Border Collie hütet Autos :-(

Diskutiere Border Collie hütet Autos :-( im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Sehe ich genauso wie exe... In meinen Augen ist ein Abbruch oft sinnvoll und nich zu dramatisieren. Gerade wenn ein Welpe / erwachsener Hund in...
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #21
Sehe ich genauso wie exe...
In meinen Augen ist ein Abbruch oft sinnvoll und nich zu dramatisieren.
Gerade wenn ein Welpe / erwachsener Hund in solch einer Situation gar nicht mehr ansprechbar ist, kann man ihn so gut wieder zurück in die 'Realität' holen. Aber auch für mich steht der Abbruch immer im Zusammenhang mit einer anschließenden Alternative, damit der Hund auch posotiv verknüpfen kann.

Und nur am Rande.. ein leichtes Zwicken in die Seite ist ja wirklich gar nichts. Vor allem wenn man mal bedenkt, wie Hunde untereinander miteinander umgehen..
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #22
Haha, das hat nichts mit Gewalt zu tun. Hast du mal beobachtet, wie eine Mutterhündin ihre Welpen korrigiert wenn sie etwas tun was ihr nicht gefällt? Die geht manchmal viel rauer mit ihrem Nachwuchs um. Und das nennt sich Erziehung, nicht Gewalt.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #23
Haha, das hat nichts mit Gewalt zu tun. Hast du mal beobachtet, wie eine Mutterhündin ihre Welpen korrigiert wenn sie etwas tun was ihr nicht gefällt? Die geht manchmal viel rauer mit ihrem Nachwuchs um. Und das nennt sich Erziehung, nicht Gewalt.

Die Hunde sind nicht doof und wissen das du ein Mensch und kein Hund bist. Also bestrafen weil Hunde untereinander ja auch nicht zimperlich sind finde ich lächerlich.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #24
Und nur am Rande.. ein leichtes Zwicken in die Seite ist ja wirklich gar nichts. Vor allem wenn man mal bedenkt, wie Hunde untereinander miteinander umgehen..
So würde ich das nicht sehen. Zumindest ist das zwicken unangenehm/schmerzhaft genug um den Hund, wie du so schön sagst, "zurück in die Realität zu holen". Ausserdem, geht doch niemand von uns mit seinem Hund um wie andere Hunde es tun - das ist ein schwaches Argument. :eek:)
Haha, das hat nichts mit Gewalt zu tun. Hast du mal beobachtet, wie eine Mutterhündin ihre Welpen korrigiert wenn sie etwas tun was ihr nicht gefällt? Die geht manchmal viel rauer mit ihrem Nachwuchs um. Und das nennt sich Erziehung, nicht Gewalt.
Doch, das hat mit Gewalt zu tun, wenn man es genau nimmt. WENN MAN schon straft, dann sollte man auch dazu stehen.

Und auch hier wieder: Wir sind keine Hunde und sollten auch nicht versuchen, sie zu imitieren. Das kann nur schiefgehen.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #25
Das ist keine Bestrafung, sondern Korrektur. Und ich möchte hier keinen Streit anfangen oder endlose lange Diskussionen darüber führen müssen, nur weil wir zwei unterschiedliche Meinungen diesbezüglich der Erziehung von Hunden haben.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #27
Gut, dann stehe ich halt dazu. Für mich auch in Ordnung, wobei ich es nach wie vor nicht als Strafe ansehe sondern auch als Korrekur. Mich kneift auch mal eben jemand in die Seite wenn ich träume. Wenn auch nur aus Spaß, aber das hat für mich dann nichts mit Gewalt zu tun.

Auch ich versuche in 90% der Situationen, meinen Hund durch positives Alternativverhalten umzulenken. Eigentlich brauche ich sowas wie Zwicken gar nicht, finde es aber nicht schlimm..

Und nur weil ich meinen Hund mal kurz kneife oder ein anderer seinen Hund kurz mit der Wasserflasche korrigiert (oder bestraft wie ihr das nennt), stelle ich mich und diverse andere Personen noch nicht als gewalttätig dar. Meine Meinung
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #28
Ich kann exe hier nur Recht geben. Als Gewalt würde ich es tatsächlich auch nicht gleich bewerten, aber eine Strafe ist es. Exe bezieht sich da nehme ich an auf positive und negative Formen von Bestätigung bzw. Bestrafung. Das sind vier verschiedene Möglichkeiten des Herangehens. Daher der Ausdruck positive Strafe. Damit sind keine sinnlosen Prügel o.ä. gemeint...

Mich würde aber interessieren, wo die Alternative war? Mit dem Zwicken sollte es für einen Erfolg ja nicht getan sein.
Persönlich nutze ich allerdings weder Leinenruck noch Kniffe. Ich hab meinen Hund aber auch schon mit dem Finger angestupst. Ohne körperliche Gewalt erziehen heißt ja nicht gleich, den Hund nicht berühren.

