Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden

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  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #1
SuperGonZo

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Hallo ihr Lieben!

Wir haben vor 2 Wochen einen Notfallhund aufgenommen. Er heißt Sam und ist ein 2 Jahre alter Boxer ( noch unkastriert). Er kommt aus einer spanischen Tötungsstation und ist wirklich ein ganz lieber und gut erzogener Kerl! Er versteht sich mit jedem Hund,Mensch sogar mit meinen Kaninchen. Das Problem liegt bei unserer 9 Jahre alten Yorkshire-Terrier Hündin. Sie versteht sich mit ganz wenigen Hunden. Beim Gassi geht sie den meisten aus dem Weg.Manchmal beschnuppert sie sie und geht dann nur weiter. Sobald Sam in ihre Nähe kommt zeigt sie ihre Zähne und schreit ( sie benutzt so einen hohen Ton dass es schon fast im Ohr wehtut). Manchmal reicht es wenn Sam an ihr vorbeigeht. Sie greift ihn sofort an und versucht Sam zu beißen. Er reagiert zwar etwas überrascht aber zieht sich dann sofort zurück und weint dann herum ( als ob Sam unsere Hündin fragt was mit ihr los sei). Wir wissen nicht wie wir auf so eine Situation reagieren sollen und deswegen wende ich mich an euch!

Wenn wir gemeinsam Gassi gehen klappt es schon besser denn dann greift sie sam nicht an und schnuppert Schonmal an ihm. Aber meistens versucht sie ihm aus dem Weg zu gehen :(

Habt ihr Tipps wie man sich dann Verhalten muss?
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #2
Manchmal reicht es wenn Sam an ihr vorbeigeht. Sie greift ihn sofort an und versucht Sam zu beißen. Er reagiert zwar etwas überrascht aber zieht sich dann sofort zurück und weint dann herum

Die beiden machen es genau richtig. Sie zeigt ihm ihre Grenzen und Sam reagiert mit Rückzug.
Da würde ich überhaupt nicht eingreifen. Ich glaube nicht, dass die Kleine ernsthaft beisst.

Ich würde den Sam auch nicht kastrieren lassen!!
Oftmals werden kastrierte Rüden von Hündinnen gemobbt.
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #3
Okay danke für deine Antwort :)

Ich habe nur irgendwie Angst dass Sam irgendwann zurückbeißt weil er hat es auch schon mal versucht. Wie lange kann so etwas denn dauern? Wir haben ihn ja schon 2 Wochen.. und Babsi ( unsere Hündin) hat uns seitdem auch schon ein paar mal grundlos gebissen z.B. wenn wir sie gestreichelt haben
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #4
Ihr seid Rudelführer, ihr setzt die Grenzen.
Wenn eure ältere Hündin mehr Ruhe braucht würde ich einfach eingreifen, bevor eure Hündin auf Sam losgeht. Denn Grenzen zeigen ist in Ordnung, aber auch nur in einem gewissen Rahmen. Manche Hunde sind auch sensibel, trauen sich dann nicht mehr in verschiedene Zimmer oder irgendwas. Da ist es also wichtig.
Außerdem denke ich, dass eure Hündin wohl ziemlich gestresst ist. Also würde ich auch ihr zuliebe darauf achten, dass ihr ihr zeigt dass ihr da seid und einfach aufpasst, dass sie nicht im Dauerstress sein muss.

Die Frage, die ich mir stelle ist, warum ihr zu so einer Hündin einen zweiten Hund aufnehmt? War ja schon ein Spiel auf Risiko.
Vielleicht nehmt ihr euch einfach auch mal einen Trainer für 2-3 Stunden, damit ihr einfach von professioneller Seite hört, wie ihr es schafft, auf beide Hunde gerecht einzugehen...
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #5
Also wenn Sam zu Babsi geht soll ich mich einfach mal dazwischen stellen?

