Mops - ja oder nein?

Diskutiere Mops - ja oder nein? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Husky kam eigentlich dadurch, dass unsere ehemaligen Nachbarn einen hatten und der war einfach nur zum knuddeln :D Ich durfte ab und an mit ihn...
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #41
Husky kam eigentlich dadurch, dass unsere ehemaligen Nachbarn einen hatten und der war einfach nur zum knuddeln :D Ich durfte ab und an mit ihn spielen und er würde super gern gestreichelt.
Vor ein paar Jahren als ich das erste Mal bei meinem Ex war durfte ich dann erstmals einen Mops aus der Nähe sehen. Wenn ich mich Recht erinner hatte sie beim atmen auch Geräusche gemacht aber sonst sah sie eigentlich fit aus. Als ich sie dann einmal gestreichelt hatte, hatte sie ihren Dummen gefunden der sie auch länger streichelt. Den Rest des Tages hatte ich dann immer einen Anhang der nur gestreichelt werden wollte :D

Zu den anderen Sachen: ich komm auf das Bild größer Hund in kleiner Wohnung nicht wirklich klar (wobei ich auch Zweifel, dass der Vermieter da dann zustimmt). Generell hab ich in der Nähe einen Park wo Leinenpflicht ist. Es gibt da ein abgezäuntes Gebiet, wo man die Leine ab machen kann. Aber keine Ahnung wie im restlichen Park die Kontrolle ist. Ich hab da noch nie einen Hund an der Leine gesehen.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #42
Dem Hund ist die wohnungsgröße schnuppe, solange er ausgelastet ist.
Und das streicheln nicht das a und o ist, weißt du hoffentlich.
Da kommen auch Sachen wie kotze wegwischen, durchfall ausm Teppich schrubben, tierarztkosten etc dazu...
Nur toll ist auch nicht ;)

Und ein Hund muss auch mal von der leine kommen, toben, spielen, suchen.
Da musst du dich noch vorherr ordentlich schlau machen wo das bei euch geht. Ich fahr zB fast jeden Tag raus in wald
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #43
Husky kam eigentlich dadurch, dass unsere ehemaligen Nachbarn einen hatten und der war einfach nur zum knuddeln :D Ich durfte ab und an mit ihn spielen und er würde super gern gestreichelt.
Vor ein paar Jahren als ich das erste Mal bei meinem Ex war durfte ich dann erstmals einen Mops aus der Nähe sehen. Wenn ich mich Recht erinner hatte sie beim atmen auch Geräusche gemacht aber sonst sah sie eigentlich fit aus. Als ich sie dann einmal gestreichelt hatte, hatte sie ihren Dummen gefunden der sie auch länger streichelt. Den Rest des Tages hatte ich dann immer einen Anhang der nur gestreichelt werden wollte :D

Zu den anderen Sachen: ich komm auf das Bild größer Hund in kleiner Wohnung nicht wirklich klar (wobei ich auch Zweifel, dass der Vermieter da dann zustimmt). Generell hab ich in der Nähe einen Park wo Leinenpflicht ist. Es gibt da ein abgezäuntes Gebiet, wo man die Leine ab machen kann. Aber keine Ahnung wie im restlichen Park die Kontrolle ist. Ich hab da noch nie einen Hund an der Leine gesehen.

Viele Hunde wollen gestreichelt werden, manche nicht. Das ist aber glaube ich nur in wenigen Fällen wirklich mit der Rasse zu verbinden.
Du scheinst einfach einen Hund zu wollen, so wie das klingt. Das ist an sich natürlich auch in Ordnung, aber wie hier schon gesagt wurde, solltest du erst mal überlegen was du eigentlich von dem Hund erwartest und was du ihm bieten kannst. Damit kann man dann eine passende Rasse aussuchen.
Oder wie schon gesagt der Gang zum Tierheim. Dort kann man beraten werden von Leuten, die die Hunde dort vor Ort schon ein wenig einschätzen können. Tierheim empfehle ich immer dann gerne, wenn eben keine speziellen Anforderungen an eine bestimmte Rasse vorhanden sind. Und "Kuscheln wollen" gehört da für mich nicht dazu.

