Wie soll ich es meinem Chef beibringen?

Diskutiere Wie soll ich es meinem Chef beibringen? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Mein Chef hat einen ridgeback-labradormix der jetzt 2 Jahre ist leider kein benehmen hat! Es ist sein erster Hund und er meint, dass er alles...
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #1
Moritzfrauchen

Moritzfrauchen

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Mein Chef hat einen ridgeback-labradormix der jetzt 2 Jahre ist leider kein benehmen hat! Es ist sein erster Hund und er meint, dass er alles richtig macht!
Aber mal ganz ehrlich, ein Hund mit 2,5 Jahren sollte dochmal wissen, dass er beim spazieren nicht in die Leine beißt und auchnoch knurrt dabei! Und dann soll ich es auchnoch per c.milan Methode unterbinden?!
dann haben wir bei uns auf Arbeit noch 2 räume und sobald er bellt, soll ich ihn von dem einen in den anderen Raum lassen, damit er nicht bellt, aber meine Meinung ist, dass man so das bellen ja nur noch bestärkt, er weiß genau, wenn er bellt bekommt er seinen Willen.
habe ihn auch schon versucht zu sagen, dass es so nicht richtig ist, aber bekomme nur zu hören, dass er ja kein Schäferhund ist, und daher ist es ja etwas ganz anderes! Aber mal ganz ehrlich, klar sind es zwei ganz unterschiedlich Rassen, aber die Erziehung ist doch total falsch, oder meine ich das nur?
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #2
Das in-die-Leine beißen kommt bei den ungeduldigsten Junghunden vor ;)
(Aber wieso sollst du das unterbinden? Musst du mit dem Hund Gassi gehen?)

Nein mag sein dass die Erziehung nicht ganz optimal ist. Ich an deiner Stelle würde mich da aber nicht einmischen. Das Thema ist sehr sensibel, Herzblut steckt immer drin und es ist auch ein bisschen wie ein eigenes Kind. Wenn du die Erziehung des Hundes kritisierst kann dein Chef das im Blödfall wirklich in den falschen Hals bekommen und das sehr persönlich nehmen. Würde ich als Angestellte nicht riskieren.
Deswegen einfach Tür aufmachen wenn er bellt und sich seinen Teil denken :)
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #3
Was machst du dir einen Kopp über den Hund eines anderen?
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #4
Was machst du dir einen Kopp über den Hund eines anderen?

Vielleicht weil sie den Hund an der Backe hat, der bellt wenn sie arbeitet, der an der Leine zerrt wenn sie dran hängt, das sie es ist die den Hund eine reintreten soll (C. Milian Methode werte ich als dessen Side Kick), weil sie das Problem hat wenn der unerzogene Hund irgendwann mal so richtig terz macht ala knurren, randalieren und je nachdem auch beißen. Damit will ich nicht jeden unerzogenen Hund als Beißer dekladieren aber es kann ka passieren.
Weil sie garantiert ärger bekommt wenn der Hund die Leine durchbeißt, abhaut und matsch gefahren wird. Deshalb?
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #5
Sagen wir mal so, eine Zeitlang musste ich das mittags schon, aber auf jeden fall muss ich mindestens 2mal am Tag mit ihm um die Firma zum pippi machen gehen und das sind keine 100 Meter und spätestens auf dem Rückweg beißt er in die Leine. Ich finde leine beißen und leine beißen ist für mich auch noch ein Unterschied und ich habe es, wo ich noch oft mit ihm spazieren war, sogar schon erlebt, dass er dabei sogar schon fast schaum um den Mund hatte!
heute musste ich, weil Chef Schulung hatte, mit ihm spazieren gehen und es hätte nicht viel gefehlt, dann wäre ich echt ausgerastet! Erst reißt er mir die flexileine aus der Hand und dann zieht er mich noch zu Boden., glaube morgen tut mir mein Hintern mal richtig weh. Ich weiß das flexileinen nicht toll sind, aber mein Chef steht da total drauf und dann haut der immer in die Leine und hat nur ein Halsband und das Tag und Nacht um:(