Ich war eben wieder Gassi und es war alles friedlich. Kaum gehen wir durch die Haustuer und zack greift Babsi wieder an nur weil Sam hinter ihr reingegangen ist :/

Warum wir einen 2. Hund aufgenommen haben war, weil ich naechstes Jahr ausziehen werde und Sam dann mitnehme.Wir dachten dass es vielleicht einfacher waere den Hund vorher zu uns zu nehmen um ihn vorher schon Sachen beibringen zu koennen wo ich noch die Unterstuetzung meiner Eltern habe.Es hiess der Hund waere nicht stubenrein und koennte nicht alleine bleiben. Eigentlich war der Hauptgedanke mit der Unterstuetzung der Familie den Hund zu erziehen bis wir ausziehen, aber dass Babsi darunter so leidet wollten wir natuerlich auch nicht.

Mittlerweile schlaeft Sam auch mit meinem Papa in der Firma ( da gibt es ein kleines Appartment fuer die Nachtschichtmitarbeiter mit Garten etc.) damit Babsi zuhause ihre Ruhe hat. Sie sehen sich eigentlich auch nur in der Firma oder beim Abendessen.
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #6
Die Frage, die ich mir stelle ist, warum ihr zu so einer Hündin einen zweiten Hund aufnehmt? War ja schon ein Spiel auf Risiko.

DIE Frage stelle ich mir allerdings auch. Es gibt Hunde, die können auf Artgenossen verzichten.
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #7
aber dass Babsi darunter so leidet wollten wir natuerlich auch nicht.

Mittlerweile schlaeft Sam auch mit meinem Papa in der Firma ( da gibt es ein kleines Appartment fuer die Nachtschichtmitarbeiter mit Garten etc.) damit Babsi zuhause ihre Ruhe hat. Sie sehen sich eigentlich auch nur in der Firma oder beim Abendessen.

Habt ihr vorher überhaupt mal probiert und geschaut, ob Babsi mit dem anderen Hund klar kommt?
Oder habt ihr ihn einfach so mit nach Hause gebracht?
Euer Hund ist ja nun nicht mehr der Jüngste und im ersten Posting steht ja, das sie nicht auf andere Hunde gut zu sprechen ist.
Warum dann ein zweiten?
Auch, wenn der Hund "nur"eine gewisse Zeit da ist, bis ihr auszieht.

Wie soll das nun aber Funktionieren, wenn dein Papa mit"deinem"Hund auszieht?
Da läuft mächtig etwas falsch.
Wenn ich einen Hund, für mich alleine will, dann muss ich auch lernen mit dem Hund alleine klar zu kommen. ;)

Nun gewöhnt sich der Hund an deinen Vater, wenn er mit ihm"ausquatiert" wird.
Das ist doch nicht sinn der sache, für"deinen"Hund.

Um was für einen Hund handelt es sich? Wie alt ist er?
Weil du schriebst,"nicht Stuben rein"?

Wie wird das Funktionieren, wenn du ausziehst?
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #8
Hey,

mal abgesehen von allen anderen Problemen... Sorry, aber mir ist das egal ob ein Hund Artgenossen mag oder nicht. Sie müssten sich nicht lieben und beste Freunde werden, aber WENN ich nen zweiten Hund in Haus hole (egal ob als Urlaubsbetreuung oder sonst was) hat RUHE im Karton zu sein :eusa_eh: Als ob meine Hunde zu entscheiden hätten wer wann zuhause sein darf...

