Eierstockzysten OP - Nachsorge

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  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #1
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Tigerin

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Hallo liebe Leute,

ich war gerade mit meinem Schweinchen beim TA und die kleine hat leider Eierstockzysten. Diese sind auch schon sehr groß und sie soll Montag direkt operiert werden. Ich verstehe auch nicht, warum ich nicht früher gemerkt habe, dass sie krank ist :( Die Zysten sind nicht hormonell, sie verhält sich also normal. Aber ich hätte beim wöchentlichen TÜV eigentlich merken müssen, dass sie welche hat ... Wahrscheinlich bin ich einfach zu unerfahren und jetzt ist es zu spät :(

Naja, auf jedenfall wird sie jetzt Montag operiert. Sie bekommt bis dahin erstmal jeden Tag etwas homöopatisches (Tropfen in den Mund), damit die Zysten etwas kleiner werden und die OP einfacher wird. Wie sinnvoll das jetzt ist, weiß ich nicht, aber ich tu erstmal alles, was helfen kann.

Die TA meinte, dass sie nach der OP direkt wieder zu den anderen darf und auch normal auf Streu, da die Wunde vernäht wird. Ich soll ihr aber eine Socke anziehen, damit sie und die anderen nicht an der Wunde rumbeißen. Wisst ihr wie genau so eine Socke aussieht? Also mit vier kleinen Löchern für die Füßchen, aber wie groß solllte sie sein? Soll ja nicht zu eng anliegen und auch nicht zu weit sein ...

Außerdem muss ich sie wohl nach der OP beim Fressen unterstützen. Darüber haben wir jetzt gar nicht mehr genau gesprochen und nun frage ich mich, ob ich da ein Mittel vom Tierarzt bekomme (und ob das nicht vllt einfach überteuert ist ... die verkaufen da Tierfutter in Massen:roll:) oder ob ich selbst etwas besorgen kann? Und wie lange muss ich das machen?

Was muss ich generell sonst noch vor und nach der OP beachten?

Wäre super, wenn ihr mir helfen könnt :)

Liebe Grüße
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #2
Hallo,

wenn es wirklich keine hormonell aktiven Zysten sind würde ich es erst mal mit einer Punktion der Zysten versuchen und dann mit Ovaria comp. - ein homöopathisches Komplexmittel - gegen die Zysten vorgehen und nicht gleich das ganze Schweinchen aufschneiden lassen!

Bei der Punktion wird die Flüssigkeit abgelassen - Achtung: das Tier muss dann entsprechend infundiert werden, damit der Kreislauf nicht zusammen klappt! - und die Zysten zerstört. Dann kannst du anfangen mit dem Komplexmittel, welches die Neubildung von Zysten verhindern soll. Erst wenn sich trotz der Ovariagabe neue Zysten in kurzer Zeit bilden, würde ich über eine OP nachdenken!!!

Außerdem gehört ein Meerschweinchen mit Bauchwunde nicht direkt zurück auf Einstreu und in die Gruppe! Das ist eine Riesen-OP und das Tier muss sich erstmal regenerieren! Am Besten teilt man ein Stück des Geheges ab, legt Handtücher aufs Streu (so kann man auch besser sehen, ob was nachblutet oder "suppt" oder wie auch immer, im Streu versickert das einfach!) und lässt das Tier mit Sicht- und Riechkontakt zur Gruppe. Zudem musst du sehr wahrscheinlich päppeln, d.h. wenn du das Tier "griffbereit" in einem Gehegeabteil hast, ist das stressfreier als es alle 2 Stunden rauszufangen!

Päppeln kannst du mit Critical Care oder Herbi Care - das gibt es beim TA, ansonsten bieten auch einige Internetfirmen verschiedene Päppelmischungen an. Was du auf jeden Fall brauchst ist eine Spritze zum Aufziehen des Futters und ein bisschen Geschick im Festhalten und Fixieren des Tieres. Denn wirklich freiwillig lassen sich die wenigsten füttern. Und wenn das Tier selber nichts aufnimmt, musst du alle 2 Stunden 5-10ml Päppelbrei verfüttern - auch nachts!

Das mit dem Socken würde ich übrigens lassen, da sich die Tiere das meistens eh wieder ausziehen, sich verheddern oder anderes. Für Kaninchen gibt es passgenaue Bodys mit Druckknöpfen und allem, aber für Meerschweinchen leider nicht.

