- Gewährleistung bei Hundekauf vom Züchter Beitrag #41
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Fiesta1
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Ich mache da gar nichts, da musst Du den Züchter/Käufer oder Richter fragen, aber bei HD-freien Tieren wird es dem Züchter nicht angelastet, da brauchst Du keine Studie, mal abgesehen davon, dass es kaum einen Züchter geben wird der derartig brillante Nachzuchten über Generationen hinlegt, denn die ZO für Labie’s und GR erlauben HD-Hüften 0 bis 2, außerdem garantiert HD/ED-Free nicht unbedingt HD-freie Nachzucht, wenn also nachweislich gehäuft Fälle von HD/mittel/schwer bei gleichen HD-freien Elterntieren auftreten würden, greift auch hier die Gewährleistung für den Käufer.Um noch was zum Thema beizutragen: Was machst du bei der Beweispflicht, wenn der Züchter nachweist, dass die Hunde auf mehrere Generationen HD-/ED-frei waren (ob geschummeltes Zeugnis oder nicht spielt da ja keine Rolle) und eine Studie vorlegt, die beweist, dass HD zu 100 % angefüttert/antrainiert ist?
Das ist unerheblich, wir haben die rassebedingten Erbdefekte und Erbkrankheiten die als wissenschatflich nachgewiesenen gelten, die stehen fest, die sind bekannt und sind von Rasse zu Rasse unterschiedlich und wenn es da mal eine Studie gibt oder Barf beweisen will, gilt das nicht als wissenschaftlich nachgewiesen.Es gibt aber sicher zig Studien, die belegen, dass HD eben nicht zu 100% eine Erbkrankheit ist, dann sagt der Züchter »meine Tiere sind alle negativ, also sind sie schuld« und schon hast du Pech gehabt.
Die Beweise erbringen kann der Käufer dann mit Sicherheit, keine Angst, immer dann wenn teure OP’s fällig sind und der TA zweifelsfrei die genbedingte HD bescheinigt.Außerdem kannst du die ersten 6 Monate vergessen, da kann höchstens auf eine Wahrscheinlichkeit von HD-Auftreten geröntgt werden (inzwischen glaube ich ab einem Alter von 12 Wochen sogar?), aber sicher steht da nix. Das heißt, ist der Hund in dem Alter, dass man es feststellen könnte, liegt die Beweispflicht schon bei dir und so sehr, wie man sich über Ernährung und Bedarf streiten kann,