Angst vor dem Tod?

Diskutiere Angst vor dem Tod? im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Ich fürchte, so hart das klingt - ich werde meine Eltern nicht vermissen. Ich werde mich keineswegs freuen, wenn sie sterben, aber ich werde auch...
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #21
Ich fürchte, so hart das klingt - ich werde meine Eltern nicht vermissen.
Ich werde mich keineswegs freuen, wenn sie sterben, aber ich werde auch nicht sonderlich traurig sein.... ist einfach so...
Viel trauriger war/bin ich, weil vor 4 Wochen unser bester Freund mit 45 Jahren mit Herzinfarkt tot umgefallen ist, 2 Jahre vorher seine Frau mit ebenfalls damals 45 an Krebs gestorben ist und überhaupt einige gute Freunde in viel zu jungem Alter gegangen sind.
Meine Eltern sind jetzt Mitte 60, sie haben sich ihrem Verständnis nach immer gut um uns gekümmert, im Nachhinein sehe ich da einige Lücken und eben auch absolut fehlende Emotionen...
Mein Bruder wird gerade Papa (genau genommen im Oktober) - er ist auch "schon" 37 und ich denke, dass es schade ist, dass er schon so "alt" ist bei der Geburt seines ersten Kindes....

Tut mir leid, dass ich hier so aus der Rolle falle. Ich kann Eure Ängste absolut verstehen - nur erstens bin ich jetzt fast 41, da muss man wohl so oder so davon ausgehen, dass man irgendwann ohne Eltern auskommen muss... und zweitens, wie gesagt, haben sich meine Eltern mit Sicherheit gut gekümmert, aber emotional ist da trotzdem einiges schiefgelaufen, weshalb ich, glaube ich, sogar trauriger sein werde, wenn meine Schwiegereltern sterben, die mich nämlich mit offenen Armen in die Familie aufgenommen haben.... joar....

LG, seven
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #22
Tut mir leid, dass ich hier so aus der Rolle falle. Ich kann Eure Ängste absolut verstehen - nur erstens bin ich jetzt fast 41, da muss man wohl so oder so davon ausgehen, dass man irgendwann ohne Eltern auskommen muss... und zweitens, wie gesagt, haben sich meine Eltern mit Sicherheit gut gekümmert, aber emotional ist da trotzdem einiges schiefgelaufen, weshalb ich, glaube ich, sogar trauriger sein werde, wenn meine Schwiegereltern sterben, die mich nämlich mit offenen Armen in die Familie aufgenommen haben.... joar....

LG, seven

Ich finde nicht, das Du hier aus der Rolle fällst, seven...im Gegenteil, diesen Denkansatz muss man einfach auch sehen, nicht alle haben/hatten ja ein super inniges Verhältnis zu ihren Eltern. Ich habe früher ähnlich gedacht wie Du, bin zudem noch um einiges älter, so dass bei mir der Fall schon eingetreten ist - mein Vater ist vor 3 Jahren gestorben. Er war immer ein recht strenger Vater, Studiendirektor an einem Gymnasium und erwartete von seinen Kindern viel...unser Verhältnis war nie das Beste, wir haben uns gegenseitig oft getriezt. Er mich durch seine Strenge, ich ihn daraus folgernd durch Aufmüpfigkeit...trotzdem hat es mich unheimlich getroffen, als er dann starb, gerade weil da noch so viele unausgesprochene Gefühle im Raum schwebten, die nie "gelebt" wurden. Und wie ich an ihm doch gehangen habe, habe ich dann erst hinterher gemerkt...:(


Seitdem habe ich zumindest ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mutter und ich würde heute jedem raten: Man kann nicht in die Zukunft blicken, aber man kann sich bemühen, zu seinen Lieben das bestmögliche Verhältnis zu haben - auch, wenn sie mit altmodischen Moralvorstellungen nerven, auch, wenn sie sich in allem querstellenund anscheinend überhaupt nicht verstehen wollen, was einem selbst wichtig ist. Könnte ich heute noch einmal zurück, würde ich noch viel mehr den Dialog suchen, denn dann wüsste ich, ich hätte es wenigstens mit aller Kraft versucht...

