Plötzlich tut er es auch bei mir

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Aylinx3

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Hallo, ich fang gleich mal an.
Meine RB fängt jetzt bei mir das Bocken an!

Seine vorherigen RB's und auch andere die ihn geritten sind, haben immer davor gewarnt dass er ganz schön Temprament hat und es kaum eine Stunde gab, an dem er nicht gebuckelt hat.

Als ich ihn zum ersten mal geritten bin, war ich durch diese Anmerkungen völlig verunsichert und im Gegenzug dazu nach der Reitstunde total erstaunt, dass er bei mir brav war.

Das ging immer so weiter, bei mir hat er nie gebuckelt, letzte Woche ist eine andere auf ihm geritten und da hat er auch wieder ganz schön gebockt. Habe ihn noch gelobt, dass er das bisher noch nie getan hat und mich das wundert.

So, am Freitag dann, die Stunde lief gut, nur beim Galoppieren ist er in einen Jagdgalopp verfallen und hat natürlich auch gebuckelt, sodass ich ihm auf dem Hals hing! Ich war so enttäuscht und habe mich den Galopp auf der anderen Hand nicht mehr getraut. Ich bin im allgemeinen ein sehr sensibler Mensch und suche natürlich wieder die Fehler bei mir, male mir wieder aus ob er mich nicht leiden kann oder ob er mich nicht mehr respektiert etc.

Habe ihm verziehen, war heute wieder bei ihm und wollte wieder an der Hand spazieren gehen. Er hat sich auch gefreut als ich kam und geschnaubt und leise gewiehrt. Dann waren wir draussen, er hat Gras gefressen, plötzlich macht er einen Satz nach hinten und steigt ein kleines Stück. Ja, gut, kann passieren.

Dann ein paar Minuten später reißt er mir grundlos den Strick aus der Hand (Brandblasen aloha!) und buckelt sich wieder total verrückt ab! Ein einziges mal davor hat er das auch getan, wieso auch immer.

Irgendwie vertraue ich ihm jetzt gar nicht mehr, wenn ich mit ihm nach draussen möchte, ich habe Angst dass er das wieder tut und mir dann entkommt, oder dass er das beim Reiten wieder macht, ich weiß gar nicht, was auf einmal los mit ihm ist, das hat er bei mir noch nie zuvor getan :(

Kann man da irgendwas tun? Respektiert er mich jetzt nicht mehr? Liebe Grüüße...
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #2
hey :)
als du geschrieben hast das er es brim reiten macht, hätte es ja evtl am sattel liegen können. ich denke das ihm wad nicht passt, wohl aber hier am menschen liegt. es könntr rin kommunikationsproblem sein. das pferd kennt unsere sprache nicht, so muss der mensch sich auf das pferd einstellen. es klingt für mich nach unmut und ein pferd kann nur mit körprrsprache mitteilen was los ist. meiner meinung nach könnte hier ein horseman weiter helfen. vll haben andere noch ein paar ideen dazu. was man trotzdem noch machen kann ist das pferd körperlich abzuchecken und die ausrüstung.
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #3
Wie lange reitest du das Pferd denn schon?

Der Sattel wäre mir auch eingefallen oder dass ihm irgendetwas anderes weh tut.
Kann er sich beim Spazieren gehen erschreckt haben? Meine RB ist mir auch schon mehr als einmal an der Hand galoppiert etc. weil er sich erschreckt hat. Ist er weggerannt, als er dir den Strick aus der Hand gerissen hat? Weil da muss ja schon ziemliche Kraft dahinter stecken oder du warst in dem Moment nicht aufmerksam. Zumindest von meinen RBs kenne ich es so, dass sie sich üblicherweise schon halten lassen, auch wenn sie mal los hüpfen und quasi am Strick reißen.

