- Hamster hat keine Milben, kratzt sich aber trotzdem schlimm und quietscht Beitrag #1
naturliebhaberin89
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Hallo, mein Hamster Pirati hat vor ca. 2 Monaten angefangen sich ziemlich doll zu kratzen. Ich hab es bemerkt, als er sich hinter dem Ohr etwas aufgekratzt hatte. Ich dachte natürlich sofort an Milben und schauten mir seine Käfige genauer an und sah tatsächlich helle und dunkle kleine Krabbelfiecher. Das war Abends um 9. Am nächsten Tag habe ich dann zunächst den größten Käfig ausgeräumt und gesäubert. Natürlich war dieser Tag dann auch ein Mittwoch, wo mein Haustierazt zu hat. Also mussten wir 20 Min. in die nächste Stadt fahren, weil die anderen TÄ hier nicht zu gebrauchen sind. Ich hatte mehrere Tesaabklatsche mitgebracht, wo die Fiescher drauf zu erkennen waren. Der TA dort schaute sich den Kleinen zwar an, aber ohne Mirkroskop oder so und meinte es wären Milben. Er gab mir Advocate mit. Das sollte ich ihm am selben Tag einmal in den Nacken verabreichen (einen Tropfen) und dann nochmal nach drei Wochen. Zuhause angekommen reinigte ich auch den zweiten Stall: alles raus, mit heißem Essigwasser mehrmals ausgewaschen und mit Bactazol eingesprüht. Ich habe dann nur Klopapier reingemacht und ein Häuschen aus Keramik, was leicht zu reinigen war mit heißem Wasser und Bactazol und natürlich Wasser und Futter. Er kratzte sich in den ganzen Wochen aber genauso weiter. Auch nach dem zweiten spotten keine Veränderung. Milben laufen keine mehr im Stall rum. Ich hab den Stall zwischendurch noch mehrmals gesäubert und untersucht. Nun war ich letzte Woche bei meinem Haustierarzt. Der meinte er hätte das nie mit Advocate behandelt, da dies die Hamsterhaut zu stark eingreift. Er hätte Frontline gesprüht (bei Hamstern macht man das doch aber nicht???). Er untersuchte Pirati wirklich sehr genau, also sein Fell und die Haut und meinte er könnte keine Milben oder ähnliches feststellen. Er denkt, dass er sich kratzt weil er so trockene und strapazierte Haut von dem Advocate hätte und gab mir eine Salbe mit, die ich draufschmieren sollte (virbac allerderm spott on). Aber schon als ich ihm das erste mal die Salbe drauf machte putzte er sich wie wild und kratzte sich danach, meiner Meinung nach, noch mehr. Ich gab ihm die Salbe noch dreimal, danach lies ich es sein, weil nichts besser wurde. Ich hatte auch von jedem Einstreu (neues aus den Tüten, also nicht aus dem Stall das alte) und vom Sand Proben gemacht (in nen Behälter mit Klopapier zusammen) und wollte ihm alle zum Untersuchen dalassen. Er wollte nur eine, da er meinte, die seien eh überall drin. Ich gab ihn die Baumwolleinstreuprobe, da ich dort schon eine Milbe drin sehen konnte. Ich sollte den nächsten Tag anrufen. Das tat ich. Es war seine Kollegin dran, die mir doch tatsächlich das Ergebnis übermittelte, dass es Einstreumilben seien - na herzlichen Glückwunsch, dafür muss man nicht Tiermedizin studiert haben, das wusste ich auch vorher schon. Das zu meinen tollen TÄ hier =( Nun kratzt er sich natürlich immer weiter. Noch dazu quietscht er seit geraumer Zeit immer mal wieder. Mal kann man es als meckern deuten, weil noch keine neues Futter im Döschen ist, aber manchmal auch so aus lauterem Himmel, beim Laufen oder im Häuschen.
Was ist denn bloß los mit dem Kleinen?
Er hat auch ein Geschwulst, was vielleicht damit zusammenhängt? Das kennen aber beide TÄ und brachten es nicht in Zusammenhang. Es ist ja auch unsicher was es ist - Tumor oder Fettgeschwulst, der eine TA meint es ist gut verkapselt daher kein Problem, der andere hat mir die Wahl gelassen zwischen Op oder so lassen, da er nicht sagen konnte was es ist (Tumor oder nur Geschwulst). Seit Feststellung im Dezember ist dieses nur unmerklich gewachsen.
Ich hab damals sehr gerungen mit mir, wegen Op oder so leben lassen. Hab mich aber viel in den Foren umgeschaut und entschlossen ihm die Strapatzen einer Op zu ersparen, denn der TA macht nur mit Nakrkose zum spritzen und meinte selbst das es nen hohes Risiko sei, weil man die Dosis immer schwer abschätzen kann.
Was mach ich denn jetzt nur?
Liebe Moderatoren könnt ihr mal auf eure Liste gucken ob eine besserer TA in meiner Nähe ist?
Was ist denn bloß los mit dem Kleinen?
Er hat auch ein Geschwulst, was vielleicht damit zusammenhängt? Das kennen aber beide TÄ und brachten es nicht in Zusammenhang. Es ist ja auch unsicher was es ist - Tumor oder Fettgeschwulst, der eine TA meint es ist gut verkapselt daher kein Problem, der andere hat mir die Wahl gelassen zwischen Op oder so lassen, da er nicht sagen konnte was es ist (Tumor oder nur Geschwulst). Seit Feststellung im Dezember ist dieses nur unmerklich gewachsen.
Ich hab damals sehr gerungen mit mir, wegen Op oder so leben lassen. Hab mich aber viel in den Foren umgeschaut und entschlossen ihm die Strapatzen einer Op zu ersparen, denn der TA macht nur mit Nakrkose zum spritzen und meinte selbst das es nen hohes Risiko sei, weil man die Dosis immer schwer abschätzen kann.
Was mach ich denn jetzt nur?
Liebe Moderatoren könnt ihr mal auf eure Liste gucken ob eine besserer TA in meiner Nähe ist?