- Grünfink mit fraglichem Schädelhirntraume - Pflegefragen Beitrag #1
V
Vabryn
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Hallo,
am Freitag vormittag ist ein Grünfink in der Schule meiner Tochter gegen ein Glasfenster geflogen und wurde mir zur Pflege gebracht.
Ich habe am Anfang nicht geglaubt, dass er es schafft, aber nachdem ich ihn in einen abgedunkelten Käfig gesetzt und alle 2-3 Stunden mit NaCl-Tropfen mithilfe einer kleinen Spritze gefüttert habe, hat er sich berappelt, heute morgen auch schon Sonnenblumenkerne gefressen und mich schon in den Finger gezwickt. Flügel und Beine sind nicht gebrochen, die kann er gut bewegen, allerdings hält er den Kopf ziemlich schief und verdreht in Ruhe (beim Fressen und TRinken kann er ihn aber komplett bewegen), kann nicht selbstständig auf den Beinen stehen und "eiert" ziemlich herum, wenn er sich bewegen will. er ist mittlerweile etwas kräftiger, aber braucht immer noch viel Ruhe. Seit heute mittag füttere ich ihm alle paar Stunden ein paar Heimchen, die er mir von der Pinzette schnappt, er bedient sich aber auch weiter selbstständig an einem Gemisch aus Sonnenblumenkernen und Wildvogelfutter. Die Himbeere und die Kolbenhirse hat er bislang noch nicht angerührt. Mittlerweile muss ich ihm das NaCl auch nicht mehr direkt in den Schnabel tropfen, sondern biete ihm nur den TRopfen an, den er trinkt. Wenn er keinen Hunger oder Durst mehr hat, dann dreht er den Kopf zur Seite...unsere Kommunikation scheint also ganz gut zu funktionieren.
Ich hätte ihn heute gerne einem Tierarzt vorgestellt, aber die Tierklinik hat zu und war auch nicht zu erreichen, der einzige Tierarzt hier, der offen hatte, meinte, dass er nicht für Wildvögel zuständig ist. Ich versuchs also am Montag mal telefonisch bei meinem Tierarzt (der ist wenigstens vernünftig).
Der improvisierte Käfig besteht aktuell aus einem Katzentransportkorb, den ich mit einem Handtuch weiter verdunkelt und dessen Boden ich mit Haushaltspapier ausgelegt habe.
Meine Frage: Abgesehen von einer tierärztlichen Untersuchung, was kann ich dem kleinen Knirps noch Gutes tun? Sollte ich von NaCl langsam auf Wasser wechseln? Wie lange kann es dauern, bis er wieder so fit ist, dass ich ihn auswildern kann? Kann sich die schiefe Kopfhaltung wieder geben? Und sollte ich dann irgendwann für den Übergang einen Vogelkäfig besorgen, damit er auf einer Stange sitzen kann (wenn er wieder sitzen aber noch nicht ausgewildert werden kann). Wie häufig sollte ich ihm zusätzliches Futter und Flüssigkeit anbieten (im Käfig steht beides, aber ich bin mir nicht sicher, ob er genügend von selber trinkt und er ist ziemlich scharf auf die Heimchen)
Bin dankbar für alle Tips und Erfahrungen.
Liebe Grüße
Vabryn
am Freitag vormittag ist ein Grünfink in der Schule meiner Tochter gegen ein Glasfenster geflogen und wurde mir zur Pflege gebracht.
Ich habe am Anfang nicht geglaubt, dass er es schafft, aber nachdem ich ihn in einen abgedunkelten Käfig gesetzt und alle 2-3 Stunden mit NaCl-Tropfen mithilfe einer kleinen Spritze gefüttert habe, hat er sich berappelt, heute morgen auch schon Sonnenblumenkerne gefressen und mich schon in den Finger gezwickt. Flügel und Beine sind nicht gebrochen, die kann er gut bewegen, allerdings hält er den Kopf ziemlich schief und verdreht in Ruhe (beim Fressen und TRinken kann er ihn aber komplett bewegen), kann nicht selbstständig auf den Beinen stehen und "eiert" ziemlich herum, wenn er sich bewegen will. er ist mittlerweile etwas kräftiger, aber braucht immer noch viel Ruhe. Seit heute mittag füttere ich ihm alle paar Stunden ein paar Heimchen, die er mir von der Pinzette schnappt, er bedient sich aber auch weiter selbstständig an einem Gemisch aus Sonnenblumenkernen und Wildvogelfutter. Die Himbeere und die Kolbenhirse hat er bislang noch nicht angerührt. Mittlerweile muss ich ihm das NaCl auch nicht mehr direkt in den Schnabel tropfen, sondern biete ihm nur den TRopfen an, den er trinkt. Wenn er keinen Hunger oder Durst mehr hat, dann dreht er den Kopf zur Seite...unsere Kommunikation scheint also ganz gut zu funktionieren.
Ich hätte ihn heute gerne einem Tierarzt vorgestellt, aber die Tierklinik hat zu und war auch nicht zu erreichen, der einzige Tierarzt hier, der offen hatte, meinte, dass er nicht für Wildvögel zuständig ist. Ich versuchs also am Montag mal telefonisch bei meinem Tierarzt (der ist wenigstens vernünftig).
Der improvisierte Käfig besteht aktuell aus einem Katzentransportkorb, den ich mit einem Handtuch weiter verdunkelt und dessen Boden ich mit Haushaltspapier ausgelegt habe.
Meine Frage: Abgesehen von einer tierärztlichen Untersuchung, was kann ich dem kleinen Knirps noch Gutes tun? Sollte ich von NaCl langsam auf Wasser wechseln? Wie lange kann es dauern, bis er wieder so fit ist, dass ich ihn auswildern kann? Kann sich die schiefe Kopfhaltung wieder geben? Und sollte ich dann irgendwann für den Übergang einen Vogelkäfig besorgen, damit er auf einer Stange sitzen kann (wenn er wieder sitzen aber noch nicht ausgewildert werden kann). Wie häufig sollte ich ihm zusätzliches Futter und Flüssigkeit anbieten (im Käfig steht beides, aber ich bin mir nicht sicher, ob er genügend von selber trinkt und er ist ziemlich scharf auf die Heimchen)
Bin dankbar für alle Tips und Erfahrungen.
Liebe Grüße
Vabryn