Tierschutz. Wie weit geht das?

Diskutiere Tierschutz. Wie weit geht das? im Tierhilfe Forum Forum im Bereich Tier Ecke; Danke Etoileza :mrgreen: da hast du recht, man sollte natürlich auch nicht zu stolz und überheblich werden *gg* Gerade die Aufklärungsarbeiten...
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #21
Danke Etoileza :mrgreen: da hast du recht, man sollte natürlich auch nicht zu stolz und überheblich werden *gg*

Gerade die Aufklärungsarbeiten sind mit das Schlimmste... Ich hab das monatelang intensiv betrieben und kaum Ausgleich geschaffen. Ganz im Gegenteil, ich wollte immer mehr und mehr machen egal in welchem Bereich. Das kann einen richtig aufzerren. Ich musste schlagartig lernen das nicht zu übertreiben. Es sich selbst einzugestehen dass man es auf dem hohen Level, das man sich selbst geschaffen hat, nicht durchhalten kann ist schwer und depremierend. Man möchte und möchte - und kann nicht... Wenn man "gar nichts" machen würde würde man sich selbst hassen.
Wenn es dir wichtig ist etwas zu unternehmen, dann tu es! Aber überschreite nicht deine Grenzen, das kann böse ins Auge gehen auch wenn man das Anfangs nicht glauben mag...

Akzeptiere dich, deine Fähigkeiten und auch deine Grenzen. Und ich kanns nur nochmals betonen: finde deinen Ausgleich! :)
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #22
Danke! *g* Ich denke ich bin einfach auch ein bisschen verletzt weil z.B. meine Eltern mein Engagement nicht wichtig finden- für sie sind Tiere unwichtig. Aber diese ganzen "Superkinder" aus der Zeitung finden sie ganz toll... Mir hört halt irgendwie keiner zu-ich denke das Problem beim Aufklären ist, dass die meisten es einfach nicht wissen wollen. Es ist natürlich bei Jugendlichen auch schwer, weil oft noch dieses "Mama und Papa haben gesagt..." drinsteckt... Und ich finde es einfach schlimm, wie unsere Welt tw. ist, früher hatte ich auch viele Probleme, Selbstmordgedanken etc. Mir fällt immer noch einfach so viel negatives auf, zuhause läuft sowieso alles aus dem Ruder-da will ich einfach die Welt besser machen, am liebsten eben per Fingerschnipsen^^Und ich habe mir bis heute nicht verziehen, früher ein Kaninchen und ein Meeri zusammengehalten zu haben. Ich habe auch viel Tierquälerei erlebt. Ich denke daher kommt das...
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #23
Naja sorry aber wer sein Kaninchen an Hitzeschlag sterben lässt hält seine Tiere meiner Meinung nach nicht artgerecht.
Das ist ein Fall. Du schriebst, dass ausnahmslos alle Leute in deiner Umwelt ihre Tiere falsch halten und damit quälen. Etwas übertrieben wie ich finde.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #24
Off-Topic
Das ist ein Fall. Du schriebst, dass ausnahmslos alle Leute in deiner Umwelt ihre Tiere falsch halten und damit quälen. Etwas übertrieben wie ich finde.

Ich glaub sie meinte mit "in unserem Umkreis" mehr ihren Bezirk/Dorf, eben alles in unmittelbarer Nähe. So hab ich das verstanden.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #25
Danke! *g* Ich denke ich bin einfach auch ein bisschen verletzt weil z.B. meine Eltern mein Engagement nicht wichtig finden- für sie sind Tiere unwichtig. Aber diese ganzen "Superkinder" aus der Zeitung finden sie ganz toll... Mir hört halt irgendwie keiner zu-ich denke das Problem beim Aufklären ist, dass die meisten es einfach nicht wissen wollen.

Ich verstehe dich gut, manchmal hat man das Gefühl gegen eine Wand zu reden und man fühlt sich dann einfach unverstanden und nicht ernst genommen. Meine Mutter mag zwar Tiere, wenn es "meine" Tiere sind, würde aber nie auf die Idee kommen, irgendein Futter irgendwo hinzubringen oder sonstiges in diese Richtung zu tun.
Ich bekomme sie ja nicht einmal dazu die eher harmloseren Tierschutz-Filme anzusehen...so Sachen wie "Earthling" würde sie sich nicht mal die ersten 5 Minuten ansehen....da sie sich nichts Brutales und Negatives ins Leben holen will. Tolles Beispiel für "Augen zu machen und aus dem eigenen Leben raus halten".

Ich wirke auch nur im kleinen Bereich/privaten Umfeld. Man kann alleine nicht die ganze Welt verändern und gerade im eighenen Umfeld hat man super Chancen, etwas wirklich sichtbar zu ändern. Manchmal dauert es halt seine Zeit, aber im Großen und Ganzen hilft das meiner Erfahrung nach viel besser als XY irgendwohin ins Ausland zu karren (und man eh nie weiß, ob das überhaupt dort ankommt).

