Hund auf Feldern, Wiesen und co.

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Hallo ihr Lieben,

hier mal ein Thema, dass zur sachlichen Diskussionsrunde werden kann / soll.

Auf einer anderen Seite bin ich kürlich darauf gestoßen.
Es ging darum, dass ein HH von einer Wiese verbannt wurde durch den Eigentümer.

Nun war auch mir nicht so stark bewusst, dass alles Feld und Land einfach zu jemandem gehört und viele wohl sehr unbedacht ihre Hunde überall laufen lassen.

Dazu mal ein kleiner Text, den ich super geschrieben finde und der das Ganze gut darstellt und klarlegt:

Stellt Euch das Ganze, was uns im Grunde ständig passiert, doch mal auf Eure Verhältnisse umgesetzt vor.
Ihr hegt und pflegt ein Grundstück, sei es, um Gemüse drauf zu ziehen, um Brennholz zu gewinnen, um Landschaftspflege zu betreiben und einen gewissen Artenbestand an Pflanzen und Wildtieren zu sichern, um Futter für die Vierbeiner zu produzieren oder auch, um seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen, steckt Arbeit, Geld, Zeit und reichlich Herzblut in die Pflege des Geländes, der Wege, der Büsche, der Bäume, der Wiesen, etc. und dann....


.....dann kommen sie wie die 7. Plage über Euch...

All die vermeintlichen Naturliebhaber, Wanderer, Sportler, HH, Reiter, Lenkdrachen-Flieger, Mountain-Biker, Geocatcher, Nordic-Walker, Schneeschuhwanderer. Jeder hat seine eigenen Prioritäten, jeder hat seine ganz eigenen Vorstellungen davon, wie er "die Natur" geniessen möchte. Und so unterschiedlich sie auch allesamt sind, in einem sind sie sich verdächtig gleich - sie vergessen gern, dass all das, was landläufig als "Landschaft und Natur" bezeichnet wird, irgendjemandem gehört. Ein eher kleiner Teil gehört dem Land, in dem wir alle leben, ein deutlich grösserer Teil gehört Land- und Forstwirten, die schlichtweg damit ihren Lebensunterhalt verdienen, aber auch "nicht-gewerblichen" Besitzern. All der Wald, die Wiesen, die sonstigen Grünflächen, Teiche, Seen, auf denen wir uns in unserer Freizeit bewegen, GEHÖREN irgendjemandem. Deshalb brauchts auch im Grunde keine Schilder. Ebenfalls eine frappierende Ähnlichkeit entwickeln viele Naturliebhaber darin, sich keine Gedanken über die Abläufe von Land- und Forstwirtschaft zu machen, über die Belange der "Natur", über die Wildtiere und ihre Bedürfnisse und über besondere Bedürfnisse artgeschützter Pflanzen.

Schaut Euch in den vielen Fotothreads um - Hunde zum Foto-Shooting auf Silage-Ballen (kannste wegschmeissen, wenn da Luft dran kommt und das geht schnell, wenn eine Hundekralle ein Löchlein macht). Hunde im auflaufenden Getreide, Hunde in reifem Getreide, das kurz vor der Ernte steht, gern noch an der schleifenden SL. Hunde, bei denen der Verdacht auf eine Vergiftung durch Spritzmittel besteht, Hunde, die sich in Gülle gesuhlt haben (wie kommen die Hunde denn da aufs Feld?). Texte wie "da habe ich ein Spieli verloren in der hohen Wiese und am nächsten Tag kam der Mähdrescher" (ganz neue Erntetechniken, von denen ich noch nichts wusste, sieh an...aber so unglaublich ignorant, was die Schäden angeht, die da an der Ernte zugefügt werden)

Kurz und schmerzhaft: oft keinen Plan von nix, immer nur haben wollen, aber keinerlei Bereitschaft, sich mal mit den Belangen derer zu beschäftigen, deren Land alle mitnutzen möchten.

Und das - bleiben wir mal bei den HH, schliesslich ist das hier ein Hundeforum - von Menschen, die gerne mal so Sachen schreiben wie "ja mei, hätte der Typ nicht so mit den Armen gefuchtelt, den Hund nicht so angestarrt, dem Hund nicht auf den Fuss gelatscht - wäre gar nichts passiert". Wir HH hätten also gern, dass sich die "Öffentlichkeit" soweit mit unseren Vierbeinern auseinandersetzt, dass eine gegenseitige Rücksichtnahme möglich ist. Zeigen aber im allerseltensten Fall selbige Bereitschaft, wenn es darum geht, Rücksicht auf andere Interessengruppen zu nehmen.

