall ist dann würde ich versuchen deiner Mutter die Angst zu nehmen. Ich weiß ja nicht was ihr für HUndeerfahrung habt, dass ihr anscheinen glaubt ein Hund schmeißt sich permanent in die Leine und ihr müsst den Halten beim spazieren gehen (ist jetzt übertrieben ausgedrückt, aber irgendwie kommt die relation so rüber). Dann besucht doch möglichst gleich die Hundeschule und trainiert mit ihm oder ihr nehmt euch eeinen Trainer. Jetzt ist er ja noch sehr jung, aber nach und nach mit der Erziehung am Ball bleiben. Besorgt euch Bücher über Leinenführigkeit und gehorsamstraining und versucht halt viel spielerisch mit ihm zu trainieren. Beschäftigt euch mit dem Thema und unternehmt alles mögliche in die Richtung. AM Ende habt ihr vielleicht einen großen Hudn der nicht im Traum daran denkt sich in die Leine zu schmeißen und das sollte eigentlich das ziel eines jeden Hundehalters sein, nicht dass man ihn halten kann (Im Notfall natürlich trotzdem wichtig, aber ob das Tier jetzt 45 oder 50 cm fällt dir and er Leine echt nicht auf).
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #24
Ich finde es in eine lahme Ausrede von deinen Eltern. Den Labrador von meiner Cousine, die den auch nur zum Gassy gehen hatte konnte ich Null halten. Den Labrador- Border Mix den ich von welpen an hatte kann ich gut halten. Man wächst da rein. Aber ich stimme leidlich den anderen zu. Du möchtest für den Hund auch keine Abstriche machen und wenn deine Eltern nicht dahinter stehen dann wird das nichts.

Ein anderen Hund wurde ich mir auch nicht zulegen. Genieß erst mal die Rosa rote Brille und dann wenn du Verantwortung übernehmen kannst Holste dir einen Hund. Manche bekommen den Stellenwert Hund - Romance/ Freunde/ Party einfach nicht hin.
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #25
Du möchtest für den Hund auch keine Abstriche machen
Also wenn man 1x zu Freunden gehen möchte, macht man gleich KEINE Abstriche für den Hund. Ich finde das etwas ungerecht.

Bei Kitten schreibt immer das ganze Forum "Einzelhaltung ins ein NO GO, stell dir mal vor du würdes ohne andere Kinder aufwachsen" und hier soll Kalico all ihre Bedürfnisse komplett vergessen und ohne andere Kinder aufwachsen? Ist auch nicht so das gelbe vom Ei finde ich zumal sie sich ja wirklich um den Hund kümmern möchte und sehr viel dafür in kauf nimmt, aber vielleicht lese ich das gerade irgendwie falsch.

Aber in einer Sache muss ich meinen Vorrednern recht geben, wenn deine Eltern bei der Sache nicht mitspeielen ist es das beste für den Hund ihn jetzt abzugeben als irgendwann völlig verkorkst. Momentan wart ihr quasi eine Auffangstation auf dem Weg zu seiner richtigen Familien und und dort kann er dann richtig glücklich werden, wenn ihr ihn weggeben solltet. Auch für dich wird es nur schwerer mit der Zeit.
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #26
Hallo,

ich antworte hier mal allgemein. Ich weiß nicht, ob ich mich irgendwie falsch ausgedrückt habe oder so, wenn ja, tut es mir leid.
Ich wollte immer einen Hund haben, seit ich ein kleines Mädchen war. Mein Traum lebt immer noch, sogar mit Hund. Mir ist Mello ans Herz gewachsen, ich habe mich niemals umentschieden - ich möchte ihn immer noch behalten.

Ich verzichte auf vieles, das ist ok. Ich gehe weder auf Partys, Clubbings etc. Das stört mich auch nicht, ich mache es dem Hund zu liebe und unglücklich bin ich damit nicht. Mir geht es hier um kleine Stunden, die ich mal ohne Hund verbringen möchte, und das ist, wie ich finde, mein gutes Recht. Man kann nicht 24 Stunden am Tag für einen Hund da sein,auf ihn achten und mit ihm spielen - zeig mir einen Hundebesitzer, der das kann. Ich habe sehr wohl Verantwortungsbewusstsein und sträube mich nicht vor Arbeit. Ich habe selber zwei Frettchen die seit knapp 4 Jahren glücklich bei mir wohnen. Auf diese kann ich natürlich auch nicht 24 Stunden aufpassen. Tiere machen arbeit, das ist mir bewusst.

