Mache ich etwas falsch?

Diskutiere Mache ich etwas falsch? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Abend zusammen, es ist mein erster Eintrag in einem (Hunde-)Haustierforum, von daher entschuldigt bitte etwaige Fehler, was die hiesigen...
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Nevay

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Abend zusammen, es ist mein erster Eintrag in einem (Hunde-)Haustierforum, von daher entschuldigt bitte etwaige Fehler, was die hiesigen Gepflogenheiten angeht.

Ich habe 2 Hunde, Nelly und Benno, sowie einen Kater namens Frodo, aber der tut an dieser Stelle erstmal nichts zur Sache.

Nelly ist ein Labrador, die im März 3 Jahre geworden ist. Sie ist unkastriert, ich habe sie von Welpentagen an. Benno ist kastriert, er stammt aus dem Tierschutz oder besser gesagt, er kommt ursprünglich aus Polen. Dementsprechend ist er auch an der Rute kupiert. Er ist auf 6 Jahre geschätzt.

So viel zu den Eckdaten, es geht mir prinzipiell um folgendes "Problem", was ich selbst gar nicht als solches betrachte... aber na ja:

Nelly ist sehr interessiert an anderen Hunden. Sie ist auf der einen Seite eher schüchtern, auf der Anderen aber auch sehr neugierig. Ich lasse meine Hunde meistens frei laufen. Beide Hunde haben einen guten Gehorsam. Benno bleibt auf 5 Meter Radius bei mir, er hat meistens Angst vor fremden Hunden und/oder Menschen was mit seiner im Dunkeln liegenden Vergangenheit zusammenhängt. Kommen uns Hunde entgegen, so reagiert Nelly sehr schnell. Entweder sie interessiert sich nicht im Geringsten für ihr Gegenüber oder aber sie geht neugierig darauf zu. Leider gibt es in letzter Zeit immer mehr aggressive und unsoziale Hunde auf unseren Spazierwegen, sodass ich gezwungen bin, Nelly bei fast jedem entgegenkommenden Hund ran zu rufen, da sie sonst von alleine auf den Artgenossen zugeht und die Situation einschätzt. Die (zum Teil) sehr hysterischen Halter teilen mir dann unmissverständlich mit, dass ich meinen (verträglichen, unproblematischen) Hund von ihrem fernzuhalten habe. Nun ja, das kann ich auch, Nelly hört sehr gut auf mich. Aber manches Mal lasse ich sie auch einfach an dem keifenden Artgenossen vorbei schlendern, ohne sie heran zu rufen. Sie scheint sehr schnell zu merken, wann mit ihrem Gegenüber nicht gut Kirschen essen ist... oder so. :D Jedenfalls scheinen aber in solchen Situtationen manche Hundebesitzer einem Herzinfarkt nahe. Ich soll meinen Hund an die Leine nehmen. Nun ja, mein Hund kann sehr wohl einschätzen, ob Kontakt zu gewissen Artgenossen möglich/erwünscht ist oder nicht. Wenn ich sie nicht rechtzeitig heran rufe, dann steht sie manchmal vor dem keifenden Artgenossen und weiß nicht so recht wohin mit sich.

Im Klartext: Bin ich verantwortlich für die Probleme mancher Leute mit ihren Hunden? Ich sehe nicht ein, warum ich meinen Hund, der völlig unproblematisch mit anderen Hunden ist, bei jeder Gelegenheit anleinen muss. Sie geht auch so ohne weiteren Kontakt zu knüpfen an entsprechenden Artgenossen vorbei.

Meine Frage: Mache ich etwas falsch? :eusa_think:

Ist es inzwischen Gesetz, seinen verträglichen Hund auf mindestens 20m Abstand zum Gegenüber zu halten, nur weil sich der andere Hund absolut daneben verhält? Meine Einschätzung zu dem Thema war bisher eher, dass ich als Besitzer eines aggressiven Hundes diesen so zu halten habe, dass er für seine Umwelt keine Gefahr darstellt. Angeleint und mit Maulkorb - oder habe ich da was verpasst?

