6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv

Diskutiere 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Wäre auf jeden Fall interessant;) Aber ich lehne es ab meinem Hund meinerseits einen Brief in Schönschrift zu verfassen, wenn ich das haben will...
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #21
Soll er Dir einen Brief in Schönschrift schreiben, wo drauf steht, bitte lass mich in Ruhe fressen????

Wäre auf jeden Fall interessant;)

Aber ich lehne es ab meinem Hund meinerseits einen Brief in Schönschrift zu verfassen, wenn ich das haben will was er gerade hat.
Dieses Recht beanspruche ich durchaus gelegentlich- denn ich muss alles tun dürfen, wenn ich es will.
Nicht um meinen Hund zu piesacken, sondern weil er die Sicherheit braucht, dass ich diejenige bin, die tun und lassen kann was ich will und nicht er.



EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Solange ich weiß, dass sie aufstehen würden, wenn ich drauf bestehe, ist alles tutti.

Jau, das wollte ich eig. damit sagen:D
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #22
Bubuka,

Ich kann dir jetzt sämtliche Hundetrainer und Hundepsychologen nennen, die mir gesagt haben und bestätigt haben, das Füttern aus der Hand die Bindung stärkt.
INKLUSIVE Spielen und Training.
Haben also all die Trainer und Psychologen, welche ich kenne unrecht? :eusa_think:
Peeps, ich bitte Dich, probiere hier nicht alles aus, was Dir empfohlen wurde.
Du hast hinterher garantiert einen verstörten Hund.
:clap:

Das wegnehmen von Fressen halte ich auch nicht für nötig.
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #23
Fressen wieder wegnehmen, welches man gegeben hat oder welches der Hund selbst gefunden hat, sind zwei Paar Schuhe.

Komisch, ich kann meinen Hunden die Futterschüssel wieder wegnehmen, weil ich die z. B. vertauscht habe. Meine Hunde reagieren höchstens erstaunt.

Ich nehme höchst selten meinem Hund Futter wieder weg, ich seh da keinen großen Sinn drin. Und dennoch möchte ich das er auf ein Komando das aus lässt was er im Maul hat, sein es Futter, Spieli oder das Bein des Nachbarn;).

Bei uns gibt es ausserdem keinen Napf, den ich wegnehmen könnte.

zum Knurren, ich möchte sicherlich nicht, das mein Hund mir Briefe schreibt.
Aber ich bin trotzdem der Meinung das er mich nicht anzuknurren hat, hat Balou im übrigen auch noch nicht,
weil er wahrscheinlich keinen Grund hat.


Wenn er was nicht möchte, zum z.B. grade von den Kids geknuddelt werden, geht er weg, und die Kinder respektieren das.

*hmpf* und nun hab ich vergessen was ich nich schreiben wollte:roll:

Edit; es ist wieder da...

Es ist ja auch immer noch was vor dem knurren. Körpersprachlich meine ich.
Wenn ich merke dem Hund wirds grade unangenehm, ( angelegte Ohren, eventuell hecheln)
hol ich ihn aus der Situation BEVOR er überhaupt knurren denkt.

Mal ein Beispiel:
Balou liegt im Wohnzimmer und kaut ein Schweineohr.
Mein Sohn ( 6 jahre ) bekommt besuch von seinem Freund.
Beide Jungs spielen wild mit den Spielzeugautos Auch im Wohnzimmer.

Ich merke Balou ist gestresset, beobachtet die Jungs legt die Ohren an und beginnt zu hecheln, spätestens da
schicke ich Balou mit seinem Ohr in die Box. Fertig.
Balou kann entspannt weiter kauen, und die Jungs können spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #24
vielen dank für alle antworten. ich werd mich nachher mal in ruhe mit meinem mann besprechen, ich tendiere aber zu deiner methode, pewee, und glaube, ich werde das mal ausprobieren.
und ihr habt recht, alles was er "findet", spuckt er ohne diskussion aus, es geht meistens um seinen fressnapf oder aber auch seinen knochen, den er "findet", also, die dinge, die er als seins ansieht...aber ich möchte auch in naher zukunft kinder, und ich möchte keine angst haben müssen, dass mein hund die beißt, weil die an sein fressen rankrabbeln.
ich finde es toll, so viel input zu bekommen, aber hier liegt auch das problem: wenn ich sage, ich bin hundeanfänger, dann meint jeder, er kann mir was vom pferd erzählen und weiß sowieso alles besser. wenn man andere hundebesitzer fragt, die man auf spaziergängen immer wieder trifft, bekomme ich teilweise die antwort "so jemand wie du sollte keinen hund haben" ich bin zwar neu auf dem gebiet, hatte aber schon katzen, hasen und pferde und glaube, dass man mit gesundem menschenverstand und vertrauen vieles auf die reihe bekommt un das was man nicht schafft, dafür gibt es andere tierfreunde, die einem gerne helfen. und lieber frage ich zehnmal, als dass ich meinem hund eine runterhaue oder ihn abgebe, weil ich nicht mit ihm klar komme.
manchmal fällt es mir aber schwer unter so vielen meinungen und methoden die richtige für uns rauszufinden, aber ich hoffe mit der zeit kommen wir klar und können das regeln.
vielen dank euch allen jetzt schonmal, ich halte euch auf dem laufenden und bin für jeden weiteren vorschlag offen :)