Generell ist ein großer Hund in einer kleinen Wohnung ohne Probleme machbar. Man darf nur nicht unter die Tierschutzrelevante Zwingergröße kommen. Das sollte aber selbst mit einer 1-Zimmer Wohnung schwer werden. Wir haben zwei große Hunde auf 60qm und sie liegen trotzdem immer bei uns im kleinsten Zimmer. Die Wohnung ist ja nur ihr Schlaf- und Kuschelplatz. In der Wohnung wird nicht getobt oder gerannt. Manchmal spielen wir oder die Hunde untereinander etwas mit dem Seil. Ich verstecke auch mal gerne das Dummy ( ), aber solange der Hund draußen genug Auslauf und Beschäftigung bekommt, braucht er keine große Wohnung und auch kein Garten. Bekommt er draußen zu wenig Auslauf, kann ihm eine Wohnung auch nicht helfen und auch ein Garten nur bedingt.

Möpse sind leider nun mal eine sehr belastete Rasse. Es gibt sicher auch "gesunde" Möpse, beim VDH, wie außerhalb (ich persönlich bevorzuge ja die altdeutschen Möpse - also Möpse, die nie soweit zurückgezüchtet wurden), aber man muss sich schon sehr tief in die Materie einlesen und die Gefahr ist trotzdem vorhanden (wie hier schon gesagt wurde kann man die Gesundheit auch nicht einfach an der Nasenlänge festmachen).
Ich persönlich würde mir keinen Mops holen. Man muss ja auch die Tierarztkosten einrechnen, die da auf einen zukommen können. Wir reden hier ja von Preisen, womit man sich einen schönen Kleinwagen kaufen könnte und Versicherungen übernehmen typische Rassekrankheiten meistens nicht.

Es gibt viele andere kleine Hunderassen, die nicht weniger verschmust sind. Kleinpudel z.B. sind gesundheitlich im Vergleich zu vielen anderen Rassen noch gut dabei und geben auch wunderbare "Familienhunde" ab.

Es gibt so viele Rassen. Ich würde mich an deiner Stelle nicht nur auf die zwei versteifen, die du kennengelernt hast.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #44
Nimm mir die Aussage nicht krumm, nur im Hinblick auf die Rassewahl klingt das wenig durchdacht. Es gibt in Hamburg zahllose nette Hunde, die sich gerne streicheln lassen. Deswegen die Rasse haben zu wollen? Ich weiß nicht. Ebenso gibt es genug, die das nicht mögen. Ein Hund besteht aus sehr viel mehr als dem Bedürfnis nach Zuneigung. Ich würde dir lieber empfehlen, dich einfach mal quer durch alle nicht zu großen Rassen zu lesen und abzustecken, welche Eigenschaften dir gefallen und welche nicht und das anschließend abgleichen mit dem, was du dem Hund bieten kannst.

Deine Gedanken bezüglich Wohnung finde ich nachvollziehbar. Das ist eine Frage des persönlichen Raumbedürfnisses. ;)

