- Vergesellschaftung Beitrag #1
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Manee
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In meinem ersten Beitrag komme ich gleich mit Problemen zu euch.
Wir wollten zu unseren 2 Meeriedamen ein Böckchen setzen, das hat nicht so geklappt, wie ich es mir dachte. Ich habe hier inzwischen schon einiges gelesen und weiß deshalb, dass ich teilweise recht naiv an die Sache rangegangen bin. :roll:
Ich fang mal von vorne an:
Anschaffung der beiden sehr ängstlichen Schwestern vor 3 Jahren. Sie lebten auf einer Gesamtfläche von 1,7x1m, aufgeteilt in einen Käfig und ein Gehege, verbunden mit einem Steg. Die beiden sind inwischen soweit, dass sie das Futter aus der Hand nehmen, aber das wars auch schon. Freilauf wurde über Wochen nicht angenommen. Setzten wir sie ins Zimmer, hockten sie stundenlang nur auf einem Fleck im Unterstand, einen ihnen bekannten Steg auf den Fußboden raus nutzten sie ebenfalls nicht. Wir wollten ihnen mehr bieten und holten ein frisch kastriertes Böckchen aus dem TH. Er bewohnte mehrere Wochen den Käfig, die beiden Weibsen waren im Gehege daneben.
Bei keinem der dreien konnten wir Aggressivität sehen, allerhöchstens eine kleine Neugierde.
Und da ich von Problemen nur gelesen hatte beim Zusammensetzen von Böckchen, haben wir dann irgendwann die Verbindung wieder reingesetzt. Ging auch erst alles gut, die beiden Weibsen kennen sich ja aus und kamen auch gleich rüber, eifriges gegenseitiges Beschnuppern und miteinander Heufressen waren angesagt. Bis Sternchen auf einmal erst ihre Schwester Stella jagte, dass die haare flogen, die hat sich dann vornehm ins Gehege zurückgezogen. So ein Verhalten hatte wir vorher nie beobachtet. Und dann hatte Leo geloost. Er kapierte nicht, dass er auch dahin kann, wurde von Sternchen gejagt und in eine Ecke gedrängt, sie schnatterte und stellte regelrecht die Haare hoch. Er knallte gegen die Wände und sprang überall drüber und drunterher. Da sie einwandfrei im Vorteil war, weil sie sich im Gegensatz zu ihm auskannte, haben wir dann wieder getrennt.
Ein neues Gehege war sowieso geplant und wurde gebaut, Häuser und Unterstand ebenfalls. Es sind jetzt 2 Flächen, jeweils 1,7x0,8m. Den ersten Tag kam nur Leo rein, danach setzten wir dann die beiden anderen rein, in die andere Etage, Rampe war drin. Nachts muss Stella dann irgendwie runtergekommen sein, seitdem sitzt Leo nur noch wie ausgeschaltet in einer Ecke, obwohl Sternchen, die Zicke, immer noch oben ist. Er merkt auch nicht, wenn Stella vorsichtig mal zu ihm kommt oder vor Freude rumhopst, er ist wie paralysiert. Mehrere Tage habe ich die beiden jetzt Nachmittags in eine fremde Umgebung gesetzt, damit er sieht, dass Stella kein Monster ist. Dort klappt es auch, naja, einigermaßen gut. Zumindest solange, wie es Frischfutter gibt, was er sich im Gehege auch nicht holt. Wenn man ihm dort nichts direkt vor die Nase legt, frisst er nicht.
Vor zwei Nächten hörte ich wieder Krach, da quiekte er wie um sein Leben, dabei war Stella nur locker neben ihn. Ich habe noch nachts getrennt, die beiden Dämchen oben, er unten. Bis Mittags bekam er gar nicht mit, dass er alleine war, sondern hockte immer noch unbeweglich in seiner Ecke.
Leo ist ein Fundtier, ich habe keine Ahnung, ob er jemals andere Meeries gesehen hat. Bei einem Hund wüsste ich, was machen, aber hier?
