Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ?

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Hallo ihr Lieben, ich war zwar lange nicht mehr hier aber ich habe ein Großes problem und hätte gerne einen Rat.
Es geht um meine drei Jahre alte Hundin Suri zusammen mit meiner mutter und unseren zwei katzen leben wir jetzt seid einem halben Jahr in einer Wohnung mit Terasse. Damit ihr mein Problem versteht müsst ihr einiges wissen deshalb bitte ich um endschuldigung wenn ich etwas weit aushole !
Suri war nie ein Hund der gerne viel läuft. Doch vor einiger Zeit wurde es schliemer denn obwohl sie sich kaum bewegte wurde sie im vergleich zu vorher sehr dünn, wirkte unglücklich und hatte anscheinend auch Probleme mit dem Magen. Woran genau das liegt wissen wir bis heute nicht denken aber das verschiedene Sachen zusammen gewirkt haben. Denn zu dieser zeit bekam sie nicht nur eine Chemische kastation vor der wir ausgehen das sie sie nicht so gut Verträgt sondern es gab auch eine umstelung für sie weil unsere Nachbarin mit der wir uns den Garten teilen und viel Zeit verbringen einen Hund bekam an den Suri sich natürlich auch gewöhnen musste.
Wir haben viele Tierärtzte besucht und es kam immer heraus dasSuri gesund ist und das ihr nichts fehlt. Das erklärte alllerdings immer noch nicht warum sie das Spazierengehen so garnicht mehr mochte und sich einfach mal weigerte zu laufen.
Durch unsere Nachbarin haben wir von einer Frau gehört die mit Tieren Sprechen kann. Man kann sich nun streiten ob man an so etwas glaubt oder nicht und ich glaube viele würden sagen das das alles schwachsinn ist und auch ich glaube im Normal fall nicht an so etwas! Allerdings hat uns diese Frau nichts erzählt was keinen sinn ergibt und vorallem von dingen berichtet die wir ihr nicht gesagt haben und die sie sonst nicht wissen kann. Jedenfalls hat uns diese FRau berichtet das Suri in der Vergangenheit viel schliemes erlebt hat und das immer noch nicht einordnen kann. Sie hat uns erklärt das wir mehr mit ihr reden müssen damit sie versteht was wir von ihr wollen und ihr bei spaziergängen mehr sicherheit geben müssen.
Jetzt kam allerdings von unsere Nachbarin ein neuer Vorschlag. Und zwar ob wir sie nicht vielleicht weck geben wollen. Weck geben heißt nicht eine andere Familie finden sonder in unserem Fall sie auf einen bauernhof geben den sie kennt wo sie einen Zweit Hund hätte und ein Richtiger Hof hund sein könnte. Dort müsste sie keine für sie unintersanten Spaziergänge machen und hätte trotzdem auslauf, auserdem kennt sie den Hof und fühlt sich dort in der Tat sehr wohl ! Zu der Frage ob es ihr dort nicht besser gehen würde als hier kommt noch hinzu das es jetzt ohne hin noch eine umstellung für sie geben wird weil ich nun Anfange zu arbeiten und ich dadurch weniger zeit mit ihr verbingen werde auch bei meiner mutter ist abzusehen das sie in zukunft noch mehr arbeiten wird.
Ich möchte nicht das es so klingt wie in einer dieser familien wo ein Hund abgegeben wird weil keiner mehr zeit für ihn hat, natürlich kommt dasauch bei uns dazu aber es geht einfach darum ob sie es da nicht besser hätte.
Ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen und es bricht mir das Herz zu wissen das sie es hier nciht Gut hat und vorallem kommen mir die Tränen bei dem Gedanken sie nicht mehr bei mir zu haben aber ich habe angst das wir sie wenn wir sie behalten nur Egoistisch sind und nicht genug an sie denken.
Meinen Freunden sage ich die ganze zeit ich weiß garnichts und das stimmt auch deshalb frage ich euch glaubt ihr das es manchmal sinn macht einen Hund abzugeben ? Ich denke ihr könnt euch alle vorstellen wie schwer meine Situation ist und der Gedanke sich von seinem Liebling zu trennen aber macht es in unserem Fall Vielleicht sinn ?
Bitte helft mir
 
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  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #2
Grundsätzlich bin ich skeptisch gegen Bauernhofhundehaltung. Es ist leicht gesagt, das der Hund da den ganzen tag rumlaufen kann aber ob das das non plus ultra ist? Die Menschen werden genug zutun haben und den Hund vielleicht keinen geistigen Imput geben können/wollen.
Manche Hunde braucnen das aber sonst bauen sie mist und einen Hund der unausgelastet sein Revir verteidigt ist nicht lustig. Für Tier und Mensch.