Und wie ist er denn untergebracht? Kann es sein, dass er mehr Bewegung braucht? Wenn unsere Pferde im Winter in der Box und auf einem kleineren Paddock stehen, werden die auch ziemlich ungemütlich. Da würden sie auch unter dem Reiter das Bocken anfangen. Wenn sie genügend Bewegung haben, werden sie wieder ausgeglichener.
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #4
Danke für die Antworten ihr beiden :)
Ich kann nur vermuten wieso er beim Reiten gebockt hat. Es war ja beim Galopp, wir sollten jeweils zu 2. Zirkel galoppieren und ich habe die Zügel langgelassen, er dachte wahrscheinlich dass er dem anderen Pferd, was galoppiert, hinterhersausen kann ohne Einschränkungen. Aber da bin ich mir nicht sicher.


Ich reite ihn noch nicht lange, ungefähr ein viertel Jahr. Davor stand er ja ewig. Da dachte ich auch beim ersten mal, dass er jetzt wirklich rumbockt weil er endlich wieder rauskonnte. Aber so war es nicht. Und jetzt longiere ich ihn oft und geh oft spazieren und jetzt fängt er plötzlich damit an. Er steht in einer normalen Box, bin jeden, wenn nicht jeden 2. Tag bei ihm und da wird entweder longiert oder spazieren gegangen.

Er erschreckt sich oft und zuckt dann zusammen und rennt ein Stück. Aber gestern war echt gar nichts, er hat gegrast, ist ein Schritt mit mir gelaufen und auf einmal hat er dann gebuckelt und den Strick gerissen, den ich aber dann noch am Ende festgehalten hab, also, er ist dann nicht frei galoppiert, denn er haut allgemein sehr gerne ab
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #5
Hallo Aylin,

Kurz vorweg: Enttäuschung und Wut sind im Umgang mit Pferden fehl am Platz. Ein Pferd versucht nicht Dich persönlich anzugreifen in dem es ein bestimmtes Verhaltensmuster zeigt. Das solltest Du Dir stets verinnerlichen um Deine innere Ruhe nicht zu verlieren bzw sie wieder zu erlangen.

Dann müsstest Du natürlich auf Ursachenforschung gehen:
Es kann einen ganz simplen Grund haben das Deine RB im Moment etwas "fröhlicher" wird: Der Herbst ist da, die Temperaturen sind frischer geworden und der Wind beginnt zu pfeifen. Da wird schon mal das ein oder andere Pferd ein bisschen keck. Das ist keine Seltenheit.

Dann wäre noch interessant wie die Situation kurz vor dem Angaloppieren war: War er wirklich am Bein und Kreuz bevor Du ihn anspringen ließt oder spannte er dann schon ein wenig? Auf solche Feinheiten achten und dann erst in die nächste Gangart wechseln, wenn er tatsächlich an deinen Hilfen steht.
Wieso hast Du überhaupt die Zügel langgelassen wenn Du angaloppieren willst? Da liegt zumindest schon mal ein klarer Fehler bei Dir. Die Reaktion vom Pferd begründet das zwar nicht unbedingt, ist aber schon mal die denkbar schlechteste Grundvorraussetzung für einen gelungen Übergang.

Und noch was zum Führen: Safety First ;) Ich geh nie mit einem Pferd ohne Handschuhe spazieren, eben aus dem Grund, dass ich nicht besonders scharf auf Brandblasen bin. Kann immer mal passieren, dass ein Pferd los schießt. Da musst Du dich nicht unnötig aufschrubben lassen.
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #6
Dann wäre noch interessant wie die Situation kurz vor dem Angaloppieren war: War er wirklich am Bein und Kreuz bevor Du ihn anspringen ließt oder spannte er dann schon ein wenig? Auf solche Feinheiten achten und dann erst in die nächste Gangart wechseln, wenn er tatsächlich an deinen Hilfen steht.
Wieso hast Du überhaupt die Zügel langgelassen wenn Du angaloppieren willst? Da liegt zumindest schon mal ein klarer Fehler bei Dir. Die Reaktion vom Pferd begründet das zwar nicht unbedingt, ist aber schon mal die denkbar schlechteste Grundvorraussetzung für einen gelungen Übergang.

