Meine Guppys brauchen Hilfe...

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  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #1
Daenery

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... aber wie?

Ich bin total neu auf diesem Gebiet, habe das Aquarium von einem Bekannten übernommen inclusive 5 Guppys. Habe es komplett neu eingerichtet und die Fische wieder eingesetzt. Bei meinem Bekannten sind vorher mindestens 5 Fische gestorben. Das hat er uns erzählt. Desshalb denke ich das die Fische auch jetzt noch krank sind.
Das äußert sich so, dass die alten Fische immer an der Wasseroberfläche schwimmen und dort "zappeln". Einer der Fische (der weiße) hat auch einen Tumor und kann anscheinend nicht mehr richtig koordinieren. Heute ist mir leider einer der alten Fische gestorben. Ich habe vor 2 Wochen noch 4 Guppy Weibchen dazu gesetzt (was ich natürlich nicht hätte machen dürfen, aber keine Ahnung hatte das die Fische krank sind) und ich möchte nicht das sie auch krank werden. Über schnelle Hilfe würde ich mich sehr freuen!

[video=youtube_share;18DHsRgIpfU]http://youtu.be/18DHsRgIpfU[/video]

Vielen Dank schon mal im Vorraus!

Gruß Dany
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #2
Hi..
als erstes.. sollte man wissen, was man eig. hat.
Das sind keine Guppys.. das sind Molly-Farbzüchtungen.
2.muss man sich nicht wundern , wenn man die Fische einfach in "neues" wasser wirft, das welche sterben können, das wasser war nicht eingelaufen, hatte garantiert zu viel Nitrat (Giftig) ein Komplettwasserwechsel, ist meiner Erfahrung nach nicht ratsam. Da das genannte Nitrat, bzw auch andere Stoffe, so noch im Wasser sind, welche den Fischen schaden können, erst nach längerem stehen, ansetzen von Bakterienkulturen und gutem Filtern, kann man diese Entfernen, bzw vermindern.
Du könntest evtl noch etwas Wasseraufbereiter oder Bakterienkulturen dazugeben, das könnte evtl helfen, ansonsten fahr in ein Aquaristikladen , nimm ne Wasserprobe mit und lass es testen , damit wirsd du garantiert besser fahren..
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #3
wie ich da mitbeckommen habe hat sie nur neu eingerichtet und nicht das wasser gewechselt. Trotzden hat er recht das das mollys sind naja ich hatte am anfang auch keine ahnung.

für mich sieht das becken für mollys recht klein aus, wie viele liter hat das becken denn.
kauf bitte erst mal keine fische mehr sonst kann es sein das die auch krank werden.
schau mal ob die so einen leichten flaum auf den schuppen haben, ich habe pils bei mir immer sehr spät bemerkt.
du kannst auch mal schauen ob die fische an den flossen kleine weise punkte haben das ist auch eine krankheit die man gut behandeln kann.
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #4
Hi,

Man kann 100% des Wassers bedenkenlos wechseln. Kritisch wird es erst, wenn man Filter und Bodengrund austauscht. Die Bakterien sind substratgebunden und kommen im Wasser kaum vor.

Die Symptome der Fische deuten auf Sauerstoffmangel und/oder Vergiftung (Nitrit/Ammoniak) hin. Hier helfen häufige, große Wasserwechsel (siehe auch ). Kaufe dir im Laden einen Tröpfchentest für Nitrit (NO2) und miss täglich 1-2x den Wert. Wenn nichts mehr nachweisbar ist, bist du im grünen Bereich.

Desweiteren schließe ich mich punk-girl an, für Mollys sieht das AQ sehr klein aus, dafür kannst du ja nichts, du hast es so übernommen. Ich tippe vom Video her auf ein Standardbecken von 54l/60cm. Viel zu klein für Mollys, für die solltest du dir dann ein neues Zuhause suchen, wenn sie überleben und gesund sind.

