Wie soll ich es meinem Chef beibringen?

Diskutiere Wie soll ich es meinem Chef beibringen? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Da erinnerst du falsch ;). Der steht m.W. nicht nur in keinem Bundesland drauf, sondern in überhaupt keinem Land. Kannst hier mal schauen, wenn...
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #21
Erinnere ich mich da falsch, oder gelten Rhodesian Ridgebacks nicht in vielen Bundesländern als Listenhunde?
Da erinnerst du falsch ;). Der steht m.W. nicht nur in keinem Bundesland drauf, sondern in überhaupt keinem Land. Kannst hier mal schauen, wenn man es mit den Botschaften der Länder abgleicht scheint das alles aktuell zu sein:

Falls das ein Listenhund ist, ist das im Hinblick auf die Haftpflicht auch nicht eindeutig geregelt, wenn es zu einem Vorfall kommt und du statt dem Halter dabei bist.
Da geht dir jede Versicherung an den Kragen, ob Listi oder nicht. Die suchen immer gerne eine Lücke, damit sie nicht zahlen müssen. Und wenn sie hören, dass ein Fremder mit dem Hund unterwegs war, kann sein, dass dir zumindest teilweise Eigenverschulden angerechnet wird. Die Vorschrift, dass ein Listi nur mit dem Halter vor die Türe darf, gibt es übrigens auch nicht überall.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #22
Nachtrag zur völligen Verweigerung des Gassigehens: Ist vermutlich eine persönliche Frage, aber ich zumindest würde das nicht vollkommen verweigern. Ich finde Arbeitsplätze an denen man Hunde mitbringen kann (bzw. an denen es mindestens einen Hund gibt) toll, da würde ich auch gerne mal das Gassigehen übernehmen, wenn der Besitzer gerade verhindert ist. Klar, da muss es irgendwo eine Grenze geben, aber grundsätzlich macht das doch ein gutes Arbeitsklima, genauso wie mal eine Tasse Kaffee mitbringen oder an den Geburtstag denken.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #23
Nachtrag zur völligen Verweigerung des Gassigehens: Ist vermutlich eine persönliche Frage, aber ich zumindest würde das nicht vollkommen verweigern. Ich finde Arbeitsplätze an denen man Hunde mitbringen kann (bzw. an denen es mindestens einen Hund gibt) toll, da würde ich auch gerne mal das Gassigehen übernehmen, wenn der Besitzer gerade verhindert ist. Klar, da muss es irgendwo eine Grenze geben, aber grundsätzlich macht das doch ein gutes Arbeitsklima, genauso wie mal eine Tasse Kaffee mitbringen oder an den Geburtstag denken.
Ja und Nein, wenn ich kurz aus Erfahrung sprechen darf: 1. wird hier außer Chefe niemand den Hund jemals mitbringen dürfen, wenn der sich so aufführt. Das heißt, der Chef nutzt im Prinzip seine Angestellten aus und verweigert ihnen denselben Vorteil, ihre Tiere mitbringen zu dürfen. 2. ist es nicht allein die Sache der Mitarbeiter, für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen, und es ist ein Unterschied, ob ein Kollege mich hier um einen Gefallen bittet oder mein Chef mich »bittet«, denn aus seinem Mund ist es eher ein Befehl, egal wie er es sagt. Mein Vater ist ebenfalls selbstständig, hat früher seine Hunde mit zur Arbeit genommen, nun geht Muttis Hund mit (arbeiten im selben Büro). Trotzdem musste kein anderer mit dem Hund je vor die Türe und Kollegen konnten ihre Hunde auch mitbringen, sofern – und das halte ich hier eben für das Problem – diese sich ruhig verhielten. Wäre er Angestellter dürfte er so einen Hund nicht mit auf die Arbeit bringen und das nicht ganz zu unrecht. Deswegen sehe ich es hier kritisch, denn er nutzt seine Stellung in dem Fall aus und zumindest ich würde mir das nicht bieten lassen. Ich gehe gerne mit meinem Hund raus, aber sicher nicht auf Anweisung mit dem vom Chef, erziehe ihn noch, öffne ihm bei Kläffen die Türe usw..
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #24
Ich hab auf die automatische Beitragszusammenführung gesetzt und dann hakte das Internet bei mir, deswegen sieht das so aus, als wäre ich auf Mischlings Beitrag nicht eingegangen. @Mischling: War mir auch nicht ganz sicher. Lt. Wikipedia standen sie wohl mal drauf, wurden dann aber wegen fehlender Begründung runter genommen. Und Recht hast du auch: Ist eigentlich egal, ob Listenhund oder nicht, so ein Mix ist ja schon ein größeres Kaliber, da kann man als Mitarbeiter durchaus signalisieren, dass man gerne bereit ist, im Notfall mal mit dem Hund um den Block zu gehen WENN der HUnd so erzogen ist, dass man das vertreten kann. Wegen der Hierarchie-Frage: Da hast du sicher Recht, wobei ich den Knackpunkt eher bei der Frage sehe, wie viel der Mitarbeiter tatsächlich machen muss. Bei einem so kleinen Betrieb ist das natürlich besonders heikel, weil es da kaum Kündigungsschutz gibt, keinen Betriebsrat und man auch noch ständig aufeinander hockt. Da würde man sich vom Chef die Sensibilität wünschen, mit so einer Bitte gar nicht erst an den Mitarbeiter heran zu treten - denn was soll denn der Mitarbeiter auch machen. Andererseits kann man sich da wohl nur persönlich fragen "Empfinde ich das als Belastung?" (was hier ja der Fall ist). Bei einem "unproblematischen" Hund und der gelegentlichen Bitte als Gassigeher einzuspringen, würde ich an dieser Stelle kein Fass aufmachen - einfach weil ich mich ja auch freuen würde, kurz vom Schreibtisch weg zu kommen.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #25
Das stimmt leider Mischling, meine Vorgängerin hatte auch einen Hund, die durfte den dann nichtmehr mitbringen, als mein chef seinen bekommen hat. Und ich dürfte unseren sowieso nicht mitbringen, weil er ein Schäferhund ist und mein chef keine schäferhunde mag.
Ich habe es schon oft versucht mit chef zu sprechen wegen dem bellen mit dem Hund und auch durch die blume gesagt, dass es ja nicht direkt meine aufgabe ist, aber das hilft leider nicht und gassi gehen ist das ja auch nicht direkt, was ich normalerweise mit ihm mache. ich muss auch sagen, dass wenn chef nicht da ist, der hund komischerweise nicht so oft muss.
 
