- Hunde bei Hitze im Auto einsperren Beitrag #21
Kittycat80
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Definiere "wenige Minuten". Das es nach ner Stunde in der Sonne parken verdammt heiß wird im Auto sollte klar sein, aber das klingt als müsste ich schon um meinen Hund fürchten, wenn ich im Frühsommer mal kurz an der Ampel halte :?Den wenigsten Tierhaltern ist bewusst, dass schon wenige Minuten bei 20 Grad Celsius Außentemperatur ausreichen: das Auto wird zur tödlichen Falle!
Wir wohnen in der Stadt und fahren regelmäßig raus für längere Spaziergänge. Gerade wenn es warm ist ist es außerhalb viel schöner, am Wasser wo auch noch ein wenig Wind weht und der Hund baden gehen kann. Ich bleibe doch nicht den ganzen Sommer mit dem Hund in der stickigen Stadt.Wenn es nicht unbedingt sein muss, sollten Tiere an sehr heißen Tagen gar nicht transportiert werden.
Aber mein Auto hat keine Klima, und ich kann mir auch kein besseres leisten, also doch "Stadt-Arrest" für Ringo und mich während des Sommers, weil wir uns vor Hitze-Angst nicht ins Auto trauen dürfen? :|Sollte es doch notwendig sein, ist ein klimatisiertes Transportmittel unabdingbar
Bitte niemals, dafür kann man in Teufels Küche kommen. IMMER ZUERST die Polizei anrufen und den Fall schildern, notfalls am Telefon sagen, dass die Lage so kritisch ist, dass man überlegt die Scheibe einzuschlagen (dabei kann man sich selbst und den Hund übrigens auch verletzen, also vorsichtig). Nicht eigenmächtig Sachbeschädigung begehen, dass kann euch extremen Ärger einbringen (vor allem, wenn man nicht nachweisen kann, dass eine Notlage vorlag, was im Zweifelsfall schwierig werden könnte). Wenn der Hund wirklich und offensichtlich in akuter Lebensgefahr schwebt unbedingt einen (oder mehrere Zeugen) dazuholen bevor man sich irgendwie am Auto zu schaffen macht.Dem letzten Auto in dem ein Hund in der Hitze sass und dessen Halter über eine dreiviertel Stunde nicht auffindbar war hab ich ne neue Seitenscheibe verschafft. Hab den Vorfall bei der Polizei gemeldet die kam dann auch
Auch hier schließe ich mich an: Wir fahren zwei Mal am Tag auf die Felder, weil es hier nur einen stark verzeckten Waldweg gibt. Die Fahrt dauert keine zehn Minuten, die ersten 5 davon sind die Scheiben offen, anschließend bei Bedarf die Klimaanlage. Ich bin ja sehr empfindlich, was meinen Hund und sein Wohlbefinden angeht, aber das überlebt er eher als die 50 Zecken aus dem Wald. Und am Sonntag Abend wird er auch mit zu meiner Oma fahren, wenn es warm ist mit Scheibe runter und Klimaanlage, aber er fährt mit. Ich lasse den Hund sicher keine 4 Stunden alleine, wo er bequem mit könnte (zumal er meine Oma vergöttert), nur weil mein Auto 5 Minuten braucht, bis es abkühlt (zumal ich eine verdammt starke Klimaanlage habe, da friert dir bei 40 Grad im Schatten noch was ab :mrgreenWir wohnen in der Stadt und fahren regelmäßig raus für längere Spaziergänge. Gerade wenn es warm ist ist es außerhalb viel schöner, am Wasser wo auch noch ein wenig Wind weht und der Hund baden gehen kann. Ich bleibe doch nicht den ganzen Sommer mit dem Hund in der stickigen Stadt.
Das würde ich insofern einschränken, dass es bei Wind und einem im Schatten geparkten Auto durchaus einen großen Unterschied macht. Nur wenn ich in der prallen Sonne stehe und kein Lüftchen geht ist es draußen halt nicht kühler als drinnen.-Zuerst einmal kann man selbst in einem geschlossenen Fahrzeug nicht ersticken (es klingt in vielen Artikeln so), das Schlimme ist die Hitze. Die obligatorischen 3cm Fensteröffnung reichen NICHT aus um das Auto auch nur teilweise abzukühlen "Fenster offen lassen" schadet zwar nicht, hilft aber auch nicht wirklich was das angeht.