Danke Dir
Ich habe direkt vom Schritt in den Galopp gewechselt, es ging alles sehr schnell weil ich nicht wusste dass ich galoppieren sollte und meine RL wieder gemeckert hat :roll: Dann ist er den anderen Ponys hinterher, RL meinte nur weitertreiben, hab wieder das äußere Bein zurück und er ist direkt in den Jagdgalopp, dabei lass ich meistens die Zügel etwas länger, weil er sonst einfach wieder durchpariert, denn ich bin bei ihm speziell im Galopp noch leicht unruhig in der Hand und dann schaukelt die so hin und her dass ich Druck auf die Zügel ausübe und dann pariert er halt.

LG
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #7
Off-Topic
Finde es sehr gut, dass du die Zügel lieber etwas zu lang lässt. Ich muss sagen, ich bin kein Fan davon, wie manche Leute an den Zügeln rumziehen und dabei leider die Hand nicht ruhig halten.
Ich habs neulich erst wieder gemerkt, meine eine RB lässt sich kaum galoppieren und ich habe es neulich geschafft und die Besitzerin war total begeistert wie er gelaufen ist und siehe da, ich hatte die Zügel recht locker ;)
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #8
Off-Topic
Zwischen " den positiven Spannungsbogen erhalten" welcher absolut notwendig ist um das Pferd gescheit von Hinten nach Vorne arbeiten zu können und "mit dem Zügel ziehen" ist ja immer noch ein himmelweiter Unterschied. Zügel wegschmeißen ist für das Pferd alles andere als angenehm. Grade wenn die Hand schnell nach vorne geworfen wird ( was gerne mal nicht so empfunden wird) Und das Deine RB besser galoppiert wenn Du die Zügel länger lässt liegt zunächst einmal daran, dass es noch nicht in der Lage ist sich selbst zu tragen. Woran gearbeitet werden sollte, damit das ganze reel wird.


Ich persönlich halte nichts von Abteilungsreiterei. Da kommt es gerne mal zu solchen Situationen wie Du sie beschreibst ( Pferd passt sich einfach dem Tempo des Vorderpferdes an)
Wenn es möglich ist, dann versuch Dich darauf zu konzentrieren nicht automatisch die Gangart zu wechseln, wenn deine RL die Ansage macht, sondern warte ab bis das Pferd wirklich bei Dir ist und Du auch mit Deinen Hilfen angemessen durchkommst.
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #9
Ich selbst finde Abteilung auch doof. Aber bei dieser RL ist jeder sogesagt auf sich selbst gestellt, kreuz und quer, nur der Galopp ist meistens in 2'er Grüppchen.

War gestern wieder mit ihm draußen, er hat sich 2 mal erschrocken, er war nie SO schreckhaft :roll:
Bin am überlegen was ich überhaupt noch mit ihm machen kann. Er darf nicht auf die Koppel, er darf nicht (mehr) longiert werden, er darf nicht ins Gelände, er darf nicht springen. Also er kann nur noch normales schlichtes Reiten, sprich Schritt Trab Galopp.
Ich denke immer drüber nach mit ihm Bodenarbeit zu machen, nur da er was mit der Sehne hat bin ich da vorsichtig:|
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #10
Also ich weiß nicht wie es bei Sehnenverletzungen ist... Aber ich mach mit meinem Kalif auch Bodenarbeit, einfach, dass er im Kopf zufrieden ist. Er hat Arthrose im Knie... Und jetzt auch noch ne Entzündung im Knie die nur langsam weg geht... Aber wenn es darum geht seine beine zu kreuzen oder andere gymnastizierende Übungen zu machen, ist er mit Freude dabei und da zeigt er auch keinen schmerz. Ich denke, Bodenarbeit ist trotz Sehnenverletzung vielleicht auch nicht verkehrt. Einfach, dass er ausgelasteter ist. Und es gibt viele Übungen, die die Sehne nicht arg beanspruchen.
Ich spiele z.B. mit Kalif ball, laufe Slalom, lasse ihn plötzlich anhalten, laufe über eine plane, zieh ihm die plane übern kopf etc. Alles wobei er konzentriert bei sein muss. Und es macht ihm riesen Spaß ;) Vor allem beim Ball spielen will er nicht mehr aufhören... ^^
Viekleicht kannst du sowas mal probieren, wenn die halle leer ist... Einfach nen leichten Parcour aufbauen und den mitm Pferd absolvieren ;)

