- Unser Lhasa Apso ist teilweise unberechenbar, brauchen mal Hilfe und Tipps... Beitrag #1
L
Laurion
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Hallo,
ich hoffe, dass man uns hier ggf. ein paar Tipps geben kann bezüglich unseres kleinen "Lhasa Apso" (wenn es überhaupt einer ist). Ich muss vorher kurz ausholen:
Wir sind mit Hunden beide groß geworden und haben entsprechend auch Erfahrung. Meist hatten wir große Hunde, z.B. Boxer, Bordeauxdoggen, usw. - aber auch mal franz. Bulldoggen, die aber in ihrem Wesen recht gelassen und pfiffig waren, der Rasse entsprechend. Vor ca. 1 Jahr ist beim Gassi gehen unser franz. Bulldogge Lulu an einem Herzinfarkt gestorben... unsere Bordeauxdogge Paula war auf einmal alleine (wir sind selbstständig, also sehr viel zu Hause). Damit Paula wieder einen Kumpel an der Seite hat, haben wir inseriert: "Suchen Hund bevor er ins Tierheim muss". Es meldeten sich jede Menge Menschen (und ihre Hunde), entschieden haben wir (und Paula) uns für "Barry", den Lhasa Apso (laut Impfpass). Er war immer ein Einzelhund, musste wegen Trennung abgegeben werden, er war damals 5 als wir ihn bekommen haben. Er war von Anfang an der Chef im Haus, hat selbst die gutmütige Bordeauxdogge angemacht. Wenn Paula mal spielen wollte oder albern war, hat er es wohl als Bedrohung aufgefasst. Schimpfen, zurechtweisen: Bringt nur was für den Moment. Er ist teilweise unberechenbar bzw. wenn er seinen "Flash" bekommt, beisst er uns sogar kurz in die Hand. Danach schaut er traurig und demütig als ob er versteht: "Das war falsch".
Nun ist vor einigen Wochen "Paula" gestorben und wir haben wieder inseriert. Zu uns gekommen ist "Paul" (Namensgleichheit absoluter Zufall), ein Labrador-Retriever-Rüde, 9 Jahre. Sehr aktiv, sehr gelassen, hört absolut super, hat sich richtig gut hier eingelebt und ist auch sehr auf uns fixiert. Und wer ist wieder der Chef in der Hütte? Barry! Will Paul spielen, wird Barry aggressiv. Er will alles und jeden kontrollieren, springt Paul teilweise mit offenem Maul an den Hals. Und Paul? Kuscht, ist einfach zu gutmütig. Zudem ist Gassi gehen gar nicht möglich. Solange kein Hund kommt: Ist alles okay mit Barry. Wehe dem, er sieht etwas: Dann muss meine Freundin (die Probleme mit dem Rücken und einem Bein hat) den Kleinen auf den Arm nehmen damit er nicht vollends ausrastet. EIGENTLICH ist das falsch, aber anders geht es bei meiner Freundin nicht.
Barry scheint auch ein Hauptproblem mit großen Hunden zu haben und eher mit Rüden als mit Hündinnen. Wir haben Ihn auch vor 9 Monaten kastrieren lassen (unser neuer "Paul" ist es nicht), allerdings hat das absolut nix gebracht. Unsere Tierärztin meint, dass sei halt bei kleinen Hunden bzw. diesen Rassen oft das Problem: Größenwahn. Die würden auch auf ein Wildschwein stürzen ohne Rücksicht auf Verluste bzw. ohne die Gefahr in irgendeiner Art einschätzen zu können (oder zu wollen), wie eine Art "Blutrausch". Jetzt kann ein so kleiner Hund ja nicht viel anrichten (zu Menschen ist Barry übrigens durchweg lieb, nett und zugänglich, Katzen tut er auch nix), aber dennoch macht dieser "kleine Napoleon" alle Hunde um sich herum wild. Übrigens: Er hat mal von einem Hund (den er beim Gassi gehen auch angreifen wollte) ordentlich einen "Getunkt" bekommen, ebenso von der Katze eines Bekannten: Ab dem Zeitpunkt war Ruhe. Dann geht er nach dem Motto: "Oh, hier habe ich nix zu melden, dann lasse ich das wohl mal besser!". Nur unser Paul ist dazu zu trottelig - das nutzt Barry gnadenlos aus.
Was denkt ihr (die sich vielleich mit kleinen Hunden oder Lhasa Apso im Speziellen auskennen): Wie kann man es schaffen, den Kleinen Konsequent klar zu machen, das 1) wir die Chefs im Ring sind und 2) er nicht den Affen machen und ausflippen muss? Wir möchten uns auf keinen Fall von ihm trennen, denken auch an Hundeschule - nur das, was es hier vor Ort (Kreis Warendorf, Grenze zum Kreis Gütersloh) gibt, ist "08/15"-Erziehung mit ein bisschen Spielen und Stöckchen holen - das dürfte Barry nicht weiterhelfen.
