- 18 Wochen alter Bearded Collie - Gehorsam? Beitrag #1
B
Bandou
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Hallo,
ich habe mir in dem Forum hier bereits viele hilfreiche Posts durchgelesen, komme aber bei meinem Hund nicht weiter.
Es ist ein 18 Wochen alter Bearded Collie Rüde und wir (meine Freundin und ich) haben ihn schon seit der 8. Woche.
Ich versuche erstmal mein Problem kurz zu schildern und beschreibe dann "uns" etwas genauer - falls das wichtig ist
Unsere Probleme sind:
1. Er hört generell sehr gut, egal ob drin oder draußen, allerdings ist es mit Reizen schwierig. Sieht er einen Menschen irgendwo, ist es noch gut möglich, ihn abzurufen, aber sieht er einen Hund, ist ganz vorbei. (Heute z.B. waren wir auf einer Hundewiese und er ist zu einem anderen Hund in der Ferne hin, obwohl wir ihn gerufen haben und weggelaufen sind - haben uns sogar versteckt! Nachdem der andere Hund bereits von der Wiese weglief, hatten wir dann doch Angst, dass unser Hund mit auf die Straße läuft und sind ihm hinter her und haben ihn angeleint)
2. Wir können ihn kaum alleine lassen. Selbst wenn nur einer von uns beiden geht, jammert er - wenn wir das korrigieren, wird es nur noch schlimmer.
So nun zu uns:
Im Haushalt leben nur meine Freundin, unser Hund und ich. Wir sind von Anfang an in einer Hundeschule gewesen und waren relativ häufig auf einer Hundewiese mit vielen Hunden (groß und klein). Er ist sehr gut sozialisiert und auch auf der Wiese können wir ihn häufig - wenn wir einen guten Moment abwarten - abrufen.
Wir haben so gut wie alles von Martin Rütter gesehen und auch von anderen "Hundeprofis", also wir wissen, dass wir im richtigen Moment belohnen müssen und nicht erst 2 Sekunden danach, wir wissen, dass wir wie ein Rudelführer auftreten müssen und unseren kleinen körperlich wie auch geistig auslasten müssen.
Wir gehen jeden Tag drei mal mit ihm raus (plus maximal zwei Pinkelgängen nur schnell auf die Wiese gegenüber) - morgens 40 Minuten mit Schleppleine im Park (da er dort nicht frei laufen darf), lassen ihn dort apportieren, laufen etwas mit ihm, fahren Inliner, lassen ihn schnuppern, rufen ihn oft ab, üben Kommandos und versuchen ihn schon aus Situationen heraus zu holen, bevor er sich versteift.
Mittags waren wir bis jetzt fast täglich 90 Minuten auf der besagten Hundewiese, nachdem er aber zwei mal fast mit jemandem anderen mitgegangen ist, wollen wir erst einmal klare Regeln aufstellen und seinen Gehorsam schulen. Vorher haben wir ihn auch dort immer mal wieder abgerufen in guten Situationen und sonst ihn einfach spielen lassen.
Abends sind wir meistens noch einmal so eine halbe Stunde draußen, da wechselt sich das Programm aber ab zwischen spazieren, apportieren oder auch nur etwas üben im Freien.
Er kann sitz,platz,bleib (auch aus anderen Räumen heraus),pfote (und "andere"), Futter nur auf Befehl essen("nimms"), leg dich, "hier hin",in deine box, auf deine decke, bei Fuß mit Leckerchen und wenig Ablenkung, pfui und aus (er hat Anfangs ALLES gefressen - Steine, Stöcke, Hasenköttel,...), apportieren und wir fangen gerade mit einer Frisbee an.
Wir haben jetzt schon seit 3 Tagen sein Futter komplett weg gelassen und füttern ihn nur noch aus dem Beutel und ignorieren ihn Zuhause auch recht häufig, damit er sich umso mehr freut, wenn wir etwas mit ihm machen (hoffentlich ist das soweit nicht falsch
).
