- Austreten bei medizinischer Versorgung (Hinterfuß) Beitrag #1
Herr Jefferson
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EDIT: das heißt Hinterfuß/huf - sorry... hier ist jetzt auch schon spät 
***
ich muss glaub weiter ausholen.
ich gelte hier im Barn als "crazy german" weil ich mich weigere, mein Pferd anzuschreien oder am Halfter/Trense rumzuzerren oder gar zu schlagen.
Mein pferd - bestes Pferd der Welt - gerade 6 geworden, ist mit 2 schon auf der rennbahn verheizt worden, hat die Narben vom "Pin Fire" an den Vorderläufen und auch sonst offensichtlich keine gute Erinnerung an sein "Training" für die Rennbahn.
Der ist nicht total durchgeknallt aber schon reichlich nervös, neurotisch.
Wo er mit seinen Füßen hin soll, weiß er noch nicht, er steigt sich selber drauf und er musste vom Offenstall wieder in den Stall umziehen, weil er
1. in 2 Monaten 7 Mal sein Hufeisen selbst ausgezogen hat
2. offensichtlich zu empfindlich ist für außen - Sonnebrand, Mauke, wundgescheuert, und die halbe Mähne hat er sich auch irgendwie rausgerissen.
Der Amerikaner als solcher meint, amn könne mit Hufglocken verhindern, dass das Pferd sich auf die Eisen latscht. Mein bestes Pferd der Welt ist aber mit Harry Potter oder Houdini verwandt, der zieht die Hufglocken mit geschlossenem Klettband aus, die stehen dann vereinsamt mittel in der Koppel...
nu hab ich beschlossen, der bekommt auch keine Eisen mehr drauf, nachdem er das letztes mal so gründlich gemacht hat, noch mit reintreten, dass ich den Notarzt kommen lassen musste, weil ich dachte, er hat sich gleich das Bein mit gebrochen.
Stand jetzt: wir haben seit 6 Wochen keine Eisen mehr und trainieren mit Spazierengehen die Hufe, Abzess, den er wohl hatte vom reintreten ausgeheilt und Hoofboots kommen am Montag in seiner Größe (keine medizinischen, sonder welche für Transition von shod zu barefoot.)
Mauke, fast ausgeheilt nur noch ein paar vereinzelte Stellen mit Krusten am weißen Hinterfuß.
Hufe gibt er ganz brav aber seit die Eisen runter sind, hempelt der wie ein Kaschperl, also Huf verbinden war ein heidenspaß, gibg aber, wenn man einfach nicht losgelassen hat und sich gegen ihn gelehnt.
Ich mach das alles auch mit extremer Gelassenheit, spreche nur mit ihm, wenn er was gut gemacht hat, also lobe und mache ansonsten, was ich eben machen muss, völlig ruhig und still, ohne laute Worte ohne nein, nein, nein schreien.
Der weiß schon, wenn ich anfange was zu machen, dann mach ich das fertig, ob er hempelt oder nicht.
Ich stell ihn auch immer wieder gerade hin, alles eben mit Ruhe und ohne groß rumlabern oder gar schimpfen.
heute gabs ne erstmalige Situation:
ich wasche seinen Hinterfuß, um die letzen Maukestellen aufzuweichen und er hempelt, weil offensichtlich ist das reichlich unangenehm, kann man ja verstehen.
Üblicherweise lass ich ihn halt hempeln, stell ihn wieder grade hin und mache weiter und schau immer, dass ich aus der Gefahrenzone schnell raus bin, falls er tritt.
hat er noch nie - getreten... hempeln ja, um mir zu zeigen, dass er das nicht unbedingt begrüßt, aber nicht treten, auch nicht bei so heiklen Aufgaben wie private parts waschen.
Heute holt der tatsächlich so seitlich aus, dass wenn er getreten hätte, ich einen abbekommen hätte.
da ich gesehen habe, was er macht, bin ich aufgesprungen und hab ihm, bevor er was machen konnte, nen klpps auf die Schulter gegeben zusammen mit einem resoluten: "Hey!"