Gruß,
Philipp mit Nelly und Benno (und Kater Frodo)
 
  • Mache ich etwas falsch?

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  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #2
Grüß dich,

Es kann viele Ursachen geben, warum Hunde nicht zueinander dürfen, das kann eine Krankheit, Läuse, Flöhe oder sonst was sein. Vielleicht darf sich ein Hund auch krankheitsbedingt eher weniger bewegen und wenn ein anderer Hund so nah heran kommt, kann der Halter des anderen Hundes nie sicher sein, wie dein Hund reagiert.
Oder der Halter trainiert gerade und es ist für den anderen Hund eine massive Ablenkung.
Das muss mit Aggression oder so nichts zu tun haben.

Daher wäre Rücksichtnahme auf beiden Seiten gut und wenn dein Gegenüber bittet, einen größeren Bogen zu gehen, würde ich das auch tun - denn vor dem Gesetz hat der Schuld, dessen Hund freilaufend war, sollte was passieren.

LG Foss
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #3
Huhu und willkommen...

ich sage mal so, was ist so schwer daran, wenn du gebeten wirst deinen hund anzuleinen? Für mich ist das eine frage der Rücksicht... wenn mich jmd darum bittet frage ich nicht nach und lasse meinen Hund auch nicht einfach so weiter laufen, weil mein hund das ja alleine einschätzen kann...
Was ist wenn der Hund sich plözlich losreißt weil deiner einfach vor ihm stehen bleibt? Ich meine, die Leute beten dich ja nicht umsonst darum :lol:

Nun ja, mein Hund kann sehr wohl einschätzen, ob Kontakt zu gewissen Artgenossen möglich/erwünscht ist oder nicht.

Und der dir gegenüber kann sicher auch seinen Hund einschätzen und weiß das er vllt unverträglich ist... vllt hat er Flöhe oder was weiß ich... es wird schon einen Grund haben, das sie dich fragen oder darum bitten.

Ich verstehe dein Problem ehrlich gesagt nicht...
Und ich muss meinen Hund nicht einen Maulkorb verpassen (an ner Leine scheinen sie ja zu sein).. weil eigentlich kann ich mit kompetente Hundehalter rechnen, die einer kleiner Bitte nachgehen

Es muss nicht immer aggressiv sein, vllt haben sie Angst und fühlen sich begrängt wenn deiner trotzdem auf sie zuläuft?...

Wenn dich ängstliche Leute fragen lässt du die Hunde dann auch weiterhin auf sie zusteuern?
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #4
Stimme Exe zu. Das hat was mit Respekt zutun. Du weißt doch gar nicht warum die Hunde unsozial sind. Vielleicht wurden sie schon mal gebissen und haben aus Angst um ihre eigene Sicherheit eine Angriff ist die beste Verteidigung Strategie übernommen. Weißt du, du kannst doch sehr sehr glücklich und froh sein; deine Hunde sind toll UND du hast nette Leute auf den Feld die ihre Unverträglichen Hunde festhalten und dich warnen das es gefährlich sein könnte. :clap: Das macht nicht jeder, hier gab es schon Fälle im Forum da haben Leute ihre unverträglichen Hunde einfach auf die ´verträglichen´ drauf gelassen und gesagt ´Naja die regeln das ja unter sich´. Also nicht ärgern. Die anderen Hundebesitzer achten auf ihre Hunde und sie achten auf deinen Hund das diesen nichts passiert, darüber solltest du dich freuen. ;)

