Wieviel "übergeben" ist noch normal

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  • Wieviel "übergeben" ist noch normal Beitrag #1
thinha

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hallo zusammen,

mein ca. zweijähriger zwergspitz/jack-russel-mix übergibt mich relativ oft. meines erachtens zu oft. in zahlen ca. 3-4x woche.

wenn er nur "futter" erbrechen würde, würde ich es ja noch belächeln, aber leider übergibt er auch öfters gallensaft (gelb, fast schon neongelb).

er setzt sich dann hin und fängt schwer an zu würgen. das ganze dauert verdächtig lange (ca. 2-3 min.) und in dieser zeit nimmt er auch nichts um sich herum wahr. man sieht ihm an wie anstrengend dieser akt für ihn ist (klar, für uns menschen ja auch).

tierarzt sagt es ist noch im normalen rahmen und unser kleiner mann vollkommen gesund. mich würde es trotzdem interessieren, ob eure hunde das auch tun.

vielen dank vorab :)
 
  • Wieviel "übergeben" ist noch normal Beitrag #2
meine Hunde übergeben sich so(mit Gallenflüssigkeit und Speichel), wenn sie auf dem Spaziergang Gras gefressen haben.
 
  • Wieviel "übergeben" ist noch normal Beitrag #3
Hallo Thinha,

was genau hat denn Dein TA untersucht ? Der mittlerweile verstorbene Boxer meiner Freundin hatte ein ähnliches Problem. Auch Ihr sagte man damals das es "normal" sei das der Hund so oft spucken würde.

Letztendlich hat sich ein schwerer Schaden an den Nieren herausgestellt als wir in eine andere Praxis zur Untersuchung sind.(**nicht angst machen wollen**)

Nieren im Zuge des Blutbildes auf alle Fälle mituntersuchen. Wenn da nichts raus kommt, auf alle Fälle eine Gastroskopie machen und Ultraschall, dann geht man auf Nummer sicher.

Meine BX hat auch Phasen wo Sie öfter mal spucken muß, aber nicht 3xpro Woche ! Vielleicht ist es auch eine Unverträglichkeit von etwas das Dein Hund nebenbei bekommt. Bei meiner ist es oft nach dem verzehr von Schweineohren aufgetaucht. Somit sind die von der Liste gestrichen worden. Vielleicht zu fettig. Vielleicht gibt es irgendetwas was Du gar nicht so registrierst. Hat Dein Hund das erst seit neustem ? Hat sich irgendetwas verändert bei Euch das Deinem Hund auf den Magen schlägt ?

Alles Gute wünscht Dir Putschi
 
  • Wieviel "übergeben" ist noch normal Beitrag #4
Schafeschubser meint ja, dass ihr Hund das mach,wenn er Gras gefressen hat. Für manche Hunde ist Gras ja gut für den Magen, bei manchen wirkt es allerdings nicht so rosig. Versuch mal festzustellen, nach welche Aktivitäten/Futter/was weiß ich der Hund erbricht. Ich denke nämlich das ist nciht normal (dazu haben unsre Hunde nie gebrochen, aber lassen wir das mal). Wenn du irgendwie dahinter gekommen bist, nach welchen SAchen er eerbricht, diese bitter vermeiden.
Ich zeih da immer einen Vergleich zum menschen: Wenn ein mensch 3-4 dioe Woche bricht, ist es auch nicht gesund, oder? Geh auch zu nem andren TA! Stell vielleich das Futter um, am besten erstmal auf Diätfutter, weil weniger Fette den Magen auch weniger verwirren.
 