Die Frage ist, ohne Vorwurf, warum ihr es nicht schafft den Hund das Gassy gehen schmackhaft zu machen. Man kann sich ja mal einen Trainer ins Haus holen, eine Hundeschule besuchen oder so versuchen daran zu arbeiten. Vielleicht solltet ihr das vor der Abgabe mal in erwägung ziehen.
Wenn ihr den Spaziergang auch mal abwechslungsreicher gestaltet und vielleicht nicht stumpf einen Fuß vor den nächsten setzt wird sie auch spaß bei empfinden bzw. warum denkt ihr es macht ihr keinen Spaß?

Ich kenne ienne Hund, der wurde nie gefördert. Seit es ihn gibt läuft er schnarchnasig und trantütig vor sich hin beim Gassy gang, er wurde auch nie geistig gefördert und ist Hirn mäßig völlig verkümmert. Prinzipiell würde ich bei ihm sagen; ich habe noch nie einen so dummen hund gesehen, aber er kann ja nichts für. :eusa_shhh:
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #3
Darf ich fragen welche Veränderungen es bei euch gab das es dem Hund Kopfmäßig so schlecht geht?
Eventuell können Globulis den Hund aufbauen.
Meinen Rüden haben die Globuli geholfen.
Ich denke nicht das WEGGEBEN eine Lösung wäre!
Auf einen Bauernhof ist das Leben zwar sicher auch interessant.
Aber Hunde Bewachen bzw. Jagen gerne.
Es mag sein das sich der Hund bisher frei bewegen durfte. Aber darf er das später auch noch?
Habt ihr ein Blutbild machen lassen?
Und wie sehen eure Gassigänge aus?
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #4
Ich schließe mich den Fragen von fusselbürste erstmal an und dann noch kurz dazu:

Ich kenne ienne Hund, der wurde nie gefördert. Seit es ihn gibt läuft er schnarchnasig und trantütig vor sich hin beim Gassy gang, er wurde auch nie geistig gefördert und ist Hirn mäßig völlig verkümmert. Prinzipiell würde ich bei ihm sagen; ich habe noch nie einen so dummen hund gesehen, aber er kann ja nichts für. :eusa_shhh:

Das sind keine dummen Hunde, sondern diese Hunde sind depressiv.
Sieht man besonders gerne bei eig. "hochtriebigen" Jagdhunden, Border-Collies wo die Besitzer dann Sprüche á la "Der ist immer so verschlafen, der will gar nicht arbeiten" etc. von sich geben;)

Da ist dann der Leidensdruck so groß, dass diese Hunde eben ins Gegenteil zu aggressiver Einforderung von Aktivitäten umschwenken.

Was nicht heißen soll, dass es in diesem Fall so ist, wollte das nur angemerkt haben.
Hunde werden nicht einfach "nur" doof;)
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #5
Moinsen,
Ja klar, teilweise rate ich sogar dazu den Hund abzugeben weil die Konstellation Mensch -Hund inkompatibel:
KlINGT BEI EUCH ABER NICHT SO.

Ich gehe mit meinem Gefühl in die gleiche Richtung wie und rate zu einem Grossen Blutbild samt Schilddrüsenwerte:
Am besten wendet ihr euch dann mit einem guten Hundtrainer an PD Dr. Udo Ganßloser u. Sophie Strodtbeck zur Analyse der Werte

Ich glaube das ihr das noch schaffen könnt, Kopf hoch.

Nun, es gibt auch Dumme Hunde, aber vorallem gibt es unabhängig von Rassen, extrovertierte und introvertierte, Hunde.

Introvertierte Hunde (sogenannter B-Typ) tendieren eher zum in sich reinfressen von Stress.
Am Beispiel flight- fight- freeze sind sie also eher der Hund, der alles erduldet und im Verhalten stagniert (freeze). Von sich aus nicht dumm aber im Entwickeln von Strategien eher phantasielos. Dies kann bis zur erlernten Hilfslosigkeit gehen.