Dir bricht kein Zacken aus der Krone wenn du ihrer bitte auf Abstand nachkommst und deine Anleinst oder im Fuß großzügig mit ihr einen Bogen läufst.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Heute bin ich im Feld auf eine Weggabelung auf ein Rudel Hunde gestoßen. 5 Stück. Yuukan und Teddy, meine beiden sozialverträglichen und netten Hunde waren nicht angeleint. Die 5 Hunde allerdings waren alle angeleint. Es ist eine Frage der Höflichkeit das ich meine beiden rangeholt und angeleint habe. Ich lief weiter und baute etwas Abstand auf, dann durften sie wieder frei laufen, das war eine Sache von wenigen Minuten und die Leute die ihre Hunde an der Leine hatten haben mir noch ein Danke zugerufen.
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #5
Aber manches Mal lasse ich sie auch einfach an dem keifenden Artgenossen vorbei schlendern, ohne sie heran zu rufen. Sie scheint sehr schnell zu merken, wann mit ihrem Gegenüber nicht gut Kirschen essen ist... oder so. :D Jedenfalls scheinen aber in solchen Situtationen manche Hundebesitzer einem Herzinfarkt nahe. Ich soll meinen Hund an die Leine nehmen. Nun ja, mein Hund kann sehr wohl einschätzen, ob Kontakt zu gewissen Artgenossen möglich/erwünscht ist oder nicht. Wenn ich sie nicht rechtzeitig heran rufe, dann steht sie manchmal vor dem keifenden Artgenossen und weiß nicht so recht wohin mit sich.
Du widersprichst dir hier aber sehr.
Einmal meinst du, dein Hund kann die Situation abschätzen und im nächsten Satz heisst es dann, wenn du sie nicht rechtzeitig rufst, weiss sie nicht wohin mit sich. Ja was nun? ;)

Es ist doch keine grosse Sache, seinen Hund ran zurufen, oder?
Wenn ich sehe, das ein angeleinter Hund kommt, dann reagiere ich sofort. Schon aus freundlichkeit und respekt, weil ich gewiss nicht möchte, das meine Hunde an einen Hund ran gehen und gebissen werden, weil der Hund sich bedrängt fühlt. Es muss doch nicht sein, oder?

Und das du deinen Hund an einem Keifenden Artgenossen vorbei schlendern lässt...Gut, kann man streiten, aber es ist für das Tier an der Leine ein enormer Stress. Und aus rücksicht aufeinander kann man sich doch aus dem Weg gehen, oder? ;)

Ich hab es absolut nicht gerne, wenn uns unangeleinte Hunde näher kommen.
Einer meiner Jungs wurde bereits mehrfach gebissen, auch an der Leine. Und darauf habe ich echt keine Lust mehr.
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #6
Ist es inzwischen Gesetz, seinen verträglichen Hund auf mindestens 20m Abstand zum Gegenüber zu halten, nur weil sich der andere Hund absolut daneben verhält? Meine Einschätzung zu dem Thema war bisher eher, dass ich als Besitzer eines aggressiven Hundes diesen so zu halten habe, dass er für seine Umwelt keine Gefahr darstellt. Angeleint und mit Maulkorb - oder habe ich da was verpasst?
+
Du hast deine Hunde genauso so zu führen, dass sie niemanden belästigen. Und wenn dein Hund mich in Bedrängnis bringt, weil du zu faul bist sie anzuleinen, fühle ich mich ganz sicher belästigt. ;)

Ich weiß gar nicht, wie man auf die Idee kommt, seinen Hund ungefragt zu anderen zu lassen.
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #7
Ich weiß gar nicht, wie man auf die Idee kommt, seinen Hund ungefragt zu anderen zu lassen.

Genau das!