Zur Verbesserung des Beckenklimas kannst du Erlenzapfen (ca. 1 pro 10l Nettovolumen), Walnuss-, Eichen- oder Seemandelbaumblätter reingeben. Die darin enthaltenen Huminsäuren wirken antibakteriell.

Off-Topic
Bitte lies dich auch gründlich in die Thematik der Aquaristik ein, wenn du das AQ behalten willst. Eine gute Seite ist .
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #5
Hallo Ihr Lieben!

Vielen Dank für die schnellen Antworten! Das Thema Aquarium ist für mich komplett neu. In dem Sinne war es allerdings kein "Zwang-Kauf" sondern eine Aquarien Übernahme. Ich habe mir auch vorher eines von diesen Kleinen "Ratgebern" durchgelesen (hat ja anscheinend viel gebracht :S). Heute ist leider der weiße Molly auch gestorben.

Kurz zum Aquarium:

60L Becken
2x Wasserpest
1x Rotala Boschii
1x Acorus Pusillus
1x großblättrige Pflanze deren Namen ich nicht mehr weiß
neuer Nährboden
neuer Kies
neue Wurzel
vor kurzem eine Sandrose die sich aber aufgelöst hat
Filter mit altem Filtereinsatz
Leider nur ca. 2 Liter altes Wasser
Alte Pumpe mit altem Filtereinsatz (nicht ausgewaschen)
Neuer Heizstab
inclusive 5 Mollys und zwei "Saugerfischen"

Nach dem Umzug:

Da wir im Zugzwang waren die Fische wieder in ein Aquarium zu setzten haben wir das Aquarium wieder soweit hergerichtet das es eigentlich bezugsfertig wäre. Die Fische (in einer Plastiktüte mit weeeenig Luft) habe ich derzeit in eine Decke eingewickelt damit das Wasser die Temperatur einigermaßen hält. In der Zwischenzeit haben wir noch mit dem neuen Heizstab rumgebastelt, da die Beschreibung total unverständlich war (klappt aber jetzt, Wasser hat eine Temperatur von 25-26°C, allerdings ist es hier auch leider sehr warm [Jahreszeitbedingt]). Da ich auch von der Problematik des kompletten Wasserwechsels gehört habe, hatten wir die Fische als das Wasser bei Temperatur war für ca. 1 Tag mit Tüte in das Wasser gelegt und oben vorsichtig ein Loch eingeschnitten. Das Wasser war allerdings sehr verunreinigt und desshalb mussten sie nach einem Tag dort raus (man hat die Mini-Welse nich mal mehr gesehen).
Ich bin dann nach ca. 2 Wochen in den Fachhandel und habe mir (weil ja kein Fisch gestorben war, mir dazu geraten wurde UND im Zoofachhandel auch noch bestätigt) noch 4 Molly Weibchen dazu gekauft.

Fazit nach 4 Wochen Aquarium:

1 Fisch aus dem Becken gesprungen als wir nicht zu Hause waren (wie auch immer er das geschafft hatte)
1 Fisch Tot ohne Anzeichen
1 Fisch heute gestorben an einem Tumor (wie ich denke)
= 6 Mollys + 2 Welse

Was ich bis jetzt versucht habe:

- Sofortigen Wasserwechsel gemacht
- Im Zoofachhandel Wasser kontrollieren lassen mit Testkoffer = Wasser ist einwandfrei
- Seemandelbaumblatt ins Wasser gelegt (vorher abgekocht)
- Priese Salz ins Wasser getan
- Costamed F Desinfektions- und Arzneimittel für Zierfische gegen Weißpünktchenkrankheit und andere Ektoparasiten für Süß- und Meerwasserfische mit Wirkstoff Malachitgrünoxalat 32 Tropfen auf 60L, nach zwei Tagen wiederholt

Was ich füttere:

- Vitakraft Vita Flake-Mix
- Tetra Delicia Menu
- Tetra Min Weekend

Ich füttere Morgens und Abends eine Priese von dem Flake Mix und/oder Delicia Menu. Am Wochenende 2 von den Tera Min Weekend Sticks (wenn wir dann mal weg sind).