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Wenn ich auf jedes bellen reagieren würde, komme ich fast nichtmehr zum arbeiten... Immer hin und her! Dann kommen Kunden und er springt auf die Theke, jetzt wollte er sogar mal über die Theke, unten drunter kommt er zum Glück nichtmehr her! Vor allem können ja auch mal Kunden kommen, die mal wirklich Angst vor einem Hund haben!
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #6
Vielleicht solltest du weniger mit deinem Chef über die Hundeerziehung sprechen, sondern mehr über dein Aufgabenfeld, wie es in deinem Arbeitsvertrag beschrieben ist. Wenn darin "Hundebetreuerin" aufgeführt ist, musst du wohl doch über ersteres mit ihm reden.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #7
Also das finde ich ehrlich gesagt unmöglich. Also deinen Chef. Ich glaube nicht das du fürs Spazieren gehen eingestellt wurdest, manche Chefs drücken einen Aufgaben rein wofür man schlichtweg nicht eingestellt wurde. Als was arbeitest du wenn man fragen darf? Bist du Azubi oder festangestellt und hast den Beruf gelernt?

Wenn dich der Hund sogar schon auf den Boden befördert kann das mal ganz flott in nen Bruch enden. Ich würde mich weigern und an den Betriebsrat wenden
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #8
Vielleicht weil sie den Hund an der Backe hat, der bellt wenn sie arbeitet, der an der Leine zerrt wenn sie dran hängt, das sie es ist die den Hund eine reintreten soll (C. Milian Methode werte ich als dessen Side Kick), weil sie das Problem hat wenn der unerzogene Hund irgendwann mal so richtig terz macht ala knurren, randalieren und je nachdem auch beißen. Damit will ich nicht jeden unerzogenen Hund als Beißer dekladieren aber es kann ka passieren.
Weil sie garantiert ärger bekommt wenn der Hund die Leine durchbeißt, abhaut und matsch gefahren wird. Deshalb?

Danke, genau so sieht es aus!
Und ob unser Hund ein Schäferhund oder egal etwas ist, aber unser hat benehmen, ich kann ihn ohne Leine laufen lassen, er knurrt nicht, beißt wenn er an der Leine nicht in die Leine noch sonst etwas! Aber auch soetwas kann ein ridgeback, ich kenne mehrere und die haben alle nicht das Benehmen!
Die Meinung meines Chef ist ja immernoch, wenn der Hund 3 Jahre alt ist, wird er der liebste Hund sein, also tut mir leid, da glaubt keiner bei uns auf der Arbeit dran! Der Hund bräuchte mal eine "harte Hand", damit meine ich nicht Schläge oder die angesprochene Methode, sondern besser eine strenge, die nicht alles durchgehen lässt!
wenn Chef beim Kunden ist und wir alleine mit dem Hund sind, weiß er genau das er es nicht machen kann!
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #9
Nein mag sein dass die Erziehung nicht ganz optimal ist. Ich an deiner Stelle würde mich da aber nicht einmischen. Das Thema ist sehr sensibel, Herzblut steckt immer drin und es ist auch ein bisschen wie ein eigenes Kind. Wenn du die Erziehung des Hundes kritisierst kann dein Chef das im Blödfall wirklich in den falschen Hals bekommen und das sehr persönlich nehmen. Würde ich als Angestellte nicht riskieren.
Deswegen einfach Tür aufmachen wenn er bellt und sich seinen Teil denken :)

Ich schließe mich Infano an.

Der Hund bräuchte mal eine "harte Hand", damit meine ich nicht Schläge oder die angesprochene Methode, sondern besser eine strenge, die nicht alles durchgehen lässt!

Da hast du wohl recht, aber es ist nicht dein Bier.
Dein Hund hört ja;).

Kannst du nicht sagen, das du nicht mehr mit ohm gehen kannst, wenn er sich nicht benimmt? Oder steht dann direkt dein Job auf dem Spiel?
Und musst immer nur du gehen, oder auch Kollegen?
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #10
Also ich arbeite als ausgelernte bürokauffrau seit November in der Firma und einer meiner einstellungskriterien war, dass der Hund mit mir klar kommt! Wir sind ein 6-Mann betrieb, also nix mit Betriebsrat und meinem Mund, kann ich, auch wenn ich keine Probezeit hatte, nicht unbedingt zuweit aufreißen, war vorher 4 Jahre aus dem Beruf raus:(
mir tut ja auch irgendwie der Hund leid, wie kann ich, einem total unerfahrenen(1.hund) einen Hund geben, der als Welpe schon schwierig eingestuft wurde!
ich glaube manchmal das dem kleinen die richtige Bezugsperson fehlt! Ich kenne es von unserem, wenn mein Freund dabei ist, hört er auchnicht auf mich, aber ohne ihn muss ich ihn rufen und er hört sofort, so finde ich das auch vollkommen ok!
und normal würde ich ja gerne, auch wenn es nicht in meinem Vertrag steht, gerne mit dem Hund gehen, ist mal ein bisschen frische Luft bei einem langen Arbeitstag, aber so wie der ist, erstmal nicht, erst wenn sich das Verhalten ändert!
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #11
Wie wärs wenn ihr Kollegen zusammen legt und mal einen kompetenten Trainer kommen lasst, der ihm die Augen öffnet?
Man könnte es ja als Gutschein verpacken, für den besten Chef, oder so:roll::angel:

Immerhim leiden ja alle Kollegen unter dem Nichtbenehmen des Hundes?
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #12
Ich schließe mich Infano an.



Da hast du wohl recht, aber es ist nicht dein Bier.
Dein Hund hört ja;).

Kannst du nicht sagen, das du nicht mehr mit ohm gehen kannst, wenn er sich nicht benimmt? Oder steht dann direkt dein Job auf dem Spiel?
Und musst immer nur du gehen, oder auch Kollegen?

Na normal muss ich ja nicht mit ihm gehen seit Anfang des Jahres (seitdem dreht er total am Rad) aber heute und morgen muss ich leider mit ihm gehen, weil Chef bei uns im Haus Schulungen im Haus hat! Das Problem ist, dass meine Vorgängerin das Problem auch hatte, aber sie hat ihn auch verhätschelt noch und noch und immer seinen Willen bekommen! Dann hatte ich ihn irgendwann wieder soweit und nachdem ich über Weihnachten 2 Wochen Urlaub hatte ist er noch schlimmer geworden als vorher:(
kollegen gehen nicht, wir sind 2 Leute im Büro, die anderen im Außendienst, also bleiben nur Chef und ich!
Ich würde ihm nur gerne durch die Blume sagen, dass seine "Erziehung" falsch ist, ohne das ich die Antwort bekomme "das ist halt kein Schäferhund", da musste ich mir die Antwort schon runterschlucken, dass unser Schäferhund aber hört!!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Willi, das ist eine gute Idee, wieso haben wir die nicht schon Anfang des Jahres gehabt, dann hätten wir das auchnoch als Geburtstagsgeschenk verpacken können...
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #13
Ich würde ihm nur gerne durch die Blume sagen, dass seine "Erziehung" falsch ist, ohne das ich die Antwort bekomme "das ist halt kein Schäferhund", da musste ich mir die Antwort schon runterschlucken, dass unser Schäferhund aber hört!!



Lüg und sage ihm du hast eine Tante XX mit einen Labrador, der ist 1 Jahr und hört super mega toll. Vielleicht geht das.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #14
Lüg und sage ihm du hast eine Tante XX mit einen Labrador, der ist 1 Jahr und hört super mega toll. Vielleicht geht das.

Schlecht, er weiß, dass da mehr ridgeback drin ist, und da habe ich ihm schon gesagt, und das ist sogar die Wahrheit, dass die Nachbarin meine Eltern einen ridgeback hatte (ist mit 15 Jahren altersbedingt gestorben) der komplett gehört hat, und NIE mit Leine gehen musste! Das ist ja das Problem!
und so schlimm wie die c.milan Methode ist? Aber heute hätte LEIDER echt nicht viel gefehlt, da wäre noch mehr passiert!:(:(
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #15
Naja, mit einem Hund klarkommen und mit einem Hund Gassi gehen sehe ich schon als zwei paar Schuhe.
Gehen denn die anderen Mitarbeiter nicht mit ihm Gassi? Weil du sagtest dass du zwei Mal am Tag gehen musst? Wenn ja frag sie doch einfach mal, wie die das geschafft haben, sich aus der Aufgabe zu schummeln ;)