Gerade am Land (kenne ich von hier), braucht es manchmal sehr lange, bis Leute auf einem zugehen oder beginnen wollen, etwas zu ändern. Ich wohne hier seit 5 Jahren, habe seit knapp 4 Jahren Akos und erst jetzt traut sich ein alter Mann mit einem Schäferhund zu fragen, ob ich Ratschläge für ihn habe....manche Sachen dauern einfach seine Zeit, auch weil Tierschutz oftmals einigen Leuten in der Öffentlichkeit schwer fällt oder sie "vom alten Schlag" sind. Da war man jahrzehntelang der Meinung, es reicht den Hund im Garten versauern zu lassen und sehr viele Leute, vor allem die älteren Generationen tuns ich unendlich schwer das alte "Wissen" und die Überzeugungen über den Haufen zu werfen und sich auf Neues einzulassen.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #26
Off-Topic


Ich glaub sie meinte mit "in unserem Umkreis" mehr ihren Bezirk/Dorf, eben alles in unmittelbarer Nähe. So hab ich das verstanden.
Das habe ich auch so verstanden und halte es für übertrieben.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #27
Hallo Magicalpony,
ich finde mit den Worten "Tierschützer" und "Tierquäler" beschreibst du zwei sehr extreme Positionen. M.e gibt es dazwischen durchaus noch einige Stufen und 99% der Ottonormalos würde ich hier einkategorisieren. Mich inbegriffen.

Tierquäler beinhaltet für mich den bewussten Willen zu schädigen. Also Vorsatz oder zumindest Inkaufnahme unter vollem Wissen. Das tue ich natürlich nicht. Zumindest nicht im klassischen Sinne. Die Veganer/ Vegetarierdebatte ist eine Neverendingstory. Ich bin kein Fan von Fanatismen. Ich sehe es recht pragmatisch. Ich würde niemals einem Tier absichtlich wehtun oder es gar töten (mal von Mücken und Spinnen abgesehen, die überleben ein Zusammentreffen zugegeben auch nicht unbedingt), einfach so zum Spaß. Allerdings gilt das wohl auch eher für die klassischen Haustiere. Denn ich esse Fleisch und ich weiß, dass das nicht an Bäumen wächst. Und ich nutze Kosmetik, für die es vermutlich auch viele unnütze Tierversuche gibt. Und ich halte selbst Tiere, die vermutlich in ihrer ursprünglichen Entwicklung in freier Natur artgerechter aufgehoben wären.

Ich versuche natürlich meinen Hund und meine Fritten bestmöglich zu halten, versuche auch Nahrungsmittel zu kaufen, die unter "humaneren" (wobei das Wort schon fast eine Farß ist.) Bedingungen produziert werden und Kosmetika zu meiden, von denen ich Schlimmes weiß. Aber mal ehrlich, das funktioniert niemals ganz und ich müsste lügen, wenn eines meiner größten Mankos nicht die Bequemlichkeit wäre. Man kann immer noch mehr tun, wenn man Zeit, Geld und Herzblut investiert.

Aber ich bekomme ehrlich gesagt Würgereiz, wenn sich Menschen als "besser" hinstellen, nur weil sie bestimmte Nahrungsweisen bevorzugen oder ein abstinenteres Leben führen. Meines Erachtens gibt es keine!!! Lebensweise, die wirklich jegliches Tierleid erspart. Und ein Stück weit sehe ICH das auch als nicht notwendig, weil die Natur auch kein Mauerblümchen ist und Fressen und gefressen werden wohl einer der bekanntesten Grundsätze der Natur ist. Ich für mich versuche es jedoch so zu halten, dass ich nicht wegschaue, wenn Tiere gequält werden. Ich trage keinen Pelz, versuche beim Nahrungsmittel- und Kosmetikkauf zumindest ab und an den Grips anzuschalten, werfe meinen Müll nicht in die Umwelt, halte meine Tiere nach bestem Wissen und Gewissen, füge ihnen kein unnötiges Leid zu und informiere, wenn ich auf Unwissenheit treffe. Ich helfe in Not geraten Tieren, fahre auch ohne mit der Wimper zu zucken eine verletze Taube um Mitternacht in die Tierklinik, usw. Aber ich bin auch kein Messias und 98% der Dinge die ich tagtäglich tue, haben garantiert an irgendeinem Ende gravierende Folgen für irgendein Tier.