Wenn ich auf weiter Flur sehe, da kommen unangeleinte Hunde, lasse ich meinen auch meistens ab. Sobald jmd seinen hund anleint, packe ich meinen auch an ne Leine.
Kostet nichts, tut nicht weh... ich zeige nur ich respektiere sie und habe Kontrolle über mein Tier und gehe eventuellen Streitigkeiten ausm Weg
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #8
Ich kann Smoothie nur beistimmen. Mein Rüde ist zB rüdenunverträglich und obwohl er "nur" noch seine 5 Erzfeinde hat, bei denen er keift, hat es nichts mit Aggression oder Gehässigkeit ggü dem anderen Hundehalter zu tun, wenn ich bitte, den anderen Rüden anzuleinen. Ich will nämlich auf keinen Fall, dass der fremde Hund wegen meines Rüpels Stress hat oder gar gefährdet wird- obwohl das nicht der Fall ist, aber wenn ein Rüde die Show meines Pöpels ernst nimmt, dann geht es wohl rund...:shock:
Also, von der Seite eines HH von der "feindlichen Fraktion":mrgreen::Wir kommen in Frieden und wollen einfach ein bisschen Abstand, damit niemand sich bedrängt/ gestresst fühlt oder gefährdet wird. Danke für's Verständnis;)
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #9
Ja, in den von mir erlebten Situationen hatte der andere Hund Schaum/Sabber vorm Maul und war vom jeweligen Halter nur durch Hochziehen des Halsbandes unter Kontrolle zu bringen. Das hatte defintiv nichts mit Krankheit oder Dergleichen zu tun, der Hund war augenscheinlich aggressiv und mit Verletzungs- wenn nicht Tötungsabsicht unterwegs. Beim besten Willen vertraue ich da nicht auf die Einschätzung des Besitzers, er ist gerade im Training oder sonst was. Da gehört für meine Begriffe ein Maulkorb dran. Egal was für eine Hintergrundgeschichte vorherrscht. Da kann der andere Hundehalter mit dem sozialen Hund ja nichts für.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Okay dann liegt es vielleicht an diesem Forum und die Mehrheit der hier anwesenden Halter hat einen unverträglichen Hund... schade drum. :?
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #10
Ja, in den von mir erlebten Situationen hatte der andere Hund Schaum/Sabber vorm Maul und war vom jeweligen Halter nur durch Hochziehen des Halsbandes unter Kontrolle zu bringen. Das hatte defintiv nichts mit Krankheit oder Dergleichen zu tun, der Hund war augenscheinlich aggressiv und mit Verletzungs- wenn nicht Tötungsabsicht unterwegs. Beim besten Willen vertraue ich da nicht auf die Einschätzung des Besitzers, er ist gerade im Training oder sonst was. Da gehört für meine Begriffe ein Maulkorb dran. Egal was für eine Hintergrundgeschichte vorherrscht. Da kann der andere Hundehalter mit dem sozialen Hund ja nichts für.

Wie kann man so intolerant sein?
Nur weil DU deinen Hund nicht ranrufen willst, muss der andere Hundehalter seinem Hund einen Maulkorb aufziehen? Lass ihn doch Verletzungs- und Tötungsabsicht haben, wie er will. Wenn jeder seinen Hund bei sich behält, passiert überhaupt nichts!

Ist ja toll, dass du einen so sozialen Hund hast. Ein Hund, der nicht jeden Hund lieb hat, ist aber nicht weniger Wert oder muss in einem Hochsicherheitstrakt verstaut werden. Bei so einem Denken könnte ich kotzen.
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #11
Ja, in den von mir erlebten Situationen hatte der andere Hund Schaum/Sabber vorm Maul und war vom jeweligen Halter nur durch Hochziehen des Halsbandes unter Kontrolle zu bringen. Das hatte defintiv nichts mit Krankheit oder Dergleichen zu tun, der Hund war augenscheinlich aggressiv und mit Verletzungs- wenn nicht Tötungsabsicht unterwegs. Beim besten Willen vertraue ich da nicht auf die Einschätzung des Besitzers, er ist gerade im Training oder sonst was. Da gehört für meine Begriffe ein Maulkorb dran. Egal was für eine Hintergrundgeschichte vorherrscht. Da kann der andere Hundehalter mit dem sozialen Hund ja nichts für.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Okay dann liegt es vielleicht an diesem Forum und die Mehrheit der hier anwesenden Halter hat einen unverträglichen Hund... schade drum. :?