Wobei ich glaube, dass die Sehne im Galopp mehr beansprucht wird als bei Seitengängen, oder irre ich mich da??
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #11
Puh... Ich denke nicht das das Pferd personengebundene Probleme hat, es klingt für mich nach typischem Herbstverhalten. mir hoppst hier zur Zeit auch der eine oder andere vor die Füße, der wind und die kühleren Temperaturen machen die Pferde halt ein wenig wuschig :D
Zum Thema Galopp: wenn du dir unsicher bist und noch Schwierigkeiten bei einer ruhigen handführung hast, kann es auch durchaus Sinn machen mal auf den Galopp zu verzichten und stattdessen im schritt und trab an deinem sitz und korrekter Hilfengebung zu arbeiten. Ich persönlich finde das viel sinnvoller als einen noch nicht ausreichend geschultem reitschüler hundert mal hoppeln gehen zu lassen. Die Variante ist auch pferdeschonender.

Thema sehne: das verstehe ich nun wirklich nicht, das oder darf sich im schritt, trab und sogar Galopp belasten wie der Reiter lustig ist, aber longe, bodenarbeit und Spaziergänge brechen ihm die Beine? bei sehnenverletzung sollte allgemein auf Belastung verzichtet werden, führen auf Stein kann helfen. Wenn das ganze Richtung chronisch geht kann ich es noch nachvollziehen das man sagt gut dann springen wir eben nicht mehr, reiten im Gelände langsamer und bloß nicht auf tiefem Boden, aber bodenarbeit ist durchaus ein mittel um Abwechslung reinzubringen und ist im allgemeinen keine unzumutbare Belastung. Montieren kann man auch, muss ja nicht zwingend auf dem Zirkel sein, Mann kann auch ganz toll ganze Bahn miteinbeingen oder sich an der doppellonge schulen lassen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Aber nochmal aufs Thema zurück, ich denke, dass es überwiegend mit dem Wetter zusammenhängt und du ihm einfach noch ein bisschen mehr Bewegung zum ausspinnen schenken solltest. Du könntest ihn beispielsweise vor dem reiten laufen lassen oder ablongieren, 5-10 Minuten sollten reichen. Sollte die Ausrüstung schuld sein würde man dies auch am Gang des Pferdes erkennen können. Deine reitlehrerin sollte dir da eigentlich helfen können.
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #12
Danke :) Das mit der Sehne ist chronisch, er muss spezielle Eisen tragen, deswegen ist Koppel für ihn Tabu, ins Gelände nicht weil er eben dort tut und lässt was er will.
Hab mit der Besitzerin von ihm gesprochen und sie meinte, Longe geht wegen der Sehne nicht weil er dadurch keine engen Wendungen gehen dürfe. Man kann es mal machen, aber das nur sehr selten und auch nur wenn es sein muss.

Zu Seitengängen habe ich glaube ich schon einen Thread verfasst, dass er immer fast über seine Beine fliegt, wenn er Seitengänge macht. Insbesondere, wenn ich ihn leicht antupfe wenn er angebunden ist, dass er auf die Seite gehen soll in der Stallgasse, dann dreht er die Hinterhand und stolpert dabei oft.

Wenn das am Wetter liegt, ist das ja geklärt. da wäre ich zwar nicht draufgekommen, aber es ist immerhin eine sinnvolle Erklärung


Meine RL hat noch nicht gesagt, es wäre unpassend, das einzige was sie meinte ist, dass er aufgrund seiner hohen Wirbelsäule ein Lammfellpad brauch aber das ist ja klar ;)

Liebe Grüße
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #13
Das Pferd kommt also überhaupt nicht nach draußen? Das kann doch nicht sein, dass er nicht ins Gelände darf, weil er da macht was er will...