Das fängt ja mit simpelsten Sachen an. Ich steige für kürzeste Strecken ins Auto, verpeste die Luft somit mit Abgasen und trage somit zum Treibhauseffekt bei. Natürlich mein ich das nicht böse, aber es ist ein überspitztes Beispiel dafür, das jedes- aber auch jedes menschliche Handeln irgendwo Konsequenzen hat. Und die Leidtragenden sind nunmal die Lebewesen, die sich nicht dagegen wehren können. Streng genommen macht also auch das wiederum einen Tierquäler aus mir...

Wie auch immer. Ich finde es wichtig, das man bedacht und bewusst lebt und versucht unnötiges Leid zu vermeiden. Nur der Punkt, der unnötiges Leiden verursacht ist eben sehr variabel und kann ganz unterschiedlich betrachtet werden. Das klingt jetzt vielleicht etwas philosophisch, aber es beschreibt am besten, wie ich zu diesem Thema stehe.

Liebe Grüße
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #28
Hallo,

also für mich ist Tierschutz etwas, was man nicht an Sachen wie "Ich bin Veganer" oder "Ich gehe regelmäßig demonstrieren bzw. Tiere aus Versuchslaboren befreien" festmachen kann und sollte. Tierschutz fängt schon im Kleinen an und ist meiner Meinung nach eine gewisse Einstellung zum Leben und zur Umwelt. Wie weit da jeder für sich geht, ist meines Erachtens nach nichts, was einem jemand vorgeben kann. Punkt. Denn wer hat das Recht zu behaupten er sei der Einzige, der weiß was richtig und falsch ist? PETA macht das gerne und ist für mich deshalb nicht immer gerade sehr glaubwürdig und erstrebenswert. Auch GREENPEACE neigt zu Aktionen und Aussagen, die stark polarisieren und nicht immer damit den Effekt erzielen, den sie erzielen könnten. Aber das sind große Organisationen, keine Einzelpersonen und ich definiere mich über mich selbst, nicht über etwas was mir dogmatisch vorgegeben wird von jemandem, der eben meint sein Handeln sei die perfekte Vorgabe, die alle Menschen erfüllen müssen.

Ganz am Anfang habe ich auch versucht zu schockieren und zu polarisieren. Meine Eltern bekamen schreckliche Bilder von Hühnerfarmen an die Eierschachteln im Kühlschrank geklebt, jedes Shampoo wurde mit Hinweisen und ekelhaften Fotos versehen. Ich habe oft und gerne sehr aggressiv und emotional mit Freunden, Bekannten, Verwandten, teilweise auch wildfremden Leuten debattiert. Und gebracht hat es aber in den meisten Fällen gar nichts. Das einzusehen, war ein langer, schmerzhafter Prozess und man lernt erschreckende Sachen über sich selbst und die Spezies Mensch. Irgendwann hab ich dann damit aufgehört alles ausdiskutieren und verändern zu wollen. Ich habe angefangen mein Leben so zu gestalten, dass ich mit gutem Gewissen morgens in den Spiegel schauen konnte. Ich für mich. Nicht ich für andere oder andere für mich. Denn wenn ich etwas ändern will, muss ich bei mir anfangen.

Fleisch esse ich nicht, weil es mir einfach nicht schmeckt. Wer Fleisch essen will, bitte. Mein einziger Wunsch wäre, dass man den Fleischkonsum reduziert und sich einfach bewusster mit dem Nahrungsmittel beschäftigt (Wo kommt es her? Was ist alles drin und dran? usw.). Es ist nicht notwendig 1kg Schweinefleisch bei einem Discounter für 0,99€ zu kaufen, damit man an 7 Tagen der Woche je 1kg Fleisch essen kann. Reicht es nicht, wenn man sich 1-2 Mal die Woche ein Stück Fleisch gönnt, dessen Herkunft man bis zur Geburt zurückverfolgen kann und das eben nicht vollgepumpt ist mit Wachstumshormonen und Antibiotika? Ich plädiere im Gegensatz zu vielen anderen Vegetariern nicht dafür, dass die gesamte Menschheit kein Fleisch mehr essen sollte, ich wünsche mir nur, dass die die es essen, wissen was sie da tun und nicht wahllos billiges Zeug in sich reinstopfen ohne Rücksicht auf irgendwas. Weniger ist mehr. Das ist weitaus realistischer, als: Gar nichts ist perfekt.

Fisch esse ich nicht, wegen der Überfischung, der Delphine und Schildkröten, die in Thunfischnetzen verenden und den ganzen anderen ekeligen Sachen, die so im Meer herumschwimmen bzw. im Wasser der Fischfarmen. Es würde mir auch weiterhin schmecken, aber ich kann mit dem Verzicht leben. Und wenn ich es kann, warum soll ich es dann nur aus Bequemlichkeit nicht tun? Wer es nicht kann, okay. Auch hier mein Wunsch: fragt euch woher es kommt, fragt euch ob es nicht Beschaffungsalternativen gibt und fragt euch, ob ihr wirklich essen wollt, was ihr da esst (das jetzt weniger auf das tote Tier bezogen, mehr auf den anderen Kram, der durch die Haltung so in das Tier reinkommt). Wer für sich zu einer anderen Entscheidung kommt, als ich, ist für mich nicht automatisch ein schlechterer Mensch. Ich komme dafür vielleicht in Bezug auf andere Dinge nicht zu den gleichen Entscheidungen.