Wichtig wäre auch ein Snugglesafe oder eine Wärmeflasche für die Stunden nach der OP, damit das Tier nicht auskühlt.

Und arbeitet der TA mit Inhalationsnarkose? Wenn nicht, würde ich einen solchen großen Eingriff mit entsprechender Narkosedauer dort gar nicht machen lassen! Wobei ich ja grundsätzlich erst mal nicht operieren lassen würde, bevor ich nicht alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft habe!
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #3
Danke für deine ausführliche Antwort :)

Das hat mich schon sehr verunsichert, deswegen hab ich nochmal mit der TA gesprochen. Also sie sagt punktieren würde sie generell auch machen, aber Toffis Zysten sind einfach zu groß und zu viele. Wir hätten da keine Chance dass es nicht wieder kommt und so hat sie Ruhe.
Es werden ihr auch nur die Eierstöcke entfernt, außer die Gebärmutter ist schon angegriffen. Und Inhalationsnarkose wird auch gemacht.

Das mit der Nachsorge werde ich so machen wie du vorgeschlagen hast. Also abtrennen und so. Das Päppelfutter bekomme ich vom TA und ich könnte wohl noch Möhrenbrei drunter mischen. Kann ich da auch einfach Möhren kochen und pürieren? Bei dem gekauften ist am Ende wieder so viel Zusatzzeug dabei, ich würde das lieber selber machen.

Naja ich hoffe es geht alles gut. Aber die TA hat einen guten Ruf bei Meerschweinchen und konnte mir alles gut erklären ... So schnell wüsste ich jetzt auch gar nicht wo ich sonst hinsoll.

Danke dir!
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #4
Möhren kannst du auch abkochen und pürieren.
Je nachdem was du für einen Mixer hast, kannst du auch rohe Karotten pürieren.

Dill ist appetitanregend, da kannst du dir ja einen Bund besorgen um ihn ihr dann nach der OP anzubieten.
Und frische Wiese ist auch was Leckeres, was sie vielleicht gleich von selber nimmt!
Grundsätzlich solltest du ihr trotz Päppeln (was du vermutlich zumindest die ersten Stunden nach der OP machen musst) verschiede Futtersachen anbieten.

Dass du ein Schmerzmittel zum Nachgeben mitbekommst, wäre jetzt in meinen Augen auch wichtig!
Je nach Schwein muss man dann entscheiden, ob man es gibt oder nicht, aber meistens ist zumindest eine Gabe für 2 Tage nach einer solchen OP nötig.

Ich drücke die Daumen, dass alles gut geht!
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #5
Ich habe solch eine Op mit Lissy hinter mir!
Für Lissy und mich war es die Hölle darauf geh ich gleich näher ein.
Gasnarkose ist nicht schmerzfrei d.h. das Tier hat schmerzen bei der Operation und es sollte lieber eine richtige Narkose gesetzt werden!
Nicht nüchtern so sie sonst aufbläht am besten auch nichts geben was bläht.
Schmerzmittel mitgeben lassen und nicht zuwenig geben (kleines Schweinchen - 6 cm Schnitt)
Auf Handtücher setzen da drunter weich z.b. Einstreu wie oben erwähnt. Wärme auch nach op wichtig da sie ziemlich kühl sind.
Päppeln mit Brei und immer wieder zum selber fressen anregen!
Da Lissy immer an einer Stelle stand hat sie alle 4 Füße wund gestanden und alle wurden verbunden :-( und natürlich kommt eine Tennis Socke zum Einsatz !
Den Schaft Etwas kürzen 2cm lang solle es etwa sein damit es sich um den hals legt und die Spitze ab damit Pipi und co nicht drin bleibt und Löcher für Füße!
Nach etwa 2 1/2 Wochen habe ich sie auf Heu gesetzt und Füße besserten sich langsam dafür hat sie sich Heu ins Auge gepiekst? sodass Narbe, Füße und Augen verarztet werden mussten und Tag sowie Nacht alle 2-3h füttern...
Das war echt heftig! Es gibt aber auch Schweinchen die es super verpacken und fast sofort fit waren...
Lissy hatte auch eine ganz liebe Krankenschwester die Puschel, seither waren sie unzertrennlich und aufgrund von Tumoren 2 jahre später zusammen eingeschläfert worden...
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #6
Gasnarkose ist nicht schmerzfrei d.h. das Tier hat schmerzen bei der Operation und es sollte lieber eine richtige Narkose gesetzt werden!