Letzten Endes:

Im Moment weiß ich überhaupt nicht weiter. Ich möchte den Fischen so gerne helfen aber irgendwie hilft im Moment nichts. Ich hoffe ich kann auf weitere Ratschläge von euch zählen.

Viele Liebe Grüße und Dank im Vorraus!
Dany

P.S.: Ich habe zum Wasser aufbereiten Söll MineralMix Grunddünger für Wasserpflanzen , Söll Wasseraufbereiter und JBL Algol je nach Packungsanleitung ins Wasser getan! Ich hoffe ich hab jetzt an alles gedacht!!! Wenn noch noch etwas fehlt einfach melden!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #6
Niemand mehr eine Idee? :(
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #7
Hi,

Auf den Punkt gebracht: Traue nie der Beratung im "Fach"handel. Die ist mehr als oft falsch und grundverkehrt, weil die Mitarbeiter dort Ahnung vom Verkaufen, aber nicht von ihrer "Ware" haben. Der Halter ist verpflichtet, sich selber zu informieren. Da sehe ich bei dir leider einige Lücken. Du weißt nicht einmal, was du für Fische pflegst, weder konntest du Guppys von Mollys unterscheiden, noch weißt du die Bezeichnung deiner "Saugerfische". Sowas geht gar nicht! Bitte umgehend kundig machen und informieren, welche Haltungsbedingungen deine Fische brauchen.
Wir haben dir bereits gesagt, dass Mollys in 60l nichts zu suchen haben, da viel zu klein. Hast du da inzwischen was geändert?

Bei Lebendgebährenden hat man im Handel übrigens oft Pech, man hört ganz oft, dass die Fische ca. 2 Wochen nach dem Kauf umkippen, vermutlich weil dann die Antibiotika in der Wirkung nachlassen, mit denen sie hochgezüchtet wurden.
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #8
...Traue nie der Beratung im "Fach"handel... Der Halter ist verpflichtet, sich selber zu informieren. Da sehe ich bei dir leider einige Lücken. Du weißt nicht einmal, was du für Fische pflegst... noch weißt du die Bezeichnung deiner "Saugerfische". Sowas geht gar nicht!
Wir haben dir bereits gesagt, dass Mollys in 60l nichts zu suchen haben, da viel zu klein. Hast du da inzwischen was geändert?

Liebe Cerridwen,

ich möchte mich hier jetzt gar nicht rechtfertigen oder irgendwie verteidigen.
Mittlerweile habe ich mehrere Eurer Ratschläge (so gut es eben geht) in die Tat umgesetzt. Prinzipiell habt ihr alle Recht was die Haltungsbedingungen der Fische betrifft, aber ich habe es spontan nicht einsehen wollen, das der ehemalige Halter die Fische einen nach dem anderen auf gut Deutsch gesagt "verrecken" lassen wollte, weil er keine Lust mehr auf sie hatte (und anscheinend auch nicht das Fachliche Wissen!).

Ich suche hier nach Lösungen die Fische wieder gesund zu bekommen.

Wenn die Tiere sich erholt haben bin ich auch gerne berreit ein größeres Becken zu kaufen und sie umzusiedeln. Aber im Moment stirbt einfach einer nach dem anderen.

Was habt Ihr noch für Vorschläge? Wie kann ich den Fischen helfen?