Dazu ein Tipp, wenn wir schon dabei sind: Zum Abkühlen hilft ein feuchtes Handtuch auf dem Körper, allerdings nie mit Eiswasser getränkt. Es reicht, wenn das Wasser normal kühl aus dem Wasserhahn kommt (besonders beim Hitzschlag richtet man mit Eiswasser mehr Schaden an als man nützt). Auch Trinkwasser sollte nicht eisgekühlt sein, wenn der Hund wirklich mal einen Sonnenstich hat, was natürlich nicht heißt, dass man es zu Hause als kleine Abkühlung zwischendurch nicht anbieten kann, wenn der Hund es mag.- Wasser mitnehmen ist natürlich auf längeren Touren Pflicht, da Hunde nicht schwitzen können verlieren sie aber selbst an heißen Tagen nicht so viel Flüssigkeit über die Haut wie ein Mensch, daraus ergibt sich dann auch, dass Wasser trinken lassen allein nicht wirklich hilft um den Hund abzukühlen (besser ist an heißen Tagen eine Pause im Schatten, genau so wie ein anschließendes Bad nach der warmen Autofahrt).
Ihr seht, im Grunde bin ich ja der gleichen Meinung wie Tasso, nur sind mir deren Flyer ehrlich gesagt etwas zu krass formuliert und ich denke immer, so erreicht man die Leute schlecht. Bestimmt haben schon viele ihre Hunde an warmen Tagen "wenige Minuten" im Auto gelassen und es ist nichts passiert, schon denken sie "ach, Panikmache" und nehmen den ganzen Warnhinweis nicht mehr ernst, versteht ihr was ich meine?![]()
Das sicherlich, aber ich behaupte mal, dass Otto-Normal-Hundehalter weder denkt noch reflektiert. Der nimmt die einen Warnungen halt ernst, die anderen nicht. Drüber nachgedacht wird da wenig. Vll will TASSO auch darauf hinaus, dass der Hund lieber gar nicht im Auto bleibt als zu lange (stimmt ja auch), aber der Durchschnittshundler wird – fürchte ich – lesen, dass der Hund bei 20 Grad nach wenigen Minuten halb tot sein soll, seinen Hund nach 20 Minuten bei der Temperatur aber nur milde hechelnd vorfinden und sich denken »ihr spinnt doch«. Die 20 Grad sind deswegen ein so schlecht gewähltes Beispiel, weil es da wirklich lange dauert. Viel wichtiger ist, dass es bei wenigen Grad mehr schon viel schneller geht und es eben nicht die doppelte Temperatur für die halbe Aufwärmzeit braucht.Ich wäre da auch lieber zu vorsichtig als zu nachlässig...
Theoretisch ist der Hund eine Sache und ihn zu entwenden wäre Diebstahl. Ich wage aber zu bezweifeln, dass dich jemand anzeigt, wenn du mit seinem Hund neben seinem Auto auf ihn wartestDarf ich, wenn's nicht abgeschlossen ist, die Tür öffnen und den Hund rauslassen? Oder ist das schon Diebstahl/Einbruch o.ä.?
Es mag Hunde geben, die mit Wärme gut klar kommen. Allerdings sehe ich hier auf den Feldern sehr oft Leute, die in der prallen Mittagssonne zwei Stunden über die Felder laufen, ohne Wasser, Schatten, Pause o.ä.. Um das Auto wird so viel Panik gemacht, aber bei sowas kann der Hund ebenso einen Hitzschlag erleiden. Meiner ist da sicher nicht das Maß der Dinge, aber wenn der nicht mal vor die Türe will kann es kaum sein, dass andere Hunde das derart gut wegstecken.Auch sehr beliebt und für mich absolut unverständlich: Radfahren mit Hund, bei Temperaturen über 20Grad ...