und ich bin mir sicher, dass es schon unzählige beiträge zum thema kastration gibt, kann die hier mal jemand verlinken? meine suchfunktion funktioniert nicht und sagt mir seit gestern ancht,dsas ich noch 3 sekunden warten muss... :(
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #25
Warum wird ein Knurren immer missverstanden?
Es bestehen im Jahr 2013 unzählige Möglichkeiten, etwas über das Verhalten von Hunden zu lernen. Das Knurren gehört zum normalen Ausdrucksverhalten des Hundes.


Ein Hund der Knurrt ist nicht gefährlich, er kommuniziert!
Dr. Dorit U. Fedderson-Peterson

Ein Hund knurrt, weil er uns damit etwas mitteilen möchte, er sagt uns, dass er vielleicht Angst hat oder ihm irgend etwas unangenehm ist oder vielleicht sogar, dass er Schmerzen hat, er kommuniziert mit uns.
Viele Menschen verbieten ihren Hunden das Knurren, so nach dem Motto "das macht man nicht", Knurren wird nicht geduldet. Oft steht man ja auch von der Gesellschaft unter Druck, die verlangt einen aggressiven und /oder knurrenden Hund zu bestrafen. Oder man wird sogar ausgelacht, dass man nicht in der Lage wäre seinen Hund unter Kontrolle zu halten und das alles wird dann leider auf dem Rücken unserer Hunde ausgetragen. Wahre Stärke finde ich, wenn man da drüber stehen kann und sich nicht von irgendwem vorschreiben lässt, wie man mit seinem Hund umgehen sollte.
Das schlimme ist, dass ein Hund nicht versteht, wieso er für Kommunikation bestraft wird und die Folgen sind viel verheerender. Wenn wir unseren Hunden das Knurren verbieten und sie dafür bestrafen, was können sie dann noch tun, sie haben nicht viele Optionen. Sehen wir uns die Eskalationsleiter noch einmal an, wenn der Hund nicht mehr knurrt, wird er vielleicht in der nächsten unangenehmen Situation direkt zum Schnappen oder beißen übergehen, denn Knurren durfte er nicht mehr, er lernt, dass Warnen ihm verboten ist.


 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #26
Off-Topic
Infano; manchmal ist es besser mit einer Frage zu antworten, als mit einer Antwort. Und zweifel zu sähen sollte das Fragen fördern. Aber ich nehme die Kritik an und werde in Zukunft dies anders und vorsichtiger formulieren:eusa_eh:

Ät Babuka: Nachdem ich mir ihre Internetseite überflogen habe, muss ich sagen das ich einigermassen mit ihr konform gehe. Auch dein Zitat wiederspricht mir in keinster weise.
In Bezug auf ihren Hinweis auf Birgit Lehnen , die ich kenne und schätze, kann ich mir schon vorstellen, wo gewisse interpretative Unterschiede liegen. Aber passt schon:eek:



Ät peeps:
Kann mich noch gut daran erinnern als ich Hunde anfänger war.
Viel Glück und Erfolg

gruss älse
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #27
Bubuka, zum Zitat, zu mehr hab ich momentan nich keine Zeit gehabt.

Das sehe ich auch so.
Ich denke ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt,
ich zitiere nich mal mein Edit vielleicht hast du es überlesen weil es sich überschnitten hat

Es ist ja auch immer noch was vor dem knurren. Körpersprachlich meine ich.
Wenn ich merke dem Hund wirds grade unangenehm, ( angelegte Ohren, eventuell hecheln)
hol ich ihn aus der Situation BEVOR er überhaupt knurren denkt.