Ich freue mich auf JEDEN Tipp, auf JEDE Hilfe...
ich hoffe, dass man uns hier ggf. ein paar Tipps geben kann bezüglich unseres kleinen "Lhasa Apso" (wenn es überhaupt einer ist). Ich muss vorher kurz ausholen:
Wir sind mit Hunden beide groß geworden und haben entsprechend auch Erfahrung. Meist hatten wir große Hunde, z.B. Boxer, Bordeauxdoggen, usw. - aber auch mal franz. Bulldoggen, die aber in ihrem Wesen recht gelassen und pfiffig waren, der Rasse entsprechend. Vor ca. 1 Jahr ist beim Gassi gehen unser franz. Bulldogge Lulu an einem Herzinfarkt gestorben... unsere Bordeauxdogge Paula war auf einmal alleine (wir sind selbstständig, also sehr viel zu Hause). Damit Paula wieder einen Kumpel an der Seite hat, haben wir inseriert: "Suchen Hund bevor er ins Tierheim muss". Es meldeten sich jede Menge Menschen (und ihre Hunde), entschieden haben wir (und Paula) uns für "Barry", den Lhasa Apso (laut Impfpass). Er war immer ein Einzelhund, musste wegen Trennung abgegeben werden, er war damals 5 als wir ihn bekommen haben. Er war von Anfang an der Chef im Haus, hat selbst die gutmütige Bordeauxdogge angemacht. Wenn Paula mal spielen wollte oder albern war, hat er es wohl als Bedrohung aufgefasst. Schimpfen, zurechtweisen: Bringt nur was für den Moment. Er ist teilweise unberechenbar bzw. wenn er seinen "Flash" bekommt, beisst er uns sogar kurz in die Hand. Danach schaut er traurig und demütig als ob er versteht: "Das war falsch".
Nun ist vor einigen Wochen "Paula" gestorben und wir haben wieder inseriert. Zu uns gekommen ist "Paul" (Namensgleichheit absoluter Zufall), ein Labrador-Retriever-Rüde, 9 Jahre. Sehr aktiv, sehr gelassen, hört absolut super, hat sich richtig gut hier eingelebt und ist auch sehr auf uns fixiert. Und wer ist wieder der Chef in der Hütte? Barry! Will Paul spielen, wird Barry aggressiv. Er will alles und jeden kontrollieren, springt Paul teilweise mit offenem Maul an den Hals. Und Paul? Kuscht, ist einfach zu gutmütig. Zudem ist Gassi gehen gar nicht möglich. Solange kein Hund kommt: Ist alles okay mit Barry. Wehe dem, er sieht etwas: Dann muss meine Freundin (die Probleme mit dem Rücken und einem Bein hat) den Kleinen auf den Arm nehmen damit er nicht vollends ausrastet. EIGENTLICH ist das falsch, aber anders geht es bei meiner Freundin nicht.
Barry scheint auch ein Hauptproblem mit großen Hunden zu haben und eher mit Rüden als mit Hündinnen. Wir haben Ihn auch vor 9 Monaten kastrieren lassen (unser neuer "Paul" ist es nicht), allerdings hat das absolut nix gebracht. Unsere Tierärztin meint, dass sei halt bei kleinen Hunden bzw. diesen Rassen oft das Problem: Größenwahn. Die würden auch auf ein Wildschwein stürzen ohne Rücksicht auf Verluste bzw. ohne die Gefahr in irgendeiner Art einschätzen zu können (oder zu wollen), wie eine Art "Blutrausch". Jetzt kann ein so kleiner Hund ja nicht viel anrichten (zu Menschen ist Barry übrigens durchweg lieb, nett und zugänglich, Katzen tut er auch nix), aber dennoch macht dieser "kleine Napoleon" alle Hunde um sich herum wild. Übrigens: Er hat mal von einem Hund (den er beim Gassi gehen auch angreifen wollte) ordentlich einen "Getunkt" bekommen, ebenso von der Katze eines Bekannten: Ab dem Zeitpunkt war Ruhe. Dann geht er nach dem Motto: "Oh, hier habe ich nix zu melden, dann lasse ich das wohl mal besser!". Nur unser Paul ist dazu zu trottelig - das nutzt Barry gnadenlos aus.
Was denkt ihr (die sich vielleich mit kleinen Hunden oder Lhasa Apso im Speziellen auskennen): Wie kann man es schaffen, den Kleinen Konsequent klar zu machen, das 1) wir die Chefs im Ring sind und 2) er nicht den Affen machen und ausflippen muss? Wir möchten uns auf keinen Fall von ihm trennen, denken auch an Hundeschule - nur das, was es hier vor Ort (Kreis Warendorf, Grenze zum Kreis Gütersloh) gibt, ist "08/15"-Erziehung mit ein bisschen Spielen und Stöckchen holen - das dürfte Barry nicht weiterhelfen.
Ich freue mich auf JEDEN Tipp, auf JEDE Hilfe...