Aber um das hier nicht allzu traurig werden zu lassen, ich glaube, unsere Väter wissen das!
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #23
Off-Topic
Anitram, danke, dass Du versuchst, mich zu verstehen. Weißt Du, zu meinem Vater hatte ich noch nie ein inniges oder vertrauensvolles Verhältnis - wir haben nie miteinander geredet über wirklich wichtige Dinge. Er kann das nicht, ich kann das auch nicht (zumindest nicht mit meinem Vater, mit meiner Mutter nur seeeehr begrenzt, und ich mache es auch nicht gern). Naja, und seit 1995 redet mein Vater ja ohnehin so gut wie kein Wort mehr mit mir, ich habe es ich-weiß-nicht-wie-oft probiert, es hat keinen Zweck, und inzwischen habe ich es aufgegeben. Ich rufe ihn zu seinem Geburtstag an und gratuliere, wir wechseln im Glücksfall 3 Sätze, und das war´s.... Ich hab´ einfach keine Lust und keinen Nerv mehr, da weiter hinterherzurennen. Wenn er mal stirbt, werde ich sicher keine Freudensprünge machen, sicher werde ich auch in gewisser Weise traurig sein - aber ich denke nicht, dass ich mir irgendwas vorzuwerfen hätte. Wir liegen ja nicht im Streit - wir haben uns nur einfach nix zu sagen.... Bei meiner Mutter liegt die Sache noch ein bisschen anders, aber das jetzt hier auszuführen, wäre wohl zu viel.... Da sie aber bisher beide ziemlich gesund und fit sind, bleiben uns hoffentlich noch ein paar Jahre (ok, ich weiß, man weiß es nie....), in denen sich die Sichtweise ja vielleicht auch noch wieder ändern kann ;)
LG, seven
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #24
Off-Topic
So meinte ich das auch nicht, seven, dass Du Dir irgendetwas vorzuwerfen hättest, um Gottes willen! Ich hoffe, das ist nicht wirklich bei Dir so angekommen *knuddel*

Ja, manchmal ist das so, dass man einfach keinen richtigen Draht zueinander findet - und gerade darüber grübelt man ja dann später nach... einige Wochen, bevor mein Vater starb, gab es z.B. eine Situation mit ihm, die mich sehr überrascht und auch sehr nachdenklich gemacht hat. Aber auch das würde hier viel zu weit führen, per PN, falls Du magst, sehr gern!

Ich bin ja quasi schon Expertin im Grübeln, vielleicht grübel ich auch manchmal zuviel ;)
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #25
Off-Topic
sie haben sich ihrem Verständnis nach immer gut um uns gekümmert, im Nachhinein sehe ich da einige Lücken und eben auch absolut fehlende Emotionen...
weshalb ich, glaube ich, sogar trauriger sein werde, wenn meine Schwiegereltern sterben, die mich nämlich mit offenen Armen in die Familie aufgenommen haben
Mir kommt das sehr bekannt vor (ja, obwohl ich noch nicht annähernd 40 bin)...

Ich hab nie wirklich so ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern gehabt und ich denke, das wird sich auch nie großartig ändern. Dazu sind wir zu verschieden.
Ich kenne so etwas gar nicht wirklich, dass man mit jedem Problem oder auch nur Kleinigkeiten zu seinen Eltern geht und sich stundenlang bei und vor allem mit ihnen darüber ausheult - das kenne ich nur von Freunden. Immer wieder habe ich mir gewünscht, mal so etwas mit meinen Eltern erleben zu dürfen.
Aber selbst, wenn ich ganz vorsichtig darauf angesprochen habe, dass mir so etwas fehlt (ich kann das nicht mal richtig beschreiben, fällt mir auf :shock:), dann kamen immer gleich irgendwelche abwertenden Kommentare à la "stell dich nicht so an", "jaja, in anderen Familien ist ja alles viel schöner", "weil wir dich ja sooo schlecht behandeln" usw.
Nicht mal jetzt, als ich die letzten Tage eine sagen wir "schwierige Phase" mit meinem Freund hatte, haben sie mir wirklich seelisch zur Seite gestanden - obwohl daran einiges gehangen hätte, um genau zu sein: meine Zukunft und mein Leben. Ich habe im Grunde eher Vorwürfe zu hören bekommen.