Ich suche nicht nach Argumenten GEGEN den Hund, ich suche eure Meinung. Ich würde gerne die Argumente meiner Eltern entkräften - suche Meinungen hier über die eventuelle Größe usw. Ich finde, ich bin auch nicht Schuld daran.
Es war von Anfang an klar, das ALLE sich um den Hund kümmern. Jetzt ist es so, dass ich die einzige bin. Mir geht es hier nicht um meine Freizeit, sondern um ein bischen Zeit für mich. Zeit für mich heißt, dass ich auch Dinge erledigen muss, wie z.b. eine Ausbildung suchen. Ist es zu viel verlankt, ein zwei Stunden mit meinem Freund zu verbringen? Wenn Hundehaltung heißt, 24 Stunden für einen Hund da zu sein, habe ich wohl etwas falsch verstanden. Dann, ehrlich gesagt, möchte ich mit diesem Thema abschließen.

Ich möchte verzichten - hier der große Unterschied - ich verzichte bereits! Auf alles mögliche. Ich verlange nicht viel von meinen Eltern. Heute z.B. durfte ich noch nicht mal einkaufen fahren, ohne das der Hund mit muss. Er kann nicht mit, weil er noch zu ängstlich ist. Zuhause ist immer jemand da - also eigentlich kein Problem. Für sie jedoch schon.
Mir ist mein Freund sehr wichtig, ich verzichte dem Hund zu liebe auf ihn und er unterstützt mich dabei. Er möchte jedoch auch mal ein zwei Stunden mit mir verbringen und das kann ich ihm nicht verübeln.


Mein Leben sieht jetzt so aus:
24 Stunden auf den Hund aufpassen. 3 Stunden warten - Gassi gehen. Wieder drei Stunden warten..Gassi gehen...Wenn er Mist im Wohnzimmer macht (meine Eltern sitzen dabei) rufen sie mich, anstatt ihm das zu unterbrinden. Ich lebe für den Hund...
Ich lebe gerne für ihn, aber ich wünsche mir ETWAS Freiheit wieder (siehe mein Wunsch sieht so aus)

Mein Wunsch sieht so aus:
Auf den Hund aufpassen, so lange es geht. Ab und an auch mal eine Kleinigkeit machen, eventuell wenn meine Eltern da sind (einer ist immer im Haus), mal in die Stadt gehen, Eis essen, was man halt so macht. Ich wäre nie länger als 4 Stunden weg.
Wäre das zu viel verlangt?

Mit der Leinenführigkeit:
er läuft, wie ich finde, super für sein Alter an der Leine. Ich besuche ußerdem eine Hundeschule mit ihm und freue mich auch auf jede einzelne Stunde.
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #27
Ich schreib mal einfach etwas bezüglich der Größe.
Es kommt halt ganz darauf an was drin steckt. Manche Hunde machen einen Stop mit 6 Monaten und schießen bei 8-9 Monaten wieder hoch und andere widerrum, wachsen bis zum 5 Monat schnell, dann wieder extrem langsam und mit 7 Monaten sind sie bis auf die 1, oder 2 cm ausgewachsen. So lange man nicht weiß was drinnen steckt ist es schwierig.

Ich kann mir gut vorstellen, dass er um die 58cm Schulterhöhe erreichen wird. Aber hey, so viel größer als 50cm ist das nun auch nicht. Wenn man sich das auf dem Zollstock anschaut, wirken die 8cm mehr schon viel. Aber, wenn du einen 50cm und einen 58cm Hund nebeneinander stehen hast, wirkt es auch nicht wirklich sehr viel mehr. ;)
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #28
Fakt ist, du kannst keine Argumente finden.
Die Größe kann dir niemand von uns genauer voraussagen als es eh schon wurde.

Und wenn deine Eltern nicht bereit sind, da etwas mitzumachen, wird das ganze eben scheitern. So ist es leider.
Gut, deine Mama sagt sie ist skeptisch bei großen Hunden und kann sie evtl nicht halten. Aber sie weigert sich, so wie es aussieht, schon jetzt, wo er noch nicht in den Himmel geschossen ist.
So wie es klingt wollen sie rein gar nichts mit dem Hund zu tun haben. Wie gesagt, normalerweise schaut man kleine/junge Hunde doch nur an und schließt sie ins Herz. Scheinbar ist das bei deinen Eltern nicht passiert. Und für jemanden, den man nicht ins Herz geschlossen hat, erledigt man auch nur ungern Dinge.
Wenn es nach 3 Wochen schon so aussieht wird es nach 3 Jahren wohl nur noch düsterer aussehen.