Sag mal.... :roll:


Ok, was sollen die Leute mit den unverträglichen Hunden machen? Einschläfern lassen? Einsperren oder sollen sie nur noch im Dunklen rausgehen damit die gnädige Dame mit ihren Hunden auch ungestört über IHR Feld spazieren darf? :roll:
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #12
hier anwesenden Halter hat einen unverträglichen Hund

*lautlacht* ja doch.. ich hab nen Monster zu Hause xDD
Und eigentlich darf er nur mit einer Sedierung gassi gehen damit er nicht allen und jedem an den hals geht :mrgreen:

Sorry aber du willst Meinungen und jetzt sind wir alle böse Hundehalter und unsere Hunde unverträglich? ^^

Ich nehm meinen zB auch an ne Leine, wenn wir kleine Hunde treffen, einfach weil der Dicke sich so freut und auf jeden Hund drauf zu hüpft... und wenn dann ne 40 kilo Flummi auf einen zuspringt kriegen auch kleine Hunde Angst
Aber das mach ich nur, weil ich meinen Hund einschätzen kann und weiß wie er reagiert
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #13
Hallo Nevay,

Es ist wirklich sehr nett von dir, das du anhand 2-3 Aussagen den Großteil der Hunde als unverträglich einstufst, das hat richtig Klasse. :mrgreen:
Hundehaltung bedeutet nun mal Respekt und Verantwortung. Nicht nur dir/deinem Hund sondern auch anderen (auch Hundehaltern) gegenüber.
Und dazu gehört halt auch, auf die Bitte/Forderung anderer Rücksicht zu nehmen.
Klar, kannst du nichts für die anderen Hunde "dafür", aber es gibt eben genug Gründe, wieso um Abstand gebeten wird.
Wenn ich dich bitte, deinen Hund anzuleinen, wiel ich dir mit meinem Diensthund entgegen komme - und den ausgezeichnet einschätzen kann dank Training - und du kommst der Forderung nicht nach...dann kannst du mal wirklich erleben, was passiert, wenn ein Hund bei meinem die Toleranzgrenze unterschreitet.
Das hat nichts mit "böser Hund" oder so zu tun, sondern einfach auch mit der Individualdistanz zb. eines Hundes.
Manche lassen sich alles gefallen, andere hingegen nichts.
Und da ist jeder Hund anders.

Auch diese Weitsichtigkeit gehört in die Hundehaltung. Hund sind Tiere und man kann nie zu 100% abschätzen wie ein Individuum reagiert.

Jeder Hundehalter ist verüflichtet, seinen Hund zu sichern - und sollte es zu Problemen/Unfällen kommen, zahlt immer der, dessen Hund nicht angeleint war.

LG Foss
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #14
a, in den von mir erlebten Situationen hatte der andere Hund Schaum/Sabber vorm Maul und war vom jeweligen Halter nur durch Hochziehen des Halsbandes unter Kontrolle zu bringen. Das hatte defintiv nichts mit Krankheit oder Dergleichen zu tun, der Hund war augenscheinlich aggressiv und mit Verletzungs- wenn nicht Tötungsabsicht unterwegs. Beim besten Willen vertraue ich da nicht auf die Einschätzung des Besitzers, er ist gerade im Training oder sonst was. Da gehört für meine Begriffe ein Maulkorb dran. Egal was für eine Hintergrundgeschichte vorherrscht. Da kann der andere Hundehalter mit dem sozialen Hund ja nichts für.




Öhm, ja aber willst du denn riskieren dass deine Hündin mal gebissen wird? Nur weil du sie nicht ranrufen willst?

Ich versteh das auch nicht so wirklich.
Klar nervt es schonmal wenn nman seinen Hund, ranrufen muss, weil einem einer entgegen kommt, aber So what?
Wenn deine Hunde soch so gut hören und so verträglich sind, gehe doch mit Gutem Beispiel voran;)
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #15
DASS HUNDE UNTEREINANDER UNVERTRÄGLICH SEIN KÖNNEN IST NORMAL UND BEDEUTET KEIN GEFAHRENPOTENZIAL FÜR MENSCHEN.

