Hallo ihr Lieben,
das mit dem Arbeitsfeld klären ist ja alles schön und gut.
Nur leider ist dies auf dem heutigen Arbeitsmarkt nicht ganz so einfach UND - Moritzfrauchen hat es ja bereits schon soweit kommen lassen - nicht böse gemeint - aber sie/du scheinst ganz einfach nicht der Typ zu sein der sich da gerade und klar abgrenzen kann - und das ist keine Schande. Der eine kann es....der andere nicht - leider werden die "netten" gerne ausgenutzt.
So wie du deinen Chef beschreibst.....kannst du ihm auf gar keinen Fall mit Erziehungs Tips kommen. Daher würde ich jedes Gespräch mit/über seinen Hund niemals mit "ICH" anfangen - erwähne deine Hundeerfahrung nie wieder - auch wenn du es 1000x besser weißt, am besten gar nicht drüber sprechen. Was solls dein Chef ist da eh Beratungsresistent.
Mein Tip, (einige sagen ich sei diplomatisch, andere ich sei manipulativ - mir wurscht ich bekomme zu 99,9 % was ich will / männer, vor allem Chefs kann man im übrigen super manipulieren )
Bring erst mal den Hund (und NICHT deinen Chef) auf deine Seite.
Du kannst das doch, hast doch selbst einen. Verwöhne den Hund - bau eine Beziehung auf die von mir aus auf Leberwurstbrot basiert....mach, daß dein Chef sieht, wie sehr der Hund dich mag - mit allen Mitteln. Wie du das machst weißt du selbst am besten.
Und ganz ehrlich während der Arbeitszeit spazieren gehen ist doch cool...
1. Der Hund kann sehr wohl unterscheiden bei wem er was darf oder wie er sich zu benehmen hat. Also zeig dem Hund was DU willst.
Sobald du spazieren gehst , ziehst du ganz einfach dein Ding durch, fertig.
2. Dazu gehört auch die Art der Leine. Nimm einfach eine andere oder stell die doofe Flexi auf STOPP und gut ist.
3. Wenn der Hund bellt....lass ihn bellen und tu so als wärst du gerade mega beschäftigt. Lass den Hund deinen Chef und deinen Kollegen so richtig schön auf die Nerven gehen...
Wenn er dich dann auffordert den Hund in einen anderen Raum zu bringen - oder es voraussetzt, daß du ihn zum "schweigen" bringst...bespaß den Hund im anderen Raum - muss die eigentliche Arbeit halt warten.
Optimal wäre natürlich wenn der Hund sobald er bellt, einfach zu dir kommen würde und du ihn (unterm Schreibtisch) zur Ruhe bringst....versuchs mal.
Ich weiß du möchtest zum Wohle des Hundes handeln - aber das bekommst du nur hin , wenn du dich erstmal neu positionierst dem Hund gegenüber und damit dann letztendlich deinem Chef.
Jupp, so würde ich das machen.
Off-Topic
Als ich noch einen Chef hatte , meinte dieser die Mädels seine auch Küchenhilfen / Putzfrau.....so ganz latent wies er auf den schlechten Zustand derselbigen hin (die machen das ja nie so offensichtlich)
Meine Kollegin wollte allen ernstes aufräumen / spülen etc. Ich habe ihm damals einfach ganz freundlich und mit einem Lächeln beigepflichtet und Abhilfe versprochen. 2 Stunden später hatte er eine große Auswahl verschiedener Haushaltshilfen / Putzhilfen Angebote auf dem Tisch, komplett ausgearbeitet (Kontakt/Preisliste/Verfügbarkeit...) Es kam nie wieder was aus der Richtung. Da brauch es weder einen Betriebsrat noch eine Kündigung - noch muss man spülen :004:
LG Suno