Grundsätzlich steigern sich die kleinen ja gerne in etwas rein, und dieses Kreischen nur weil Sam an ihr vorbeigeht würd ich Babsi recht schnell verbieten. Genauso hat sie nen teufel zu tun und ihn zu verbeißen wenn er das Haus betreten will. Da gäb es hier mal so richtig ärger (ICH entscheide wer in meine Wohnung darf- nicht der Hund)

Tatsache ist, Babsi macht Krawall und wird Sam los. Dabei könnte sie durchaus lernen mit einem zweiten Hund im Haushalt zu leben. Es erwartet keiner dass sie ihn liebt, aber sie hat ihn nicht grundlos zu beißen. Richte Babsi eine Ecke ein in die Sam NICHT hindarf. NIE. Dort kann sie sich zurückziehen. Er wird auch lernen welchen Abstand er zu ihr halten muss damit sie nicht zur Furie wird. Ansonsten müsst ihr ALLES trennen. Futternäpfe, Wassernäpfe, Hundebetten,..

Hier lieben sich Poco und Abbey auch nicht. Aber die beiden würden sich hüten sich vor mir irgendwie anzumachen :eusa_eh: Sie sollen nur ruhig nebeneinander herleben. Das klappt auch wunderbar, jeder hat seine Ecke, seine Näpfe und seinen Platz im Bett :mrgreen: (Abbey aufm Kissen neben meinem Kopf, Poco unter der Decke neben mir)

Sam ausquartieren bringt auf dauer sowieso nichts, momentan denkt er dein vater ist sein Herrchen. Und für deinen Vater wirds auch nicht so toll sein wo anders zu wohnen weil Babsi sich benimmt wie eine Königin.
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #9
Sicherlich hat es keine Beißerei und Mobberei zu geben, aber man muss eine Mehrhundehaltung nicht erzwingen - so ein ungewolltes Zusammenleben bedeutet NUR Stress - sowohl für BEIDE Hunde, als auch für die Besitzer. Also nee sorry, sowas würd ich nicht machen. Wenn ich das in meinem Fall durchziehen würde, müsste ich die Hunde bei Abwesenheit IMMER trennen und bei Anwesenheit wohl alle 5 Minuten aufstehen und die Hunde in die Schranken weisen. Harmonisches Zusammenleben sieht anders aus.
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #10
Sicherlich hat es keine Beißerei und Mobberei zu geben, aber man muss eine Mehrhundehaltung nicht erzwingen - so ein ungewolltes Zusammenleben bedeutet NUR Stress - sowohl für BEIDE Hunde, als auch für die Besitzer. Also nee sorry, sowas würd ich nicht machen. Wenn ich das in meinem Fall durchziehen würde, müsste ich die Hunde bei Abwesenheit IMMER trennen und bei Anwesenheit wohl alle 5 Minuten aufstehen und die Hunde in die Schranken weisen. Harmonisches Zusammenleben sieht anders aus.
Du sprichst mir aus der Seele...
Ich kann meinem Hund doch nicht, nur weil ich das will, einen zweiten Hund aufzwingen.
Das ist doch kein ruhiges Leben für einen Hund.

Jedes Tier hat das recht, in ruhe zu leben.
Und das ohne Zwang.
Wenn man schon weiss, das der Hund keine anderen Hunde mag und damit Probleme hat, warum muss man ihm, nur weil der Besitzer das so will, einen zweiten Hund aufzwingen?
Nein, niemals.

Es ist etwas anderes, wenn der Hund aus irgendwelchen gründen Provoziert oder Stress macht, weil er der Chef sein will.
Aber wenn ein Hund, auf Teufel komm raus, keinen anderen Hund duldet oder damit echt Probleme hat, dann gehört kein zweiter Hund ins Rudel.
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #11
Du sprichst mir aus der Seele...
Ich kann meinem Hund doch nicht, nur weil ich das will, einen zweiten Hund aufzwingen.
Das ist doch kein ruhiges Leben für einen Hund.

Jedes Tier hat das recht, in ruhe zu leben.
Und das ohne Zwang.
Wenn man schon weiss, das der Hund keine anderen Hunde mag und damit Probleme hat, warum muss man ihm, nur weil der Besitzer das so will, einen zweiten Hund aufzwingen?
Nein, niemals.