Du sagst selbst du willst dir eine Ausbildung suchen - stell dir vor was mit dem Hund passiert, wenn du auf einmal eben 9-10h am Tag außer Haus bist. Da wird jemand in der Zwischenzeit mit ihm raus müssen, sich mit ihm beschäftigen.

So leid es mir für dich tut, aber ich glaube nicht dass das etwas werden kann.
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #29
Also nachdem ich nun weiß das ihr den HUnd eigendlich nur zur Pflege nehmen wolltet,
habe ich nun ganz andere Gedanken darüber.
Hund zur Pflege hatte die Eltern wohl OK gesagt, aber für immer war nie gewollt.
Nun zeigen die Eltern ihrem Sproßling das ein Hund ist wie ein Kind also ein 24 Stunden Job!
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #30
Hallo zusammen,

wollte euch nur noch einmal sagen, wie es mit diesem Thema weiterging. Mello muss jetzt wohl weg, er kommt in eine schöne nette Familie...
Mit meinen Eltern hat sich das wohl oder übel nicht so geklärt:
meine Mutter hat riesige Angst vor großen Hunden. Angeblich wäre Mello in ihren Augen auch schon groß, deshalb ging das nicht. Ich lass das einfach mal so stehen... sie wollen einen kleinen Hund haben, aber ich möchte erst einmal keinen..auch wenn er nur zur Pflege war, kommt es mir so vor als würde ich ihn ersetzen. :(

Hund zur Pflege hatte die Eltern wohl OK gesagt, aber für immer war nie gewollt.
Nun zeigen die Eltern ihrem Sproßling das ein Hund ist wie ein Kind also ein 24 Stunden Job!
Würde dir eigentlich zustimmen, aber dem war wirklich nicht so. Wir hatten schon viele Tiere, die natürlich bis zu ihrem Lebensende bei uns blieben. Auch hatten wir Pflege- bzw. ich hatte auch Gassihunde. Ih weiß, wie das abläuft, dass Hunde ein 24 Stunden Job sind. Sie wollten mich dabei unterstützen, aber als er hier war, war alles Anders. Alleine könnte keinen Hund halten, wenn ich wirklich alles aufgeben müsste. Aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema..

Ich hoffe, das war die richtige Entscheidung. Mein Wunsch mit dem eigenen Hund wird wohl erst klappen, wenn ich alt und grau bin... :022:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #31
Kalico,
bitte sieh das nicht als Vorwurf Dir gegenüber, denn so hatte ich es nicht gemeint.
Ich denke einfach Das es Deinen Eltern zuviel wird.
Das mit der Hundegröße halte ich noch immer für einen Vorwand.

Für den Hund und auch für Dich war die Entscheidung den Hund in liebe Hände abzugeben sicher die einzig richtige Entscheidung!
Sei nicht zu traurig, evtl. kannst nun mehr mit Deinem Freund und seinen Hund unternehmen.
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #32
Fussel,
ich versteh dich schon und seh das auch nicht als Vorwurf an, keine Sorge. :)
Ich weiß nicht, ich kann das so recht nicht einschätzen. Sie haben zu mir gesagt, dass ein Hund ok wäre, wenn er kleiner ist. Die Größenangabe von der Org. war ok, er sollte wirklich nicht größer werden. Seine angeblichen Geschwister wurden, laut dem Tierschutz, auch nur so groß. Als dann die Katz in den Brunnen gefallen ist (sprich der Hund abgeholt worden ist), habe ich schon enttäuschte Gesichter seitens meiner Eltern gesehen. Ich muss zugeben, er war schon "riesig", als ich ihn zum ersten Mal sah...

Ich weiß nicht wirklich, ob das ein Vorwand ist ihn abzugeben, aber sie sahen wirklich enttäuscht aus. Von einer Freundin von meiner Mutter weiß ich auch (die hat einen Wolfshund), dass sie echt panische Angst vor diesem hat. (obwohl man den Hund mit Mello nicht vergleichen kann :lol:)

Ein Gespräch brachte zu Tage (erst heute morgen), dass ein kleiner Hund, sprich bis Größe eines Großspitzes (wenn er denn 46 cm bleibt), wirklich ok wär. Als wir mal früher auch einen Pflegehund hatten (irgendein Mischling - ca 35 cm groß) haben die sich auch immer drum gekümmert., nur jetzt um Mello nicht. :( Um meine Frettchen kümmern die sich auch, wenn ich mal nicht da bin.. ist zwar eine andere Tierart und eventuell nicht zu vergleichen, aber sie haben mir gezeigt, das ihnen Tiere nicht egal sind.