Was ich alles falsch gemacht habe, weiß ich inzwischen. Aber kann mir jemand Vorschläge machen, wie es weitergeht?
Wir wollten zu unseren 2 Meeriedamen ein Böckchen setzen, das hat nicht so geklappt, wie ich es mir dachte. Ich habe hier inzwischen schon einiges gelesen und weiß deshalb, dass ich teilweise recht naiv an die Sache rangegangen bin. :roll:
Ich fang mal von vorne an:
Anschaffung der beiden sehr ängstlichen Schwestern vor 3 Jahren. Sie lebten auf einer Gesamtfläche von 1,7x1m, aufgeteilt in einen Käfig und ein Gehege, verbunden mit einem Steg. Die beiden sind inwischen soweit, dass sie das Futter aus der Hand nehmen, aber das wars auch schon. Freilauf wurde über Wochen nicht angenommen. Setzten wir sie ins Zimmer, hockten sie stundenlang nur auf einem Fleck im Unterstand, einen ihnen bekannten Steg auf den Fußboden raus nutzten sie ebenfalls nicht. Wir wollten ihnen mehr bieten und holten ein frisch kastriertes Böckchen aus dem TH. Er bewohnte mehrere Wochen den Käfig, die beiden Weibsen waren im Gehege daneben.
Bei keinem der dreien konnten wir Aggressivität sehen, allerhöchstens eine kleine Neugierde.
Und da ich von Problemen nur gelesen hatte beim Zusammensetzen von Böckchen, haben wir dann irgendwann die Verbindung wieder reingesetzt. Ging auch erst alles gut, die beiden Weibsen kennen sich ja aus und kamen auch gleich rüber, eifriges gegenseitiges Beschnuppern und miteinander Heufressen waren angesagt. Bis Sternchen auf einmal erst ihre Schwester Stella jagte, dass die haare flogen, die hat sich dann vornehm ins Gehege zurückgezogen. So ein Verhalten hatte wir vorher nie beobachtet. Und dann hatte Leo geloost. Er kapierte nicht, dass er auch dahin kann, wurde von Sternchen gejagt und in eine Ecke gedrängt, sie schnatterte und stellte regelrecht die Haare hoch. Er knallte gegen die Wände und sprang überall drüber und drunterher. Da sie einwandfrei im Vorteil war, weil sie sich im Gegensatz zu ihm auskannte, haben wir dann wieder getrennt.
Ein neues Gehege war sowieso geplant und wurde gebaut, Häuser und Unterstand ebenfalls. Es sind jetzt 2 Flächen, jeweils 1,7x0,8m. Den ersten Tag kam nur Leo rein, danach setzten wir dann die beiden anderen rein, in die andere Etage, Rampe war drin. Nachts muss Stella dann irgendwie runtergekommen sein, seitdem sitzt Leo nur noch wie ausgeschaltet in einer Ecke, obwohl Sternchen, die Zicke, immer noch oben ist. Er merkt auch nicht, wenn Stella vorsichtig mal zu ihm kommt oder vor Freude rumhopst, er ist wie paralysiert. Mehrere Tage habe ich die beiden jetzt Nachmittags in eine fremde Umgebung gesetzt, damit er sieht, dass Stella kein Monster ist. Dort klappt es auch, naja, einigermaßen gut. Zumindest solange, wie es Frischfutter gibt, was er sich im Gehege auch nicht holt. Wenn man ihm dort nichts direkt vor die Nase legt, frisst er nicht.
Vor zwei Nächten hörte ich wieder Krach, da quiekte er wie um sein Leben, dabei war Stella nur locker neben ihn. Ich habe noch nachts getrennt, die beiden Dämchen oben, er unten. Bis Mittags bekam er gar nicht mit, dass er alleine war, sondern hockte immer noch unbeweglich in seiner Ecke.
Leo ist ein Fundtier, ich habe keine Ahnung, ob er jemals andere Meeries gesehen hat. Bei einem Hund wüsste ich, was machen, aber hier?
Was ich alles falsch gemacht habe, weiß ich inzwischen. Aber kann mir jemand Vorschläge machen, wie es weitergeht?