Da möchte ich kurz einhaken, da das so nicht stimmt!
Wenn der TA es richtig macht, dann wird die Narkose mit einer Injektion ca. 30min vor OP-Beginn eingeleitet und mit Gas vertieft bzw. aufrechterhalten. Eine Nachgabe des injizierten Narkosemittels kann bei längeren OPs nötig sein in der Regel sollte das aber über die Gaszufuhr gesteuert werden! Und genau das ist immens wichtig bei Meerschweinchen, Kaninchen und Co, da man so die Narkose individuell anpassen kann!

Eine reine Injektionsnarkose ist ein absoluter Stoffwechselschock und gerade bei längeren Narkosen wachen dann viele Tiere nicht mehr auf bzw. versterben in der Aufwachphase an Atemstillstand oder Kreislaufkollaps!

Ich war schon bei einigen größeren OPs an Nines und Meeris dabei und konnte nicht beobachten, dass - zumindest bei meinem TA - iwas mit der Narkose nicht gestimmt hätte bzw. das Tier nicht richtig narkotisiert war! Und bei großen Hautschnitten wird ohnehin in einer guten Praxis mit Lokalanästhetikum gearbeitet um die Schmerzen zusätzlich noch zu verhindern!
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #7
Es gibt Tierärzte und Tierärzte :-/
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #8
Hi, ich hab jetzt schon ein kleines Update:

Also die Narkose wurde so gemacht, wie Tompina das beschrieben hat (erst Injektion, dann Inhalation).
Toffi ist jetzt auch schon wieder bei uns Zuhause, aber noch sehr bedröpelt. Das ist wirklich eine rießen Wunde :shock: Die haben da einen Tupfer eingenäht, der wird nächste Woche rausgenommen. Aber das sieht schon sehr krass aus.
Sie hat beim TA schon Päppelbrei bekommen und die TA meinte, ich soll ihr den ganzen Tag Fressen anbieten, aber päppeln müsste ich erst wieder heute abend. Ich denke ich werds aber schon früher probieren, besser zu viel als zu wenig oder?
Hab ihr Wiese, Löwenzahn, Möhe, Gurke, Paprika und Dill angeboten. Bis jetzt frisst sie noch nicht wirklich ... Sie sitzt jetzt mit Gitterelementen abgetrennt im Gehege auf einer Decke (auf dem Streu) und bewegt sich aber wirklich nicht viel. Wie soll ich das denn mit den Füßen verhindern? Immer mal umsetzten? :D
Ich hab das mit der Socke jetzt nicht gemacht. Sie sitzt ja alleine, wenn sie doch noch selbst an die Wunde gehen sollte, kann ich ihr ja immer noch so eine Socke anziehen. Das ist mir aber eigentlich ein bisschen riskant wegen dem Verheddern.
Schmerzmittel hat sie laut TA für heute genug. Morgen muss ich noch mal hin, dann kriegt sie wieder was.
Wie lange muss sie denn wohl jetzt alleine sitzen?

LG
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #9
Dann päppel lieber gleich mal. Ich finde am wichtigsten nach ner Op das die Schweine so schnell als möglich wieder irgendwas im Bauch haben. ;)
Ich hatte auch ein Schwein das offene Füßchen bekam, ich hatte ein etwas dickeres Schaumstoffteil zuhause (was man auch manchmal in dünner in diesen normalen Stuhlkissen findet. Ich hab dann einfach ne Fleecedecke drübergelegt. Durch das weichere musste sich das Schweinchen ja immer ein wenig verlagern so war der Druck auf die Beine nicht gleichbleibend.
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #10
Ich hab gerade noch mal geschaut, sie frisst :) Zwar langsam und gemächlich, aber es kommt was rein! Bin jetzt erstmal erleichtert :)

Das mit dem Schaumstoffteil ist eine gute Idee, da schau ich gleich mal nach!
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #11
Hey Tigerin, freut mich dass deine Kleine wieder einigermaßen wohlbehalten zuhause angekommen ist! :)

Ich würde sie solange getrennt lassen bis sie wieder ausreichend alleine frisst und du nicht mehr täglich mehrmals Medis geben musst und/oder die Wunde kontrollieren! Päppeln würde ich sofort anfangen, heute Abend kann es schon zu spät sein, wenn sie noch nichts selber nimmt! Und bitte alle zwei Stunden was geben, auch heute Nacht und nicht den Päppelbrei weglassen "damit sie Hunger hat und selber frisst". Lieber 1-2 Tage nach der OP konsequent durchpäppeln, immer wieder verschiedene Sachen zum selber Fressen anbieten, das ist das Beste!