Ich bin nur froh, das er erst einmal "nur" ein Pflegehund war. Wünsche ihm alles Gute. :(
 
  • Dringend... Hundegröße Beitrag #33
Hey Kalico,

ich kann verstehen, dass du enttäuscht bist und dass der baldige Abschied von Mello schmerzt. Verdaue das erst einmal, aber verbeiße dich nicht daran. Für Mello ist die Entscheidung auf jeden Fall richtig. Alleine wärst du unter dem Druck in die Knie gegangen und ein Hund verdient es, von mehr als einer Person wirklich gemocht bzw. angenommen zu werden.

Es stimmt, im Moment ist in deinem Leben kein Platz für einen Hund, wenn du die notwendige Unterstützung nicht bekommst.
Aber das wird nicht immer so sein. Sieh' es so herum: Etwas Geduld hat dein zukünftiger Freund auf vier Pfoten doch verdient, oder? :001:

Das ist ein intensiver Lebensabschnitt, der nun auf dich zukommt, mit vielen Veränderungen. Ausbildungsstelle suchen, ins Arbeitsleben einsteigen, sein eigenes Geld verdienen, die eigenen vier Wände... Ich würde die Situation als Chance zur Vorbereitung betrachten. Ich mache es selber so. Mein Freund und ich denken seit bald zweieinhalb Jahren intensiver über das Thema nach, haben inzwischen ein paar Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln können und wir haben festgestellt, dass es einfach nichts wird, bevor wir nicht in eine größere Wohnung gezogen sind. Natürlich gibt es Momente, in denen man am liebsten mit dem Kopf durch die Wand würde. Nur davon hätte keiner etwas, der Hund am wenigsten. Also akzeptieren wir es, wie es ist und freuen uns darauf, dass es irgendwann in der Zukunft anders sein wird. :001:

Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber ich schätze mal irgendwo nahe der 20. Meine Schwester ist in einem ähnlichen Alter (in Bezug auf Erfahrung mit Hunden soll das kein Vergleich sein, die hast du ja bereits) und hatte vor zwei oder drei Jahren einen akuten "Ich will einen Hund!" Anfall, nachdem wir in einem Zooladen auf ein Ehepaar getroffen sind, das gerade mit einem Retriever Welpen im Arm Halsbänder kaufen war. Für einen ganzen Wurf. Der Herr war sehr offen und als meine Schwester erste Laute des Entzückens ausgestoßen hatte, kam er gleich auf sie zu und fragte, ob sie den Kleinen mal auf den Arm nehmen möchte. Sie könnte gern einen haben. Du kannst dir vorstellen, was danach los war. :mrgreen:

Der langen Rede kurzer Sinn: Abgesehen davon, dass bei meiner Familie ein Hund gar nicht machbar wäre, bekam meine Schwester wenige Wochen später ein Praktikum und Probearbeit. Beides hat sie vollends gefordert. Nur einmal angenommen, die Umstände hätten es zugelassen und die Familie sich tatsächlich für einen Hund entschieden, wäre das der Moment gewesen, an dem alles zusammengefallen wäre. Inzwischen macht meine Schwester eine Ausbildung und es gibt nicht selten Tage, die bestehen nur aus "arbeiten, essen und schlafen"... Ein Hund wäre darin komplett untergegangen und die Situation letztendlich genauso wie bei dir verlaufen.

Um zum Ende zu kommen: Freue dich für Mello, wenn er in eine tolle Familie kommt und freue dich für dich selbst, dass du dich auch mal wieder mit deinem Freund treffen kannst, ohne dass gleich der Haussegen schief hängt oder du am liebsten heulen möchtest, weil das automatisch eine Auseinandersetzung mit deinen Eltern bedeutet. Die Zeit für deinen Hund wird kommen. :001:

Deiner Mutter würde ich jedoch ehrlich empfehlen, an ihrer Angst vor großen Hunden zu arbeiten, wenn es tatsächlich so ist, dass sie Panik bekommt.
 
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