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, dass man sich viele Dinge im Vorfeld leichter vorstellt, als sie in Wirklichkeit sind. Ich hatte hier im Forum Anfang 2011 einen Thread erstellt, in dem ich um Rassevorschläge gebeten hatte, die zu unseren Lebensumständen passen. Im Rahmen dessen habe ich aufgezählt, welche Gelegenheiten zum Auslauf wir hier (im Umkreis von 30-45 Minuten zu Fuß) haben und mir überlegt, wo ich zum Gassigehen denn überall hin könnte, um dem Vierbeiner Abwechslung zu bieten. Soll ich dir sagen, wie es hier abgelaufen ist, als einige Tage ein kleiner Hund bei uns zu Gast war? Meine Vorstellungen sind zusammengefallen wie ein Kartenhaus. Ich weiß sehr wohl, dass das nicht immer so sein muss, zumal es sich bei diesem Kerlchen um einen aktiven Hund mit ordentlich Bewegungsdrang handelte, aber diese Zeit hat mir eindrucksvoll bewiesen, dass Vorstellung und Realität sehr weit auseinanderklaffen können. Kein Auto, dafür Arbeit und Alltag und einen Hund im Haus, der Aktion haben will. Was ich mir als gut machbar ausgemalt hatte, zerplatzte wie eine Seifenblase. Im Alltag war's nix mit mal eben in den Bus steigen und 'ne halbe Stunde zum angepeilten Auslaufgebiet fahren, ich hatte meine Arbeit zu machen, was mir übrigens gar nicht glückte, Einkäufe zu erledigen, Haushalt, Hunger und dazwischen irgendwo krebste der Hund herum...

Worauf ich hinaus will: Hast du tatsächlich eine Vorstellung davon, was ein Hund alles von dir fordern würde, wenn du mit deiner Ausbildung fertig bist und regulär arbeitest?

Auch dieses "hat beim Atmen auch Geräusche gemacht, aber..." finde ich etwas bedenklich.
Man sollte sich wirklich genau überlegen, was man damit fördert, wenn man über "solche Kleinigkeiten" hinwegsieht.

Erst kürzlich habe ich wieder eine Dokumentation über die Folgen solcher Zuchtformen gesehen. Vielleicht interessiert dich das.


Ebenfalls dazu passend:

Off-Topic
Ich habe selbst eine Katze mit zu kurzer Nase, weil wir damals bei ihrer Anschaffung noch überhaupt keine Idee davon hatten, was Brachycephalie (Kurz- oder Rundköpfigkeit) eigentlich bedeutet. Auch sie hört man "nur" manchmal beim Atmen und sie hat "nur" gelegentlich stärkeren Tränenfluss und rassebedingte Zahnprobleme, die wir mit Zähneputzen bekämpfen (müssen)... Sonst ist sie fit und gesund. Am Endes des Tages frage ich mich trotzdem immer: Muss so etwas sein? Warum in aller Welt sollte man einem Tier die Nase wegzüchten? Macht bei uns Menschen doch auch keiner, weil es angeblich süß aussieht. Pervers ist das aus meiner Sicht, sonst gar nichts.

Damit meine ich allein das züchterische Wirken, nicht die Tiere. Auch ich finde Möpse knuffig. Aber ich bin inzwischen aus Überzeugung an dem Punkt angelangt, dass ich mir niemals wieder bewusst eine brachycephale Rasse zulegen würde, solange es sich nicht um ein Tier aus dem Tierschutz handelt und auch dabei sollte man nie die möglichen Folgen einer solchen Zucht außer Acht lassen. Die schlagen sich nämlich schnell in Form von Tierarztrechnungen nieder, wenn man nicht das Glück hat, ein zufällig relativ gesundes Exemplar zu bekommen.


Edit: Jetzt habe ich so lange geschrieben, dass Syn schneller war, was den oberen Teil angeht. ;)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #45
Nochmal kurz zur Wohnungsgröße: Mein Hund macht in der Wohnung genau eins: sie legt sich auf einen ihrer drei Schlafplätze. Manchmal, wenn ich koche, liegt sie auch vor der Küchentür. Und sie schläft oder döst. Und dass es so läuft, ist reine Erziehungssache. Als Welpe wollte sie auch noch rumhüpfen und spielen und toben. Ich hab von Anfang an das Drinnen zur Ruhezone erklärt und dann war die Sache gegessen.
Hab jetzt erst gesehen, dass du aus Hamburg bist. Soweit ich weiß, gilt in Hamburg generelle Leinenpflicht mit ein paar Hundezonen. Ich wage anzuzweifeln, dass du dort einem Husky gerecht werden kannst, wenn du nicht täglich rausfahren kannst. Ich hab selbst einen Laufhund und hab auch früher in verschiedenen Städten mit Leinenpflicht gelebt, ich weiß, wie schwierig es da wird.
Ich war neulich wieder in einer Stadt mit Leinenpflicht und Hundezonen, mit dem Ergebnis, dass mein Hund auf der Hundezone 5 Minuten rumgeschnüffelt und markiert hat, dann zum Tor gegangen ist und mich angeschaut hat mit dem Blick: war nett hier. Können wir jetzt Gassi gehn?