Mal ein Beispiel:
Balou liegt im Wohnzimmer und kaut ein Schweineohr.
Mein Sohn ( 6 jahre ) bekommt besuch von seinem Freund.
Beide Jungs spielen wild mit den Spielzeugautos Auch im Wohnzimmer.

Ich merke Balou ist gestresset, beobachtet die Jungs legt die Ohren an und beginnt zu hecheln, spätestens da
schicke ich Balou mit seinem Ohr in die Box. Fertig.
Balou kann entspannt weiter kauen, und die Jungs können spielen.

heisst ; Ich möchte nicht das mein Hund knurren muss.

es kommt ja auch immer auf die Situation an.
Knurrt er aus Angst/überforderung reagiere ich anders als wenn er aus Respektlosgkeit knurrt, sprich er versucht mich einzuschüchtern. ( wie vin Midori schon schön angesprochen und erklärt )

Hier vielleicht auch mal kurz ein Beispiel.

Balou muss momentan öfters durchgekämmt werden.
Das nervt ihn richtig, nützt aber nix da müssen wir nun durch, bis er sein Jugendfell komplett gewechelst hat.
Hin und wieder zieht er lautlos die Lefzen hoch und geht mit der Schnautze in Richtung Bürste.
Das sagt mir das es an der Stelle besonders ziept, also bürste ich sachte und schaue mir sie Stelle genau an.
Könnte ja auch eine Wunde/Zecke an der Stelle sein.

Würde ich auf das lefzen hoch ziehen /Ohrenanlegen nicht eingehen würde er wahrscheinlich knurren, oder in die Bürste schnappen.
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #28
Ich gehöre absolut nicht zu den Leuten, die sagen "mein Hund hat mich NIEMALS anzuknurren", denn auch ich empfinde - und das sehen wir sicher alle so - Knurren als Hundesprache. Aber es kommt bei mir auf das Knurren an. Meine Hunde knurren mich im Spiel an - es ist laut und rostig und die Hunde drehen dann richtig auf. Ich erlaube es sogar, angeknurrt zu werden, wenn ich die Hunde mal vom Bett schubse. Beispiel: Es kann vorkommen, dass ich erst gegen spätnachts ins Bett gehe. Jerry liegt in der Regel schon auf dem Bett und schläft seelig. Dummerweise auf meiner Decke. Ich will diese Decke aber haben. Ich ziehe also ein wenig an der Decke und sage "Jerry, geh mal runter". Jerry steht auf, gibt einen kurzen Knurrer von sich (nicht aggressiv, nicht gestresst, nicht Ressourcen verteidigend oder gar rangordnungsanzweifelnd und er hat auch keine angespannte Körperhaltung - er zeigt lediglich, dass er es gerade sau doof findet, aufstehen zu müssen, wo er so fein geschlafen hat.) Aber er steht auf und geht und wartet, bis ich ihn wieder aufs Bett lasse. Ich weiß, dass mancher hier sagen würde, dass das bei ihm nicht in die Tüte käme und ich würde zustimmen, wenn Jerry grundsätzlich ein Problem mit mir hätte. Hat er aber nicht.

ABER, seinen Menschen anzuknurren und darauf ein Schnappen folgen zu lassen ist für mich absolut keine Kommunikation mehr a la "das finde ich blöd, dass du am Napf vorbei gehst". Das ist m.E. eine Anmaßung und hat nichts damit zu tun, dass er "nur" zeigt, er fühle sich nicht wohl. Ich bin recht sicher, ohne den Hund gesehen zu haben, dass er nicht nur locker da steht, knurrt, aber die TE passieren lässt. Ich denke eher, er hat eine angespannt Körperhaltung, allzeit bereit, SEINE Ressource zu verteidigen - und das mit allen Mitteln. Und das wiederum darf nicht sein. Offensichtlich hat er das aber schon getan und das kann gefährlich werden.

Von daher gehe ich mit Frau F.-P. durchaus konform - aber ich verallgemeinere nicht. Ich sehe jede Form des Knurrens für sich.

Peeps, jeder war mal Anfänger. Dass man dir sagt, du solltest keinen Hund halten, ist eine bodenlose Frechheit. Es gibt durchaus Leute, wo ich sage, die sollten ihren Hund schleunigst weggeben und bei Kuscheltieren bleiben, aber das sind in der Regel ignorante Leute, die es nichtmal schaffen, eine halbe Runde um den Block zu gehen. Ich empfehle dir einfach mal unseren Buch-Thread: Da kannst du dich mal quer durchlesen und dann weißt du schon wesentlich mehr.