LG Dany
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #9
Schwierig.
Wenn man nicht genau weiß, welche Krankheit genau im Becken grassiert, würde ich allgemein zu regelmäßigen (min. wöchentlichen) großen Wasserwechseln raten (gerne auch mal mehr als 50%), und zur Verbesserung des Beckenklimas Walnuss-, Eichen- und/oder Seemandelbaumblätter sowie Erlenzapfen (1 pro 10l Nettovolumen) einbringen (haben alle eine leicht antibiotische, teils viruzide/fungizide Wirkung). Falls es eine sauerstoffzehrende Angelegenheit ist, kann ein Oxydator nützlich sein. Bei äußeren Parasiten haben sich Salzbäder (5g auf 10l, 15-30min, Temperatur leicht ansteigend von 25 auf 29°C) bewährt, auch in Kombionation mit einem Erlenzapfensud (s.o.). Eine Fütterung mit Lebendfutter (weiße oder schwarze Mückenlarven, Artemia, Salzkrebschen) wirkt sich immer positiv auf die Fischgesundheit aus. Tubifex und rote Mückenlarven wegen der oft hohen Schadstoffbelastung möglichst meiden.
Wenn du genau wissen willst, woran deine Fische leiden, kommst du um eine Obduktion eines toten Tiers beim TA nicht herum.
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #10
Wow... Ok vielen Dank für die schnelle Antwort!

Wasser wechsel ich schon regelmäßig jede Woche...
Temperatur ist erhöht wegen den Wetterumständen hier...
Seemandelblatt schwimmt seit einer Woche fröhlich umher...
Lebendfutter und Oxydator hab ich noch nicht versucht und folgt nach dem Salzbad...

Ich hoffe ich komm um die Obduktion herum bzw. das kein Fisch mehr stirbt.

Vielen lieben Dank!
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #11
Hey,

ich habe letztens ein paar infos eines Tierarztes gelesen der sich auf Zierfische spezialisiert hat (bei interesse gebe ich den Link gerne weiter).

Seine Tips: nicht füttern. Bei wechselwarmen tieren geht sehr viel energie fürs verdauen drauf was "in die Heilung" gehen könnte. Zudem werden auch die Kiemen als wichtiges Austauschorgan entlastet. Lass das Futter jetzt also ruhig weg, wenn deine Fische nicht total unterernährt sind (und so sehen sie nicht aus find ich ;))

Lieber viele kleine Wasserwechsel machen als einen großen. Damit verändern sich die Wasserwerte nicht so prompt und es stresst die Fische nicht so..

Salzbäder sind nie verkehrt, allerdings könntest du auch das Haltungswasser leicht aufsalzen (1-2g/ 10l wasser).

Und zu guter letzt. Bis auf Luftschnappen an der Wasseroberfläche (Vergiftung?) und einen unerklärlichen todesfall ist bei dir nichts "so tragisches" vorgefallen. Wobei ich das hektische Schwimmen nicht unbedingt als Vergiftung sehen würde, es besteht auch die Möglichkeit dass sie sich einfach nur auf die nerven gehen und sich deshalb prügeln. Das Becken ist ja eindeutig zu klein.

LG Ivy
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #12
Hm Ivy, ich sehe schon, zum Thema TWW gehen die Meinungen auseinander, ob große oder mehrere kleine. Ich gehe jetzt mal von meinem chem.-physikal. Verständnis aus: Wenn von 100 Teilen unpassenden Wassers 10% gewechselt werden, hat man danach 90%. Dann 81%, 73%, usw., man sieht, die Verdünnung wird immer weniger, und man wechselt sich dusslig, bis man eventuelle Schadstoffe aus dem Wasser gewechselt hat. Deswegen schiebe ich immer mal einen 50%-Wechsel dazwischen. Ich merke es auch immer sofort am Verhalten von Fischen, Garnelen und Schnecken, die drehen dann richtig auf und gehen ab wie Haarspray.