DU DENKST WOHL JEDER MÜSSE MIT JEDEM? DANN FANG DU DOCH ERST MAL DAMIT AN UND SEI FREUNDLICH ANSTATT PERSÖNLICH ANZUGREIFEN.

Okay, ich höre auf zu schreien:silence:

Bin gerade unterwegs, meinem Hund den Gnadenschuss zu geben, weil er heute den Nachbarsrüden angewufft hat. Morgen ist bestimmt ein Kind dran *sarkasmusein*
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #16
Wenn dich ängstliche Leute fragen lässt du die Hunde dann auch weiterhin auf sie zusteuern?
Gestern? Vorgestern?
Is mir da was passiert.
Wir haben hier so nen Weg, da kann man durch. Ich schlender da so durch, Baby is nicht an der Leine und Ben döddelt vor mir her an der Flexi.
Am anfang des Weges kommt nen Junges Mädel und kommt uns an der Seite des Weges, wirklich so, das sie nicht mit meinen Hunden in Verbindung kommt.
Ich dachte in dem moment, "gut, Ben ist links vor mir, Baby dahinter, passt."
Ich war der Meinung, das mein baby an der Leine ist. Ich war einfach total im Gedanken.
Baby ist fast 12,5 Jahre und tut keiner Fliege irgendwas. Er döddelt mir immer nach und geht nicht von seinem Weg.
Ich bin immer die erste, die ihre Hunde anleint, wenn sie sieht, das jemand Angst hat.
und genau bei diesem einemmal habe ich es nicht getan. Was macht mein Hund? Er geht auf das Mädel zu, direkt hinter mir, als sie an uns vorbei is und will Schnüffeln.
und das arme Mädel springt halb ins Gebüsch und hebt die Hände und sagt "nein nein NEIN nimm das Tier weg. nimm es weg."
HIMMEL es war mir so unangenehm. Ich habe mich mehrfach bei ihr Entschuldigt und ihr gesagt, das es mir leid tut.
Hätte ich geahnt, das sie SO eine Angst hat, was ich nicht gesehen habe an ihrem relativ"normalem"verhalten...Ich hätte wie immer, meine Jungs sitz machen lassen und sie durch gehen lassen.

So etwas gehört sich einfach nicht. Und das sollte man respektieren.

Andere Situation.
Wir haben hier ein Paar, die haben glaube ich 7 oder 8 Huskys.
Alle laufen an der Flexileine. Die sind wirklich ruhig und lieb. Bis auf eine ausnahme.
Ich mit meinen Jungs und der Hündin einer Freundin im Wald. Da ist eine Y Gabelung. Sie kommt von unten und ich von oben. Sehe sie und das erste was ich getan habe, meine Hunde ran gerufen, angeleint, zur Seite gegangen und absitzen lassen.

Diese Dame hat sich so oft bei mir bedankt. Das hab ich noch NIE gehabt.
Wir haben uns dann noch ein wenig auf die Entfernung unterhalten. Und was ich da gehört habe. Das sie böse angemacht wird, weil sie darum bittet, das man seinen Hund anleint. Das man ihr bitte aus dem Weg geht, wenn sie da mit drei Hunden ankommt.
Wo ist das Problem?
Warum wird ein Mensch, der sein Tier angeleint hat, so böse beschimpft? Warum wird IHR gesagt, wie SIE mit IHREN Hunden umzugehen hat?
Und wenn ihr einer Hund dann bellt und laut wird, bekommt sie direkt vorwürfe wegen der Erziehung und wie sie nur könne...Hallo?
Das sie dort nicht laufen darf? *Im übrigen ist dort keine Leinenfreiezone, somit hat sie da recht. Da geht es um rücksicht, wenn man schon die Gesetze missachtet*

Viele Hundehalter müssen einfach mal lernen, das sie nicht alle rechte der Welt haben und nicht alleine auf dieser Welt sind und nicht die Übermenschen überhaupt sind. :roll:
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #17
Ja, in den von mir erlebten Situationen hatte der andere Hund Schaum/Sabber vorm Maul und war vom jeweligen Halter nur durch Hochziehen des Halsbandes unter Kontrolle zu bringen. Das hatte defintiv nichts mit Krankheit oder Dergleichen zu tun, der Hund war augenscheinlich aggressiv und mit Verletzungs- wenn nicht Tötungsabsicht unterwegs.