Zum Thema Kastra: Um was geht es dir genau? Eine Grundsatzdiskussion oder um den "richtigen" Zeitpunkt, oder...? Wir haben wirklich zich Threads, da sollte man besser eindämmen und nach dem suchen, was der eigenen Situation und Frage entspricht.
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #29
Ich würde auch sagen dass ein Hund zig Möglichkeiten hat, sich neben der Körpersprache noch zu äußern.
BJ hat eine ganze Bandbreite von Tönen.

Er kann frustriert heulen, sich beschwerend brummeln oder auch genervt schnaufen. Er kann aus Freude bellen oder zum Mitmachen auffordern, aus Schmerzen aufschreien.

Das sind ganz viele Töne die von mir meistens (bellen oder heulen geht halt in der Mietwohnung nicht immer) straffrei und amüsiert hingenommen werden. Es ist okay wenn er nachts sagt dass er gerne schlafen möchte und ich zu laut bin. Oder genervt ist, weil er schon wieder von der Couch geschmissen wird. Passt.
Ist aber alles weit von diesem tiefen, dunklen Knurren vergleichbar das er hat, wenn ihm ein anderer Hund überhaupt nicht passt.
Und wirklich. Kein Hund der Welt hat das Recht, mich in meiner Wohnung ernsthaft beschränken zu wollen und anzuknurren. Wenn ihn etwas stört hat er immer ein Rückzugsrecht.
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #30
Pewee ich stimme dir grundsätzlich zu.

Off-Topic
Als mein erwachsener HSH aus dem Tierschutz neu bei mir eingezogen war, gab es auch eine Situation in der er mich angeknurrt hat und gerade dieses hat mein Vertrauen in ihn massiv gestärkt.
Ich hielt Mittagsschlaf, wachte auf, er stand auf dem Tisch und schabberte meine Quarkspeise. Schlaftrunken bin ich, sehr, sehr emotional, aufgesprungen und hatte ihn sofort in eine Ecke gedrängt, aus der er nicht wegkonnte und ich stand absolut sauer vor ihm. Als er mich dann dezent anknurrte , kam ich zur Besinnung und habe ihn sofort in Ruhe gelassen.
In der Situation hätte ich auch volles Verständnis dafür gehabt wenn er gebissen hätte. Wäre meine eigene Schuld gewesen.


Ressourcen verteidigen ist auch vollkommen normales Verhalten für einen Hund. Wer damit kein Problem hat und im Managementbereich dies abhandelt. Vollkommen OK, kein Problem.
Der Hund soll auch in Ruhe fressen können, aber aus Futteraggression können, müssen nicht, aber können Verhaltensspiralen entstehen, die den Menschen das zusammenleben mit dem Hund recht unangenehm machen können.
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #31
In der Situation konnte ich das Knurren deines HSH auch verstehen, da stimme ich dir zu! Vielleicht ging es da auch weniger um die Ressourcenverteidigung als um die Bedrängung, die er fühlte. Wenn man einen Hund bedrängt, muss man damit rechnen, dass er beißt. Das gehört mittlerweile zum Hunde-Einmaleins, wie ich finde. Der Trick ist eben - wie Willi schon sagte - es nicht soweit kommen zu lassen. Wer weiß, vielleicht hätte dein Hund anders reagiert, wenn du souveräner ins Zimmer gekommen wärst. Aber sowas ist schlaftrunken einfach kaum möglich - zumindest ich könnte da auch nicht die Vernunft in Person sein und erstmal nachdenken, was ich jetzt tun müsste.

Ressourcen verteidigen ist auch vollkommen normales Verhalten für einen Hund.