  • Wieviel "übergeben" ist noch normal Beitrag #5
es hat gar keine richtige untersuchung wg. den häufigen übergeben gegeben.

bei den "allgemein-untersuchungen" habe ich dem tierarzt gefragt was es mit den häufigen brechen auf sich hätte. er hat sich ziemlich genau beschreiben lassen wie oft, was, in welchem zusammenhang, etc. erbrochen wird und meinte dann (ohne untersuchung diesbezüglich) dass das noch im völlig normalen bereich ist und man als mensch an dieser stelle noch nicht aktiv eingreifen sollte (mittels medikamente, weitgehendere untersuchungen, etc.). er meinte das wäre nur geldverschwendung an diesem punkt (deswegen mag ich die praxis auch so ;-) ).

ich schenke dem doktor mormalerweise gerne glauben, aber weder meine alte hündin noch die hunde aus der spielgruppe haben (lt. deren besitzer) jemals so oft gekotzt.
 
  • Wieviel "übergeben" ist noch normal Beitrag #6
hi gold-fish,

danke für deinen beitrag.

es ist eine gemeinschaftspraxis, bzw. kleintierklinik mit mehreren ärzten.
ich habe mit zwei von ihnen gesprochen - beide sagen es wäre noch "normal". ich werde wohl die wochen mal einen bluttest machen lassen, wie putschi es vorgeschlagen hat.

er bekommt nur trockenfutter, kaustangen (büffelhaut mit calzium gefüllt) und selten ochsenziemer. das übergeben steht in keinem direkten zusammenhang zur nahrungsaufnahme.
 
  • Wieviel "übergeben" ist noch normal Beitrag #7
Hallo thinha,

Hunde erbrechen sich viel einfacher bzw. schneller als Menschen. Das hat die Natur so eingerichtet, da die Nahrungsaufnahme nicht jeden Tag gegeben war, und Hunde und Hundeartige daher möglichst viel auf einmal verschlingen mussten. (Das wurde später hervorgewürgt und dann in Ruhe gefressen). Auch bei unseren domestizierten Haushunden ist dies immer noch so. Sie erbrechen also leichter und schneller.
Bedenklich ist allerdings, wenn er häufig keine Nahrung/Gras usw. "rauskotzt", sondern nur Gallensaft.
Es gibt verschiedene Ursachen.
Futterunverträglichkeit, Infektion des Magen/Darmtraktes und ..wie Putschi schreibt,...Nervöser Magen. Manche Hunde reagieren auch mit Erbrechen auf Zusatzstoffe oder Öle, die man ins Futter gibt. (Allergische Reaktion).

Wichtig wäre zu wissen, ob das schon immer so ist, also seit du ihn hast, oder ob es erst die letzte Zeit gehäuft vorkommt und ob der Kot normal ist. Also weder mit Schleim überzogen noch blutig.

Eine Diät würde evtl. darüber Auskunft geben, ob es am Futter liegt. Es gibt z.B. Sensitiv-Futtersorten, meist mit Reis und Lamm. Ein Versuch kann nicht schaden.

Auch könnte ein kleiner Fremdkörper, der sich am Gaumen verkeilt hat (kleines Stöckchen) die Ursache sein. Meine Hündin hatte das auch mal und ich bemerkte es erst als sie fürchterlich aus dem Maul roch. Sie frass, sie bellte, aber sie würgte öfters als normal und erbrach sich. Ich habe sowas vorher noch nie gehört und auch in der Praxis noch nie erlebt. Sowas schafft wohl nur unsere "Unica".


Gruss
Bettina
 
  • Wieviel "übergeben" ist noch normal Beitrag #8
Hi,
ich möchte jetzt auch noch meinen "Senf" dazugeben.
Was für mich unerklärlich ist, ist die Tatsache, dass meine Hündin sich die Grassorten je nach Bedürfnis rauszusuchen schien. Manchmal erbrach sie danach (das läuft dann wie in Wellen durch den Körper), aber oft passierte auch gaaaar nix. Früher hatte sie auch oft Durchfall.
Ich habe dann den Tipp bekommen, ihr 2-3 Mal die Woche eine kirschkerngroße Menge Hefe unters Futter zu geben.
Entweder das war ein guter Tipp; denn das hat tatsächlich funktioniert oder sie war psychisch nicht ausgeglichen; denn seit wir einen zweiten Hund haben, haben wir diese Probleme nicht bzw. kaum noch.

LG
babs
 
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