- Hund - Einzelgänger - keine Bindung Beitrag #1
H
hundekuchen
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Hallo alle zusammen,
bin bei meinem jetzigen Pflegling mit meinem Hundelatein am Ende. Aber vllt habt ihr ja noch eine Idee.
Die Hündin (mittlerweile fast 2 Jahre bei mir) ist ca. 3-4. Wahrscheinlich ne Schäfer/Malinoismischung.
Sie war psychisch sehr mitgenommen wie sie zu uns kam. Sehr ängstlich, angstaggressiv, unverträglich, leinenaggressiv, usw. Von ihrer Vergangenheit weiß ich nichts. Nehme aber an, dass sie eine zeitlang auf der Straße gelebt bzw. sich selbst versorgt hat.
Soweit haben wir alles (bis auf leinenaggression in bestimmten situationen) in den griff bekommen.
Daheim fühlt sie sich wohl, ist entspannt, versteckt sich nicht mehr, pinkelt sich nicht mehr an, ist stubenrein, liegt am rücken auf der couch, man kann sogar über sie drübersteigen und sie ist eine richtige schmusebacke geworden - der bravste und entspannteste hund. In fremden Situationen ist sie noch gestresst, äußert sich aber hauptsächlich nur noch in hecheln.
ABER mein Problem:
Der Hund hat selbst nach den 2 Jahren keine oder kaum Bindung zu mir aufgebaut. Weder zu mir noch zu unserem zweiten Hund. Oder zu sonst jemanden den sie kennen gelernt hat. (Partner, Hundetrainer, andere Hunde, ...)
Die Hunde verstehen sich gut, spielen und kuscheln miteinander. Fressen auch nebeneinander. Rangordnung ist aufgrund des Alters/Gesundheit des Zweithunds gerade am Kippen. Bis jetzt war aber er der Boss.
Sie folgt brav auf Kommandos, liebt den Abrichteplatz, lernt gerne Tricks, Agility ist zwar nicht ihre Stärke aber macht ihr Spaß, genauso wie Fährte. Sie liebt auch den Trainingswaagen. Also alles was möglich ist machen wir mit ihr und sie macht es auch gern. Und folgt auch.
NUR:
kaum schaue ich nicht auf sie oder beschäftige sie nicht - ist sie weg ... es ist so anstrengend.
also wenn es nach ihr geht würde sie beim spazieren, daheim - egal wo - nicht beim rudel bleiben sondern ihren eigenen weg gehen.
ich muss sie mit kommandos im rudel halten - immer.
Auch wenn zb alle im Garten sind, klettert sie über den Zaun und ist weg. Und das nicht nach stunden der langeweile, sondern in den ersten 10 minuten.
Ich habe richtig das gefühl sie wartet nur auf Momente zum abhauen.
Sie kommt zwar im falle des falles nach Hause, jedoch immer erst nach Stunden / Tagen und würde dann bald wieder am liebsten auf wanderung gehen.
Man sieht an diesem verhalten dass die bindung und die rangordnung nicht stimmt.
Aber mir fällt einfach nichts mehr ein, wie ich meine Bindung zu diesem Hund stärken soll. Auch der Rüde ist ihr egal.
Und sie macht ja jede Übung brav und freudig mit - nur kaum ist eine Übung (in ihren augen das spiel) vorbei - bin ich ihr egal.
Aber ich kann sie ja nicht 24/7 bespaßen.
Und so kann ich sie nicht von der leine lassen oder in den garten. Und es ist unendlich anstrengend dauernd ein auge auf den Hund zu haben, weil ich fürchte dass sie jede sekunde abhaut, wenn ich nicht aufpasse.
Der Hund ist laut TA topgesund. Sie wird gebarft und täglich ausreichend ausgelastet.
Sowohl geistig (Suchen, Tricks, Agility, etc.) als auch körperlich (Spazieren, Spielen mim Rudel, Abrichteplatz, Trainingswaagen, Radfahren, etc.). Wobei ich darauf achte dass es ihr nicht zuviel wird und sie ausreichend schläft.
Hattet ihr das auch schonmal? Ich hatte noch nie einen Hund dem das restliche Rudel (egal ob Hund oder Mensch) so egal ist.
Wenn ich sehe dass sie überlegt abzuhauen oder sie davonzischen sehe und sie rufe - dreht sie sofort um und kommt zurück. Aber wie kann ich sie davon abhalten überhaupt weglaufen zu wollen?
