- Bailey Januar 2013 - 13. Juli 2013 - eine tapfere Kämpfern geht ihren Weg... Beitrag #1
Fluffy122012
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Wie sehr man jemanden liebt merkt man erst, wenn man ihn verloren hat
Ich dachte nie, dass ich diesen Satz einmal in Bezug auf euch Rattis sehen würde, aber gerade bei dir ist es so...
Du konntest so anstrengend sein, bist überall ausgebüxt, hast mich geradezu zur Weißglut gebracht, Medikamente hast du auch nur abfällig angesehen... und genau heute weiß ich, wie sehr mir das fehlen wird. Denn auch wenn du nur Unsinn im Kopf hattest, du konntest auch sooo lieb sein.
Als du mit deiner Schwester zu mir kamst, war sie eine kleine Angstbeißerin, du hingegen warst immer recht selbstsicher. Du hast dich schnell umgeguckt, hast mich schnell kennengelernt und hast schnell deine Scheu verloren.
Bei eurer eigenen Integration zu den Großen warst du die Ruhe selbst, hast dich schnell in deine neue Rolle eingefunden und nur noch beobachtet. Als die Kleinen kamen, lief das ganz anders. Du warst häufig genervt von den Flummis, doch als du krank wurdest, hast du dich zu ihnen gekuschelt und dich betüddeln lassen.
Als du Donnerstag anfingst zu röcheln, dachte ich nicht, dass ich dir heute diesen Text schreiben müsste. Das Cortison schien erstmal gut anzuschlagen, das Röcheln ging weg. Freitag Morgen hast du noch Körner geknackt und konntest nicht schnell genug aus dem Sputnik raus, als du die Paste sahst. Und dennoch machtest du mir Sorgen. Du warst ungewöhnlich ruhig und warst am pfeiffen beim atmen.
Unsere Tierärztin war ganz lieb zu dir, hat dir die Angst genommen und hoffte inständig, dass es dir schnell wieder besser gehen würde. Genau wie ich und alle anderen auch...
Bereits gestern Abend ahnte ich, dass es bald zu Ende gehen wird. Du bist nicht mehr aufgestanden, hast nur noch gelegen, getrunken hast du schon nichts mehr, auch nicht, wenn man es dir vor die Nase hielt. Zu dem Zeitpunkt hast du aber noch Paste genommen. Ich hoffte sehr, dass du dich über Nacht fängst und auch was trinkst...
Doch leider kam es anders.
Heute morgen warst du am pumpen, Paste/Babybrei alles vergeblich. Bis auf liegen wolltest du nichts mehr. Konntest nicht mal schlafen. Ich hatte dich eine Weile mit bei mir im Bett, bis wir uns auf den Weg machen mussten. Ich ahnte, dass ich dich nicht wieder mit nach Haus bringen würde...
Heute war nur unser Tierarzt da, aber auch der kannte dich schon und wusste worum es ging. Er sagte direkt, dass er dir vielleicht mit einem Medikament zum Luftwege weiten helfen könnte, dass er sich aber nicht wirklich viel davon verspricht, da du schon so schwach warst...
Ich entschied mich dagegen - du hast doch schon so sehr gelitten, das noch länger auszuhalten, wollte ich dir nicht antun, vor allem nicht, wenn man nicht sicher sein konnte, dass du noch eine Chance hättest... ;( Jetzt frage ich mich immer wieder, ob es dir vielleicht doch geholfen hätte...
Um 12:29 Uhr bist du in meinem Arm für immer eingeschlafen... :051:
Meine Schnute, du warst so eine kleine Tapfere, es tut mir so Leid :022:
Und ich hoffe so sehr, dass es dir da gut geht, wo du jetzt bist
Wir vermissen dich hier alle sehr, du hast ein riesen Loch hinterlassen aber sei dir sicher, in unseren Herzen lebst du weiter :049:




"Ohne DICH bleibt diese Welt einfach stehen, ich seh doch noch wie du lachst, kann deine warme Hand spühren."
Ich dachte nie, dass ich diesen Satz einmal in Bezug auf euch Rattis sehen würde, aber gerade bei dir ist es so...
Du konntest so anstrengend sein, bist überall ausgebüxt, hast mich geradezu zur Weißglut gebracht, Medikamente hast du auch nur abfällig angesehen... und genau heute weiß ich, wie sehr mir das fehlen wird. Denn auch wenn du nur Unsinn im Kopf hattest, du konntest auch sooo lieb sein.
Als du mit deiner Schwester zu mir kamst, war sie eine kleine Angstbeißerin, du hingegen warst immer recht selbstsicher. Du hast dich schnell umgeguckt, hast mich schnell kennengelernt und hast schnell deine Scheu verloren.
Bei eurer eigenen Integration zu den Großen warst du die Ruhe selbst, hast dich schnell in deine neue Rolle eingefunden und nur noch beobachtet. Als die Kleinen kamen, lief das ganz anders. Du warst häufig genervt von den Flummis, doch als du krank wurdest, hast du dich zu ihnen gekuschelt und dich betüddeln lassen.
Als du Donnerstag anfingst zu röcheln, dachte ich nicht, dass ich dir heute diesen Text schreiben müsste. Das Cortison schien erstmal gut anzuschlagen, das Röcheln ging weg. Freitag Morgen hast du noch Körner geknackt und konntest nicht schnell genug aus dem Sputnik raus, als du die Paste sahst. Und dennoch machtest du mir Sorgen. Du warst ungewöhnlich ruhig und warst am pfeiffen beim atmen.
Unsere Tierärztin war ganz lieb zu dir, hat dir die Angst genommen und hoffte inständig, dass es dir schnell wieder besser gehen würde. Genau wie ich und alle anderen auch...
Bereits gestern Abend ahnte ich, dass es bald zu Ende gehen wird. Du bist nicht mehr aufgestanden, hast nur noch gelegen, getrunken hast du schon nichts mehr, auch nicht, wenn man es dir vor die Nase hielt. Zu dem Zeitpunkt hast du aber noch Paste genommen. Ich hoffte sehr, dass du dich über Nacht fängst und auch was trinkst...
Doch leider kam es anders.
Heute morgen warst du am pumpen, Paste/Babybrei alles vergeblich. Bis auf liegen wolltest du nichts mehr. Konntest nicht mal schlafen. Ich hatte dich eine Weile mit bei mir im Bett, bis wir uns auf den Weg machen mussten. Ich ahnte, dass ich dich nicht wieder mit nach Haus bringen würde...
Heute war nur unser Tierarzt da, aber auch der kannte dich schon und wusste worum es ging. Er sagte direkt, dass er dir vielleicht mit einem Medikament zum Luftwege weiten helfen könnte, dass er sich aber nicht wirklich viel davon verspricht, da du schon so schwach warst...
Ich entschied mich dagegen - du hast doch schon so sehr gelitten, das noch länger auszuhalten, wollte ich dir nicht antun, vor allem nicht, wenn man nicht sicher sein konnte, dass du noch eine Chance hättest... ;( Jetzt frage ich mich immer wieder, ob es dir vielleicht doch geholfen hätte...
Um 12:29 Uhr bist du in meinem Arm für immer eingeschlafen... :051:
Meine Schnute, du warst so eine kleine Tapfere, es tut mir so Leid :022:
Und ich hoffe so sehr, dass es dir da gut geht, wo du jetzt bist
Wir vermissen dich hier alle sehr, du hast ein riesen Loch hinterlassen aber sei dir sicher, in unseren Herzen lebst du weiter :049:




"Ohne DICH bleibt diese Welt einfach stehen, ich seh doch noch wie du lachst, kann deine warme Hand spühren."