Und jetzt: "Hunde haben keine Gefühle!" Klar! "Hunde machen alles zu ihrem eigenen Vorteil!" Dazu sage ich mal besser nichts.... "Hunde sind egoistisch!" Hab ich auch gerade gedacht :evil:
Hunde sind durchaus Opportunisten
Und auch egoistisch...Hunde tun viele Dinge nur, weil es ihnen etwas bringt.
Menschen sind da nicht wesentlich anders
Effektiv tut man alles nur, weil es einem etwas bringt oder einen Nutzen daraus ziehen kann.
[VERSTECK]Beispiel "Nächstenliebe": Ich helfe anderen Menschen, dadurch fühle ich mich gut. Helfe ich nun anderen Menschen, weil es rational begründbar ist oder weil es mir ein angenehmes Gefühl beschert? Da kann man sich stundenlang mit Diskussionen dran aufhängen

[/VERSTECK]
Zu behaupten, dass Hunde jedoch keine Gefühl hätten ist tatsächlich absoluter Nonsense.
Hätten sie nämlich keine könnte man kein Stück mit ihnen arbeiten.
Warum sollten sie auch? Sie würden ja weder Freude noch sonst irgendetwas kennen, das sie motivieren würde.
Und davon zu sprechen, dass Hunde nicht "lieben" könnten...Da bräuchten wir erstmal eine schlüssige Definition für "Liebe".
Wenn "Liebe" heißt, dass der jeweilige Partner nicht durch eine Person ausgetauscht werden kann ohne, dass der Hund darunter leidet/trauert und diese spezielle Person für ihn Motivator genug ist um mit und für ihn zu arbeiten, wenn er im Gegenzug Aufmerksamkeit erhält kann man das "Liebe", "Bindung" oder "Beziehung" oder sonstwie nennen, aber es ist nunmal definitiv eine Emotion im Spiel.
Wenn es nach mir ginge: Meine Hunde lieben mich:mrgreen:
Schade, dass es immer noch Trainer gibt, die dieser Vorstellung von anno dazumal anhängen...