Sehe ich auch so. Das ist eine menschengemachte Sache, dass wir das nicht wünschen. Zurecht. Wir als "Menschenrudel" leben nunmal ganz anders mit unseren Hunden als ein Hunderudel und so sehr wir uns bemühen - wir werden keine Hunde und werden niemals das getreue Rudel nachstellen können, wo sowas vielleicht funktioniert. Meine Hunde verhalten sich beispielsweise bzgl. Ressourcen auch anders zueinander als sie es zu mir oder einem aus meiner Familie tun würden. Solange sie das untereinander so "abgemacht" haben und es kein Mord und Totschlag gibt, kann ich damit leben.
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #32
Off-Topic
wenn er auf dem Tisch stehen geblieben wäre und die Quarkspeise gegen mich verteidigt hätte, hatte ich das nicht akzeptiert. Nein es ging darum das er danach keine Fluchtmöglichkeit hatte in der Ecke neben dem Tisch, Und übrigens habe ich einen Meter entfernt vom Tisch gelegen :lol:
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #33
Off-Topic
Ich muss mir gerade vorstellen, wie Mensch und Hund um ein Dessert ringen :lol:
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #34
Bubuka, hattest Du schon mal einen Futteraggressiven Hund? Vielleicht einen Welpen, wo Du noch gesagt hast, ach wie niedlich, der verteidigt sein Futter vor mir, das ist Instinktgesteuertes Verhalten bis aber hin zu einem ausgewachsenen 40 kg Hund, bei dem, wenn er gefressen hat, sich keiner bewegen durfte, ihn nicht anschauen durfte und vor allem nicht vorbei gehen durfte?

Es gibt eine ganz klare Grenze bei Futteraggressionen. Wegnehmen von Futter aus "Dominanzgründen" ist absoluter Schwachsinn, aber ein Hund, der so vehement und fast panisch sein Futter verteidigt, dem fehlt Vertrauen zu seinem Menschen, d.h. jede Futtersituation ist für ihn reinster Stress.

Was spricht also dagegen, wenn man dem Hund vermitteln will, dass Futter was gutes ist, dass Futter und Mensch eine harmonische Sache sind, dass der Mensch zwar das Futter verwaltet, der Hund es aber unbegrenzt zur Verfügung haben wird, dass er nie verhungern muss?

Der Hund weiß ja nicht, dass im Abstellraum ein 15 kg Sack TroFu steht und dass sein Mensch ihm jeden Tag was davon zukommen lassen wird. Warum ist es also schlimm, wenn man versucht, dem Hund soviel Vertrauen in sich zu geben?

Futteraggression KANN sich zurückentwickeln, wenn sie es aber nicht tut, wird sie schlimmer und das kann zu einer ernsthaften Gefahr werden.

Wir haben übrigens damals, als mein Hund dieses Verhalten gezeigt hat, einfach seinen Futternapf in die Hand genommen und er konnte daraus fressen. Wir haben ihn nicht angeguckt, nicht gestreichelt, nicht gesprochen. Als er da entspannt fressen konnte, habe ich immer noch was extra in den Napf fallen lassen, so hat er gemerkt "Geil, wenn Frauchen dabei sitzt, kommt noch mehr Fressen". Das hat sehr lange gedauert, bis mein Hund mir dahingehend vertraut hat, aber es hat sich gelohnt.
 
  • 6 Monate alter Labi-Welpe wird aggressiv Beitrag #35
Hallo,

ja, wenn man 3 Experten zum Thema Hundererziehung fragt bekommt man 5 Antworten.

Joggen : Ich nehme meinen Junghund erst mit zum Joggen wenn er 1 Jahr alt ist. Die Belastung der Gelenke ist beim Joggen viel höher als bei freien Rumlaufen.
Ich habe den Hund beim Joggen an der Leine.

Bewegung ist immer gut, da sie die
Muskulatur kräftigt. Durch Bewegung kann man keine HD verschlimmern oder deren
Auftreten sogar provozieren. Junge Hunde müssen sich bewegen, müssen spielen
und herumtoben besonders auch mit anderen Hunden.

Meine Meinung : Man kann einen Junghund sehr leicht überlasten. Meiner Meinung nach kann man HD sehr wohl durch Überlastung "erzeugen". Ist auch die Meinung meiner Physiotherapeutin, mit der ich mich zufällig heute darüber unterhalten habe.
Tatsache ist dass man HD durch eine Kastration vor der ersten Läufigkeit "erzeugen" kann. Dazu gibt es eine Studie, müsste ich mal suchen.

Futterneid : Ich bin dagegen dem Hund sein Futter dauernd wegzunehmen. Das schafft kein Vertrauen.
Mein Welpi war futterneidisch als er zu mir kam, ist ja logisch, Klein-Pepper musste ja ihr Futter und ihr Spielzeug ständig vor den anderen beschützen.

Ich hab sie anfangs immer in Ruhe fressen lassen. Später dann ab und zu gestört und ein besonders tolles Leckerlie gegeben. Inzwischen kann ich sie jederzeit beim Fressen stören und das Fressen wegnehmen.

Engelchen : Das ist auch eine gute Methode, so baut man Vertrauen auf.

Grüße Bernd
 
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