Zu der Sache mit "Hunde machen das auch" wurde ja schon fast alles gesagt. Wollte nur eines noch erwähnen: der Vergleich zu Welpe/Welpe bzw. Mutter/Welpe hinkt noch weit mehr als der Hund/Mensch. Man sollte nie die Erziehung der Mutterhündin mit einem für zwei erwachsene Hunde untereinander normalem Umgang vergleichen. Das ist ebenso wie im Spiel - da gelten andere Regeln.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #29
*seufz* Es gibt einfach wesentlich nettere Dinge als Kniffe. Warum schafft man es nicht einen Border (!), der genetisch absolut dafür prädestiniert ist auf winzigste Signale zu achten, anders als mit Kniffen aus einer Situation zu holen?

Sichtkontaktssignal auftrainieren, Umorientierung am Zielobjekt und fertig. Gerade bei einem Welpen kann man das Hüten von Autos doch von Anfang an so easy umlenken.

Habe ich definitiv kein Verständnis für. Weder beim Border noch bei sonst irgendeinem Hund.
Man KANN so "korrigieren", aber notwendig ist das bei absolut keinem Hund.

Besonders schön ist es dann ja, wenn irgendwann die Frage auftaucht "Warum zeigt mein Hund Beschwichtigungssignale, wenn ich ihn streicheln will?" - hoho, warum wohl?:roll:
Weil Kneifen immer doof ist? Und Menschen, die mich kneifen, weil ich gerade träume würde ich ehrlich gesagt ordentlich zusammenfalten.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #30
*seufz* Es gibt einfach wesentlich nettere Dinge als Kniffe. Warum schafft man es nicht einen Border (!), der genetisch absolut dafür prädestiniert ist auf winzigste Signale zu achten, anders als mit Kniffen aus einer Situation zu holen?

Sichtkontaktssignal auftrainieren, Umorientierung am Zielobjekt und fertig. Gerade bei einem Welpen kann man das Hüten von Autos doch von Anfang an so easy umlenken.

Habe ich definitiv kein Verständnis für. Weder beim Border noch bei sonst irgendeinem Hund.
Man KANN so "korrigieren", aber notwendig ist das bei absolut keinem Hund.

Besonders schön ist es dann ja, wenn irgendwann die Frage auftaucht "Warum zeigt mein Hund Beschwichtigungssignale, wenn ich ihn streicheln will?" - hoho, warum wohl?:roll:
Weil Kneifen immer doof ist? Und Menschen, die mich kneifen, weil ich gerade träume würde ich ehrlich gesagt ordentlich zusammenfalten.

Danke. :mrgreen: Hab mich schon gefragt ob ich die einzige hier bin die dem Troll widerspricht und sich fragt warum man , auch noch bei einem Welpen den man sicherlich noch recht gut umgeleitet bekommt wie ein Border den man evtl. aus einer Haltung in der er seit Jahren gefestigt Autos hinterher durfte, mit kniffen malträtieren muss. :roll:
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #31
Off-Topic
Wir können gerne generell darüber diskutieren, ob man strafen kann, wann und wie - ob beim Welpen oder beim erwachsenen Hund... mir fällt da ganz viel zu ein. :mrgreen:


Für mich macht es einfach nicht immer Sinn, lange an Umorientierung und Schnickschnack zu arbeiten, wenn ich das Problem innerhalb von wenigen Tagen abstellen könnte - gerade bei Welpen nicht, die quasi erstmal "ausprobieren".

Allerdings sollte man sich dann auch mit dem Thema auseinandersetzen und wissen, was man da anstellt bzw. anstellen kann.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #32
Off-Topic
Wir können gerne generell darüber diskutieren, ob man strafen kann, wann und wie - ob beim Welpen oder beim erwachsenen Hund... mir fällt da ganz viel zu ein. :mrgreen:


Für mich macht es einfach nicht immer Sinn, lange an Umorientierung und Schnickschnack zu arbeiten, wenn ich das Problem innerhalb von wenigen Tagen abstellen könnte - gerade bei Welpen nicht, die quasi erstmal "ausprobieren".

Allerdings sollte man sich dann auch mit dem Thema auseinandersetzen und wissen, was man da anstellt bzw. anstellen kann.

Oh ist schnell und einfach inzwischen wieder angesagt? War das nicht der Trend in dem auch begeistert zu Würgehalsbändern und Elektroschockern gegriffen wurde? War ja auch viel einfacher mit einem Tastendruck dem Hund einen ordentlichen Schock zu verpassen wie mit Schnickschnack zu arbeiten und den Hund das was man möchte positiv schmackhaft zu machen.... dauert ja länger und pfui ein Welpe der noch nichts kann. Erziehung wie mühselig. Pieksen, schlagen, kneifen, schocken ist schnell, effektiv und einfach.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #33
Off-Topic
Strafe ist ein klasse Thema- dazu fällt mir auch grundsätzlich recht viel ein:p


Gerade solche "Tests" sind aber besonders niederschwellig umzulenken/zu vermeiden.