An einem solchen Verhalten eines angeleinten Hundes, lässt sich weder eine Tötungsabsicht, noch eine Verletzungsabsicht ablesen! Der Hund ist hochgradig gestresst, ja. Und man weiß nicht, was er tun würde, wäre die Leine als Absicherung nicht dran, ja. Aber gleich zu behaupten, diese Hunde seien alle auf Mord und Totschlag aus, ist schlichtweg falsch! Die Verletzungs- und Tötungsabsicht läst sich im Prinzip erst erkennen, wenn die Hunde aufeinander treffen, vorher kann das Gekeifer nackte Panik sein (wie im Falle meiner Hündin, siehe unten), Verunsicherung, Überforderung, Aggressivität, von allem etwas, aber ganz sicher in den meisten Fällen keine Tötungsabsicht!

Und um mal weiter auf die Aussage "Schaum vorm Mund" einzugehen...meine Kleine - Whippet-Mix, SH 40cm, 6 Jahre alt - wurde seit ich sie habe bereits mehrmals Mal "übel zerpflückt". Ein Mal riss sich ein anderer Hund los nachdem er angeleint schon an uns durch war und packte sie am Kopf (sie musste das Ohr getackert bekommen), einmal packte sich ein anderer Hund meine Kleine, als sie gerade dabei war in mein Auto zu steigen, ich stand mit dem Rücken zu dem anderen Hund und habe nicht mitbekommen, dass er losrennt (sie hatte Blutergüsse am Hals und eine dicke Schramme am Auge) und so was hatte ich die letzten 6 Jahre mindestens ein Mal pro Jahr.

Nach diesen Erlebnissen hatte meine Hündin verständlicherweise lange Zeit Probleme mit Hundebegegnungen. Sie ist ohnehin nicht die selbstbewussteste Hündin und hat mehrmals heftig einstecken müssen. Wundert es dich da, wenn sie an der Leine wild geifernd nach vorne schießt und Schaum vorm Mund hat, wenn sie nach einer ja ich nenne es mal "Nahtoderfahrung" auf andere Hunde trifft, die von der Größe und vom Auftreten in das Schema der jeweiligen Angreifer passen? Und nein, ich sehe es nicht ein sie ab sofort mit Maulkorb führen zu müssen, nur weil es ein paar Hundehalter gibt, die meinen ihnen und ihrem Hund gehört die Welt! Wenn meine Kleine an der Leine ist, dann signalisiere ich damit "ich will keinen Kontakt". Punkt. Wer das nicht akzeptieren kann muss sich dann auch nicht wundern, wenn meine Kleine tatsächlich schnappt oder der jeweilige Hund Bekanntschaft mit mir macht.

Je länger ich sie habe, desto kürzer werden die Phasen, in denen sie nach einem solchen Erlebnis braucht um wieder entspannt an anderen Hunden vorbei zu gehen bzw. auch wieder den Mut findet mit anderen Hunden Kontakt aufzunehmen. Sie vertraut mir inzwischen mehr als gut und sie weiß, dass ihr nichts passiert, wenn ich dabei bin, deshalb haben wir es nur noch selten, dass sie tatsächlich "hohl dreht" bei einer Begegnung. Vornehmlich passiert das bei Schäferhunden, da zwei der drei echt heftigen Angriffe mit echter Tötungsabsicht des anderen Hundes von Schäferhunden bzw. Schäferhundmixen kamen.