Was für ein Schmerzmittel hat sie denn bekommen, weißt du das?

Solltest du das Gefühl haben sie hat Schmerzen und fühlt sich unwohl, würde ich lieber nochmal zum TA gehen heute.
Novalgin ist z.B. ein Mittel das nur mehrere Stunden wirkt, aber dafür individuell bis zu einer bestimmten Menge nachdosiert werden kann, wenn man merkt, dass es nötig ist. Die Schmerzmittel-Hämmer, die 24 Stunden wirken sind nicht immer ausreichend, das kommt aber auf das Tier an.

Es gibt Tierärzte und Tierärzte :-/

Du bezogst dein Kommentar aber auf die Narkose und nicht die Narkosedurchführung. ;)
Und grundsätzlich ist die Gasnarkose, wenn sie denn richtig gemacht wird, die optimale Narkose für Tiere wie Meeris und Nines!
Dass sich da von TA zu TA Abgründe auftun, ist leider wahr, hat aber mit der Narkoseart an sich nichts zu tun! :D

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Ich hab gerade noch mal geschaut, sie frisst :)

Das bitte weiterhin, auch heute Nacht gut beobachten!
Manchmal fressen die Tiere direkt nach der OP wegen der Schmerzmittel wieder und hören dann in der Nacht danach auf.
Deshalb ist es wichtig, dass du sie jetzt genau beobachtest, auch wegen der Menge die sie selber frisst.
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #12
So, jetzt hat sie erstmal wieder einen vollen magen. Das päppeln ist ja gar nicht so leicht ... Gibts da einen trick? Und muss ich ihr irgendwie zeit zum schlucken lassen oder wie schnell kann ich die spritze ins mäulchen drücken? Da passen 3ml rein, wie viele davon soll sie denn pro Mahlzeit bekommen? Ist auch möhrenbrei dabei, falls das wichtig für die Nährstoffe ist.

Sie hat auch tatsächlich nach vorhin nicht mehr selbst gefressen :( hab mich schon so gefreut.

Woran merke ich dass sie schmerzen hat? Sie sitzt halt nur rum ... Aber hat nicht gequieckt beim Hochnehmen und da musste ich ja zwangsläufig ihren Bauch berühren. Als sie auf dem schreibtisch saß ist sie auch fröhlich rumgelaufen :)

Ach ich weiß ich hab ganz viele fragen :D das sind so die sachen, bei denen auch vorbereitung nicht wirklich was gebracht hat ...

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Achja, ich weiß leider nicht welches schmerzmittel sie bekommen hat ... Aber es wird dann wohl so eine tagesdröhnung gewesen sein
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #13
Also ich wickel den oder die Kanditaten/Kanditatin immer in ein Handtuch, also so richtig "fest", dann fixiere ich den Po mit der Tischkante (wenn ich am Tisch sitze) oder mit den Knien/Beinen (wenn ich auf dem Sofa/Bett), halte dann mit einer Hand den Kopf und mit der anderen Hand die Päppelspritze.

Bei einer 3ml-Spritze würde ich immer so 0,5ml aufs Mal ins Mäulchen drücken und dann kurz Zeit geben zum Abschlucken.
Pro Mahlzeit kannst du ruhig 5-10ml geben, je nachdem wieviel du reinbekommst ins Schweinchen.

Zähneknirschen, Blinzeln bzw. Augen zusammen kneifen und so ein leises vor sich hin "Brummen" sind Anzeichen für Schmerzen.
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #14
Die Taktik hab ich nicht bei Youtube gefunden, klingt aber sehr sinnvoll [emoji6] so probier ichs gleich mal!