Noch ein Tipp zur Rassenauswahl: schau dir an, wofür die Rasse ursprünglich gezüchtet wurde und dann überleg dir, wie du den Hund so auslasten kannst, dass seine Rassebedürfnisse befriedigt werden.
Allerdings würd ich an deiner Stelle auch einfach mal ins Tierheim gehen und mich da umschauen.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #46
Was Kotze wegwischen etc angeht das kenn ich von meinem Kater noch. Ist zwar nicht angenehm aber gehört dazu. Es gibt eben das eingezäunte Stück was etwas wie ein Wald aufgebaut ist. Richtigen Wald könnte ich am Wochenende bieten wenn ich bei meinen Eltern bin.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #47
Soweit ich weiß, darf man in Hamburg generell den Hund nur von der Leine lassen, wenn man diese Begleithundeprüfung abgelegt hat.

Im Übrigen finde ich nicht, dass es zwingend nötig ist, dass ein Hund ohne Leine laufen soll, um glücklich zu sein.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #48
Im Übrigen finde ich nicht, dass es zwingend nötig ist, dass ein Hund ohne Leine laufen soll, um glücklich zu sein.
Das erklär mal einem Laufhund ;) (also Husky, Windhunde, Bracken, um nur ein paar von ihnen zu nennen)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #49
Das erklär mal einem Laufhund ;) (also Husky, Windhunde, Bracken, um nur ein paar von ihnen zu nennen)

Gerade einen Husky kann mit mit einer "Leine" wunderbar auslasten. Mit einer Zugleine. ;)
Aber dafür muss man meistens auch wieder raus.
In der Stadt kommt das selten gut, selbst wenn es "nur" Canicross ist.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #50
Gerade einen Husky kann mit mit einer "Leine" wunderbar auslasten. Mit einer Zugleine. ;)
Aber dafür muss man meistens auch wieder raus.
In der Stadt kommt das selten gut, selbst wenn es "nur" Canicross ist.
Ja...ok... Ich meinte eigentlich ne normale Leine, also so eine, wie sie auch bei der Leinenpflicht gefordert ist ;). Also bei meiner könnte ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass die wirklich glücklich wäre, wenn sie gar nicht meht fetzen könnte. Die arbeitet ja sogar unter Highspeed.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #51
Ich muss sagen, ich finde es jetzt nicht so verkehrt, sich eine Rasse nach dem ersten Eindruck auszusuchen, solange man sich danach dennoch weiter informiert.

Was das Kotze wegwischen angeht, erinnere ich mich zu gut daran, wie mein Hund mir mal einen zuvor verspiesenen Menschenexkrementhaufen auf den Teppichboden gekotzt hat :silence: Woher ich weiß, dass es vom Menschen war? Man riecht es *würg*


Im Übrigen finde ich nicht, dass es zwingend nötig ist, dass ein Hund ohne Leine laufen soll, um glücklich zu sein.
Ach ich könnt mir das nicht vorstellen... Mo liebt es einfach zu erkunden, hier und da zu schnüffeln und das auch mal außerhalb der Leinenreichweite. Außerdem hab ich die Erfahrung gemacht, dass das Kontakteknüpfen mit anderen Hunden an der Leine ganz, ganz schwer ist.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Erst kürzlich habe ich wieder eine Dokumentation über die Folgen solcher Zuchtformen gesehen. Vielleicht interessiert dich das.

