"definition anfängerpferd"

Diskutiere "definition anfängerpferd" im Reiterstübchen Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo Will mal.wieder ne Frage wissen ;-) Was ist für euch ein,bzw Kein Anfängerpferd? Bei meiner..ich weiß nicht..aber ich glaube eher nicht,da...
  • "definition anfängerpferd" Beitrag #1
Fipsi

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Hallo
Will mal.wieder ne Frage wissen ;-)
Was ist für euch ein,bzw Kein Anfängerpferd?
Bei meiner..ich weiß nicht..aber ich glaube eher nicht,da sie ja bei inkonsequents und mangelnden vertrauen testet,unterwegs umdreht,auch mal stehn bleibt/rückwärts geht,wenn ihr draußen was nicht geheuer,ist,und auf dem Platz habe ich fast anderthalb Jahre!gebraucht bis beim Trab der Kopf runter geht!und ja ich hatte fast immer ru mit ihr,außer
Einige Monate Nicht.
Auch testerreien wie nach einiger zeit aufm Platz nicht mehr antraben sondern nach innen ausbrechen.
Oder,beim.aufsteigen plötzlich!nicht mehr still stehen,nur ein einziger Schritt geht Sie rückwärts,aber das darf Sie nicht.
Was denkt ihr über Sie und generell?
Würde mich mal interessieren.


Vielleicht noch kurz
Meine ex rb ist ein 100% Anfänger verlasspferd,ihr hätte ich mein Leben anvertraut,
Wenn Anfänger ihr die richtige Galopphilfe gaben und Sie merkte man will trotzdem nicht so richtig,Angst etc ist Sie nicht angallopiert.
Sie ließ sich aus dem Galopp mit einem Wort zum stehen bringen,auch wenn das andere Pferd außer Sicht war.
Das einzigste manchmal wenn man energischer angallopierte(aber das nur,wenn sie merkte der auf mir kann was,auf den muss ich nicht aufpassen)gabs nen Mini kaum merklichen Mini buckler,kann man eig nicht so nennen.
Sie,passte immer auf einen unsicheren Reiter auf,stand beim aufsteigen wie ein Stein.
So ein Pferd sollte mein eigenes werden..nun hab ich aber das Pony,das gar nicht so ist :)
 
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  • "definition anfängerpferd" Beitrag #2
Also grundsätzlich denke ich das es kein "Fehlerfreies" Pferd gibt, aber das ist bei uns Menschen auch nicht anders und muss es auch nicht geben, dafür sind es eben Lebewesen, sonst wäre es doch auch ein bisschen Langweilig und man hätte nix mehr vorran man arbeiten müsste..
Also mein Haflinger damals, konnte man meiner und auch anderer Meinung nach, als Anfängerpferd bezeichnen. Er ging sauber ohne Mucken Schritt, Trab, Gallopp ohne Diskussion, er hat sich nie Erschrocken beim Jagdgallopp über fremde Wiesen konnten im Gras versteckte Vögel einfach aufschrecken, es hat ihn nicht gestört. Ich konnte auf ihn wirklich jeden setzen, gab auch Unterricht an der Longe und auf dem Reitplatz auf ihm. Er hat auch im Ungang, beim putzen, satteln, führen usw. nie irgendetwas gemacht. Er ging alleine mit wildfremden Menschen ins Gelände (so das ich von der Koppel aus noch n Blick auf ihn hatte und im Notfall hätte eingreifen können). Das wirklich einzige, was er mal gemacht hat als ihn neu bekam, er buckelte im Gallopp. Das habe ich aus ihm rausbekommen, allerdings hat er es noch immer hin und wieder gemacht, aber dann lange nicht mehr so doll wie anfangs, da war er richtig fies. Es war letztendlich ein kleiner aus-dem-sattel-schubser, ich denke mir da nur, dadurch werden die Anfänger gut sattelfest ;)
Mein heutiges Pferd finde ich einfach nur Klasse, ich fühle mich Pudelwohl auf ihm und komme mit ihm super zurecht und bekomme viel Lob von anderen das er schön läuft usw., aber da bin ich auch fast die einzige die ihn reiten darf. Anfänger kann ich nicht auf ihn rauf setzen, dafür ist er zu sensibel wenn ihm jemand in den Rücken fallen würde oder ausversehen zu doll sein Bein anlegt, bei guten Reitern ist es auch noch so eine Sache. Nicht das sie ihn nicht reiten könnten, viel mehr ist er da das Problem, das er fremde/andere nicht auf sich sitzen haben möchte. Da ist er dann echt frech und rennt einfach los oder bei einer Freundin von mir wollte er sie gar nicht erst rauf lassen, als sie drauf war buckelte er sie runter..sensibles, penibles Pferd..

Ich finde deine ex-reitbeteiligung könnte auch gut als Anfängerpferd zählen, wie gesagt, es gibt kaum bis gar keine Fehlerfreien Pferde und man muss ja auch irgendwo von lernen können.