Nu hat er sich erschrocken wie sonst was, isser ja von mir gar nicht gewohnt. Ob er aber geschnallt hat, dass das für den erhobenen Hinterfuß war, das ist mir nicht so klar.
Ich hab das auch total aus Reflex ohne Überlegen gemacht, hab mich selbst glaub genauso erschrocken, wie er.
ich hab den Fuß dann trotzdem weiter gewaschen und getrocknet, weil ich aber so spät dran war heute und das heu gerade durchfuhr und mein bestes Pferd der Welt wusste, dass es jetzt futter gibt und eh schon lange stand, weil ich die Mähne heute auch noch gemacht habe, hab ich dann davon abgesehen, ihn da weiter zu trietzen. Wir hams also bei Grundbehandlung vom Fuß gelassen ohne den großartigen versuch noch viel abzulösen von den Krusten.
meine Frage - super nen ganzen Roman geschrieben, um nen Frage zu stellen, mei ich Laberhennes! ->
wie krieg ich dem klar gemacht, dass er gar nicht erst versuchen braucht, in meine Richtung zu treten, ohne ihn zu bestrafen. Weil mir ist schon klar, dass er das nicht macht, weil ihm langweilig ist, sondern weil das offensichtlich hölle unangenehm ist, was ich da am Fuß mache.
ich muss das ja aber nun mal versorgen und Medizin drauf tun. Und der braucht sich ja nicht angewöhnen, wenn er tritt, wird er in Ruhe gelassen.
hatte überlegt, ob ich morgen ne Freundin bitte, ihn festzuhalten und quasi seine Aufmerksamkeit auf sie zu richten, bin aber unschlüssig, ob das der Weiheit höchster Schluss ist.
Tipps? Empfehlungen?
und danke fürs Roman lesen...
jetzt wisst ihr dann was mehr über das beste Pferd der Welt und seine "crazy german" besitzerin
Und vergessen: ich hab geschaut, ob er nach ner Fliege getreten hat, das macht er schon mal, wenn eine am bauch sitzt. War aber nix, Fliegenspray war auch drauf und dann tritt er ja auch nach vorn...
also so wie ich es beobachtet habe, gings in meine Richtung bzw. sollte in meine Richtung gehen, ich war ja schneller als er.
***
ich muss glaub weiter ausholen.
ich gelte hier im Barn als "crazy german" weil ich mich weigere, mein Pferd anzuschreien oder am Halfter/Trense rumzuzerren oder gar zu schlagen.
Mein pferd - bestes Pferd der Welt - gerade 6 geworden, ist mit 2 schon auf der rennbahn verheizt worden, hat die Narben vom "Pin Fire" an den Vorderläufen und auch sonst offensichtlich keine gute Erinnerung an sein "Training" für die Rennbahn.
Der ist nicht total durchgeknallt aber schon reichlich nervös, neurotisch.
Wo er mit seinen Füßen hin soll, weiß er noch nicht, er steigt sich selber drauf und er musste vom Offenstall wieder in den Stall umziehen, weil er
1. in 2 Monaten 7 Mal sein Hufeisen selbst ausgezogen hat
2. offensichtlich zu empfindlich ist für außen - Sonnebrand, Mauke, wundgescheuert, und die halbe Mähne hat er sich auch irgendwie rausgerissen.
Der Amerikaner als solcher meint, amn könne mit Hufglocken verhindern, dass das Pferd sich auf die Eisen latscht. Mein bestes Pferd der Welt ist aber mit Harry Potter oder Houdini verwandt, der zieht die Hufglocken mit geschlossenem Klettband aus, die stehen dann vereinsamt mittel in der Koppel...
nu hab ich beschlossen, der bekommt auch keine Eisen mehr drauf, nachdem er das letztes mal so gründlich gemacht hat, noch mit reintreten, dass ich den Notarzt kommen lassen musste, weil ich dachte, er hat sich gleich das Bein mit gebrochen.
Stand jetzt: wir haben seit 6 Wochen keine Eisen mehr und trainieren mit Spazierengehen die Hufe, Abzess, den er wohl hatte vom reintreten ausgeheilt und Hoofboots kommen am Montag in seiner Größe (keine medizinischen, sonder welche für Transition von shod zu barefoot.)
