- "Der beißt nicht - der frisst am Stück" :-) Beitrag #1
Winniegirl
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Mahlzeit 
Ich hatte heute während der Mittagspause im Park eine Begegnung der dritten Art :shock: Ich bin auf dem Weg zu "meiner" Lesebank, da dachte ich, mich trifft der Schlag: schießt doch tatsächlich ein Kalb auf mich zu :shock: ein kleines Frauchen an der Leine hinter sich her ziehend, während besagtes Frauchen nur noch "der tuuuuuuuuuuut niiiiiiiiiiix" schreit. Und ja, ich glaube, die Erde hat tatsächlich gebebt
Nunja, es stellte sich dann ziemlich schnell heraus, dass das Kalb doch kein Kalb war, sondern eine ausgewachsene Deutsche Dogge mit dem, wie ich finde, ein bisschen unpassenden Namen "Melody" - ein bildhübsches Tier; wenn mein Rucksack groß genug gewesen wäre, ich hätte den Hund sofort eingepackt
Zum Glück wusste "Melody", dass sie nix tut und zumn Glück bin ich in Massivbauweise konstruiert, so dass ich diesem Ansturm standhalten konnte - jemand von der Statur von Meldoy's Frauchen, der wäre wahrscheinlich platt gewesen - das Frauchen war schätzungsweise halb so groß und halb so schwer wie der Hund :shock:
Warum ich das ganze erzähle? Zum einen, weil ich mich so freue, mal wieder eine Dogge live und in Farbe gesehen zu haben
Seitdem in der Bahn mal eine neben mir gesessen hat und die trotzdem größer war als ich, bin ich schwer fasziniert von denen 
Zum anderen ist mir mal wieder aufgefallen, wie leicht Hundebesitzern dieser Satz "der tut nix, der will nur spielen" doch über die Lippen geht. Klar, in meinem Fall ist nun wirklich nix passiert - der Hund hat ein bisschen geschnuppert und sich streicheln lassen und gut war. Und ich bin wirklich der letzte Mensch, der sich darüber aufregt, wenn er von nem Hund begrüßt wird - ich als leider hundeloser Hundenarr
Aber ich frag mich halt immer, wie können die Besitzer immer in einem dermaßen überzeugten Ton behaupten, dass ihr Hund nix macht? Wie handhabt Ihr das mit euren Hunden denn? Machen die auch nix?
Und woher will man das denn so sicher wissen?
Hinter meinen Überlegungen steckt auch eine ernste, eigene Erfahrung. Wir hatten vor rund 15 Jahren einen Rottweiler (damals waren die noch nicht so gefährlich - vor allem nicht bei uns in Hessen :roll
. In meinen Augen ein absoluter Vorzeigehund... immer lieb, eine Affengeduld (damals waren meine Neffen noch klein - was der sich zum Teil von denen hat gefallen lassen... ich als Hund hätte da wahrscheinlich längst mal geschnappt), hat mit den Hasen und Hühnern von meinem Vater gekuschelt, und es gab nie auch nur eine Situation, wo ich mich daran erinnern kann, dass er mal irgendwie negativ aufgefallen wäre. Also ich hätte auch meine Oma dafür verwettet, dass der Hund nix macht.
Tja, bis dann eben der Tag kam, an dem dann doch mal zu einem Beißvorfall kam und der Rottweiler dann an einem Unterarm von einem entfernten Bekannten meiner Eltern hing. Er hatte sich nicht festgebissen oder so, einfach "nur" mal fest zugeschnappt. Dass so ein Schnappen von einem Rottweiler andere Auswirkungen hat, als wenn jetzt ein Chihuahua zuschnappt, dürfte klar sein. Wir sind ja bis heute davon überzeugt, dass der Bekannte quasi selbst dran schuld gewesen ist (er war betrunken, ist irgendwie bedrohlich auf meinen Vater zu und hat dann wohl auch irgendwie nach dem Hund getreten). Klar, das entschuldigt das Ganze nicht, macht es aber vielleicht verständlich.
Und seitdem bin ich ja sehr vorsichtig, wenn jemand behauptet, sein Hund tut nix. Das ist schließlich immer noch ein Lebewesen, dem kann man nicht hinter die Stirn schauen. Und ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und stelle die These auf, dass NIEMAND seinen Hund soooo gut kennen kann, dass man für ihn eine 100%iger "Der-tut-nix-Garantie" geben kann.
Ich hatte heute während der Mittagspause im Park eine Begegnung der dritten Art :shock: Ich bin auf dem Weg zu "meiner" Lesebank, da dachte ich, mich trifft der Schlag: schießt doch tatsächlich ein Kalb auf mich zu :shock: ein kleines Frauchen an der Leine hinter sich her ziehend, während besagtes Frauchen nur noch "der tuuuuuuuuuuut niiiiiiiiiiix" schreit. Und ja, ich glaube, die Erde hat tatsächlich gebebt
Nunja, es stellte sich dann ziemlich schnell heraus, dass das Kalb doch kein Kalb war, sondern eine ausgewachsene Deutsche Dogge mit dem, wie ich finde, ein bisschen unpassenden Namen "Melody" - ein bildhübsches Tier; wenn mein Rucksack groß genug gewesen wäre, ich hätte den Hund sofort eingepackt
Warum ich das ganze erzähle? Zum einen, weil ich mich so freue, mal wieder eine Dogge live und in Farbe gesehen zu haben
Zum anderen ist mir mal wieder aufgefallen, wie leicht Hundebesitzern dieser Satz "der tut nix, der will nur spielen" doch über die Lippen geht. Klar, in meinem Fall ist nun wirklich nix passiert - der Hund hat ein bisschen geschnuppert und sich streicheln lassen und gut war. Und ich bin wirklich der letzte Mensch, der sich darüber aufregt, wenn er von nem Hund begrüßt wird - ich als leider hundeloser Hundenarr
Aber ich frag mich halt immer, wie können die Besitzer immer in einem dermaßen überzeugten Ton behaupten, dass ihr Hund nix macht? Wie handhabt Ihr das mit euren Hunden denn? Machen die auch nix?
Hinter meinen Überlegungen steckt auch eine ernste, eigene Erfahrung. Wir hatten vor rund 15 Jahren einen Rottweiler (damals waren die noch nicht so gefährlich - vor allem nicht bei uns in Hessen :roll
Tja, bis dann eben der Tag kam, an dem dann doch mal zu einem Beißvorfall kam und der Rottweiler dann an einem Unterarm von einem entfernten Bekannten meiner Eltern hing. Er hatte sich nicht festgebissen oder so, einfach "nur" mal fest zugeschnappt. Dass so ein Schnappen von einem Rottweiler andere Auswirkungen hat, als wenn jetzt ein Chihuahua zuschnappt, dürfte klar sein. Wir sind ja bis heute davon überzeugt, dass der Bekannte quasi selbst dran schuld gewesen ist (er war betrunken, ist irgendwie bedrohlich auf meinen Vater zu und hat dann wohl auch irgendwie nach dem Hund getreten). Klar, das entschuldigt das Ganze nicht, macht es aber vielleicht verständlich.
Und seitdem bin ich ja sehr vorsichtig, wenn jemand behauptet, sein Hund tut nix. Das ist schließlich immer noch ein Lebewesen, dem kann man nicht hinter die Stirn schauen. Und ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und stelle die These auf, dass NIEMAND seinen Hund soooo gut kennen kann, dass man für ihn eine 100%iger "Der-tut-nix-Garantie" geben kann.