Leithund-Ist das so möglich?

Diskutiere Leithund-Ist das so möglich? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Oh oh... ich sehe schon, hier fehlen ganz viele grundlegende Infos. Schade...
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #41
Oh oh... ich sehe schon, hier fehlen ganz viele grundlegende Infos. Schade...
 
  • Leithund-Ist das so möglich?

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  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #42
Nun, ich habe mich ausführlich informiert, aber nun gut Ivy, du kannst mich gerne aufklären.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #43
Älse oh Gott, die bringen das jetzt im TV? Mir wird ganz anders ... x__X
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #44
Ist nicht meine Aufgabe jemanden aufzuklären. Das kann jeder selber wenn er Interesse hat. Es würde eh den Rahmen spengen bei so ein komplexen Thema.
Man kann es nicht in zwei sätzen erklären. Man kann aber selbst hinterfragen und man kann es auch mit eigenenen Augen (wenn man bereit ist die Augen zu öffnen) sehen. Es erfordert einfach nur eine andere Sichtweise.
Eine Sichtweise, wie es aussieht wenn passende Hunde miteinander arbeiten.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich bin sehr amüsiert. Es ist erstaunlich dass niemand versucht euch von der Richtigkeit von Rudelstellung zu überzeugen, ihr jedoch so viel Energie aufwendet andere von der Falschheit zu überzeugen.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #45
@ Ivy
RS wiederspricht im Kern jedoch jeglichen wissentschaftlichen Erkenntnissen.
Meinungen sind subjektiv, Wahrnehmung auch. Und glaube mir, ich habe schon so manche Meute sehen dürfen. Gut zusammen lebende und welche in denen es Konstellationen gab, die es nötig machten einen Hund abzugeben. Aber die Ursachen lagen hierbei nicht in der Genetik sondern im Phänotyp begründet.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #46
Aber genau das ist der Punk. Wenn es für Menschen nicht wissenschaftlich belegt ist, existiert es nicht. Die Hunde zeigen uns aber das es existiert.
Man darf Meuten aber (meist lose Verbände) nicht mit strukturiert lebenden Hunden verwechseln. Hunde haben ein sehr großes Reparaturvermögen. Das heißt, wenn irgendetwas nicht passt, verhalten sie sich auch nicht ihrer Stellung entspechen. Wenn der Mensch diese Hunde deckelt, sozusagen für Ordnung sorgt, kann das sehr wohl gut gehn. Das ist aber Sinn von Rudelstellung.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #47
Und da ist es wieder:
Gerede, von wegen: "ihr müsst Euch nur genug öffnen, damit ihr es seht. Es ist da, überzeugt Euch selbst. Es ist einfach nur eine andere (im Unterton: bessere) Sichtweise. So sieht es aus, wenn passende Hunde miteinander arbeiten... "

Schwachfug, Märchen, gutes Geschäft... auf Kosten der Hunde.
Wenn ich mir so einige Videos ansehe, wo Hunde "miteinander arbeiten" bekomme ich die Krise.

Es fängt doch schon mit dem Irrsinn in der Wurfkiste an. Jedem normal denkenden Menschen sollte klar sein, dass Hunde nur selten einen "tollen 7er Wurf" haben und die Würmer fallen und liegen wie sie lustig sind.

Ich sollte vielleicht doch so ein Seminar besuchen, wenn dann die Einschätzung meiner Hündin kommt, fliegen die Fetzen. Egal, wen man ihr vorsetzt.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #48
In Bezug auf Kritik an RS, diesen Link als Empfehlung:

Gruss


Ich kann auch nur jedem empfehlen dort mal den Sekten-Test () anzuschauen und vor allem die Entstehungsgeschichte () und die Interviews mit den Zeitzeugen (unter Personalien)!