Meine Kosmetik und alles ist tierversuchsfrei und vegan. Gleiches gilt für alle Putzmittel und Waschmittel. Mein Toilettenpapier, meine Taschentücher, meine Küchenrolle - all das ist aus Recyclingpapier. Und ich versuche möglichst wenig davon zu verbrauchen. Ich versuche meinen Wasserverbrauch nicht ins Übermaß anwachsen zu lassen - während dem Einschäumen die Dusche ausmachen, während dem Zähneputzen nicht das Wasser laufen lassen, sowas eben. Das sind alles Kleinigkeiten, aber was für ein Egoist wäre ich, wenn ich mit der Einstellung leben würde "Nur weil ich es anders mache, bringt das doch nichts."? Wie kann ich von anderen Veränderung verlangen, wenn ich es selbst nicht schaffe? Und wie viele veränderungen, Revolutionen und Putsche der Geschichte wären gar nicht erst passiert, wenn die Leute immer und überall so denken würden?

Ich für mich habe eine Balance gefunden. Ich lebe mein Leben so, dass ich morgens in den Spiegel schauen kann ohne, dass ich ein schlechtes Gewissen habe. Wem gegenüber auch immer. Tiere sind für mich Lebewesen. Individuen. Wunder der Natur. Und sie verdienen eine Behandlung, die sie respektiert. Egal ob sie als Schnitzel enden sollen oder nicht. Weniger Fleischkonsum. Weniger Milch- und Eikonsum. Das wäre schon ein großer Schritt. Ohne den extremen Produktionsdruck und den Wunsch nach "noch mehr für noch weniger Geld", wäre respektvolle Nutztierhaltung (und ja in meinen Augen geht das) großflächig möglich und umsetzbar. Tiere können uns Nutzen. Ja. So wie wir einst Mammuts gejagt haben und dann begonnen haben Tiere zu domestizieren. So können wir auch wieder zurück zu den Anfängen. Zurück dahin, dass eine einzele Kuh ein wahres Vermögen war. Etwas, was eine ganze Familie ernährt hat. Etwas, was es zu beschützen und zu pflegen galt. Etwas, was als Individuum wichtig war und nicht als eines von vielen. Verbunden mit dem, was wir heute über Tiere wissen. Über ihre Empfindungen, ihre Gefühle, ihr ganzes Wesen. Verbunden damit sollte es doch möglich sein, einen Weg zu finden so miteinander zu leben, dass gegenseitiger Respekt und die Würde des Einzelnen wichtig sind und nicht das Geld oder das eigene Ego.

Tierschutz ist für mich etwas, bei dem man sehr, sehr viel über den Menschen lernt. Darüber, was uns ach so tolle Wesen antreibt und umtreibt. Und darüber wie weit wir uns von dem entfernt haben, was uns eigentlich ausmacht. Wir, die wir das eigene Ich erkennen wie keine andere Tierart. Wir, die wir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verknüpfen können, wie keine andere Tierart. Wir, die wir eigentlich schützen und resepektieren müssten, was "unter uns" steht. Und wer verstanden hat, dass Tierschutz "Arbeit am Menschen und seiner Menschlichkeit" ist, der kann damit anfangen. Wo ist dabei völlig egal. Seid Vorbilder für eure Umwelt, lasst euer Handeln ein Zeichen sein. Mehr braucht es nicht. Von 10 Menschen, lässt sich davon einer beeindrucken und für diesen einen lohnt es sich. Und jemand, der Vorbild ist anstatt zu belehren, zu hetzen und zu polarisieren, der verändert nachhaltiger etwas, als die die mit ekelhaften Bildern um sich werfen und große Reden schwingen über die Fehlerhaftigkeit von Menschen, die nicht so leben wollen wie sie selbst.

