Mops - ja oder nein?

Diskutiere Mops - ja oder nein? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Kein Wunder, dass die Hunde keine Papiere haben. Bei nichtmal 600 Welpen im Jahr, die im VDH geboren sind, dürfte der Anteil an Hunden mit...
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #21
Kein Wunder, dass die Hunde keine Papiere haben. Bei nichtmal 600 Welpen im Jahr, die im VDH geboren sind, dürfte der Anteil an Hunden mit Papieren sehr gering sein.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #22
Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wollte einen gesunden Hund finden und habe aus diesem Grund einen angeblich seriösen Züchter, den mir der Deutsche Mopsclub empfohlen hat kontaktiert.
Ich möchte mich eigentlich auch nicht rechtfertigen. Ich habe meine Meinung und meine Erfahrungen zu dem Thema geschildert und möchte die Menschen darauf hinweisen, dass man nicht verallgemeinern kann, dass ein Hund mit Ahnentafel, der sehr viel Geld kostet auch generell gesünder ist.
Ich bin sehr glücklich mit meinen Hunden und meine Hunde mit mir. Dennoch fühle ich mich als Tierliebhaberin verpflichtet, andere darauf hinzuweisen, dass es keine Gerüchte sind, die in der gestrigen Stern TV Sendung dargestellt wurden.
Zudem finde ich es sinnvoll, als Mopsliebhaber, einen Mops in Not aufzunehmen, egal von wo dieser stammt. Natürlich gilt dies nicht nur für den Mops.
Solange es Menschen gibt, die sich für die Hundezucht einsetzen und behaupten, man könne im Voraus absehen, (WENN MAN DENN SEIN HIRN EINSCHALTET) was man sich für ein (krankes/gesundes) Tier ins Haus holt, wird die (Qual-) Zucht kein Ende nehmen.
Ich habe daraus gelernt und werde diesen Fehler kein weiteres Mal begehen.
P.S. Ich bin regelmäßig in einer Tierklinik und treffe dort viele Mopsbesitzer mit den gleichen Problemen.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #23
Joa. Wenn ich in eine Klinik gehe, treffe ich selten gesunde Patienten. ;)

Und nein, Papiere bedeuten nicht automatisch, dass alles rosa ist, sind aber ein wichtiger Bestandteil der rosa Welt.

Was soll man denn deiner Meinung nach, mit der Rasse Mops machen?

Ich will überhaupt nicht, dass die Zucht ein Ende nimmt. Ich mag einen gesunden, wesensfesten Welpen bei den Züchtern kaufen, wenn mir danach ist. Sicherlich kein Mops, aber einen Hund.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #24
Erstmal danke an mopsmami für deinen ausführlichen Bericht :)

Was Züchter etc angeht muss ich mich dann nochmal ausführlich informieren wenn es so weit ist. Wobei ich mich nebenbei wohl auch in den Tierheimen und Hilfen in der Umgebung umgucken werde (irgendwas sagt mir, dass es sehr sehr lange dauern wird bis ich da durchblick :D).

Ehrlich gesagt bin ich seit meinen Kaninchen etwas vorsichtiger was Züchter überhaupt angeht. Meine Kaninchen stammen von einer Hobbyzüchterin (meine Mutter wollte es da noch so) und irgendwie sind die beiden etwas verzogen geraten. Sie haben einen normalen Gitterkäfig als Klo, Futterstelle und falls sich mal einer von der Hausverwaltung ankündigt und sonst in der Wohnung eigentlich alles was ein Kaninchen so braucht. Ausreichend Futter etc. Nur wenn mal etwas nicht Nacht ihrer Nase läuft setzen sie sich in den Käfig und nagen einfach nur am Gitter bis sie sich abreagiert haben. Vielleicht bessert sich das nach der Pubertät ja aber am Futter wird sich wohl nix mehr ändern :(
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #25
Vergleichst du jetzt echt Kaninchenzucht und Hundezucht?
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #26
Off-Topic
Was soll man denn deiner Meinung nach, mit der Rasse Mops machen?

Das Bewusstsein dafür wecken, mit Übertreibung anschaulich machen, wie auch in diesem Bericht.
Wenn ein Hund auf einer Hundeshow vorläuft, weißt du auch noch nicht, welche Operationen dieser alle schon hinter sich hat. Ein inzwischen gesunder Mops kann ja auch kranke Welpen kriegen.
Die einzige Lösung für das Problem ist, den Mops durch Selektion, nicht Einkreuzung anderer Rassen (aus dem Grund, den Mopsimami schon nannte), wieder gesünder zu kriegen. Nur kann das u.U. sehr sehr lang dauern, weil man sich dabei auf den Zufall verlässt. Bis dahin kann man versuchen aufzuklären, und die Nachfrage an kranken Mopsen zu senken, indem man aufklärt.