Durch solche Situationen habe ich mich (um wirklich mal ehrlich zu sein und ich weiß, dass das echt böse klingt) schon jahrelang gefragt, ob bzw wie traurig ich sein würde, wenn deren Zeit mal endet.. Und jedes Mal stelle ich fest, dass mich das wohl sehr schockieren würde, aber ich glaube nicht, dass ich sehr lange trauern würde. Klar, fehlen sie dann an gewisser Stelle, aber sogar jetzt, wo ich nicht mehr bei ihnen wohne, telefoniere ich so wenig wie möglich mit ihnen und will eigentlich nur noch schnell wieder nach Hause, wenn ich sie besuche.
Da komme ich mir richtig mies vor, aber ich kanns doch irgendwie nicht ändern. Und schon gar nicht alleine.


Ich war auch eher zutiefst traurig, als meine Oma 2008 starb. Sie war zwar anstrengend und wirklich viel hab ich mit ihr nicht gemacht oder sie viel gesehen (obwohl sie im selben Haus gewohnt hat), aber bei ihr wusste ich schon Monate vor ihrem Tod im Krankenhaus, dass mich das sehr mitnehmen würde.

Und da ich jetzt eh schon so ehrlich bin: ich hab richtig Angst davor, dass ich wirklich nicht sehr traurig bin, wenn meine Eltern nicht mehr sind.
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #26
Off-Topic
Ich kenne so etwas gar nicht wirklich, dass man mit jedem Problem oder auch nur Kleinigkeiten zu seinen Eltern geht und sich stundenlang bei und vor allem mit ihnen darüber ausheult - das kenne ich nur von Freunden. Immer wieder habe ich mir gewünscht, mal so etwas mit meinen Eltern erleben zu dürfen.

Sehs da einfach mal so: Jetzt weißt du, wie dus später mit deinen Kindern besser machen kannst:D
Das halte ich mir bei meinen Eltern auch immer vor Augen. Sie haben mir viel beigebracht und mich fürs leben gelehrt, denn jetzt weiß ich, wie ichs nicht machen sollte:mrgreen:
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #27
Off-Topic
Seven, mit meinem Vater kann ich auch keine intensiven Gespräche führen. Ging noch nie, bzw. nur, wenn wir beide was getrunken haben. Aber er zeigt mir durch Blicke und Gesten, daß ich ihm wichtig bin. Und umgekehrt. Reden ist nicht immer alles... Und dieses Strahlen, als wir alle 3 (also meine Mama, mein Bruder und ich) ihn im Dezember im Krankenhaus besucht haben, als er da wegen Thrombose samt Lungenembolie lag, das werd ich NIE vergessen, und ist für mich tausend Mal wertvoller als jedes "intensive Gespräch"! Da hat nicht nur das Gesicht gestrahlt, sondern der ganze Mensch.


@ Schnuckelhamster: ich kenn diese Gedanken, nur zu gut. Und ich bin auch zu dem Schluß gekommen: genieß das hier und jetzt. Solang alle, die einem wertvoll sind, noch da sind. Angst haben und traurig sein - das kommt früh genug von selber. Man muß sich das nur immer wieder fest genug klar machen.
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #28
Off-Topic
Off-Topic


Sehs da einfach mal so: Jetzt weißt du, wie dus später mit deinen Kindern besser machen kannst:D
Das halte ich mir bei meinen Eltern auch immer vor Augen. Sie haben mir viel beigebracht und mich fürs leben gelehrt, denn jetzt weiß ich, wie ichs nicht machen sollte:mrgreen:
JEPP, genau das denke ich mir dann jedes Mal.
Allerdings auch, dass man gewisse Dinge vererbt bekommt. Auch wenn ich selbst an mir arbeite und alles in Bewegung setze, dass ich nicht so werde, hab ich dennoch Angst, dass ich irgendwie auch so oder ähnlich werde wie meine Eltern. Solche Dinge, die man erst im Nachhinein bemerkt, mein ich. Davor hab ich Angst. Meine Mutter ist ja beispielsweise genau wie ihre Eltern und besonders wie ihre Mutter geworden, obwohl sie mir immer gesagt hat, dass sie als Jugendliche immer das Ziel vor Augen hatte, niemals so zu werden wie ihre Mutter. Tja und das nehme ich mir ja nun auch vor....