Mauke, fast ausgeheilt nur noch ein paar vereinzelte Stellen mit Krusten am weißen Hinterfuß.
Hufe gibt er ganz brav aber seit die Eisen runter sind, hempelt der wie ein Kaschperl, also Huf verbinden war ein heidenspaß, gibg aber, wenn man einfach nicht losgelassen hat und sich gegen ihn gelehnt.
Ich mach das alles auch mit extremer Gelassenheit, spreche nur mit ihm, wenn er was gut gemacht hat, also lobe und mache ansonsten, was ich eben machen muss, völlig ruhig und still, ohne laute Worte ohne nein, nein, nein schreien.
Der weiß schon, wenn ich anfange was zu machen, dann mach ich das fertig, ob er hempelt oder nicht.
Ich stell ihn auch immer wieder gerade hin, alles eben mit Ruhe und ohne groß rumlabern oder gar schimpfen.
heute gabs ne erstmalige Situation:
ich wasche seinen Hinterfuß, um die letzen Maukestellen aufzuweichen und er hempelt, weil offensichtlich ist das reichlich unangenehm, kann man ja verstehen.
Üblicherweise lass ich ihn halt hempeln, stell ihn wieder grade hin und mache weiter und schau immer, dass ich aus der Gefahrenzone schnell raus bin, falls er tritt.
hat er noch nie - getreten... hempeln ja, um mir zu zeigen, dass er das nicht unbedingt begrüßt, aber nicht treten, auch nicht bei so heiklen Aufgaben wie private parts waschen.
Heute holt der tatsächlich so seitlich aus, dass wenn er getreten hätte, ich einen abbekommen hätte.
da ich gesehen habe, was er macht, bin ich aufgesprungen und hab ihm, bevor er was machen konnte, nen klpps auf die Schulter gegeben zusammen mit einem resoluten: "Hey!"
Nu hat er sich erschrocken wie sonst was, isser ja von mir gar nicht gewohnt. Ob er aber geschnallt hat, dass das für den erhobenen Hinterfuß war, das ist mir nicht so klar.
Ich hab das auch total aus Reflex ohne Überlegen gemacht, hab mich selbst glaub genauso erschrocken, wie er.
ich hab den Fuß dann trotzdem weiter gewaschen und getrocknet, weil ich aber so spät dran war heute und das heu gerade durchfuhr und mein bestes Pferd der Welt wusste, dass es jetzt futter gibt und eh schon lange stand, weil ich die Mähne heute auch noch gemacht habe, hab ich dann davon abgesehen, ihn da weiter zu trietzen. Wir hams also bei Grundbehandlung vom Fuß gelassen ohne den großartigen versuch noch viel abzulösen von den Krusten.
meine Frage - super nen ganzen Roman geschrieben, um nen Frage zu stellen, mei ich Laberhennes! ->
wie krieg ich dem klar gemacht, dass er gar nicht erst versuchen braucht, in meine Richtung zu treten, ohne ihn zu bestrafen. Weil mir ist schon klar, dass er das nicht macht, weil ihm langweilig ist, sondern weil das offensichtlich hölle unangenehm ist, was ich da am Fuß mache.
ich muss das ja aber nun mal versorgen und Medizin drauf tun. Und der braucht sich ja nicht angewöhnen, wenn er tritt, wird er in Ruhe gelassen.
hatte überlegt, ob ich morgen ne Freundin bitte, ihn festzuhalten und quasi seine Aufmerksamkeit auf sie zu richten, bin aber unschlüssig, ob das der Weiheit höchster Schluss ist.
Tipps? Empfehlungen?
und danke fürs Roman lesen...
jetzt wisst ihr dann was mehr über das beste Pferd der Welt und seine "crazy german" besitzerin
Und vergessen: ich hab geschaut, ob er nach ner Fliege getreten hat, das macht er schon mal, wenn eine am bauch sitzt. War aber nix, Fliegenspray war auch drauf und dann tritt er ja auch nach vorn...
also so wie ich es beobachtet habe, gings in meine Richtung bzw. sollte in meine Richtung gehen, ich war ja schneller als er.
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