Und wenn es so hart ist würde ich an deiner Stelle das Gespräch mit dem Chef suchen. Das hat nichts mit Maul aufreißen zu tun ;)
Aber du kannst ja sehr gut sagen, dass du letztens schon wegen dem Hund gestürzt bist und dass du Angst hast dass du den Hund aufgrund seiner Kraft einfach in bestimmten Situationen nicht halten zu können und dass ihm etwas passiert.
Damit du die Gefahr dem Chef gegenüber einfach schon angedeutet hast.
Und sicherlich würde ich die Leine loslassen, bevor es mich das nächste Mal hinhaut. Am Ende wirst noch berufsunfähig und kein Arsch zahlt für dich...
Ich würde auch sagen, dass du kein Problem mit dem Hund hast, dir in der Hundeerziehung aber nicht sicher bist und auch nicht weißt wie der Hund reagiert wenn du ihn zurecht weist (kannst ja gerne sagen, dass du gelesen hast dass Hunde manchmal schnappen wenn sich "Rudelfremde" einmischen oder so ;) ).

Und wenn der Hund da rumturnt während der Arbeitszeit und so weiter würde ich ihn einfach machen lassen. Wenn sich die Kunden beschweren würde ich sie gerne an den Chef verweisen.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #16
Gassigehen würde ich das ja normal nicht nennen, ist ja nur um die Firma rum, und die anderen Kollegen sind ja nie da und müssen daher nicht mit ihm gehen...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wenn ich mir überlege, dass selbst unser Kater besser hört als der Hund auf Arbeit, dann heißt das doch schon viel!
hab schonmal gedacht, das ich einen Klicker mitnehme und mit ihm heimlich übe(Chef ist oben allein im Büro) und wenn ich wirklich nochmal mit ihm gehen muss, eines unserer Geschirre mitnehme?! Dann habe ich ja zwei Probleme schon behoben beim spazieren gehen, ich habe ihn besser im Griff und Leine beißen ist auch nichtmehr:)
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #17
Oh glaub mir, auch mit Geschirr können Hunde super in die Leine beißen!
Oder sich aus Trotz winden und drehen...
Mit Geschirr schonst du zwar den Hund, ziehen kann er damit aber eigentlich besser, weil er sein ganzes Gewicht reinlegen kann.

Und ganz ehrlich, mit dem Hund zu trainieren würde mir persönlich gegen den Strich gehen.
Du warst lange nicht im Beruf, okay, aber das ist kein Grund dich ausnutzen zu lassen. Und wenn der Hund am Ende tatsächlich besser hört wird der Chef das nicht auf dich zurückführen sondern sich in seiner Theorie einfach nur bestätigt fühlen.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #18
Oh glaub mir, auch mit Geschirr können Hunde super in die Leine beißen!
Oder sich aus Trotz winden und drehen...
Mit Geschirr schonst du zwar den Hund, ziehen kann er damit aber eigentlich besser, weil er sein ganzes Gewicht reinlegen kann.

Und ganz ehrlich, mit dem Hund zu trainieren würde mir persönlich gegen den Strich gehen.
Du warst lange nicht im Beruf, okay, aber das ist kein Grund dich ausnutzen zu lassen. Und wenn der Hund am Ende tatsächlich besser hört wird der Chef das nicht auf dich zurückführen sondern sich in seiner Theorie einfach nur bestätigt fühlen.

Ich denke nur viel an den Hund, der ja nix dafür kann und ich habe oft das Gefühl, dass er, zumindest bei dem in Leine beißen, dass nur dann macht, wenn er Zug auf den Hals bekommt, aber ich kann ihn ja an einer viel befahrenen Straße nicht einfach laufen lassen, wie die flexi will! Lasse ich ihn frei laufen an der Leine ist er friedlich, deshalb liegt es meiner Meinung viel am Halsband und dem Druck auf Hals! Aber Geschirr ist ja "total schei**e"
Mit der Erziehung hast du recht, dadrüber habe ich noch nicht nachgedacht, dass sollte ich vorher dochmal mit ihm besprechen! Und Erfahrung mit clickertraining beim Hund habe ich ja auch kocht, mache es nur mir unserem Kater!
aber schon interessant, wenn mein Chef sagt, dass er auch bei seiner Frau und sein Stiefsohn so einen Mist baut, bei ihm macht er das angeblich nicht, obwohl ich von Kollegen noch diese Woche andere Sachen gehört habe, wo er auch nur die 100meter mit ihm gegangen ist!
manchmal habe ich das Gefühl, dass der Hund einfach zu wenig beschäftigt und ausgepowert wird! Er ist ja nunmal 10 Stunden fast nur bei uns auf Arbeit!
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #19
Huhu,