Auf deine Stute würde ich wohl keine reinen Anfänger setzen bzw. würde ich mir auch stark überlegen überhaupt unerfahrene/anfänger drauf zu lassen. Sie macht ja doch schon ein paar Sachen, wo Anfänger noch keine Ahnung hätten wie sie drauf reagieren sollen bzw. sie würden gar nicht mit soetwas rechnen. Klar, es gibt immer solche und solche und jeder hat mal klein angefangen, aber so grundsätzlich wäre sie wohl (noch) nix für Reitschulen oder privaten Anfängerunterricht.
 
  • "definition anfängerpferd" Beitrag #3
Anfängerpferd, da denk ich immer an das eine Pony aus dem Stall wo ich reite. Langsam, rast nicht los so dass die Anfänger sortieren können, bleibt stehen falls der Reiter rutscht, erschrickt sich wirklich NIE und wenn macht er mal nen kleinen hopser, passt aber auf seinen Reiter auf, ist einfach total cool und gelassen und vermittelt einem Sicherheit. Kein Anfängerpferd, da denk ich immer an meine RB. Entweder sehr triebig und macht garnix oder buckelt los. Sehr schwungvolle Gänge, die man garnicht gut sitzen kann, erschrickt sich öfter, ziemlich hibbelig was warten angeht und wenn er keine Lust hat einfach so doof, dass er erst rennt, dann buckelt, weiterrennt um die kurve und nochmal buckeln, so ist er mich bis jetz fast immer losgeworden. Allgemein würde ich sagen, Pferde die einfach cool drauf sind und die sich wenig erschrecken kann man als Anfängerpferde bezeichnen, wichtig ist halt nur noch, dass die auch mal Fehler verzeihen und nicht ganz so empfindlich im Maul sind (Anfänger ziehen ja doch mal)
 
  • "definition anfängerpferd" Beitrag #4
Kein Anfänger Pferd: meiner. Der kann halt nix außer rennen und weiß auch nicht, was man von ihm will. Der braucht unheimlich viel Wohlwollen und Geduld und jemanden, der selbst sicher ist, in dem was er/sie tut.

Anfängerpferd: das wäre für mich meine letztes Leasing Pferd. Double digits (man weiß nicht genau, wie alt sie ist, ich schätze 15+) bomb proof, super ruhig, gelassen, kann quasi alles, was man können muss als Springpferd A-M im Schlaf. reagiert auch auf ungenaue Hilfen korrekt, ist gut ausbalanciert, verzeiht Fehler, ist trotzdem nicht taub im Maul oder irgendwie abgestumpft, bewegt sich flüssig und gerne (ohne gerte ohne sporen) die kann halt Dressurmäßig auch gar nix, aber eben alles, was es hier zu Hunter/Jumper braucht, macht sie sicher und im Schlaf.

ich finde im Übrigen, dass die Schulpferde, die immer als die großen Lehrmeister angekündigt werden, die völlig stur und taub im Maul keinen Bock mehr und Verweigerungshaltung haben, auch gar keine Anfängerpferde sind obwohl sie immer so rausgestellt werden. Die frustrieren nämlich. Wie soll ein Anfänger ein pferd, wo ein gutausgebildeter Reiter Probleme hat, es vorwärt zu bewegen, denn so ein pferd dazubringen, das zu tun, was es soll?
Das endet dann meist nur damit, dass der Anfänger lernt, das pferd zu "verdreschen"... sehr kontraproduktiv imo.
 
  • "definition anfängerpferd" Beitrag #5
Naja, nicht jedes Schulpferd ist abgestumpft und traurig über sein Dasein ;)

Ein absoluter Anfänger braucht erst mal keine Herausforderung, sondern ein Pferd welches Fehler verzeiht und diese auch gerne mal übersieht.

Ein Anfängerpferd muss erst einmal Charakterstärke mitbringen, "Schussfest" und nicht zu dominant sein.
Reiterlich: Abgeschlossene Grundausbildung ( A fertig zumindest dressurmäßig) soll heißen: Alle Übergänge brav und einfache Bahnfiguren sollten kein Thema sein, Pferd läuft geschmeidig durch den Körper, Anlehnung ist gefestigt.

Pferde die ständig antesten was geht und was nicht, überfordern Anfänger einfach, das brauchts erst mal nicht.
 
  • "definition anfängerpferd" Beitrag #6
Naja, nicht jedes Schulpferd ist abgestumpft und traurig über sein Dasein ;)

ja, deswegen sagte ich ja: die Schulpferde, die....

(zumeist wird das ja dann von den reitlehrern dann unter dem Aspekt: der bringt dir richtig treiben/reiten etc. bei, angekündigt, wenn sie dir so ne "Herausforderung" auf vier Hufen hinstellen)
 
Thema:

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