Hand aufs Herz - wer hat nicht schon mal ein auflaufendes Wintergetreide-Feld für Gras gehalten? Wer kann heutzutage überhaupt noch einzelne Getreidesorten auseinanderhalten, kennt Gräserarten, kann Gründüngung erkennen?
Wer von Euch weiss, wann welches Getreide gespritzt werden muss, wann welche Grashöhe für welche Futterart zum Mähen ausreicht? Welche Spritzmittel wann und wo angewendet werden und welche davon tatsächlich überhaupt ein Problem für Tiere/Insekten darstellen?

Wer hat sich denn tatsächlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum eigentlich Buddellöcher auf Futterwiesen (und bis auf ganz wenige Ausnahmen sind alle Wiesen da draussen in irgendeiner Art Flächen zur Futtergewinnung!) wirklich ein Problem sein können? Wer weiss schon, dass ganze Ladewagen voll Futter unbrauchbar werden können, wenn sich zuviel Erdmaterial oder wahlweise auch Hundehaufen drin befinden? Die Silierprozesse werden durch die Erde/Hundehaufen gehemmt und verändert und somit kann das Futter im schlimmsten Fall komplett unbrauchbar werden. Weiss hier jemand, was das in "Talers" ausgedrückt für einen Schaden ausmachen kann?
Mähwerke werden stumpf, wenn überall Erde aufgeworfen wurde. Weiss hier jemand, wie mühsam es ist, Mähwerke wieder scharf zu bekommen oder wie teuer es ist, diese zu ersetzen, weil mal wieder armdicke Äste auf der Wiese lagen, damit Fiffi seinen Spaß hatte? Sollte es da nicht vollkommen ausreichen, wenn Landwirte sich mit unvermeidlichen Schäden z. B. durch Wühlmäuse herumplagen müssen?

Hundehaufen und Hunde-Buddel-Löcher haben nichts mehr mit Natur zu tun - deshalb hinken all diese Vergleiche mit Schäden durch Wild und Fuchskacke auf den Wiesen gewaltig.
Wild hat keine Halter, die 20 Meter entfernt durch die Gegend laufen und ein Auge drauf halten könnten, dass die Tiere keine vermeidbaren Schäden anrichten. Und das Wild gehört einfach dahin, das da draussen ist der einzige Lebensraum, den es hat.

Wer von Euch kennt denn all die Maßnahmen, die auch konventionell arbeitende Landwirte zum Schutz des Wildes, zur Arterhaltung von Tieren und Pflanzen betreiben? Wer weiss, was ein Lerchenfenster ist, wer kennt sich mit der Technik zum Wildschutz für Mähdrescher aus? Wer denkt schon dran, dass Ackerrandstreifen keine "hundehaufen-einsammel-freie-Zone" sind, sondern oft wichtiger Lebensraum für Kleintiere und Pflanzen? Wer denkt schon dran, dass irgendwer auch diesen "rue de la caques" mal mähen muss und sich und die Geräte mit Hundescheisse einsaut... aber da störts ja keinen...so kann man nur denken, wenn man die Nase nicht einen Millimeter über den eigenen Hundehalter-Tellerrand hinausschauen lassen kann oder will...

Immer dann, wenn ich recht fassungslos darüber bin, auf was für Klopfer Touris, HH, Wintersportler, Wanderer kommen, stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn alle Landbesitzer einmal im Jahr mit den Menschen, die ihr Land mit nutzen, genau das machen dürfen, was andersrum Gang und Gäbe ist:

Überall rumtrampeln - in Vorgärten, über Zäune, notfalls auf Balkon oder durchs Wohnzimmer. Egal, ob da liebevoll seltene Rosen gezüchtet werden, bloss Gras wächst oder Gemüse. Sich von allem die s. g. "Handsträuße" mitnehmen. (Warum nur pflanze ich am Wanderweg bloss Kürbisse - richtig, die kann man nicht mal eben klauen und mitschleppen ...) Die schönste Rose, den dicksten Apfel vom Baum, der ENDLICH das erste Jahr trägt. Weidenzweige abbrechen und Haselzweige - macht ja nix, dass die Büsche erst zwei Jahre alt sind und davon kaputt gehen...Lassen wir doch die Rinder in all die Vorgärten schittern, die Schweine den Golfrasen umwühlen - Heh, das ist NATUR, man kann sich aber auch anstellen.... Irgendwelchen Müll, an dem sich die Zwergkaninchen des Hauses den Magen verderben könnten, finden wir auch noch, um ihn in die Hasenausläufe zu schmeissen...hätten die Leute halt Mülleimer aufstellen müssen...Äste und Hartgummispielis, um die Mähmesser vom Elektrorasenmäher kaputt zu kriegen, lassen wir auch gerne da....