Und du willst mir also sagen, ich habe jetzt einen gefährlichen Hund, den man nur gesichert vor die Türe lassen kann? :eusa_eh:
Weil du "zu bequem" bist, deine Hunde von angeleinten Hunden fernzuhalten? Alles klar...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #18
Ich habe einen absolut verträglichen Hund, der liebend gerne mit allen anderen rennt und spielt.
Das Problem: Wir sind noch in der Erziehung. Wenn da ein anderer Hund kommt vergisst meiner gerne dass er an der Leine ist und spackt volle Kanne in Geschirr oder Halsband. Das ist nicht angenehm.
Und nein, immer darf mein Hund nicht mit anderen spielen. Wenn ich jogge zum Beispiel. Da muss er an der Leine neben mir hertraben. Kommt da jetzt also ein anderer Hund, der meinen (was ja auch richtig ist) als ungefährlich und Spielkameraden einschätzt, bekommt -sorry ´bout that- dein Hund meinen Körper in den Weg und ein HAU AB ins Gesicht.
Würde mir leid tun sollte dein Hund sensibel sein und davon einen Schatten bekommen, schuldig fühle ich mich aber nicht, denn davon hab ich mittlerweile echt die Schnauze voll. (Tut mir leid dass du das jetzt abkriegst. Aber wir haben in letzter Zeit lauter solche Leute in der Nachbarschaft, weswegen wir natürlich immer weiter Arbeit haben, obwohl es zwischenzeitlich schon echt gut war!).

Also klar, wenn sie nur vorbei läuft ohne etwas zu tun - mir wurscht, solange sie Abstand hält. Ansonsten bin da eben ich.
Denn wie du sagst: Dein Hund kann nur zwischen "Gut" und "Böse" unterscheiden. Aber nicht, ob da gerade ein Halter ist der das möchte oder eben nicht. Dafür bist du verantwortlich. Und wenn dein Hund so gut hört (sei froh!) dann ruf sie doch kurz ran, lass sie die 10m neben dir gehen und fertig. Macht doch keine Umstände?
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #19
Also ich hatte auch schon zwei Hunde, nacheinander, beide folgten sehr gut, ist leider schon sehr viele Jahre her. Für mich ist/war es selbstverständlich, dass wenn wir anderen Hunden begegnet sind, dass ich meinen Hund zu mir gerufen habe und ihn Fuss laufen ließ, auch bei Familien mit Kindern und/oder Kinderwagen. Wenn man sich dann näher gekommen ist und die anderen sagten, mein Hund macht nichts oder die Kinder fragten, ob sie den Hund streicheln dürfen, dann habe ich die Hunde wieder laufen lassen, anleinen war ohnehin nicht, hatte meist gar keine Leine dabei, die haben wirklich aufs Wort gefolgt und wenn ich mit dem Kommanda "Fuss" an anderen Hunden vorbei bin, dann hat auch nicht interessiert, wie sich der andere Hund verhalten hat.

Es hat nichts damit zu tun, dass meine Hunde absolut sozialverträglich waren und keine Gefahr für andere Hunde, Hundehalter oder Mitmenschen usw. darstellten, ich kann doch nicht von anderen Menschen erwarten, dass die dass toll finden, wenn meine Hunde an ihnen schnüffeln, sich ihrem Hund nähern usw. Ist doch selbstverständlich, dass man seine Tiere entweder anleint oder zumindestens zu sich herruft, ich verstehe da ehrlich gesagt, das Problem nicht wirklich und Hunden die sich da total gestresst in die Leine hängen und vom Besitzer kaum noch zu halten ist, hilft man am besten, wenn man an ihnen ohne jegliche Beachtung, möglichst zügig, im ausreichenden Abstand vorbeiläuft.

Ich selbst finde es auch nicht prickelnd, wenn ein fremder Hund freilaufend auf mich zukommt und ich nicht weiß, wie der sich verhält und einzuschätzen ist, obwohl ich Hunde sehr mag und normalerweise sehr gut mit ihnen kann, auch mit fremden.
 
  • Mache ich etwas falsch? Beitrag #20
Realitätsferne lässt grüßen. Ich äußere mich nicht weiter zu dem Thema.
 
Thema:

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