  • Wie soll ich es meinem Chef beibringen? Beitrag #26
Hallo ihr Lieben,
das mit dem Arbeitsfeld klären ist ja alles schön und gut.
Nur leider ist dies auf dem heutigen Arbeitsmarkt nicht ganz so einfach UND - Moritzfrauchen hat es ja bereits schon soweit kommen lassen - nicht böse gemeint - aber sie/du scheinst ganz einfach nicht der Typ zu sein der sich da gerade und klar abgrenzen kann - und das ist keine Schande. Der eine kann es....der andere nicht - leider werden die "netten" gerne ausgenutzt.

So wie du deinen Chef beschreibst.....kannst du ihm auf gar keinen Fall mit Erziehungs Tips kommen. Daher würde ich jedes Gespräch mit/über seinen Hund niemals mit "ICH" anfangen - erwähne deine Hundeerfahrung nie wieder - auch wenn du es 1000x besser weißt, am besten gar nicht drüber sprechen. Was solls dein Chef ist da eh Beratungsresistent.

Mein Tip, (einige sagen ich sei diplomatisch, andere ich sei manipulativ - mir wurscht ich bekomme zu 99,9 % was ich will / männer, vor allem Chefs kann man im übrigen super manipulieren )

Bring erst mal den Hund (und NICHT deinen Chef) auf deine Seite.
Du kannst das doch, hast doch selbst einen. Verwöhne den Hund - bau eine Beziehung auf die von mir aus auf Leberwurstbrot basiert....mach, daß dein Chef sieht, wie sehr der Hund dich mag - mit allen Mitteln. Wie du das machst weißt du selbst am besten.
Und ganz ehrlich während der Arbeitszeit spazieren gehen ist doch cool...

1. Der Hund kann sehr wohl unterscheiden bei wem er was darf oder wie er sich zu benehmen hat. Also zeig dem Hund was DU willst.
Sobald du spazieren gehst , ziehst du ganz einfach dein Ding durch, fertig.
2. Dazu gehört auch die Art der Leine. Nimm einfach eine andere oder stell die doofe Flexi auf STOPP und gut ist.
3. Wenn der Hund bellt....lass ihn bellen und tu so als wärst du gerade mega beschäftigt. Lass den Hund deinen Chef und deinen Kollegen so richtig schön auf die Nerven gehen...
Wenn er dich dann auffordert den Hund in einen anderen Raum zu bringen - oder es voraussetzt, daß du ihn zum "schweigen" bringst...bespaß den Hund im anderen Raum - muss die eigentliche Arbeit halt warten.
Optimal wäre natürlich wenn der Hund sobald er bellt, einfach zu dir kommen würde und du ihn (unterm Schreibtisch) zur Ruhe bringst....versuchs mal.

Ich weiß du möchtest zum Wohle des Hundes handeln - aber das bekommst du nur hin , wenn du dich erstmal neu positionierst dem Hund gegenüber und damit dann letztendlich deinem Chef.

Jupp, so würde ich das machen.

Off-Topic
Als ich noch einen Chef hatte , meinte dieser die Mädels seine auch Küchenhilfen / Putzfrau.....so ganz latent wies er auf den schlechten Zustand derselbigen hin (die machen das ja nie so offensichtlich)
Meine Kollegin wollte allen ernstes aufräumen / spülen etc. Ich habe ihm damals einfach ganz freundlich und mit einem Lächeln beigepflichtet und Abhilfe versprochen. 2 Stunden später hatte er eine große Auswahl verschiedener Haushaltshilfen / Putzhilfen Angebote auf dem Tisch, komplett ausgearbeitet (Kontakt/Preisliste/Verfügbarkeit...) Es kam nie wieder was aus der Richtung. Da brauch es weder einen Betriebsrat noch eine Kündigung - noch muss man spülen :004:


LG Suno
 
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