Kater pendelt zw. altem und neuem zu Hause - Hauptstraße!!!

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  • Kater pendelt zw. altem und neuem zu Hause - Hauptstraße!!! Beitrag #1
S

Sherrety

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Hallo ihr lieben,
mal wieder ein neues Problem :(
ich habe seit ein 3 Jahren einen Freigänger-Kater (Maine-Coon-Mix - 5 Jahre). Er war damals der Kater unserer Nachbarn. Auf einmal lag er immer wieder auf unseren Erdgeschoss-Balkon, da seine alte Besitzerin Katzenzugang bekommen hat und er sich mit anderen Katzen leider nicht versteht. Auf jeden Fall ist seine alte Besitzerin weggezogen und hat gesagt, dass wir ihn behalten können, da sie ihn nicht mitnehmen kann.
Jetzt sind mein Freund und ich ca. 500 Meter vom alten zu Hause in unsere Eigentumswohnung gezogen und mein Kater hat eine Katzenklappe bekommen.
Nach 4 Monaten habe ich ihn das erste Mal raus gelassen. Eine Woche war alles okay und dann war er weg. Im alten zu Hause. Das hat sich jetzt 4 Mal zugetragen. Er pendelt, er geht mal hoch ins alte zu Hause und kommt wieder zurück ins neue zu Hause. – Das Problem daran ist nur die Hauptstraße.
Ich kann ihn also weder hier lassen, noch im alten zu Hause jemanden geben. Seitdem ist er zwangsläufig Hauskatze, dass bis auf ab und an mal nächtliches jammern relativ gut läuft. Aber ich bin wahnsinnig unzufrieden, fühle mich nicht gut ihn einzusperren und den gewohnten Freigang zu verwehren.
Ich weiß trotzdem nicht was ich machen soll. Habe mir überlegt die Terrasse katzensicher zu gestalten (hat jemand gute Tipps? Die Terrasse ist überdacht und an den Seiten zu, somit müsste ich nur vorne ein Gitter mit Tür hin machen, da ich ja noch in meinen Garten möchte).
Zweite Variante eine Zweitkatze – das Problem ist, dass er sich bis jetzt mit keinen anderen Katzen verstanden hatte, er ist leider ein richtiger Kampfkater und hat sich sogar schon mit Hunden und Mardern angelegt :( ...
Habt ihr Tipps? Meint ihr er hat eine Chance noch einmal ein Freigänger zu werden? Ich würde ihn am liebsten, wie gewohnt, raus lassen. Wir haben einen sehr großen Garten und wohnen direkt auf dem Feld. – Ein Freigehege im Garten ist leider nicht möglich, das hatte ich schon mit der Hausverwaltung abgeklärt und steht auch leider so in dem „TE-Vertrag“.
Danke für Ratschläge, Tipps etc.
LG
 
  • Kater pendelt zw. altem und neuem zu Hause - Hauptstraße!!! Beitrag #2
Hallo Sherrety,

bei der geringen Entfernung zwischen den Häusern ist das Verhalten des Katers leider wohl nicht wirklich ungewöhnlich. Katzen sind halt bezüglich ihres Revieres recht eigen.
Bei einer Hauptstraße dazwischen wird euch wohl wirklich nur das Einsperren die Sicherheit geben, dass dem Kater nichts passiert.
Zwar lernen viele Katzen mit der Zeit recht gut mit Autos und Straßen umzugehen, aber es bleibt eben immer ein Risiko...

Die Terrasse katzensicher zu machen halte ich auf jeden Fall für eine gute und in eurem Fall wohl auch recht leicht umsetzbare Idee. Da gibt es heute auch wirklich viele Lösungen die gar nicht hässlich aussehen und sich gut in die Umgebung einfügen.
Da der Kater seinen Freigang nicht nachdrücklich einfordert würde ich dabei bleiben, auch wenn es bei einem großen Garten immer ein wenig schade ist.

Was die Zweitkatze angeht ist der Kater ja eigentlich erst 5 Jahre alt.
War er vor der gescheiterten Vergesellschaftung immer in Einzelhaltung? Weißt du etwas über die Katzen mit denen er vergesellschaftet werden sollte oder auch direkt über die Vergesellschaftung?
Kastriert waren alle Beteiligten?