Für mich ist das alles einfach absoluter Blödsinn und alleine solche Kommentare (sinngemäß) wie "Keiner möchte darüber diskutieren, ob es so sein kann oder nicht." und "Wer sich als Kritiker so sehr damit beschäftigt muss ja was Wahres darin sehen.", oder auch gerne sowas wie "Es ist egal, ob alle Forschungen dagegen sprechen!" zeigen mir einfach, dass es in der Tat sinnlos ist darüber zu diskutieren... so ist das mit dem "Glauben" seit jeher... da können noch so viele logische Argumente kommen und / oder wissenschaftliche Erkenntnisse, das wird alles ignoriert.

Bei so Kommentaren wie "Aber es klappt doch bei manchen!" (und die vielen Berichte zeigen sehr eindeutig, dass es nur "manche" sind!) kann ich auch nur den Kopf schütteln.
Wenn ich selbstbewusst rüber komme und die Leute davon überzeuge, dass sich alle Probleme in Luft auflösen werden, wenn sie bei Vollmond mit ihrem Hund um ein Feuer tanzen, dann wird es bei manchen danach auch plötzlich viel besser funktionieren. Sei es aus Placebo-Effekt, oder weil man schlicht und einfach endlich die Sicherheit in die Hundeerziehung rein bringt, die den Hunden vorher gefehlt hat.

Es gibt keinerlei Beweise, es gibt keinen Hintergrund (bzw. der von ihr beschriebene Hintergrund wirkt nach den Interviews mit den Zeitzeugen und ihren eignen Zitaten von "früher" mehr als fragwürdig) und es gibt offensichtlich kein System dahinter (denn ansonsten könnte man das ja lernen und lehren, aber es gibt ja nur eine einzige Person auf der großen weiten Welt, die der Einschätzung mächtig ist - für mich übrigens das Schlimmste an der ganzen Sache und auch das, wo bei jedem die Warnzeichen angehen sollten!). Das einzige was man auf der "pro" Seite hat, sind die wenigen Fälle, in denen sich die Situation gebessert hat. Dazu schrieb ich aber oben schon etwas... bei Vollmond um ein Feuer tanzen, hätte da wohl genauso geholfen - und natürlich der Glaube daran, dass es hilft! Wenn's dann doch nicht geklappt hat, hat man eben nicht fest genug daran geglaubt...

Ich bin an sich auch wirklich niemand, der irgendjemand in seinem Glauben, sei er auch noch so unrealistisch, einengen möchte. Von mir aus kann wirklich jeder an das Glauben was er möchte und auch tun was er möchte, aber nur solange, bis jemand deswegen zu Schaden kommt oder man damit die Freiheiten anderer einschränkt. Da hört es für mich dann mit der Toleranz einfach auf.
In dem Fall der Rudelstellung sehe ich den Schaden einfach bei den Tieren, die umher getauscht werden wie Objekte. Und ja, die Erfahrungsberichte zeigen eindeutig ein Bild einer "Tauschbörse" auf. Hunden wird alles genommen was sie sind (Rasse, Erfahrungen, Charakter...) und sie bekommen ihre "Bezeichnung", ihre Stellung im Rudel, die auch nur eine einzige Person auf der Welt sehen und bestimmen kann und nach dieser Bezeichnung richtet sich ihr komplettes weiteres Leben. Sie werden getauscht wie Objekte, immer in dem Glauben, dass man ja keine Wahl hat, dass Erziehung nichts bringt, dass man als Mensch ja nichts falsch gemacht hat (und demnach auch gar nicht an sich arbeiten muss), außer nicht schon vorher die Hunde eingeschätzt zu haben...
Das ist es ja auch, warum das ganze System so verlockend ist. Es ist so "einfach" und nimmt einem die komplette Verantwortung ab.