Da reicht es gerade bei solchen Jungspunden schon, wenn man einfach nur ein Fixierungssignal gibt und dann ist fertig:)
Zumindest habe ich persönlich noch keinen Welpen/jungen Junghund (also noch nicht so richtig komplett und voll pubertär:D) erlebt, der über Kniffe usw. gemaßregelt werden muss damit er bestimmte Verhaltensweise unterlässt.

Bei Hunden, die sowieso grundsätzlich super auf Distanz arbeiten brauche ich das nochmal weniger.
Selbst beim Labbi-Baby reicht ein freundliches Wegschieben- da muss ich nicht kneifen.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #34
Genau Smoothie ... es gibt auch etwas zwischen "Strafe ist immer pöse" und "wer braucht schon Lob?". Und ja, in einigen Dingen ist mir schnell und einfach lieber als unnötig-kompliziert. Man kann einem Hund auch durch Strafe (und aufzeigen des ALTERNATIVVERHALTENS!) einiges an Stress/Training ersparen.

Mein Terrierteil hat z. B. mit vier Monaten angefangen aus Frust zu pöbeln, wenn er in der Junghundegruppe warten musste. "NEIN!" Hund zurück holen - "Sitz" - "Fein", Keks. Ich hätte natürlich auch Z & B machen können, ein Entspannungssignal antrainieren können, erstmal an der Frustrationstoleranz schrauben können, oder oder. Hätte nur ein bisschen gedauert und bis dahin hätte der Hund gelernt, dass es total geil ist, Krawall zu machen.

Ich spreche übrigens gar nicht von den Kniffen, sondern von Strafe generell. :) Nicht damit wir uns falsch verstehen.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #35
Der Einsatz von Abbruchsignalen ist auch absolut sinnvoll.

Die Frage ist halt, ob "Nein" für meinen Hund heißt, dass er gelernt hat, dass "Nein"= Kniff, Tritt, Schlag o.ä. ist oder ob "Nein" = "Lass das was du jetzt tust sofort sein, dreh dich um und hör´zu, du Saftsack;)" heißt.

Dafür trainiert man Abbruchsignale ohne pos. massive Strafe und fertig.
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #36
Meine Hunde haben auch gelernt, bei "nein" ihr Verhalten abzubrechen und sich mir zuzuwenden, wissen allerdings auch, dass es bei nicht befolgen Ärger gibt. Das schafft man auch ohne Tritte und Schläge. ;)
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #37
Meine Hunde haben auch gelernt, bei "nein" ihr Verhalten abzubrechen und sich mir zuzuwenden, wissen allerdings auch, dass es bei nicht befolgen Ärger gibt. Das schafft man auch ohne Tritte und Schläge. ;)

Genau, das unterschreibe ich mal so, mache ich genauso.
Ich kam einfach nicht drauf, es so kurz und einfach zu schreiben ^^
Schade, dass es von manchen scheinbar falsch aufgefasst wird und soetwas mit Elektroschockern verbunden wird, wenn es auch nur ein Vergleich ist vom "Verinfachen".
Wie sagt man so schön, "ich bin für das verantwortlich was ich von mir gebe, nicht für das wie du es auffasst".
 
  • Border Collie hütet Autos :-( Beitrag #38
Es ist schon ein wenig weit hergeholt, von einem Kniff auf den Einsatz von Tele zu schließen. Nur weil jemand in der Erziehung mal körperlich wird ist das gleich Gewalt und Misshandlung. Abgesehen davon, wie die Situation aufgelöst wird und welche Alternative geboten wird, macht auch hier der Ton die Musik. Brülle ich meinen Hund in Grund und Boden und stelle mich dabei drohend über ihn, kann es sein, dass er in sich zusammenfällt, wenn ich nur eines seiner Haare berühre. Gehe ich aber insgesamt freundlich auf den Hund zu und stupfe ihm mit dem Finger in die Seite wird der davon alleine kaum ein Trauma erleiden. Es kommt immer auch auf den Rahmen an. Und auch auf den Einsatzzeitpunkt. Wenn ein Hund vollkommen weg ist und etwas fixiert wird er einen kleinen Kiff am ehesten als kurzzeitig unangenehm empfinden. Mache 7ch das bspw., wenn er gerade ein Lob erwartet, wird es ihn total verwirren und vermutlich auch Schaden anrichten.

Ich bin beileibe kein Vertreter von Hauptsache schnell und mit allen Mitteln. Aber hier geht es um ein Verhalten, das Hund und Mensch gefährlich werden kann. Zumal es auch auf die Stärke hinter dem Zwicken ankommt. Gerade bei einem Langhaarhund kann das von leicht unangenehm bis stark schmerzhaft gehen. Kommt eben drauf an, wie man zulangt. Daher finde ich es voreilig, bei einem derart individuell "dosierbaren" Mittel so vehement von Gewalt zu sprechen. Nicht jedes körperliche Einwirken ist schmerzhaft und zeugt von Gewalt gegenüber dem Hund.
 
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