Mir fällt einfach nichts mehr ein ...
bin bei meinem jetzigen Pflegling mit meinem Hundelatein am Ende. Aber vllt habt ihr ja noch eine Idee.
Die Hündin (mittlerweile fast 2 Jahre bei mir) ist ca. 3-4. Wahrscheinlich ne Schäfer/Malinoismischung.
Sie war psychisch sehr mitgenommen wie sie zu uns kam. Sehr ängstlich, angstaggressiv, unverträglich, leinenaggressiv, usw. Von ihrer Vergangenheit weiß ich nichts. Nehme aber an, dass sie eine zeitlang auf der Straße gelebt bzw. sich selbst versorgt hat.
Soweit haben wir alles (bis auf leinenaggression in bestimmten situationen) in den griff bekommen.
Daheim fühlt sie sich wohl, ist entspannt, versteckt sich nicht mehr, pinkelt sich nicht mehr an, ist stubenrein, liegt am rücken auf der couch, man kann sogar über sie drübersteigen und sie ist eine richtige schmusebacke geworden - der bravste und entspannteste hund. In fremden Situationen ist sie noch gestresst, äußert sich aber hauptsächlich nur noch in hecheln.
ABER mein Problem:
Der Hund hat selbst nach den 2 Jahren keine oder kaum Bindung zu mir aufgebaut. Weder zu mir noch zu unserem zweiten Hund. Oder zu sonst jemanden den sie kennen gelernt hat. (Partner, Hundetrainer, andere Hunde, ...)
Die Hunde verstehen sich gut, spielen und kuscheln miteinander. Fressen auch nebeneinander. Rangordnung ist aufgrund des Alters/Gesundheit des Zweithunds gerade am Kippen. Bis jetzt war aber er der Boss.
Sie folgt brav auf Kommandos, liebt den Abrichteplatz, lernt gerne Tricks, Agility ist zwar nicht ihre Stärke aber macht ihr Spaß, genauso wie Fährte. Sie liebt auch den Trainingswaagen. Also alles was möglich ist machen wir mit ihr und sie macht es auch gern. Und folgt auch.
NUR:
kaum schaue ich nicht auf sie oder beschäftige sie nicht - ist sie weg ... es ist so anstrengend.
also wenn es nach ihr geht würde sie beim spazieren, daheim - egal wo - nicht beim rudel bleiben sondern ihren eigenen weg gehen.
ich muss sie mit kommandos im rudel halten - immer.
Auch wenn zb alle im Garten sind, klettert sie über den Zaun und ist weg. Und das nicht nach stunden der langeweile, sondern in den ersten 10 minuten.
Ich habe richtig das gefühl sie wartet nur auf Momente zum abhauen.
Sie kommt zwar im falle des falles nach Hause, jedoch immer erst nach Stunden / Tagen und würde dann bald wieder am liebsten auf wanderung gehen.
Man sieht an diesem verhalten dass die bindung und die rangordnung nicht stimmt.
Aber mir fällt einfach nichts mehr ein, wie ich meine Bindung zu diesem Hund stärken soll. Auch der Rüde ist ihr egal.
Und sie macht ja jede Übung brav und freudig mit - nur kaum ist eine Übung (in ihren augen das spiel) vorbei - bin ich ihr egal.
Aber ich kann sie ja nicht 24/7 bespaßen.
Und so kann ich sie nicht von der leine lassen oder in den garten. Und es ist unendlich anstrengend dauernd ein auge auf den Hund zu haben, weil ich fürchte dass sie jede sekunde abhaut, wenn ich nicht aufpasse.
Der Hund ist laut TA topgesund. Sie wird gebarft und täglich ausreichend ausgelastet.
Sowohl geistig (Suchen, Tricks, Agility, etc.) als auch körperlich (Spazieren, Spielen mim Rudel, Abrichteplatz, Trainingswaagen, Radfahren, etc.). Wobei ich darauf achte dass es ihr nicht zuviel wird und sie ausreichend schläft.
Hattet ihr das auch schonmal? Ich hatte noch nie einen Hund dem das restliche Rudel (egal ob Hund oder Mensch) so egal ist.
Wenn ich sehe dass sie überlegt abzuhauen oder sie davonzischen sehe und sie rufe - dreht sie sofort um und kommt zurück. Aber wie kann ich sie davon abhalten überhaupt weglaufen zu wollen?
Mir fällt einfach nichts mehr ein ...