Da bin ich eigentlich fast von überzeugt, freiwillig auf Kinder verzichten zu wollen.
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #29
Zuerst mal muss ich jetzt Audrey drücken - sie hat das sooo schön ausgedrückt. Danke, liebe Audrey!

Auch ich hatte nie Eltern, mit denen ich über alles reden konnte, eigentlich hieß es immer nur : die Kinder vom Oberstudienrat haben sich so und so zu verhalten, basta - was würden sonst die Nachbarn denken usw. Erschwerend kam noch hinzu, dass wir in einem recht kleinen Dorf wohnten, wo jeder jeden kannte und jeder Schritt beobachtet wurde, erst recht natürlich der Oberstudienrat samt Familie :roll: Blöd auch, dass mein Vater ein strenger Lehrer war und viele meiner Altersgenossen ihn als Erdkunde-oder Biolehrer hatten, entsprechend "beliebt" war ich natürlich und wurde gehänselt, wo es nur ging. Aber meinen Eltern brauchte ich mit so Problemchen nicht kommen, da hieß es nur: "Setz Dich lieber hinter Deine Bücher und lern!" Alles nicht gerade förderlich für eine unbeschwerte Kindheit ;)

Aber - nein, so etwas vererbt sich nicht. Ich habe mir immer gedacht, dass ich es bei meinem Kind mal ganz anders machen würde, dass ich mein Kind zu Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung erziehen würde und habe das bei meiner Tochter meiner Meinung nach auch ganz gut hingekriegt :) Sobald man nämlich weiß, was da falsch läuft, kann man es selbst besser machen, weil man die schädlichen Mechanismen durchschaut.

Ich habe es mit meinen Eltern bestimmt nicht leicht gehabt, es gab sogar nach der Scheidung von meinem ersten Mann einige Jahre, in denen ich den Kontakt völlig abgebrochen habe, so verhärtet waren die Fronten. Aber irgendwann ging es dann wieder einigermaßen, ich weiß gar nicht mehr genau, wer damals den ersten Schritt gemacht hat. Einfach war es auch danach nicht, es gab immer Reibungspunkte. Vielleicht muss man wirklich erst mal 50+ und die Eltern um die 80 werden, um da eine gewisse "Da-steh-ich-drüber"-Einstellung zu erlangen ;)

Denn es ist seltsam, je älter ich selbst werde, umso mehr Verständnis entwickle ich für die Verhaltensweisen meiner Eltern. Ich kann mir heute einfach sagen, sie haben das Beste für uns Kinder gewollt und nach ihrem Wissens-und Erfahrungsstand ihr Möglichstes getan. Auch sie hatten es nicht immer leicht im Leben, meine Eltern gehören beide der Kriegsgeneration an, haben den 2. Weltkrieg hautnah mit-und überlebt. Damals galten noch andere Gesetze, waren andere Werte wichtig als heute. Und wenn man so viel Schweres mitgemacht hat, kann man vielleicht auch einfach nicht mehr so leicht umschalten auf modernere Zeiten...