[VERSTECK]Exe, wenn du den Bericht diskutieren willst, mach dafür doch ein eigenes Thema ;)[/VERSTECK]


An die TE:
Ich finde Mopse auch total niedlich. Wenn du wirklich einen haben willst, mach dich so schlau, wie es nur irgendwie geht. Hol ganz viele Meinungen von Mopsbesitzern und Züchtern ein. Beschränk dich nicht auf einen Züchter (muss ja keiner vom VDH sein), sondern schau dir mehrere an. Vater und Mutter! Frag, welche OPs die schon hatten und beobachte genau, wie gesund sie sind und wie sie sich verhalten.
Mach Treffen aus mit Leuten, die von deinem ausgewählten Züchter schon Welpen haben, die inzwischen erwachsen sind und frage die, ob und welche OPs der Hund bereits hatte.
Das ist der Weg, auf dem du noch am ehesten einen halbwegs gesunden Mopswelpen findest.

Oder du holst dir doch einen Tierschutzfall und gibst ihm ein schönes Leben.
Was dir zu jeder Zeit bewusst sein muss: Es werden mit dieser Rasse hohe extra Kosten auf dich zukommen. TA-Versicherung schadet da sicher auch nicht :roll:
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #27
Ich kam mir etwas doof vor jetzt hat nix mehr bzw so wenig zu schreiben :silence:

Ich nehm mal aus den bisherigen Beiträgen an, dass es bei Möpsen schon fast ein Glücksgriff ist einen guten Züchter zu finden. Wobei ich nach dem ganzen wohl doch eher Notfällen helfe bis ich in dem Thema genug Erfahrung gesammelt hab.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #28
Ich nehm mal aus den bisherigen Beiträgen an, dass es bei Möpsen schon fast ein Glücksgriff ist einen guten Züchter zu finden.

Glück ist relativ- man sollte sich einfach sehr intensiv damit auseinander setzen.;)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #29
Off-Topic
Ich kam mir etwas doof vor jetzt hat nix mehr bzw so wenig zu schreiben :silence:
Achwas, ging ja auch kaum noch um deine Frage :lol:
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #30
Off-Topic

Achwas, ging ja auch kaum noch um deine Frage :lol:

Das ist wohl wahr^^ bins nur aus der Vergangenheit gewohnt, dass es weniger gut ankommt dann die Klappe zu halten :x
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #31
Bei Zucht verlässt man sich nicht auf den Zufall - man selektiert. Natürlich dauert es seine Zeit, aber wenn die Käufer mitdenken, sollte es zu schaffen sein. Schade ist, dass man Einkreuzung so ablehnt.
Aber: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. ;)

Den Mops als "immer krank" hinzustellen, ist nicht richtig, finde ich.

Informiere dich noch an anderen Stellen, vielleicht auch in grösseren oder spezialisierten Foren.

Viel Erfolg.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #32
Nur, weil es mir noch ein bisschen Sorgen bereitet... versuch bitte schon vor der Hundeanschaffung mal, wie es ist, so 2-3h am Tag draußen zu sein! Wind und Wetter, Schnee und Regen, morgens und abends...
Es sind leider schon viele Hunde aus den besten Gründen angeschafft worden und daran zugrunde gegangen. Und sie sind doch ein anderes Kaliber als Kaninchen ;)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #33
Der Retro-Mops ist nicht gesünder, wenn man das Problem an anderen Stellen (Gaumensegel) nicht behebt! Es ist also ein Trugschluss zu glauben ein Retromops sei die gesunde Alternative. Ist sie definitiv nicht.

Ebenso ist es naiv zu denken röchelnde Möpse kommen nicht in die Zucht. Schwarze Schafe gibt es überall.

Meine Meinung: Mops ist ne Qualzucht. Und das wird sich auch nicht ändern, wenn man nicht endlich aufhört die Schnauzen so plattzuzüchten und die Atemprobleme behebt.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #34
Hallo Chanaa ich mag mich hier auch mal einmischen, bevor ein neues Haustier bei Dir einzieht, wäre es da nicht ein tolle Idee erstmal bei den Tieren die schon bei dir wohnen zu gucken wo es da eventuell noch fehlt. Kaninchen nagen zum Beispiel meist dann an Gittern wenn sie zu wenig Platz haben. Sie brauchen pro Tier 2 Quadratmeter Platz dauerhaft ;) Sie sind tolle Tiere und sind ganz sicher nicht verzogen geraten. Ich finde es etwas lieblos wie du über sie schreibst, das ist sehr schade. Wenn sie wie in Deinem Fall verhaltensauffällig sind, liegt dass in den meisten Fällen an Fehlern in der Haltung. Wenn Du magst berate ich Dich gern zu Haltung, Futter und Beschäftigung, gern im Kaninchenbereich oder auch per pn, ich bin sicher wir finden für das Gitternagen eine Lösung :)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #35
Off-Topic
Bei Zucht verlässt man sich nicht auf den Zufall - man selektiert.