Danke für deine Tipps! Mit den Schmerzen werd ich beobachten
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #15
Bitte gerne! :D
Ich drück der Kleinen die Daumen, dass sie sich schnell erholt und du nur 1-2 unruhige Nächte hast!
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #16
Hi :)

gestern Abend hab ich erstmal einen kleinen Schock bekommen. Toffi hat sich aus ihrem Bereich befreit und saß friedlich bei den anderen im Gehege :roll: Hab dann die Gitterelemente wieder zusammen gesteckt und einen Stein davor gelegt. Noch während ich daneben sitze hebt sie mit der Nase die Gitterelemente hoch und ist wieder weg :lol:
Das sind diese kleinen bunten Dinger, haben auch einfach eine schlechte Qualität. Aber gerstern Nacht hab ich natürlich auch keine neuen bekommen und ich hatte das Gefühl, dass sie auch drüber springen würde, wenn sie zusammen binde. Der Kastrat ist auch die ganze Zeit am Gitter lang getigert und bevor sich noch jemand verletzt, hab ich das Gitter halt wieder abgebaut. Wollte sie auch nicht ganz alleine setzten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Sie sitzt jetzt wieder bei den anderen. Aber dafür frisst sie jetzt wieder einigermaßen und läuft auch wieder rum. Sie ist auch immer noch die Chefin und scheucht jeden weg, der sie nervt. Ich weiß das ist nicht perfekt, aber laut TA hätte sie ja auch von anfang an wieder zu den anderen gekonnt und sie hat sich so gefreut wieder im großen Gehege zu sein ... ich brings nicht übers Herz sie wieder wegzusetzten :uups: Hab auch zum ersten Mal gesehen, dass die Schweinchen sich wirklich MÖGEN. Mein Kastrat liegt jetzt immer in ihrer Nähe und ich hab das Gefühl er steht ihr bei :D Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein ...
Wir haben dann gestern noch kurz versucht ihr so eine Socke anzuziehen :shock: Das war aber eine Vollkatastrophe. Hat irgendwie so gar nicht funktioniert und dann haben wirs gelassen. Sie ist ja dominant und wird nicht gemobbt und selber drangehen tut sie denk ich auch nicht, bzw das hätte sie dann ja auch schon gekonnt, als sie noch alleine war.
Auf jedenfall hab ich das Gefühl sie fühlt sich jetzt wohler und sie lässt sich auch noch leicht rausnehmen.

Beim TA war ich ja gestern auch noch mal, da war alles gut. Am Freitag wird dann dieser Tupfer entfernt und am Dienstag werden die restlichen Fäden gezogen.

Ab wann kann man denn eigentlich davon ausgehen, dass sie über dem Berg ist?

LG :)
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #17
Hallo,

das klingt doch schon mal echt positiv! :D

Wenn du sie alle 2-4 Stunden zum Päppeln rausgeholt bekommst, die Wunde gut zu ist und keiner der anderen an der Naht rummacht, dann kannst du sie auch bei den anderen lassen! Vielleicht kannst du ja für 1-2 Tage das ganze Gehege mit Handtüchern/Leintüchern abdecken, damit du besser im Blick hast, ob doch nochmal was "suppt". Wobei sie sich halt nicht so extrem viel bewegen sollte und hochspringen sollte sie auch nicht. Wenn das aber zu verhindern ist, kann sie wie gesagt bei den anderen bleiben.

Wie oft musst du denn noch zu füttern?

Übern Berg ist sie, wenn sie wieder komplett und ausreichend selbst frisst und die Wunde gut zu ist.
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #18
So, tut mir leid dass ich mich nicht gemeldet habe. Hatte Klausurstress.
Ich war auf jedenfall gerade wieder beim TA. Toffi hat ihre Fäden gezogen bekommen und ist nun wieder fit :) hab sie auch die letzte Woche nicht mehr gepäppelt und sie hat ordentlich zugenommen. Der Fall ist also abgeschlossen :)

Leider hab ich schon das nächste Sorgenkind [emoji31] hab eben TÜV gemacht und bei meinem Schwein Sally Durchfall und 50g Gewichtverlust festgestellt. Hab sie dann spontan zum TA mitgenommen, dort hat sie was fürs Bäuchlein bekommen und etwas Appetitanregendes. Morgen bekomme ich dir Ergebnisse der Kotprobe.
Wir haben auch Bissspuren entdeckt. Zwar nicht viele und auch keine schlimmen, aber trotzdem macht mir das Sorgen. Sie am rangniedrigsten, aber eigentlich hatte ich nicht den Eindruck dass es Probleme in der Gruppe gibt.
Kann das vielleicht mit dem Durchfall zusammen hängen? Und was tu ich, wenn sie wirklich gemobbt wird?