Meine Eltern waren ganz und gar unbeeindruckt von sämtlichen Bildern und Filmen. Der Mensch hat die Gabe irgendwie eine Wand aufbauen zu können zwischen dem, was er sehen und anfassen kann und dem, was zusätzlich noch da ist. Die Leute sehen die Eier in Pappschachteln und verknüpfen das nicht mit den Hühnern in Legebatterien. Da kann man sie noch so oft mit Bildern nerven. Das ist doch das Gleiche wie Krieg, Terror und solche schrecklichen Dingen. Wir gucken uns das in den Nachrichten an, wir sind erschrocken, bewegt, vielleicht auch ehrlich entsetzt. Aber dann stehen wir am nächsten Morgen auf, gehen zur Arbeit und die Kindersoldaten in Afrika, die Bombenopfer im Irak und verschleppten und vergewaltigten Mädchen in Indien verschwimmen zu etwas, was mit uns direkt nichts zu tun hat. Und weil wir wissen, dass wir an der Sache direkt nichts ändern können. Aber wir können dem Nachbarskind jeden Tag ein Schulbrot zu stecken, wenn wir wissen, dass zuhause das Geld für sowas fehlt. Wir können unsere Kinderspielsachen ausmisten und an Einrichtungen und Kinder geben, die sich darüber freuen, anstatt sie im Keller in Kisten zu stapeln. Wir können dem Penner vor dem Supermarkt ein Wurstbrötchen und einen heißen Kaffee spendieren. Und wir können für uns Lebensmittel so einkaufen, dass wir wissen wo sie herkommen. Wir können immer wieder betonen, dass es nicht schwer ist etwas zu ändern und das jeder kleine Schritt zählt. Wir können dem Nachbarn Vorschläge machen wie sich aus dem winzigen Fertigkaninchenstall ein echtes Kaninchenparadies machen ließe. Wir können ihm Hilfe anbieten und ihm Tipps geben, anstatt ihn nur zu belehren, dass er es falsch macht und wir es richtig. Wir können immer wieder erzählen von Tieren und ihrem Verhalten, davon, dass ein Meerschweinchen, das sich platt auf den Schoß drückt Todesangst hat und eben nicht völlig entspannt die Streicheleinheiten genießt. Wir können Leute einladen und ihnen zeigen, wie toll sich Tiere in einem artgerechten, verhaltensgerechten Gehege präsentieren. Wir können das. Auch wenn wir bei 9 von 10 Leuten scheitern, auch wenn es viel mehr taube, beratungsresistente Leute zu geben scheint, als jene, die es sich zu Herzen nehmen. Für den Einen, den wir verändert haben hat es sich gelohnt, denn er wird eben diese Veränderung weiter "in die Welt" tragen. Und so lohnen sich auch die vielen Rückschläge, die vielen Enttäuschungen, die vielen dummen Kommentare, die man einstecken muss.

Man kann nicht die Welt retten. Man kann nicht alles umschmeißen und besser machen.
Aber man kann sein eigenes Leben so leben, dass es andere Menschen zum Nachdenken anregt.

Und wie gesagt, ob man dazu nun Vegetarier oder Veganer wird, ob man mit Vehemenz auf sämtliche Kleintierhalter in seiner Umgebung einredet, ob man seinen Haushalt komplett umstellt, ob man in einem Verein Mitglied wird und ehrenamtlich dort arbeitet oder ob man einfach nur seine eigenen Haustiere tierschutzgerecht unterbringt und behandelt, all das sind Schritte in die gleiche Richtung. Und der eine kann und will eben mehr Schritte gehen, als der andere. Solange wir dabei in die gleiche Richtung laufen, ist doch nichts falsch daran. Oder?
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #29
Wir gucken uns das in den Nachrichten an, wir sind erschrocken, bewegt, vielleicht auch ehrlich entsetzt. Aber dann stehen wir am nächsten Morgen auf, gehen zur Arbeit und die Kindersoldaten in Afrika, die Bombenopfer im Irak und verschleppten und vergewaltigten Mädchen in Indien verschwimmen zu etwas, was mit uns direkt nichts zu tun hat.

Ich glaube man hat auch ein gewissen "Recht" drauf Dinge zu ignorieren.
Wenn man nicht (täglich) vor der ein oder anderen Sache die Augen verschließt führt das nur dazu, dass es einem schlecht geht, löst aber trotzdem nicht das Problem.
Ich persönlich gucke schon seit Jahren keine Nachrichten mehr, die Informationen berühren mein persönliches Leben in der Regel nicht (das heißt ich spüre ihr Ausmaß nicht im Alltag wenn ich die Informationen ignoriere), aber es geht mir wirklich schlecht wenn ich es mir ansehe. Ich muss es nicht haben in der "Tagesschau" (oder wie die ganzen Nachrichtensendungen heißen) mir Bilder aus Kriesengebieten anzusehen, Bilder von Toten und Gefolterten. Was nützt es, wenn ich es sehe und es mir schlecht geht? Ich kann es nicht ändern (wirklich, da hat man in der Regel ja nicht mal die Chance einen kleinen Beitrag zu leisten) und muss auch ganz bestimmt nicht mehr dazu erzogen werden es schrecklich oder ablehnenswert zu finden.