Ist das jetzt erst seit neuestem dass er nicht mehr raus darf?
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #14
Raus kommt er noch, ich bin ja fast jeden Tag mit ihm spazieren gegangen wenn das Wetter mitgespielt hat. Nur seit Sonntag buckelt er ja beim Grasen gehen rum und deswegen bin ich da nun vorsichtiger, gestern war ich ja wieder mit ihm draussen und da hat er sich auch wieder vor Dingen erschreckt die schon immer da stehen. :roll:

Auf der Koppel war er dieses Jahr soweit ich weiß 2-3 mal. Öfter darf er nicht

Und die Besitzerin meinte halt dass ich mit ihm keinesfalls ins Gelände ausreiten soll da er da unberechenbar ist und sich vor allem erschreckt etc. Wenn ich ihn in der Reitstunde reite dann drehen wir draussen die Schrittrunde, der Rest in der Halle, soweit darf er noch

Das ist jetzt seit Sonntag, er darf schon, klar, nur habe ich Angst da er ja jetzt diesen Herbstrausch hat
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #15
Aylin, dann fallen Seitengänge aus und du probierst mal mit Ball und Raschelplane zu arbeiten.... Oder du baust einen Slalom auf, bringst ihm bei wie man Dinge aufheben kann... Irgendwas wo er seine Birne anstrengen muss :) Oder Stangenarbeit? Rückwärts durch ein L laufen etc. Es gibt da so viel, was auch ein Pferd mit einer chronischen Sehnenverletzung machen kann...
Meiner latscht sich immer auf die Vorderhufe, aber nur wenn er sich nicht konzentriert... :D
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #16
Gar nicht auf die Weide oder auf den Paddock? Nur zum Reiten mal ein paar Stunden raus ? Hm... das schockiert mich schon... steht er in der Box oder in einem Offenstall o.ä.?
Probleme mit der Sehne hin oder her, ein Pferd ist ein LAUFtier und kein STANDtier. Für gewöhnlich fetzen Pferde auch nicht wie blöde auf der Weide herum, wenn sie ganztags dort sind. Da riskiert man doch viel mehr, wenn man das Pferd nur mal ein paar Stunden auf die Weide lässt. Je länger ein Pferd in der Box steht, desto größer wird sein Drang nach Bewegung. Dann ist es absolut kein Wunder, dass deine RB so explosiv ist.

Ich würde an deiner Stelle der Besitzerin mal ins Gewissen reden... das ist so einfach nicht artgerecht. Ein Pferd muss sich bewegen können. 1-2 Stunden mal zum Reiten oder Spazierengehen oder was auch immer rausholen, reicht ganz einfach nicht ! Das Pferd steht dann ja wirklich 22 Stunden dumm rum. Das dem Pferd das nicht passt wird durch sein aktuelles Verhalten und anscheinend auch sein allgemeines Verhalten deutlich. Offenstall wäre z.B. eine Lösung oder ein Aktivstall wäre wohl noch besser, gibt es aber ja nun leider nicht überall.
 
  • Plötzlich tut er es auch bei mir Beitrag #17
Danke, heute hat auch jemand Bodenarbeit mit einer Plastikplane und einem Podest bei uns betrieben, vielleicht versuche ich es auch mal damit :)

Er durfte ja wie gesagt dieses Jahr wenige male mit den anderen raus. Ich weiß nicht wieso genau er nicht darf, auf jeden Fall wegen den Hufeisen, ich schätze weil er damit die anderen verletzen könnte?

Habe schon versucht ihn mal alleine auf die Koppel zu tun während ich z.B miste, aber dann kommt der Herdendrang und das Gewiehre beginnt.

Er hat eine normale geschlossene Box, die Paddockboxen sind alle voll, hätte mir für ihn schon eine gewünscht aber es ist schwierig :|
 
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