Was würdet Ihr bei Euch daheim mit Gästen machen, die sich derart rücksichtslos benehmen?

Aber "die Städter" sind ein merkwürdiges Volk - sie, die sonst überall nach der Freiheit schreien, ihren Hobbies ungehindert nachzugehen, werden plötzlich ganz komisch, wenn es um ihre eigenen Dinge geht. Dann hat auf einmal alles was gekostet, alle anderen sind pöhse, und es wird Zeter und Mordio und Hausfriedensbruch geschrien...wehe, da füttert wer ungefragt den Hund oder fasst diesen gar an...wehe, da werden Dinge in den Vorgarten geworfen, an denen Fiffi sich verletzen könnte...wehe, da macht der Hund nur einen Zucker, weil er sich vor irgendwas erschreckt hat...selbstverständlich wird im hauseigenen Ziergarten mit Schneckenkorn um sich geworfen, Round-Up gespritzt, damit man die Fugen an den Plastersteinen nicht mühsam von Hand entkrauten muss, sind ja immerhin ganze 2 qm...


Leider ist das gar nicht so überspitzt. Das ist eher bittere Wahrheit. Ich lebe in einer "Touri-Wintersport-Region" und hätte mir in meinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen können, was hier an Rücksichtslosigkeiten abgeht. Und das sind keine Kavaliersdelikte, sondern Schäden, die z. T. in die Hunderte von Euros gehen. Nicht bloss HH, nein, nein, aber auch. Es ist auch nie nur dieser eine Hundehaufen, dieses eine Buddelloch, dieser eine umgeknickte Ahorn, dieser eine geklaute Kürbis - es ist die Summe, die aus vielen "dieser eine" entsteht.

Niemand hat etwas dagegen, sein Land mit Euch allen zu teilen. Im Gegenteil, es würde uns sogar freuen, wenn all das, was wir im "Geheimen" für uns alle tun, nämlich Landschaft und Arten zu erhalten, kostbare Nahrungsmittel zu produzieren und noch einiges mehr , auch zur Kenntnis genommen und als wertvoll geschätzt werden würde.

Dazu brauchts gar nicht viel - einfach ein wenig respektvolleren Umgang mit dem Besitz anderer, ein wenig Mit-Denken und ein wenig sich-informieren, damit man als Natur-Nutzer nicht allzusehr ins Fettnäpfchen tritt. Auch ein wenig Akzeptanz, dass einige Menschen mit dem Land da draussen ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Sei es im Wald oder auf den Wiesen und Feldern.
Mit Einverständnis von User Chris2406 aus dem dogforum entnommen



Wie handhabt ihr das?
Wo gebt ihr euren die Hunden die Freiheit zu laufen und was ist für euch komplette Tabuzone?
Habt ihr Abkommen mit Bauern oder Feldbesitzern, dass ihr eure Hunde dort laufen lassen dürft unter gewissen Voraussetzungen?

Grade jetzt ist das Thema wieder aktuell, wo ja Brut- und Setzzeit ist.
Rehkitze könnten auf den Wiesen sein und und und...

Würde mich eine kleine Austausch-Runde freuen ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co.

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  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #2
Das ist ein sehr interessanter Artikel und ich denke auch es wird einfach zu wenig Rücksicht genommen!

Ich selber habe hier drei Hauptauslaufgebiete. Der Wald ist ja hier nicht interessant, darum geht es ja nicht. Dann gehen wir hier gern auf einem Flugplatz spazieren, dort gibt es viele Felder, eines davon ist die Notlandebahn. Diese ist immer kurz gehalten und wir dürfen uns frei bewegen. Der Kot wird aber mitgenommen. Die Felder die dort bestellt sind sollten nicht betreten werden und daran halten sich auch alle.
Dann haben wir noch ein riesen Auslaufgebiet an einem See mit zwei riesengoßen bestellten Feldern und schönen Wald und Feldwegen.
Meine Hunde dürfen nicht durch das Getreide rennen, leider nehmen das andere Hundebesitzer nicht so ernst. Etliche Pflanzen sind schon abgekickt, wirklich eine Schande denn das wirft ein schlechtes Bild auf ALLE Hundebesis. Dort ist nämlich auch auf den Wegen und im Wald genug Platz zum rennen / toben.