Ich kann nur jedem empfehlen sich wirklich einfach nur einmal die Frage zu stellen, warum es nur eine einzige Person auf der Welt gibt, die die RS richtig einschätzen kann? Schwer kann das Erlernen ja nicht sein, denn an den Zitaten von ihr sieht man ja recht deutlich, dass sie es vor 2011 auch noch nicht konnte. Wenn es also so eindeutig und schnell zu erlernen ist, warum kann es dann niemand anderes?
Vor allem kommt für mich hier noch der Punkt dazu: Selbst wenn es wahr wäre (.. ich muss ein Lachen unterdrücken), warum möchte sie das Wissen, das ja so vielen Leuten mit ihren Hunden helfen könnte und ja das einzig Wahre überhaupt ist und alle anderen Hunde ansonsten in Qualen leben lässt, dann nicht teilen? Konkurrenz und dadurch weniger Gewinn? Wäre für mich die einzige logische Antwort auf die Frage und selbst wenn es wahr wäre, würde ich eine solche Person niemals freiwillig unterstützen!
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #49
Ich glaube das es viele Dinge gibt, welches nicht bewiesen oder noch nicht mal bekannt ist. Aber in einem Bereich wie Kynologie, der so gut erforscht wird, ist zumindest die Richtung klar. Und RS widerspricht hier.

ich kann mir vorstellen das Menschen begeistert sind, sich aus der Verantwortung zu nehmen, Erziehen zu müssen. Ich kann mir auch ohne weiteres vorstellen das positive Veränderungen durch BE hergestellt werden können.
Jedoch ist dieses Psychlogisch und Ethologisch erklärbar und hat nichts mit Rs zu tun.

Aber ich würde mich freuen wenn du (Ivy) Lust hättest, dich mit Rudelstellungenklargestellt auseinander zu setzen. Beispielsweise den Interviews mit Wissentschaftlern. Bloch zum Beispiel, der zwar nicht Wissentschaftler ist, aber seit langem Wolfsrudel (Familienverbände) beobachtet, negiert RS.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #50
Off-Topic
Das ist aber kein "Hunde-Tausch", sondern da will jmd. seinen Hund gegen ein Samsung S3 o.ä. tauschen:eusa_shhh:


Ja, die Aufklärung kam mir dann auch in die Hand :lol: (wobei das nicht besser ist!)

Wenn ich zuhause bin, such ich mal diese Tauschbeispiele raus ... hier auf der Arbeit geht das schlecht.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #51
Ich muss lachen... Da werden Auszüge genommen ohne den ganzen Kontext zu berücksichtigen. Das ist ja einfach sich es so passend zu drehen. Echt Klasse.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #52
Ich muss lachen... Da werden Auszüge genommen ohne den ganzen Kontext zu berücksichtigen. Das ist ja einfach sich es so passend zu drehen. Echt Klasse.
Zu lachen - weshalb??? - ist auch einfacher, als mal was konstruktives zum Thema zu schreiben, was über "öffnet Euch" hinaus geht.

Aber wahrscheinlich gibts dann von oben was auf den Deckel.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #53
Nur ein Beispiel zu Punkt 10.
10. Wenn sich der versprochene Erfolg nicht einstellt, bin ich „selbst schuld“, weil ich mich nicht genug eingesetzt habe oder nicht stark genug glaube. (Quelle: )

Kann auch auf "Erzieungsmethoden" bei positiver Verstärkung passen. Echt gut
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #54
Ich möchte auch nochmal anmerken, dass es nicht mal das System einer Rudelstellung bzw. Aufgabenverteilung im Rudel an sich ist, welches ich anzweifel. Ich zweifel auch nicht an, dass bestimmte Charaktereigenschaften bzw. bestimmte Verhaltensweisen vererbt werden können. Beides wird durch aktuelle Beobachtungen und Forschungen auch unterstützt.
Was ich aber absolut anzweifel ist eine festgelegte Rudelstellung von genau 7 Positionen, die obendrein auch noch genau so vererbt werden und sich auch nicht ändern können. Alleine die Vorstellung daran widerspricht allen Erkenntnissen die wir haben (und es ist ja nun mal nicht so, dass die RS nur "noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist", sie widerspricht ihnen nun mal.)
Und nochmals: Wie kommt man auf genau diese 7 Positionen und kann sich auf diese auch so festfahren, wenn diese aber doch gleichzeitig so schwer zu erkennen sind, dass nur eine Person auf der Welt der Einschätzung mächtig ist? Das alleine widerspricht sich komplett. Woher kommt das Wissen von Frau Ertel? Von einem Gärtner? Da behaupten die Zeitzeugen aber etwas anderes und auch ihre älteren Zitate widersprechen dem. Von Beobachtungen? Da behaupten Leute die wesentlich mehr und genauer Beobachtungen führen aber auch vollkommen anderes...