Schau es mir grade an. Das ist doch Skurri bei 9:49 oder etwa nicht??? :shock:
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #52
Deswegen hab ich mich inzwischen auch vorerst gegen einen Husky entschieden. Vielleicht später wenn ich mir das leisten kann und auch mehr Erfahrung hab (und eventuell wieder aufs Dorf zieh). Und Qualzuchten will ich keinesfalls unterstützen o.o Ich denk mal der erste wird dann wohl aus dem Tierheim kommen. Die wünschen sich glaub ich eher nochmal ein schönes Leben als ein Welpe
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #53
Ja...ok... Ich meinte eigentlich ne normale Leine, also so eine, wie sie auch bei der Leinenpflicht gefordert ist ;). Also bei meiner könnte ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass die wirklich glücklich wäre, wenn sie gar nicht meht fetzen könnte. Die arbeitet ja sogar unter Highspeed.

Leine ist eben nicht gleich Leine. Leinenpflicht heißt, Hund gehört an die Leine. Was für eine Leine ist dabei egal, hauptsache gesichert.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ach ich könnt mir das nicht vorstellen... Mo liebt es einfach zu erkunden, hier und da zu schnüffeln und das auch mal außerhalb der Leinenreichweite. Außerdem hab ich die Erfahrung gemacht, dass das Kontakteknüpfen mit anderen Hunden an der Leine ganz, ganz schwer ist

Ja. Komischerweise können sich das alle HH nicht vorstellen, die es nicht zwingend müssen. Dabei bricht man sich nun wirklich keinen Zacken aus der Krone, wenn man einfach etwas kreativer wird, was die Auslastung an der Leine betrifft.
Und wie schon gesagt: Leine ist nicht gleich Leine. Meine Hündin hat NUR an der Leine Kontakt zu anderen Hunden - wenn man es richtig angeht, funktioniert das auch.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #54
Da pflichte ich Zufall mal spontan zu. Leni darf auch nur in der Trainingshalle von der Leine und sie hat definitiv keine Langeweile, wenn wir unterwegs sind.
Natürlich ist es schön, wenn die Hunde auch ohne Leine laufen können, aber effektiv bleiben sie so oder so (im Normalfall) im Leinenradius. Auch mein Großer darf sich ohne Leine nicht weiter als 10-15 Meter von mir entfernen- den Radius schafft man auch mit einer Leine;)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #55
Off-Topic


Genau! Und was wird selektiert? Die Mutationen. Welche völlig zufällig geschehen ;)
Aber das nur vollständigkeitshalber.

Na ja, ich interpretiere "zufällig" wohl ein bisschen anders. Für mich hat es nicht mehr viel mit Zufall zu tun, wenn ich gezielt Hunde mit X-Merkmalen und Hunden mit YY-Merkmal zusammenbringe, um hoffentlich XY-Hunde zu erhalten - mal vereinfacht gesagt.
Klar, spielt immer ein bisschen "Glück/Zufall" mit rein, aber was ich letztendlich an Welpen erhalte, ist abzusehen.

ICH würde mir auch keinen Mops kaufen, sicher nicht. Aber deshalb werde ich nicht behaupten, dass alle Möpse krank sind bzw. man nur mit Glück einen gesunden Hund erwischt.

Interessant zum Retromops/Mops generell ist vielleicht diese Studie:
Natürlich sind "Retromöpse" Mischlinge. Aber gegen Mischlinge mit gescheitem Zuchziel, spricht meiner Meinung nach nichts. Dann sind die Hunde eben ein bisschen kerniger - und natürlich werden in den ersten Generationen nicht alle Hunde fitter sein - aber man muss doch langfristig schauen...