Also ich passe schon sehr auf wo meine Hunde rennen und auch wo sie ihre Hinterlassenschafen lassen, denn verärgern muss man niemanden, denn irgend wann sind überall Hunde verboten :( .
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #3
Hallo,

ich wohne sehr ländlich, so dass im Prinzip alle Wiesen hier entweder als Weideland genutzt werden oder zum Heu machen.
Somit muss man mit diesen Wiesen sorgfältig umgehen, das halte ich für eine Selbstverständlichkeit!

Hundekot wird von mir auf Wiesen, an Wegen immer und überall eingesammelt bzw. ich lasse die Hunde in der Regel erst von der Leine, wenn sie sich gelöst haben und ich somit nicht 1000qm Wiese nach einem Kothaufen absuchen muss. Leider bin ich da ein echter Einzelfall und wegen meiner hohen Hundeanzahl auch schon öfters in heftige Diskussionen mit Landwirten verwickelt gewesen, die sich dann aber zu 99% haben friedlich stimmen lassen, als ich ihnen erklärt habe, dass ich immer alles einsammle und dass meine Hunde regelmäßig entwurmt bzw. untersucht werden (wg. dieser Einzeller, die sich in der Kuh einnisten und dann zum Abgang der Kälber führen können).

Hohe Wiesen, frisch gemähte Wiesen auf denen das Heu zum Trocknen liegt, Heuballen/Silageballen und Co sind für meine Hunde tabu. Entweder leine ich sie an oder sie müssen eben im "Bei" neben mir her laufen. Getreidefelder und Co sind ohnehin für meine Hunde verboten - egal ob abgemäht, frisch angesät oder was auch immer. Gemähte und geräumte Wiesen dürfen von Hundehaltern genutzt werden, da sagt keiner der Landwirte was, außer die Kacke wird liegen gelassen oder die Hunde buddeln sich nach Timbuktu. Was ich zu vermeiden weiß!

Das Kinzigufer wird immer freigemäht und man kann da laufen, direkt am Wasser bzw. an der Uferböschung dürfen meine Hunde auch mal buddeln, aber eben nur da. Kacke wird natürlich auch hier eingesammelt. Wenn die Wiesen daneben noch stehen, dann gehen die Hunde da nicht rein. Punkt.

Da ich auch Kleintiere habe, pflücke ich selbst ja Futtermittel von der Wiese - ich hab einige Bauern, bei denen darf ich das. Ich halte mich auch da am Rand auf, trample nicht mitten durch die Wiese und reiße keine Löcher in den Bewuchs. Oft genug latsche ich dabei selbst in Hundekot oder fasse sogar rein...weit ab vom Weg und schön zwischen dem hohen Gras versteckt. Ekelhaft! Und oft genug sehe ich achtförmig platt getrampelte Spuren in der Wiese, weil jemand seinen Hund hat mehrmals in die hohe Wiese rennen lassen. Das finde ich einfach nur frech! Wenn die Wiese gemäht ist bzw. noch nicht hoch steht okay, aber ab einer Wuchshöhe von 20cm wird einfach alles platt gewalzt und die Mähmaschine kommt dann gar nicht mehr richtig dran. Dass man sich dann als Landwirt tierisch aufregt, ist doch verständlich!

Ich finde es schade, dass es überhaupt solche Themen geben muss...Und dass die Hundehalter, die sich egoistisch und unmöglich benehmen immer gleich als Standardbeispiel für uns alle angesehen werden, weil sie eben so extrem negativ auffallen. Aber solange es Menschen gibt, die sich rücksichtslos benehmen, wird es auch immer "Streit" geben...leider.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #4
Ich denke auch manche Leute nehmen einfach keine Rücksicht. Das finde ich persönlich sehr schade.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #5
Interessant zu hören, wie sehr ihr darauf achtet.

Ich muss jetzt ganz ehrlich gestehen - ich tue bzw. tat es bisher nicht.
Und trotzdem habe ich mich immer als rücksichtsvollen HH gesehen.

Einfach nur, weil ich nicht mitten im Dorf die Hinterlassenschaften meines Hundes liegen lasse, weil er nicht auf fremde Grundstücke geht, keine Fußgänger etc. anspringt oder belästigt und auch nicht zu anderen Hunden geht ohne dass ich es möchte.

Aber allein im Bezug auf die sogenannte 'Wildnis', also Felder und Wiesen, habe ich das bisher locker gesehen.
Bestellte Felder waren schon immer tabu, ganz klar. Selbst sind einige Bekannte von mir echt total egoistisch und sagen nur, ich würde es übertreiben.