Für mich ist ein gewisses Maß an Ignorieren also auch praktizierter Selbstschutz.
Tierquälerei in der Fleischproduktion, Gewalt und Kriege auf der Welt, modernes Sklaventum in der Produktion von Tee, Tabak, Kaffee, Südfrüchten und Bekleidung, Umweltprobleme durch CO2 und Ressourcenveschwendung , Dumpinglöhne und unwürdige Arbeitsbedingungen im ganzen Inlands Versand- und Einzelhandel, usw......wenn man auf all das Rücksicht nehmen wollte, dann müsste man wohl irgendwie einen Weg finden autark zu leben und im Grunde der Gesellschaft den Rücken kehren.

Es ist wichtig, dass jeder sich das raussucht was ihm am Herzen liegt und dann in diesem Bereich versucht etwas zu verbessern (denn nichts ist schlimmer als einfach gar nicht zu tun, weil man nicht weiß wo man anfangen soll), jemanden zwingen auf etwas bestimmtes Rücksicht zu nehmen ist in aller Regal aber nicht erfolgreich.
Ich kann aber schon verstehen wie sich Missionierungswünsche anfühlen und ich erwische mich hin und wieder auch mal im Alltag dabei wie ich solche Gespräche führe, aber eigentlich weiß es, dass es nur frustrierend für mich endet.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #30
Ich fand deinen Text echt gut Tompina :clap: Ich bereue einfachvieles von früher, weil ich da sehr unbewustt konsumiert habe. Aber da ich jetzteiniges geändert habe, habe ich auch ein besseres Gefühl. Und das Zitat von Edward Burke trifft auf 99,9% meiner Umgebung zu, viele denken so, auch ich manchmal.
Aber ich habe noch eine frage zur Kleidung: viele nehmen ja Kleidung aus Baumwolle, weil das ja rein pflanzlich ist-aber für Baumwolle wird ja echt viel Wasser verbraucht. Sind also Synthetikstoffe besser? Und welche Läden findet ihr gut? Ich gehe z.B. nicht in Primark shoppen, weil ja jeder weiß, dass das Kinderarbeit ist. H&M ist glaube ich einigermaßen OK oder? Mir ist aber klar, dass fast jedes Kleidungsstück aus China etc. kommt, aber H&M macht ja immer so Projekte, z.B zur Bildung der Frauen in Indonesien, kann man das ernst nehemen?
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #31
H&M ist glaube ich einigermaßen OK oder? Mir ist aber klar, dass fast jedes Kleidungsstück aus China etc. kommt, aber H&M macht ja immer so Projekte, z.B zur Bildung der Frauen in Indonesien, kann man das ernst nehemen?
Ich glaube ehrlich gesagt kaum, dass Bekleidung die hier zu so niedrigen Preisen (5€ für ein T-Shirt) angeboten wird (und dann zwei mal im Jahr auch noch zu "Schlussverkäufen" im Preis halbiert wird) wirklich "menschenfreundlich" produziert wird.
Die Marge (die Gewinnspanne für den Händler) beträgt im normalen Einzelhandel etwa 110%, dass heißt ein Händler kauft einen Artikel ein für 10€ und verkauft ihn dann für 21€ an den Kunden weiter.
Im Bekleidungsgeschäft liegen die Magen teilweise bei 500%, mit anderen Worten wenn ein Laden 5€ für ein T-Shirt verlangt, dann hat er das Shirt für 1€ eingekauft.
Diese 1€ geht aber auch nicht an denjenigen der es genäht hat, sondern an einen Zwischenhändler (und noch einen, und noch einen...) am Ende hat die Produktionsstätte nur noch ein paar Cent für das T-Shirt bekommen. Von diesen paar Cent werden dann noch Kosten für den Stoff, die Arbeitsräume, Maschinen, Strom, etc abgezogen, außerdem will der Produzent auch noch selber "reich" werden. Die durchschnittliche Näherin wird vielleicht noch einen viertel Cent davon als Lohn abbekommen (eine Näherin in Bangladesch verdient in einer Arbeitswoche mit 40-60 Stunden Arbeit umgerechnet etwa 20€).
Für die vielen Näherinnen ist das harte Leben und Arbeiten in den Fabriken übrigens trotzdem ein eine Alternative , so ist es in Bangladesch z.B. häufig die einzige Möglichkeit für junge Frauen einer Zwangsehe mit 15 und der meistens damit verbundenen Entrechtung zu entgehen.
Falls es dich interessiert (und du genug Englisch kannst ;)) ist hier ein ausführlicher Artikel über das Leben der Näherinnen:



Was kann man tun? Ich fürchte, selbst wenn man teurere Bekleidung kauft kann man leider nicht sicher sein, dass diese unter besseren Bedingungen hergestellt wurde. Leider gibt es auch bisher keine überall verfügbaren Siegel für unter würdigen Bedingungen hergestellte Kleidung. Da ich selber auch nicht viel Geld habe, kaufe ich oft auf dem Flohmarkt oder in Second Hand Shops und rede mir ein, das Geld dann wenigstens nicht direkt in die Läden getragen zu haben ;) Außerdem schmeiße ich Bekleidung nicht weg, solange sie nicht auseinander fällt (ich bin aber auch kein Mode-Freak der da immer was neues braucht).