Ich bin auch vom prophylaktischen Aufsalzen des Aquarienwassers weggegangen. Viele Pflanzen nehmen NaCl im Wasser richtig übel, und auch andere Bewohner (z.B. Wirbellose) vertragen das nicht gut. Zumal eine dauerhafte Aufsalzung Stress ist für die Schleimhaut der Fische.
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #13
Hey,

naja, mit 1x 10% ists ja nicht getan. Ich wechsel inzwischen 4,5,6x 20%. hintereinander. Ist zwar etwas mehr arbeit, aber anders wären mir meine haras umgekippt. Die können so große wasserwechsel z.b gar nicht ab. (hab den fehler 1x gemacht und von 6 tieren 2 verloren).

Ich persönlich hatte mit leichtem aufsalzen (wie gesagt 1-2g/ 10l) keine negativen erlebnisse, eher positive. Vor allem die Salmler fandens ok, Pflanzen hab ich aufgrund meines braunen Daumens sowieso nur extrem widerstandsfähiges Zeug (Wasserpest u. ähnliches). Nur bei Welsen im becken würds ichs nicht tun, stimmt. Die finden das eher weniger prall.

Dauerhaft würd ichs nicht machen, aber wenn man sowieso alle fische im Becken behandeln muss ist das sinnvoller wie jedes einzelne Tier rauszukeschern, ins Salzbad zu packen, dann das Bad auswechseln, hoffen man erwischt einen fisch der nicht schon gebadet wurde,..

LG

Ivy
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #14
Gut, du hast da ein paar kleine Mimosen mit deinen Haras, da ist klar, dass man da eher weniger als mehr wechselt. Bei mir sind eher die Pflanzen Mimosen und die Bewohner robust, da bieten sich große und größere TWW einfach an. ;)
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #15
Hallo Ihr Lieben!

Ich seh schon da sprechen die Experten! Bis ich mal soweit bin kann noch ein wenig dauern... Großeres AQ ist schon bei Ebay auf der Warteliste, mal gucken obs was wird! ;) Ich hoffe die Fische erholen sich jetzt dank Euren Tipps ganz schnell!

Viele Liebe Grüße

Dany
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #16
Ich drücke alle verfügbaren Daumen, sooft ich sie entbehren kann. Berichtest du in ein paar Tagen/Wochen nochmal, wie der Stand der Dinge ist? :D
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #17
Na Klar! :)
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #18
Hallo ihr Lieben!

Mal ein Update: Es sind immer noch 6 Mollys und 2 "Welse" (ich kann sie leider nicht als eine bestimmte Art beschreiben da ich einfach keine Bilder finde die genau wie meine zwei ausschauen, wahrscheinlich sind sie zu "gewöhnlich";))! Habe das Gefühl, das es den Fischen mit dem Medikament jetzt besser geht. Habe jetzt 3x das Wasser jeweils zu 60%, 50% und gestern zu 40% gewechselt. Der Nitrit Gehalt im Wasser ist immer noch bei 0 und auch Chlor und andere Schadstoffe sind nicht zu finden (laut Wassertest bei Dehner, die das Wasser ausm AQ bei mir sogar trinken würden *urgs*) Nur die GH (Gesamt Härte) ist überm roten Berreich, was mir allerdings so erklärt wurde, dass das Wasser hier im allgemeinen sehr "hart" ist und Mollys das eigendlich gut vertragen würden. Was sagt ihr dazu? Muss ich da noch etwas tun?
Des weiteren habe ich die Wasserpest von untenan zurück geschnitten, die Rotala Boschii rausgeschmissen und durch eine Cabomba Caroliniana ersetzt. Außerdem hat noch eine kleine Hand voll Java Moos Platz gefunden und wird nun gern als Versteck genutzt. Dazu sind jetzt 2 Turmschnecken eingezogen und halten die Scheiben schön sauber (aber dreckig sind sie auch nicht!). Außerdem habe ich als "gratis-Beilage" noch eine kleine Hand voll Wasserlinsen dazu bekommen. Das Mandelbaumblatt wird auch gern als Versteck genutzt und auch gern angeknabbert.
Habe die Fische jetzt jeweils nur jeden zweiten Tag gefüttert. Durch die Wasserlinsen an der Oberfläche müssen sie allerdings mehr suchen und haben jetzt (wie ich finde) eine schöne Beschäftigung!