Es ist etwas anderes, wenn der Hund aus irgendwelchen gründen Provoziert oder Stress macht, weil er der Chef sein will.
Aber wenn ein Hund, auf Teufel komm raus, keinen anderen Hund duldet oder damit echt Probleme hat, dann gehört kein zweiter Hund ins Rudel.

seh ich auch so. Einen Hund zu erziehen ist das Eine, aber das Empfinden eines Tieres so zu ignorieren und zu unterbinden was ganz anderes, find ich auch eher traurig
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #12
Hey,

klar gibts hunde bei denen es gar nicht geht.. Aber ich habe bei dem Thread eher das gefühl "klein terrier mag nicht teilen". Es wurde ja auch nicht daran gearbeitet im eigentlichen Sinne, es wurde nur der Zweithund "ausgelagert".

Allein das "beißen wenn er hinter ihr durch die Tür kommt".. Das hat nichts mit "ich mag keine anderen Hunde" zu tun, sondern eher mit "ich verteilige meine Ressourcen (Mensch, Liegestellle) und lasse den anderen Hund nicht rein". Und natürlich ist der zwerg gestresst, wenn sie 24std/tag der meinung ist ihn vertreiben/kontrollieren zu müssen.

Von der beschreibung her würde ich nicht von Hass ausgehen (das äußert sich definitiv anders), sondern von einer 9 Jahre alten Hündin die erst damit zurechtkommen muss dass da was neues zuhause lebt. Zumal es oft so ist dass die Kleinen sowieso die Hosen anhaben und sich die großen "erziehen". Dass Sam jankt ist normal, er weiß gar nicht warum sie ihn so anfährt. Nachdem sie sich draußen aber so weit verstehen dass es keine Angrifft/krieg/geschrei gibt... würde ich eher daran arbeiten der kleinen zu vermitteln der Große ist nun da, aber das ist nichts schlimmes.

Off-Topic
wenn ich daran denke wie Cici und Grey sich damals benommen haben... das hat sicher wochen gedauert bis endlich ruhe war und die fronten geklärt waren. Ab dann liebten sie sich zwar nicht, aber die lebten ruhig nebeneinander

Und Abbey knurrt Akos auch immer an und scheucht ihn weg wenn er ihrem Platz zunahe kommt. Dabei schaut sie aus wie ein gremlin und regt sich immer seeeeehr auf. Da ists an mir akos wegzuschicken oder Abbey zu erklären dass das gesamte Sofa nicht ihr ist.
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #13
Diese Ressourcenregel gilt bei uns nur draussen. Draussen hat sie sich zu benehmen, keine Hunde anzugehen und ruhig zu sein - da gehen wir auch in Gruppen mit anderen Hunden spazieren, wobei ich schon drauf achte, dass die Individualdistanz nicht überschritten wird. In den eigenen 4 Wänden sieht das aber bei uns anders aus - da würde sie im Ernstfall töten, weswegen ich da keine Experimente eingehe.
Da kann man von Glück sagen, dass die Yorkidame keine ernsthaften Tötungsabsichten zeigt.
 
  • Ersthund versteht sich nicht mit unserem neuen Rüden Beitrag #14
Deiner Beschreibung entnehme ich, das die beiden gerade lernen, sich miteinander zu arrangieren.
Der Boxer braucht noch ein wenig Zeit sich einzuleben. Er ist ja gerade mal 2 Wochen bei euch...
Wenn er aus einer Tötungsstation kommt, fällt es ihm sicher nicht leicht, sich einzugewöhnen, keiner weiß auch, wie er vorher lebte und was er hinter sich hat.

Inzwischen kann er die Kleine wohl auch schon besser einschätzen und schnappt ja schon nicht mehr nach ihr.
Ich sehe noch keinen Grund, sich wirklich einzumischen.

Oftmals sieht so ein "angehen" viel heftiger aus, als es ist. Wollte sich die Kleine wirklich "verteidigen", wäre es bereits zu etwas ernsthaften gekommen.

Lass den beiden noch etwas Zeit.....
 
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