Das sind so meine Gedanken, die ich mir gemacht habe, und deswegen konnte ich meinem Vater vergeben (und zum Glück haben wir kurz vor seinem überraschenden Tod noch darüber geredet, als ob er schon etwas geahnt hätte!) und ich verstehe heute auch meine Mutter viel besser. Und wenn sie ein bisschen nörgelt, was sie ab und an immer noch gern tut, dann höre ich da jetzt einfach drüber weg :eusa_shhh:
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #30
Ich persönlich habe keine angst vor dem Tod. Man kann ihm nicht entkommen und wir müssen alle irgendwann einmal sterben, so wie jedes andere Lebewesen auf dieser Erde. Natürlich habe ich mich auch schon gefragt was sein würde, wenn meine Eltern aufeinmal nicht mehr da wären. Beide sind jetzt 48 und 47. Früher habe ich immer darüber nachgedacht wie das Leben weitergehen soll wenn meine "lieblingsoma " stirbt. Das würde ich nie aushalten könnten dachte ich. Letztes Jahr ist sie während einer Routineuntersuchung im Krankenhaus mehr als unerwartet gestorben. Natürlich war das ein ziemlicher schock aber trotzdem geht das Leben weiter. Ich habe nicht nicht aus meinem Herzen gelöscht oder so. Und ích bin auch traurig das sie nicht mehr da ist aber trotzdem geht es weiter. Macht euch keine Gedanken was in 20 Jahren sein wird. Seit euch lieber darüber bewusst das es nicht erst in 20 Jahren, sondern jede sekunde vorbei sein könnte. Sei es ein Autounfall verursacht durch einen anderen Autofahrer, sei es vom Auto überfahren zuwerden, sei es ein Flugzeugabsturz während des Urlaub, sei es von der Leiterfallen während der Gartenarbeit, sei es ein Arbeitsunfall. Es gibt unendlich viele Gefahren in unserem Leben und gerade deshalb sollte man jede Sekunde schätzen die man mit der Familie verbringen darf. Trotzdem sollte man sich nicht zu sehr darauf versteifen das der andere nacher vielleicht nicht wiederkommt. Ich lebe nach dem Motto: Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter. Und wenn es irgendwann man soweit sein sollte bei mir, dann ist es so.
 
  • Angst vor dem Tod? Beitrag #31
Off-Topic
@Audrey: Siehste, und genau das gibt´s bei uns aber auch nicht und gab es auch noch nie. Geburtstagsgeschenke hab´ ich immer von meiner Mutter bekommen, er hat mir die Hand gegeben und "Herzlichen Glückwunsch" gesagt - das war´s.... Umarmen? Niemals... ich kannte das von zu Hause gar nicht und hab´s erst vor 10 Jahren durch meinen neuen Freundeskreis und meine "neue" Familie gelernt.... Herzlichkeit? Fehlanzeige... Ich glaube, mein Vater hat wirklich nur Kinder, weil man das als konservativ erzogener Mensch eben so hat, und was würden denn die Leute sagen? Daher mussten wir auch immer funktionieren, was wir auch getan haben - bis ich es dann gewagt habe, "auszubrechen".... und das mit Mitte 20....

@Anitram: Auf diese "Altersweisheit" warte ich noch ;) Allzu weit sind die 50 ja nicht mehr entfernt :D
Und klar, meine Eltern haben es sicher gut gemeint und wollten das Beste für uns... und es gab ja sicher auch viel Gutes - aber es fehlte halt jegliche Emotionalität, und ich merke immer mehr, dass mir das, auch in meiner eigenen Beziehung, einiges abverlangt, ich hab´s ja nie gelernt, Emotionen zu zeigen oder auf Emotionen anderer einzugehen (weil keiner welche gezeigt hat in meiner Familie, auch meine Großeltern nicht....) - aber Leute, die mich damals kannten und mich heute kennen, sagen, dass ich mich enorm verändert hätte in der Beziehung....
 
Thema:

Angst vor dem Tod?

Angst vor dem Tod? - Ähnliche Themen

Vergesellschaftung im alten Gehege???: Hallo, ich habe ein großes Problem und weiß einfach nicht mehr weiter. Vor einer Woche ist mein Kaninchenmädchen verstorben. Ich habe für meinen...
2. Katze aus Tierheim bei ängstlicher ersten Katze ja oder nein?: Liebe Leute, ich brauche euren Rat bzw eure evtl. Erfahrungen! Seit knapp einem Jahr wohnen wir in einer deutlich größeren Wohnung als zuvor mit...
Vergesselschaftung abbrechen??: Hallo ihr Lieben, Ich hoffe das ich in diesem Forum etwas Hilfe kriegen kann. Ich bin mit meiner jetzigen 4er Kaninchen Gruppe am verzweifeln...
Weihnachten ohne Gina: Gina Heute ist der Vierte Advent und der Schneeregen und kalte Wind spiegeln unsere Stimmung. Seit 34 Tagen ist unser Familienmitglied, die...
Angst um neuen Welpen: Hallo ihr Lieben, ich stecke in einer für mich sehr schwierigen Situation gerade. Mein erster Welpe ist nach drei Tagen bei mir an einer...
Oben