Denke halt gerade wenn er jetzt eingesperrt wird, kann es schon zu langeweile kommen und wie gesagt, mit 5 Jahren ist der Kater eigentlich noch recht jung.

LG
blackcat
 
  • Kater pendelt zw. altem und neuem zu Hause - Hauptstraße!!! Beitrag #3
Hallo.. vielen Dank für deine Antwort. Mein Kater war erst Einzelkatze, sollte dann mit 2 Katzen aus dem Wurf der nach ihm kam (ca. 1 Jahr jünger) vergesellschaftet werden. Der Vater ist derselbe, die Mutter eine andere. Anfangs waren die Katzen nicht kastriert erst nach ein paar Wochen. Als mein Kater damals in seinem alten zu Hause die anderen Katzen in seinem Kratzbaum und seinem Korb sahen, ist er da nie wieder rein und lag plötzlich immer bei uns auf dem Balkon. Seitdem ist er nur alle paar Tage zum fressen heim und war wieder weg, bis er nach über einem Jahr gar nicht mehr kam da wir ihn nach Absprache angefangen haben zu füttern und wir ihn behalten durften. Er war auch in unserer Umgebung bei Katzenhaltern sehr unbeliebt da er immer alle Katzen angegriffen hat. Das hatte sich erst beruhigt als er nicht mehr ins alte zu Hause zu den anderen Katzen musste. In der Zwischenzeit hatte er auch eine alte Dame gefunden die ihn immer gefüttert hat bis er 10!!! Kilo gewogen hatte. Seitdem hat er eine kleine Fettschürze am Bauch und Arthrose bekommen daher bewegt er sich recht wenig. Er wiegt jetzt 8 Kilo. Ich kenne mich mit Katzen leider in Sachen Gesellschaftung gar nicht aus, da mein erster Kater Freigänger war und daher auch alleine gehalten wurde, mein jetziger sollte ja eigentlich auch Freigänger bleiben... Hast du gute Tipps?
 
  • Kater pendelt zw. altem und neuem zu Hause - Hauptstraße!!! Beitrag #4
Huhu,
super, da hast du wenigstens mal viele Infos und weißt was er durchgemacht hat, das ist eine gute Grundlage! :)

Hm, Freigang, Einzelhaltung, drei unkastrierte Kater und wenn ich das richtig sehe auch nicht unbedingt Besitzer die sich bei der Vergesellschaftung größere Mühe gegeben haben - nein, es ist nicht wirklich überraschend dass das Ganze schief gelaufen ist.
Leider können auch Freigängerkatzen die typischen Verhaltensauffälligkeiten einer Einzelkatze entwickeln, da nicht alle von ihnen in der Lage sind sich die nötigen sozialen Katzenkontakte selbst zu suchen.

Wie gesagt, der Kater ist nicht alt, mit fünf Jahren würde ich noch einen Versuch wagen. Die Anfangszeit der Vergesellschaftung wird sicher nicht einfach werden - ich weiß da leider wovon ich spreche - aber es lohnt sich am Ende. Katzen sind einfach keine Einzeltiere.
Denke ideal wären in deinem Fall gleich zwei deutlich jüngere Katzen. Die können dann miteinander spielen und lassen den Kater damit mehr Freiraum, außerdem fühlt er sich bei einem deutlichen Altersunterschied gerade in der kritischen Anfangszeit weniger bedrängt und umgekehrt sind Kitten oft sehr viel robuster was ablehnendes Verhalten von anderen Katzen angeht als erwachsene Katzen, die sich von dem Kater eher bedrängt fühlen dürften.
Voraussetzung für das Ganze ist aber natürlich, dass ihr dahinter steht, auch wenn die Vergesellschaftung im Extremfall ein paar Wochen bis Monate in Anspruch nehmen kann und auch, dass die Katzen alle keinen Freigang haben (zumindest in der Anfangszeit!).

So agilte Jungspunde sind übrigens oft auch dazu zu gebrauchen einem etwas behäbig gewordenen Kater wieder ein wenig Schwung zu verleihen. ;)

LG
 
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