Der eine männliche Molly hat allerdings immer noch einen sehr aufgetriebenen Bauch und schwimmt auch etwas anders als die anderen Fische. Trotz allem denke ich das er sich jetzt "besser" fühlt, da er nicht mehr am Boden liegt und auch nicht mehr hin und her wackelt.
Wie seht ihr das?

Viele liebe Grüße
Dany

P.S.: Meint ihr eine Vergrößerung auf 100L wäre ausreichend? Unsere Pumpe kann leider nicht mehr und es ist vom Geld her etwas knapp...
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #19
Hi,

Es gibt so gesehen keinen "roten Bereich", was die Härte angeht, den man verallgemeinern könnte. Jeder Fisch und jede Pflanze hat anderre Ansprüche an die Wasserhärte und somit einen persönlichen roten Bereich. Für die Mollys ist hartes Wasser ideal.
Eine Cabomba hätte ich allerdings nicht eingesetzt. Die ist dann doch eher eine Weichwasserpflanze und als die Zicke des Pflanzenreichs schlechthin bekannt. Ich drücke die Daumen, dass ihr lange Freude daran habt.

Turmdeckelschnecken kriechen eigentlich im Boden, und weniger an den Scheiben. Allerdings sind sie ein prima Indikator für die Wasserqualität: Kriechen sie an die Wasseroberfläche oder verlassen gar das Wasser, ist Not am Mann.

Ich wundere mich nur gerade ein bisschen über dein PS. Eine Vergrößerung auf 100l ist machbar, aber ein neuer Filter nicht? :eusa_eh: 100l sind für Mollys allerdings immer noch zu klein. Man sagt, ab 100-120cm Kantenlänge aufwärts. Ein 112l-Becken hat aber nur 80cm. Für ein entsprechend großes Becken würde ich dann auch einen Außenfilter empfehlen, ich kenne keinen Innenfilter (außer einem Hamburger Mattenfilter, HMF), der eine ausreichende Leistung hätte für so viel Wasser. Vorteil eines Außenfilters: extrem lange Standzeit (ich mache meinen 2-3x im Jahr sauber), enorm große Filteroberfläche, kombinierbare Filtermaterialien (grobe/feine Filtermatte, Vlies, Siporax, ggf. Aktivkohlepad, etc.), nimmt keinen Platz im AQ weg.
 
  • Meine Guppys brauchen Hilfe... Beitrag #20
Hallo Cerridwen!

Gut, dass das mit der Härte so ok ist für die Fische, hatte mir schon Gedanken gemacht. Mit der Cabomba, naja wird sich zeigen, vielleicht überlebt sies ja :) Die 2 Schnecken hab ich bis heute noch nich wieder gesehen, werden sich also irgendwo im Kies tummeln...

Mit dem AQ ist sehr schade, da kommen wir dann wohl um eine Neuanschaffung nicht rum,... Ich hätte nämlich wenig lust einen Gebrauchten Filter zu kaufen und dann das gleiche spiel nochmal zu haben mit Fische sterben und allem drum und dran... Irgendwo sind in den Dingern ja immer Rückstände, habe ich mir so sagen lassen. Stimmt das?

Mit der Vergrößerung des Aquariums auf ein 200L Becken hätte ich keine Probleme gehabt allerdings sieht mein Freund das etwas anders. Zitat meines Freundes: "Und irgendwann haben wir da Wahle drin!" und "Unsere Pumpe kann nur 100L".
Ich hab es ihm versucht zu erklären das die Mollys noch größer werden aber irgendwie rede ich da mit einer Mauer.

Also lieber 100L als 60L... Würde ich sagen. Oder wäre das Purer Stress für die Fische?

Viele Liebe Grüße
Dany
 
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