Aber sei's drum, Thema scheint ja durch zu sein. ;)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #56
Off-Topic
Also ich kann mir auch nicht gut vorstellen, meine Hunde nur an der Leine zu halten und sie nur dort entsprechend auszulasten. Klar geht das und klar machen sie das alles mit und freuen sich auch bei entsprechendem Programm. Aber bei meinen täglichen Spaziergängen geht mir nichts über den Moment, in dem ich die Leine los mache und die beiden mit flatternden Ohren und wirbelnden Beinen über die Wiese pesen und sich jagen :) Das ist auf jeden Fall ein Moment, den ich ihnen nicht nehmen wollte. Aber sonst würde ich auch zustimmen. Wenn diese 5 Minuten der Euphorie vorbei sind, gehen die beiden ohnehin nicht mehr als 5 Meter von mir entfernt und wenn ich mich hinsetze, sitzen sie stur neben mir und schauen sich das Geschehen an :lol: Aber für mein Verständnis verstehen sie den Unterschied. Hanna merkt man es nicht so an, weil sie mir am Rockzipfel hängt, aber bei Jerry merkt man schon eine andere Körperhaltung, wenn er ohne Leine rennt.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #57
Off-Topic
Also ich kann mir auch nicht gut vorstellen, meine Hunde nur an der Leine zu halten und sie nur dort entsprechend auszulasten. Klar geht das und klar machen sie das alles mit und freuen sich auch bei entsprechendem Programm. Aber bei meinen täglichen Spaziergängen geht mir nichts über den Moment, in dem ich die Leine los mache und die beiden mit flatternden Ohren und wirbelnden Beinen über die Wiese pesen und sich jagen :)
Grundsätzlich sehe ich das auch so:) Aber es gibt eben doch Hunde bei denen sich das schwierig gestalten würde. Sei es, weil man ernsthafte Probleme mit anderen Hunden bekommen würde oder man einen Vollblutjäger an der Leine hat, der sofort weg wäre und vor lauter Panik nicht mal wieder eingesammelt werden könnte. Was ja nicht heißt, dass man nicht daran arbeiten oder sich damit einfach abfinden sollte, aber lieber gute Auslastung an der Leine als eine Gefährdung des eigenen oder fremden Hundes;)
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #58
Off-Topic
Ja, klar, das ist natürlich was Anderes. Bei uns gab es ja auch mal eine Zeit, in der Hanna an der Leine bleiben musste, weil sie in dieser Zeit öfter mal in blinder Panik davon rannte. Aber so grundsätzlich würde ich "gut hörenden" Hunden die Leinenfreiheit nicht verwehren wollen :) Es klang erst so, als ob es da qualitativ keinen Unterschied geben würde, was ich schon so empfinde. Zumindest bei Hunden, bei denen der Rückruf (schon/wieder) funktioniert. Bei Hunden, bei denen der Freilauf problematisch ist, ist das natürlich schon eine gute Möglichkeit, den Hund trotzdem in uneingezäunten Gebieten laufen zu lassen
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #59
Zu den anderen Sachen: ich komm auf das Bild größer Hund in kleiner Wohnung nicht wirklich klar (wobei ich auch Zweifel, dass der Vermieter da dann zustimmt). Generell hab ich in der Nähe einen Park wo Leinenpflicht ist. Es gibt da ein abgezäuntes Gebiet, wo man die Leine ab machen kann. Aber keine Ahnung wie im restlichen Park die Kontrolle ist. Ich hab da noch nie einen Hund an der Leine gesehen.
In HH hast du als Hundehalter sooooooviele möglichkeite Spazieren zugehen und deinen Hund auszulasten.
Ich spreche aus täglicher Erfahrung. ;)

Wenn du die Leinenbefreiuung hast, steht dir in unserer schönen Stadt eigentlich kaum etwas im Wege.
Man muss nicht einmal weit fahren um in der Stadt einen riesen Platz für die Hunde zu finden, wo sie frei laufen dürfen.
 
  • Mops - ja oder nein? Beitrag #60
Off-Topic
Aber so grundsätzlich würde ich "gut hörenden" Hunden die Leinenfreiheit nicht verwehren wollen :) Es klang erst so, als ob es da qualitativ keinen Unterschied geben würde, was ich schon so empfinde.
Nene, wenn möglich ist das natürlich schöner- besonders, wenn man dann doch mal 30m rennen darf und nicht nur die 10m Schleppleinenradius hat:)
 
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