Was H&M angeht, so empfinde ich ihre Aussagen über "Nachhaltigkeit" und gute Arbeitsbedingungen eher als Verkaufsstrategie. Ich meine, H&M hatte gerade erst wieder eine Aktion bei der man alte Bekleidung zurückbringen sollte und damit H&M helfen für mehr "Nachhaltigkeit" zu sorgen, als Dank gab es einen 10% Gutschein für den nächsten Einkauf.
Aber ich weiß nicht, für Nachhaltigkeit werben und dann gleichzeitig die Kunden mit Gutscheinen locken, damit sie noch mehr kaufen, noch mehr konsumieren und das einzelne Kleidungsstück dann noch weniger wertschätzen, weil es ja ach-so-billig war, passen für mich einfach nicht zusammen :?
Der Fairness halber will ich aber sagen, dass ich nicht glaube, dass die Konkurrenz da so viel besser ist.

Übrigens, ich finde es eine der wichtigsten Sachen sich überhaupt Gedanken zu machen, und finde es toll wie wach und interessiert du bereits in deinem Alter bist (andere Leute sind locker über 60 und haben immer noch nichts gepeilt). Hohe Empathiefähigkeit (Mitgefühl) ist übrigens auch ein Zeichen von Intelligenz ;)
Ich habe auch deinen anderen Thread gelesen und möchte dir noch sagen, lass dich nicht ärgern, es ist zwar frustrierend wenn man weiter denkt als die anderen, aber wer clever ist bringt es meistens auch weiter ;)
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #32
Danke! Ich ahbe mal drauf geachtet und gesehen, dass bei bestimmten Labels schon öfter Kleidung da ist, die aus reicheren Industrieländern kommt. Ich versuche dann das zu kaufen, auch wenn´s ein bisschen mehr kostet-ich hab eh nicht viel Kleidung. Den Artikel habe ich gelesen, aber auch wenn es eine Chance für die Näherinnen ist, finde ich es trotzdem nicht so toll, viel Geld ist das ja nicht, und manche Geschichten wie mit dem Feuer finde ich echt schlimm.
Ich habe mal eine Frage:Habt ihr einen Überzeugenden Text/überzeugende Argumente gegen Zoohandel? Ich würde das gerne mal ausdrucken (nicht zu lange deswegen) und den Leuten unter die Nase halten, die das noch nicht so verstehen, weil ich bei Diskussionen gerne mal den Faden verliere...das wäre toll. Viele verstehen auch nicht, warum Vermehrung so schlimm ist und warum man seine Heimtiere unbedingt kastrieren sollte...wenn ich dann sage, dass man ohne Genetikwissen nicht weiß, ob da keine Fehl-/Missgeburten kommen, kommt "das ist doch sowieso gelogen" Oder"in der Natur passiert das doch auch (nicht)" Ich hätte einfach gerne ein paar Argumente dazu.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #33
Huhu,

schau mal hier zu den Zooladen: die haben bestimmt auch irgendwo Flyer oder Ähnliches.