Man sollte niemals einer Person glauben die von sich behauptet im alleinigen Besitz des einzig wahren Wissens zu sein. Komplett unabhängig davon um was es geht oder wer diese Person ist.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #55
ich muss gerade lächeln, mitleidig.

aber ich muss dir (Ivy) zustimmen, eine Diskussion ist müssig und ich werde diese so auch nicht mit dir führen.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #56
Nur ein Beispiel zu Punkt 10.
10. Wenn sich der versprochene Erfolg nicht einstellt, bin ich „selbst schuld“, weil ich mich nicht genug eingesetzt habe oder nicht stark genug glaube. (Quelle: )

Kann auch auf "Erzieungsmethoden" bei positiver Verstärkung passen. Echt gut

Nö. Positive Verstärkung hat nichts mit glauben zu tun. Und wenn es sich tatsächlich um positive Verstärkung handelt, funktioniert es auch.

Immer.
Nennt sich Lerngesetz. ;-)
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #57
Ich habe in meiner Familie leider Erfahrungen mit "echten Sekten" machen müssen (wo auch Familienmitglieder zu Schaden kamen) und ich persönlich würde die RS nicht mit einer solchen auf eine Stufe stellen. Ich persönlich sehe sie also nicht als Sekte in diesem Sinne. Wir reden hier einfach von ganz anderen Extremen und auch einem ganz anderen Maß an Einfluss auf das Leben. Trotzdem gibt es einfach beunruhigend viele Punkte, die einen zum Nachdenken anregen sollten. Nochmals erwähnt, weil man es nicht oft genug sagen kann: Die eine einzige Person, die das einzig wahre Wissen hat, welches das ganze Leben so einfach macht und einem die Verantwortung nimmt und eben auch die Dinge wie das "Abschotten", welches auch jede Diskussion sinnlos macht. Personen die "drin stecken" wird man nur sehr selten überzeugen können und für mich persönlich ist das auch nie das Ziel. Was man mit solchen Threads und Diskussionen aber hoffentlich bewirkt ist, dass Personen die vor der Entscheidung stehen und die eventuell auch ein Seminar besuchen möchten, sich vorher informieren und nicht ganz so blauäugig dort hinein gehen. Es hilft einfach ein wenig kritisch zu bleiben bei solchen Dingen.
 
  • Leithund-Ist das so möglich? Beitrag #58
Der Clue bei der Sache ist ja, dass man eine Sache wirklich umsetzen kann, wenn man fest genug daran glaubt. Allerdings gilt das für jede Sache. Wenn man fest genug daran glaubt kann man aus einem sogenanten "Vorrang Leithund" auch einen "Nachrang Leithund" machen, um mal die Terminologie dieser... sagen wir Idee zu verwednden.

Das ist übrigens ein Konzept aus der Quantenmechanik und geht zurück auf die Äußerung: "Wenn ein Baum im Wald umfällt und niemand hat es gehört oder gesehen, ist es dann passiert?" Und da kommt dann die Physik an die Grenze der Philosophie und darin will ich mich jetzt gar nicht weiter verlieren.
Aber angenommen es ist nicht passiert, wenn wir es nicht hören oder sehen, lässt sich das Konzept umdrehen, indem man felsenfest davon ausgeht, dass genau das eintreffen wird.

Naja zurück zum Thema: Wenn ich felsenfest davon ausgehe, mein Hund wird so oder so, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man das umgesetzt bekommt auch sehr hoch. Wenn das Konzept für jemanden aufgeht: Meinetwegen. Das ist ja wie mit der Religion. Nur problematisch finde ich auch genau das, was Syn angesprochen hat. Es wird einem selbst genauso wie dem Hund jegliche Möglichkeit genommen sich zu entwickeln, wenn man sich solche Grenzen aufzwingen lässt.
 
Thema:

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