Die Überdosis verschiedener Hormone durch chronischen Stress greifen jeweils auch verschiedene Organe an, Beim B-Typ, mit Cortisol, ist es unter anderem der Magen.
Da sind Hunde auch nur Menschen.

Gerade die Kastration von unsicheren Hunden, durch den Eingriff in dessen Hormonhaushalt, kann das Stressanpassungssystem aushebeln.

Von meinem Gefühl gehe ich also auch mit der Tierkommunikatorin konform ( jedenfalls mit der Sicherheit), ohne mit dem Hund gesprochen zu haben:?.

Wenn der erste Hund auf dem Bauernhof ihm Vertrauen und Anleitung geben kann , könnte dies ihm sogar helfen aber das ist nun reinste spekulation.
Wenn andere, insbesondere gesundheitliche Gründe dafür Ursache sind, verschlimmert sich alles nur.


Viel Erfolg Euch
älse
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #6
Ich sagte nicht das der Hund dumm ist. Ich sagte ja er wurde nie gefordert geistig. Mittlerweile ist er uralt und versteht nicht die einfachsten Sachen die man machen moechte. Kennen tue ich ihn noch nicht lange.

Mein Hund war übrigens schon vor der Kastra sehr unsicher und das hat sich danach keineswegs verschlimmert. So viel zu die Schuld hat die böse Kastra. ;)
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #7
Ich frage mich warum will der Hund nicht Gassi? Es ist untypisch für einen Hund sich nicht bewegen zu wollen. Es ist genauso wie das der Hund bei regen nicht raus will, liegt auch nur daran das man es dem Hund an erzieht.
Gab es mal eine zeit wo der Hund gerne Gassi gegangen ist? Wie groß und schwer ist der Hund? Welche Rasse?
Habt ihr alles untersuchen lassen? Also Komplettes Blutbild, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Herz und co? Wie sieht es mit den Gelenken aus? Hast sie vielleicht schmerzen? HD, Ed, Bandscheiben?
Wie sieht es mit seltenen Krankheiten aus wie Eddison? Wenn die Tierärzte sagen sie ist gesund würde ich ihn mal darauf anstubsen. Die Krankheiten sind selten, aber sie kommen vor.
Ich würde sie auf keinen Fall abgeben sondern nochmal ihre Gesundheit checken lassen. Stellt sie auf den Kopf wenn es sein muss.
Wenn wirklich nichts gefunden wird, würde ich schauen warum sie Gassi so langweilig findet.

Lg Yvi
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #8
Off-Topic
Freut mich für euch, Ausnahmen gibt es immer;) Deshalb, ja auch das schöne wort kann, in dem Satz
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #9
Off-Topic
Freut mich für euch, Ausnahmen gibt es immer;) Deshalb, ja auch das schöne wort kann, in dem Satz

Mich glaub eher es ist Ausnahmen und Panik mache das bei der Kastra was 'passiert' wie das nichts passiert. Oder es wird hier bei der Kastra alles richtig gemacht. Ich kenne KEINEN Hund der durch eine Kastra ängstlicher wurde, schlechtes Fell bekam oder Seelen- und charakterlose Maschienen wurden geschweige den das sie nach der Kastra alte Opas waren oder leichtfuehriger. ;)
Alles Panik mache, dachte allerdings immer von Kerle die ihre eigene Angst davor die Bommelchen zwischen den Beinen wegzubekommen auf Hunde projizieren. :lol:
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #10
Off-Topic
Aus Hundetrainerischer Praxis und aus Verhaltensbiologischer Sichtweise ist es leider nicht nur die Selbstbezogene Panik mancher Machos.:( Leider.
Jedesmal wieder eine Einzelfallentscheidung:eusa_think: Aber nunmal, im Gegensatz zu Fehlkonditionierungen, irreversibel. gruss älse
 
  • Ist es in manchen fällen besser einen Hund abzugeben ? Beitrag #11
Huhu,

ich schließe mich dem gesagten an und würde auch nicht zur Abgabe sondern zum Training und Blutbild tendieren.

@Yvi: Übrigens geht mein Hund auch nicht gerne beim regen raus. Vielleicht haben die es in der anderen Familie ihm antrainiert, aber er hasst es. Er geht dan immer soooo schnell:eusa_doh: Und auch Wasserpfützen sind der reinste Horror, da geht er lieber dran vorbei.:mrgreen:
 
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