so leid es mir tut und abgesehen von den Tipps, die ich für die Erziehung parat hätte, möchte ich als erstes das hier unterstreichen:
Vielleicht solltest du weniger mit deinem Chef über die Hundeerziehung sprechen, sondern mehr über dein Aufgabenfeld, wie es in deinem Arbeitsvertrag beschrieben ist. Wenn darin "Hundebetreuerin" aufgeführt ist, musst du wohl doch über ersteres mit ihm reden.
Das halte ich hier für einen sehr, sehr wichtigen Punkt. Alle Ideen hier sind gut gemeint und würden vielleicht auch fruchten, wenn der Chef sie annehmen würde, aber: Es ist nicht deine/eure Aufgabe, ihm einen Hundetrainer zu besorgen und vor allem sehe ich die Gefahr, dass die Erziehung vollends zu dir übergeht, wenn du nicht klar machst, dass das nicht deine Aufgabe ist. Nachher heißt es, wenn du dich so gut auskennst, sollst du es machen.
Ab davon halte ich es für eine ganz schlechte Idee, den Chef zu belügen. Es geht hier um ein mehrjähriges Arbeitsverhältnis, da währt ehrlich noch am längsten. Und genau deswegen würde ich als erstes auch klar machen, dass du nicht der Hundesitter bist, sonst bist du es die nächsten zehn Jahre.

Wenn dein Chef mal alleine mit den Erziehungsproblemen seines Hundes umgehen muss sieht er vielleicht auch ein, dass er welche hat. Derzeit hat er es ja bequem, denn er kann alles auf dich abschieben, wozu dann selbst was machen? Setzt euch als Kollegen zusammen und geht geschlossen und mit einem Vertreter zu eurem Chef, tragt das Anliegen sachlich vor und erklärt ihm, dass es nicht zu euren Aufgaben zählt, sondern zu seinen. Da würde euch jeder Betriebsrat Recht geben (auch wenn ihr keinen habt). Du magst neu sein, aber willst du das den Rest deiner Arbeitszeit so machen?

Und wenn dann das Problem weiter besteht könnt ihr ihm ja einen Vorschlag machen, zum Beispiel einen Hundetrainer o.ä.. Aber seien wir ehrlich: Welcher Chef lässt sich von seinen Mitarbeitern mehr oder minder in sein Privatleben reinreden? So ein Gutschein zu Weihnachten ist eine nette Idee, aber je nach Chef könnt ihr damit gewaltig in die Toilette langen. Einen Versuch ist es wert, aber bis dahin würde ich den Hundesitterdienst einstellen. Die Bedingung war, dass du mit dem Hund klar kommst, nicht dass du ihn sittest.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #20
Ein Ansatzpunkt könnte auch die Haftpflicht sein. Erinnere ich mich da falsch, oder gelten Rhodesian Ridgebacks nicht in vielen Bundesländern als Listenhunde? Ich meine, die entstanden im Südafrika der Apartheid - deren ursprünglicher "Zweck" war ganz klar "kämpferisch". Ich finde das super, dass du da mit Konsequenz dran gehen willst und will mir gar nicht ausmalen, was ein Hund, der eine Flexileine und volle Nachgiebigkeit gewöhnt ist, bei einem Schubser in die Rippen macht. Vielleicht kannst du mit deinem Chef mal ein klares Wort sprechen: Entweder der Hund bekommt ein Training oder du kannst das Gassigehen nicht mehr verantworten. Falls das ein Listenhund ist, ist das im Hinblick auf die Haftpflicht auch nicht eindeutig geregelt, wenn es zu einem Vorfall kommt und du statt dem Halter dabei bist. Du kannst es ja auch in die deutliche Message verpacken, dass du Hunde (egal ob Listenhund oder nicht) sehr magst, genauso wie den konkreten Hund und deswegen nur das Beste für ihn willst. Man kann es nicht oft genug sagen: Hunde lieben gutes Training. Aufgaben, Lob, Aufmerksamkeit vom Herrchen - gibt nichts Schöneres.Davon ab: Meine Wuschel beißen auch in die Leine. Immer abends nach dem letzten Gassigehen, auf den letzten Metern vorm Zuhause. Vermutlich möchten sie so signalisieren, dass hier gar nicht eindeutig geklärt ist, wer mit wem Gassi geht. ;)
 
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