- Mache ich etwas falsch? Beitrag #1
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Nevay
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Abend zusammen, es ist mein erster Eintrag in einem (Hunde-)Haustierforum, von daher entschuldigt bitte etwaige Fehler, was die hiesigen Gepflogenheiten angeht.
Ich habe 2 Hunde, Nelly und Benno, sowie einen Kater namens Frodo, aber der tut an dieser Stelle erstmal nichts zur Sache.
Nelly ist ein Labrador, die im März 3 Jahre geworden ist. Sie ist unkastriert, ich habe sie von Welpentagen an. Benno ist kastriert, er stammt aus dem Tierschutz oder besser gesagt, er kommt ursprünglich aus Polen. Dementsprechend ist er auch an der Rute kupiert. Er ist auf 6 Jahre geschätzt.
So viel zu den Eckdaten, es geht mir prinzipiell um folgendes "Problem", was ich selbst gar nicht als solches betrachte... aber na ja:
Nelly ist sehr interessiert an anderen Hunden. Sie ist auf der einen Seite eher schüchtern, auf der Anderen aber auch sehr neugierig. Ich lasse meine Hunde meistens frei laufen. Beide Hunde haben einen guten Gehorsam. Benno bleibt auf 5 Meter Radius bei mir, er hat meistens Angst vor fremden Hunden und/oder Menschen was mit seiner im Dunkeln liegenden Vergangenheit zusammenhängt. Kommen uns Hunde entgegen, so reagiert Nelly sehr schnell. Entweder sie interessiert sich nicht im Geringsten für ihr Gegenüber oder aber sie geht neugierig darauf zu. Leider gibt es in letzter Zeit immer mehr aggressive und unsoziale Hunde auf unseren Spazierwegen, sodass ich gezwungen bin, Nelly bei fast jedem entgegenkommenden Hund ran zu rufen, da sie sonst von alleine auf den Artgenossen zugeht und die Situation einschätzt. Die (zum Teil) sehr hysterischen Halter teilen mir dann unmissverständlich mit, dass ich meinen (verträglichen, unproblematischen) Hund von ihrem fernzuhalten habe. Nun ja, das kann ich auch, Nelly hört sehr gut auf mich. Aber manches Mal lasse ich sie auch einfach an dem keifenden Artgenossen vorbei schlendern, ohne sie heran zu rufen. Sie scheint sehr schnell zu merken, wann mit ihrem Gegenüber nicht gut Kirschen essen ist... oder so.
Jedenfalls scheinen aber in solchen Situtationen manche Hundebesitzer einem Herzinfarkt nahe. Ich soll meinen Hund an die Leine nehmen. Nun ja, mein Hund kann sehr wohl einschätzen, ob Kontakt zu gewissen Artgenossen möglich/erwünscht ist oder nicht. Wenn ich sie nicht rechtzeitig heran rufe, dann steht sie manchmal vor dem keifenden Artgenossen und weiß nicht so recht wohin mit sich.
Im Klartext: Bin ich verantwortlich für die Probleme mancher Leute mit ihren Hunden? Ich sehe nicht ein, warum ich meinen Hund, der völlig unproblematisch mit anderen Hunden ist, bei jeder Gelegenheit anleinen muss. Sie geht auch so ohne weiteren Kontakt zu knüpfen an entsprechenden Artgenossen vorbei.
Meine Frage: Mache ich etwas falsch? :eusa_think:
Ist es inzwischen Gesetz, seinen verträglichen Hund auf mindestens 20m Abstand zum Gegenüber zu halten, nur weil sich der andere Hund absolut daneben verhält? Meine Einschätzung zu dem Thema war bisher eher, dass ich als Besitzer eines aggressiven Hundes diesen so zu halten habe, dass er für seine Umwelt keine Gefahr darstellt. Angeleint und mit Maulkorb - oder habe ich da was verpasst?
Gruß,
Philipp mit Nelly und Benno (und Kater Frodo)
Ich habe 2 Hunde, Nelly und Benno, sowie einen Kater namens Frodo, aber der tut an dieser Stelle erstmal nichts zur Sache.
Nelly ist ein Labrador, die im März 3 Jahre geworden ist. Sie ist unkastriert, ich habe sie von Welpentagen an. Benno ist kastriert, er stammt aus dem Tierschutz oder besser gesagt, er kommt ursprünglich aus Polen. Dementsprechend ist er auch an der Rute kupiert. Er ist auf 6 Jahre geschätzt.
So viel zu den Eckdaten, es geht mir prinzipiell um folgendes "Problem", was ich selbst gar nicht als solches betrachte... aber na ja:
Nelly ist sehr interessiert an anderen Hunden. Sie ist auf der einen Seite eher schüchtern, auf der Anderen aber auch sehr neugierig. Ich lasse meine Hunde meistens frei laufen. Beide Hunde haben einen guten Gehorsam. Benno bleibt auf 5 Meter Radius bei mir, er hat meistens Angst vor fremden Hunden und/oder Menschen was mit seiner im Dunkeln liegenden Vergangenheit zusammenhängt. Kommen uns Hunde entgegen, so reagiert Nelly sehr schnell. Entweder sie interessiert sich nicht im Geringsten für ihr Gegenüber oder aber sie geht neugierig darauf zu. Leider gibt es in letzter Zeit immer mehr aggressive und unsoziale Hunde auf unseren Spazierwegen, sodass ich gezwungen bin, Nelly bei fast jedem entgegenkommenden Hund ran zu rufen, da sie sonst von alleine auf den Artgenossen zugeht und die Situation einschätzt. Die (zum Teil) sehr hysterischen Halter teilen mir dann unmissverständlich mit, dass ich meinen (verträglichen, unproblematischen) Hund von ihrem fernzuhalten habe. Nun ja, das kann ich auch, Nelly hört sehr gut auf mich. Aber manches Mal lasse ich sie auch einfach an dem keifenden Artgenossen vorbei schlendern, ohne sie heran zu rufen. Sie scheint sehr schnell zu merken, wann mit ihrem Gegenüber nicht gut Kirschen essen ist... oder so.
Im Klartext: Bin ich verantwortlich für die Probleme mancher Leute mit ihren Hunden? Ich sehe nicht ein, warum ich meinen Hund, der völlig unproblematisch mit anderen Hunden ist, bei jeder Gelegenheit anleinen muss. Sie geht auch so ohne weiteren Kontakt zu knüpfen an entsprechenden Artgenossen vorbei.
Meine Frage: Mache ich etwas falsch? :eusa_think:
Ist es inzwischen Gesetz, seinen verträglichen Hund auf mindestens 20m Abstand zum Gegenüber zu halten, nur weil sich der andere Hund absolut daneben verhält? Meine Einschätzung zu dem Thema war bisher eher, dass ich als Besitzer eines aggressiven Hundes diesen so zu halten habe, dass er für seine Umwelt keine Gefahr darstellt. Angeleint und mit Maulkorb - oder habe ich da was verpasst?
Gruß,
Philipp mit Nelly und Benno (und Kater Frodo)