Ach und Zuhause hat er immer zwei Spielzeuge liegen (die wir jeden Tag wechseln, damit sie spannend bleiben), da er gerade zahnt.
Interessant ist vielleicht auch, dass er seit ca. 10 Tagen locker 8 mal pinkelt auf der Hundewiese oder wo auch immer wir lang gehen (aber noch gehockt) - heißt das, dass die Pubertät beginnt und er ein Rüde wird?
Wir würden einfach gerne wissen, wie wir es hin bekommen, dass wir das Zentrum seiner Welt werden? Nachdem wir das ganze Forum durchgelesen haben, haben wir einfach das Gefühl, dass er entweder uns nicht respektiert oder uns einfach zu langweilig findet?
Aber wie sollen wir uns noch interessanter machen als mit Futter und Spiel?
Alleine lassen üben wir auch häufig am Tag - in einem anderen Raum kann er meist ohne Probleme eine Stunde liegen und auch kurzes vor die Tür gehen ist in Ordnung. Wir hatten auch schon mehrmals 30-45 Minuten geschafft, aber irgendwann ist er einfach von 'total ruhig' auf 'bellen und jammern' umgeschlagen und wenn wir wieder da sind, hat er uns in die Wohnung gemacht und ist total durch.
Falls ihr noch irgendwas wissen wollt, lasst es uns wissen
Wir hätten nur gerne langsam einen guten Rat, denn wir haben das Gefühl, dass selbst das Futter ihn nicht bekommt, sobald er mehr als 200g Trockenfutter intus hat (obwohl er in seinem Alter und 15kg [er hat kaum Fett über den Rippen] doch locker 550g am Tag fressen müsste?).
Wie kann man sich noch interessanter draußen machen, sodass er sich mehr auf uns konzentriert?
Oder habt ihr vielleicht sogar das Gefühl, dass unser Problem ganz woanders liegt?
Vielen Dank schonmal fürs Lesen!
ich habe mir in dem Forum hier bereits viele hilfreiche Posts durchgelesen, komme aber bei meinem Hund nicht weiter.
Es ist ein 18 Wochen alter Bearded Collie Rüde und wir (meine Freundin und ich) haben ihn schon seit der 8. Woche.
Ich versuche erstmal mein Problem kurz zu schildern und beschreibe dann "uns" etwas genauer - falls das wichtig ist
Unsere Probleme sind:
1. Er hört generell sehr gut, egal ob drin oder draußen, allerdings ist es mit Reizen schwierig. Sieht er einen Menschen irgendwo, ist es noch gut möglich, ihn abzurufen, aber sieht er einen Hund, ist ganz vorbei. (Heute z.B. waren wir auf einer Hundewiese und er ist zu einem anderen Hund in der Ferne hin, obwohl wir ihn gerufen haben und weggelaufen sind - haben uns sogar versteckt! Nachdem der andere Hund bereits von der Wiese weglief, hatten wir dann doch Angst, dass unser Hund mit auf die Straße läuft und sind ihm hinter her und haben ihn angeleint)
2. Wir können ihn kaum alleine lassen. Selbst wenn nur einer von uns beiden geht, jammert er - wenn wir das korrigieren, wird es nur noch schlimmer.
So nun zu uns:
Im Haushalt leben nur meine Freundin, unser Hund und ich. Wir sind von Anfang an in einer Hundeschule gewesen und waren relativ häufig auf einer Hundewiese mit vielen Hunden (groß und klein). Er ist sehr gut sozialisiert und auch auf der Wiese können wir ihn häufig - wenn wir einen guten Moment abwarten - abrufen.
Wir haben so gut wie alles von Martin Rütter gesehen und auch von anderen "Hundeprofis", also wir wissen, dass wir im richtigen Moment belohnen müssen und nicht erst 2 Sekunden danach, wir wissen, dass wir wie ein Rudelführer auftreten müssen und unseren kleinen körperlich wie auch geistig auslasten müssen.