Genau! Und was wird selektiert? Die Mutationen. Welche völlig zufällig geschehen ;)
Aber das nur vollständigkeitshalber.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #36
Sie haben ja den Platz. Der Käfig dient eigentlich nur als Klo und Futterstelle. Sonst haben sie bis auf Bad, Flur und Küche die komplette Wohnung. Ein Hund würde ohnehin erst kommen wenn die beiden mal nicht mehr sind^^
Wobei ich das Gefühl hab, dass es ein wenig an der Persönlichkeit von der Dame liegt. Sie ist extrem dominant und buttert ihren Partner auch durchgehend unter. Charlie nagt glaub ich nur mit um wenigstens etwas Eindruck zu machen wobei er mit nagen direkt aufhört wenn man ihn schief anguckt. Mangelnde Aufmerksamkeit kanns eigentlich nicht sein. Ich hab von Anfang an versucht die beiden an meine Hand zu gewöhnen aber sie waren direkt distanziert :eusa_think:
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #37
Off-Topic
damit wir hier nicht das Hundthema zum Kaninchenthema machen komm doch einfach mal rüber in den Kaninchenbereich und eröffne dazu mal ein Thema, würde mich freuen , dann können wir das mal genau unter die Lupe nehmen wenn Du magst :)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #38
Off-Topic
damit wir hier nicht das Hundthema zum Kaninchenthema machen komm doch einfach mal rüber in den Kaninchenbereich und eröffne dazu mal ein Thema, würde mich freuen , dann können wir das mal genau unter die Lupe nehmen wenn Du magst :)

Mach ich heut Nachmittag fertig wenn ich zu Hause bin :)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #39
Mal ne ganz blöde Frage: wie kommt man von nem Husky auf nen Mops?!?! Zwei noch weiter von einander entfernte Rassen gibts ja kaum. Meiner Ansicht nach sollte man sich den Hund aussuchen nach dem wie man selbst ist und der zu einem passt und nicht nach dem, wenn ich den erstmal habe, dann...

Ich bin von meinem Wunschhund auch relativ weit weg. Ich wollte immer einen Border Collie, eben weil ich sehr aktiv bin, einen Hund haben wollte, mit dem ich gut und viel arbeiten kann und das Wesen der Border sehr schätze. Letzten Endes ist mir dann mal ein Brackenwelpe in die Hände gefallen, eigentlich zur Pflege, nachdem der Zwerg aber drei Wochen bei mir gewohnt hat, hab ich mich doch für sie unterschieden. Statt dem extremen Hüter, hab ich jetzt den extremen Jäger. Das ist das, was die beiden so extrem unterschiedlich macht. Aber sonst...
Während der Border in der Früh aufsteht und zu einem kommt und "sagt": Hey, was machen wir heute? Du hast immer so tolle Ideen! Mach was, mach was, mach was!!!
Steht meine in der Früh auf, schaut mich fragend an und "sagt": Pass mal auf, ich hab ne Menge gute Ideen, die ich heute durchziehen könnte. Jetzt kommt mal mit deinen und dann können wir anfangen darüber zu diskutieren, ob deine wirklich so viel besser sind als meine.

Was ich sagen will: auch wenn meine Wunschrasse und die Rasse, die ich jetzt hier sitzen habe, sich massiv unterscheiden, haben sie dennoch einen so großen gemeinsam Nenner, dass sie beide zu mir passen.
Hätte ich allerdings einen Mops, einen Chihuahua oder irgendein anderes "Schoßhündchen" zur Pflege gehabt, wären die nie bei mir geblieben, da die Rassen überhaupt nicht zu mir passen.

Und übrigens: Ich wohn mit meiner Bracke in einem 18m² Zimmer in einer Großstadt. Und ich schaff es trotzdem sie so auszulasten, dass sie mir nicht mehr alles jagt, was sich so auf und unter der Erde, auf dem Wasser und im Himmel rumtreibt. War natürlich ein hartes Stück Arbeit und für mich dreimal schwer, weil ich mich immer geistig auf nen Hüter vorbereitet hatte.


:arrow: Lange Rede, kurzer Sinn: du musst dir erstmal überlegen, WARUM du einen Hund willst und was du mit dem Hund machen willst. Dann kannst du dir überlegen, welche Rassen zu dir passen. Und von diesem Punkt dann überlegen, welche Vor- und Nachteile genau jede Rasse mit sich bringt bzw. wie deine Lebensumstände genau ausschauen (z.B. Anfängerhund oder nicht; herrscht, wo du wohnst Leinenpflicht oder nicht; bist du mobil). So halte ich jedenfalls die Auswahl der Hunderasse für sinnvoll.
 
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