LG
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #19
Grundsätzlich ist jede Abweichung vom normalen Alltag erstmal Stress.
Und da du ja mit Toffi einiges zu tun hattest in den letzten Wochen, wird das die Gruppe schon gemerkt haben.
Und je nachdem reagieren sie sich dann am Rangniedrigsten ab...:?

Ob sie nun Durchfall hat, weil sie vermehrt angegangen wurde oder ob sie vermehrt angegangen wurde, weil sie Durchfall hat und krank ist, gute Frage. :eusa_think:

Gab es denn vermehrt Zähneklappern oder Gescheuche in der Gruppe?
Und wieviele Tiere sind es insgesamt? Hast du einen Kastraten dabei? Wenn ja, wie verhält der sich bei Streit zwischen den Damen?
 
  • Eierstockzysten OP - Nachsorge Beitrag #20
Ich hab vier Meeris, drei Weiber und einen Kastrat. Mir ist eigentlich nichts besonderes aufgefallen ... Sie wird halt manchmal verscheucht, aber ich dachte das wäre normal bei Rang niedrigen Tiere?
Ich bin aber natürlich auch nicht immer dabei.
Naja gleich gehts noch mal ab zum TA, mal schaun was die Kotprobe sagt!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Okay, jetzt hab ich gerade mal was beobachtet[emoji15] meine jüngste hat Sally gerade gejagt und dabei mit den Zähnen geklappert und ihre Nackenhaare hochgestellt. Mein Kastrat ist dann aber auch eingeschritten.
Als die vier zu mit kamen, war Soul (die kleine) erst 3-4 Monate alt und wurde von Sally eher mal gejagt, aber ohne Zähne klappern. Jetzt hat sich das wohl gewendet ...

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Hi,

ich komme gerade vom TA. Die Kotprobe ist zum Glück negativ. Dann dachte ich, damit hätte sich die Sache erledigt, ist ja nur ein bisschen Durchfall. Die TA hat dann noch die Zähne kontrolliert, da ist auch alles okay.
Jetzt hat Sally aber ein Haufen Medikamente bekommen, ich hab mir das mal aufschreiben lassen:

gespritzt:
Baytril Antibiotikum und
Hepar

Sie hat wohl gestern auch schon oral ein anderes Antibiotikum bekommen, das wusste ich aber gar nicht ....

Dann direkt in den Mund:
rodicare akut
rodicare hepato
dimeticon

Das war insgesamt vllt 2ml, wenn überhaupt. Das selbe soll ich ihr heute Abend auch noch mal geben.

Naja, eine richtige Diagnose habe ich jetzt nicht, aber ich soll morgen noch mal wieder kommen. Ich hab sie dann auch gefragt, ob ich irgendwas am Futter ändern muss und darauf hin meinte sie dann, dass Sally am besten nur Heu bekommen soll. Da bin ich mir aber unsicher, ob sie mir das auch ohne die Nachfrage gesagt hätte ...

Sally sitzt jetzt jedenfalls erstmal abgetrennt auf einer Decke, damit ich ihre Köttel sehen kann. Sie lässt sich auch ganz schwer fangen, das ist jetzt erstmal leichter so.

Auf jedenfall hat mich das ganze heute 40€ gekostet und das finde ich für die 10 Minuten Untersuchung und die paar Medikamente sehr viel. Ich bin auch unsicher, ob das wirklich nötig ist? Bei diebrain steht zu Durchfall, dass man die Tiere auf Diät setzten soll, wenn die Kotprobe negativ ist. Aber muss man so viel Zeug ins Schwein pumpen? Ich tu ja alles, wenn es nötig ist, aber im Moment habe ich eher das Gefühl, dass ich abgezockt werde :?

Könnt ihr mir dazu etwas sagen?

LG :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich bins schon wieder ... Was haltet ihr von sab simplex und wie wende ich das an?
 
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