Wir gehen jeden Tag drei mal mit ihm raus (plus maximal zwei Pinkelgängen nur schnell auf die Wiese gegenüber) - morgens 40 Minuten mit Schleppleine im Park (da er dort nicht frei laufen darf), lassen ihn dort apportieren, laufen etwas mit ihm, fahren Inliner, lassen ihn schnuppern, rufen ihn oft ab, üben Kommandos und versuchen ihn schon aus Situationen heraus zu holen, bevor er sich versteift.
Mittags waren wir bis jetzt fast täglich 90 Minuten auf der besagten Hundewiese, nachdem er aber zwei mal fast mit jemandem anderen mitgegangen ist, wollen wir erst einmal klare Regeln aufstellen und seinen Gehorsam schulen. Vorher haben wir ihn auch dort immer mal wieder abgerufen in guten Situationen und sonst ihn einfach spielen lassen.
Abends sind wir meistens noch einmal so eine halbe Stunde draußen, da wechselt sich das Programm aber ab zwischen spazieren, apportieren oder auch nur etwas üben im Freien.
Er kann sitz,platz,bleib (auch aus anderen Räumen heraus),pfote (und "andere"), Futter nur auf Befehl essen("nimms"), leg dich, "hier hin",in deine box, auf deine decke, bei Fuß mit Leckerchen und wenig Ablenkung, pfui und aus (er hat Anfangs ALLES gefressen - Steine, Stöcke, Hasenköttel,...), apportieren und wir fangen gerade mit einer Frisbee an.
Wir haben jetzt schon seit 3 Tagen sein Futter komplett weg gelassen und füttern ihn nur noch aus dem Beutel und ignorieren ihn Zuhause auch recht häufig, damit er sich umso mehr freut, wenn wir etwas mit ihm machen (hoffentlich ist das soweit nicht falsch
Ach und Zuhause hat er immer zwei Spielzeuge liegen (die wir jeden Tag wechseln, damit sie spannend bleiben), da er gerade zahnt.
Interessant ist vielleicht auch, dass er seit ca. 10 Tagen locker 8 mal pinkelt auf der Hundewiese oder wo auch immer wir lang gehen (aber noch gehockt) - heißt das, dass die Pubertät beginnt und er ein Rüde wird?
Wir würden einfach gerne wissen, wie wir es hin bekommen, dass wir das Zentrum seiner Welt werden? Nachdem wir das ganze Forum durchgelesen haben, haben wir einfach das Gefühl, dass er entweder uns nicht respektiert oder uns einfach zu langweilig findet?
Aber wie sollen wir uns noch interessanter machen als mit Futter und Spiel?
Alleine lassen üben wir auch häufig am Tag - in einem anderen Raum kann er meist ohne Probleme eine Stunde liegen und auch kurzes vor die Tür gehen ist in Ordnung. Wir hatten auch schon mehrmals 30-45 Minuten geschafft, aber irgendwann ist er einfach von 'total ruhig' auf 'bellen und jammern' umgeschlagen und wenn wir wieder da sind, hat er uns in die Wohnung gemacht und ist total durch.
Falls ihr noch irgendwas wissen wollt, lasst es uns wissen
Wir hätten nur gerne langsam einen guten Rat, denn wir haben das Gefühl, dass selbst das Futter ihn nicht bekommt, sobald er mehr als 200g Trockenfutter intus hat (obwohl er in seinem Alter und 15kg [er hat kaum Fett über den Rippen] doch locker 550g am Tag fressen müsste?).
Wie kann man sich noch interessanter draußen machen, sodass er sich mehr auf uns konzentriert?
Oder habt ihr vielleicht sogar das Gefühl, dass unser Problem ganz woanders liegt?
Vielen Dank schonmal fürs Lesen!