In der Natur kommen zum einen weniger Missbildungen zustande weil nur "gesunde" / nicht vorbelastete Tiere überleben können, und logischerweise können nur die die leben ihre Gene weitergeben. Somit können "kranke" Tiere ihr Erbgut nicht/kaum vermehren.
Außerdem können sie sich größtenteils selbst aussuchen mit wem sie sich paaren. Nach Möglichkeit suchen sich immer welche die wenig "gleiches Blut" haben - Inzucht ist in der Wildnis eher selten (aber nicht ausgeschlossen). In Gefangenschaft können sie es sich nicht aussuchen und müssen nehmen was ihnen vorgesetzt wird, auch wenn das das Wurfgeschwisterchen, Mutter, Vater, Nichte, Halbbruder usw. ist.
Sollten mal Missgebildete Tiere in der Wildnis geboren werden, so haben diese so gut wie keine Überlebenchancen und sterben früh (bevor sie sich paaren können - siehe oben / nur gesunde Tiere überleben lange genug um ihre Gene zu vererben). Sie sind dazu verdonnert früh zu sterben, in Menschenhand kann das durch Tierärzte oft verhindert werden, so ein Tier sollte natürlich seine Missbildungen nicht weitervererben dürfen!
Da steckt so viel mehr dahinter, einfach ist es mit der Genetik nicht. Vor allem dann nicht wenn man gezielt zwei Individuen zusammenlassen möchte und dann auch noch "etwas" gesundes (oder oftmals auch nur überlebensfähiges) bei rauskommen soll ;)
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #34
schau mal hier zu den Zooladen: die haben bestimmt auch irgendwo Flyer oder Ähnliches.
Ist diese Site nicht sehr einseitig und oberflächlich?
Nach Möglichkeit suchen sich immer welche die wenig "gleiches Blut" haben - Inzucht ist in der Wildnis eher selten (aber nicht ausgeschlossen).
Das ist so pauschal nicht richtig. Es kommt immer darauf an, um welche Gattung und Art es sich handelt.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #35
Ist diese Site nicht sehr einseitig und oberflächlich?
Ich finde diese Seite sehr gut und nicht unbedingt einseitig- das sind ehr die Pros für Zooladenkäufe, finde ich. Leider habe ich keine Flyer o.ä. gefunden.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #36
Solche Sätze (von der Internetseit gegen-zooladenkäufe.de) finde ich zu pauschal und effekthascherisch:
Diese "kleinen, ganz tollen Züchter" sind immer Menschen, die mit dem Vermehren und dem Verkauf der Tiere Geld verdienen wollen. Dabei haben sie weder Zeit, noch Lust, sich mit der Genetik oder sonstigen für die anständige Zucht relevanten Themen auseinander zu setzen.
Die Tiere enstammen in der Regel winzigen Käfigen in Kinderzimmern. Die Hauptattraktionen an Kindergeburtstagen sind dann die frisch geborenen Hamsterbabys, die natürlich der - verständlicherweise - bissigen Mutter am helligten Tag entnommen werden und mindestens durch 12 Kinderhände fließen.
Dann heißt es aber auch wieder
Fast jede Tierart wird von irgendjemandem auf seriöse, fachmännische Art nachgezüchtet. Und ob man eine Zucht nun unterstützen möchte oder nicht, so muss man doch zugeben, dass es immer noch besser ist, ein Tier von einem guten Züchter zu kaufen, als in einer Zoohandlung.

Sorry, dass ist alles zu oberflächlich, Hörensagen, Effekthascherei und Propaganda. Solche pauschalen Aussagen über den bösen bösen Zoohandel helft kein Stück die Situation in Zoohandlungen zu verbessern.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #37
Natürlich sind nicht alle Zoohandlungen gleich. Aber es stimmt schon vieles, meine Freundin hat in der Zoohandlung ein Hamsterweibchen gekauft und man sagte ihr, falls sie mal Nachwuchs bekommen sollte würden sie diesen "gratis zurücknehmen"
Da war meine Freundin ca. 11. Und ich denke nicht, dass sie davon ausgingen, dass sie Wissen über Zucht/ Genetik besaß.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #38
Ich kann nicht beurteilen wieviel Ahnung man von Genetik haben muss, um Hamster zu vermehren. Das einzige was man dem Tierladen in dem konkreten Fall vorwerfen kann ist, dass sie einer 11 Jährigen ein Tier verkauft haben.

Für alle diese Beispiele (wie sie auch auf der Internetseite genannt werden) lassen sich genaus so viele positive ERfahrungsberichte finden. Insofern sagen die ganzen nacherzählten Storys nichts über die tatsächlichen Mängel in den deutschen Zoohandlungen aus. Zumal noch nicht mal einheitliche Bewertungskriterien definiert sind, auf der genannten Internetseite.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #39
Meine Freundin hätte auch Inzucht betreiben können. Einen Hamster mit einer Erbkrankheit verpaaren können. Einen verkrüppellten Hamster verpaaren können. Usw...übrigens ist das illegal (dass der Zooladen das sagt)
Aber Bewertungskriterien...das Ding ist ja, egal wie toll die Gehege- in den Hinterräumen sind die Tiere auf kleinstem Raum gelagert. Auch die Herkunft der Tiere z.B. aus Zuchtfarmen ist grausam. Ich finde, egal welche, alle Zooläden schlecht.
 
  • Tierschutz. Wie weit geht das? Beitrag #40
übrigens ist das illegal (dass der Zooladen das sagt)
Was ist illegal?

in den Hinterräumen sind die Tiere auf kleinstem Raum gelagert.
Und das ist immer und überall so? Und woher weißt du das? Weil es auf einer Internetseite steht?
Auch die Herkunft der Tiere z.B. aus Zuchtfarmen ist grausam.
Und woher weißt du, dass alle Zooläden ihre Tiere von grausamen Zuchtfarmen bekommen?
Ich finde, egal welche, alle Zooläden schlecht.
Der Meinung kannst du gerne sein. Deshalb sind aber noch nicht alle Zooläden schlecht. Zumal man sich erstmal einigen müsste, was genau "schlecht" überhaupt sein soll. Soviel zum Thema Bewertungskriterien;)
 
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