Aber grade im Herbst / Winter, wenn Felder nicht bestellt sind habe ich nie wirklich darauf geachtet, dass Nicki dort nicht rennt.
Auf Wiesen ist sie immer, ich fand es eigentlich sogar immer herzallerliebst, wie gern sie durch das extrem hohe Gras gehüpft ist. Wie ein Reh.

Auf abgemähten Wiesen haben wir bisher meistens trainiert...

Ich war wohl echt der Meinung, das ist ja 'nur' eine Wiese, kein bestelltes Feld. Wen interessiert das...

Ja, und ich gebe es zu. Die Hinterlassenschaften wurden auf Feldern und Wiesen, außerhalb des Dorfes nie mitgenommen.

Bei mir war der Artikel einfach ausschlaggebend dafür, dass sich bei mir im Hirn ein Schalter umgelegt hat. Ich habe mich mir der Thematik nie wirklich befasst. Wie gesagt, für mich waren solche Sachen selbstverständlich. Es wurde nie gemeckert, es hat noch nie jemand etwas gesagt.

Aber jetzt sehe ich das anders und es leuchtet auch ein.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #6
Einsicht ist auch etwas tolles und kommt nie zuspät :) finde ich toll, dass du das nun anderst siehst.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #7
Hallo Chat,

Wir brauchen eine Quelle zu deinem Zitat.
Zudem ist dein Zitat ein Volltext Zitat und somit nicht erlaubt.
Bitte achte in Zukunft auf die Einhaltung der Zitate.

 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #8
Grüße!

Ich komme aus dem Bereich Landwirtschaft, habe eine Ausbildung in der Pferdwirtschaft samt Landwirtschaft hinter mir (Technische Geräte, Ackerbau, Pflanzenkunde etc.) und trotzdem sehe ich das Ganze nicht so eng. Im Grunde hat der Text für mich einen sehr faden Beigeschmack, das wieder jemand in Richtung Hundehaltung schießt. Muss nicht gewollt sein - kommt aber durchaus so rüber.

Das man als Hundehalter toleranter sein muss/sollte als andere Menschengruppen ist ja bekannt. Tag für Tag sind für mit Problemen und Themen konfrontiert, die einem Nichthundehalter wahrscheinlich nicht einmal auffallen. Toleranz und Rücksichtnahme ist wichtig - aber in meinen Augen kann man es auch übertreiben.
Auf frisch bestellte Felder mit winzigen, zerbrechlichen Pflanzen oder Silageballen würde ich meine Hunde auch nicht lassen. Auf sichtbar bestellte Felder auch nicht.
Ich ärgere mich immer, wenn ich einen Hund aus dem Feld mit "Raus da!" abrufe und sehe dann in der Entfernung wie 3 andere Hunde in vollem Galopp über die 5 cm großen Pflanzen rasen und die Besitzer plaudern und gehen munter fröhlich weiter...das muss echt nicht sein.

Andererseits: wenn ein Hund nicht mal in der Natur Hund sein darf, wo dann? Wo darf er toben, rennen, fetzen? Wo darf er schnüffeln und graben? Soll man sich als Hundebesitzer ins letzte Ecke in der Pampa zurückziehen, damit man bloß nichts stört und/oder ruiniert? Sicherlich nicht....daher auch für mich der negative Beigeschmack des Textes.

Einfach nur, weil ich nicht mitten im Dorf die Hinterlassenschaften meines Hundes liegen lasse, weil er nicht auf fremde Grundstücke geht, keine Fußgänger etc. anspringt oder belästigt und auch nicht zu anderen Hunden geht ohne dass ich es möchte.

Aber allein im Bezug auf die sogenannte 'Wildnis', also Felder und Wiesen, habe ich das bisher locker gesehen.
Bestellte Felder waren schon immer tabu, ganz klar.

Unterschreibe ich vollkommen.

LG Foss
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #9
@Foss
Da hast du Recht.

Ich würde es glaube ich auch unterschreiben.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #10
Knopfstern, tut mir leid. Kenne ich mich im Bezug auf's Zitieren nicht aus :uups:
Der Text ist von einem User aus einem anderen Forum. Darf ihn quasi zur Anregung weiter verbreiten.
Dass ein Volltext Zitat gar nicht erlaubt ist, wusste ich nicht.

Foss,
der User hat selbst Hunde UND ist in der Landwirtschaft tätig.
Den Beigemack hatte ich auch sofort erkannt. Wenn man es nicht wüsste, könnte man schon denken, er wäre von einem nicht HH geschrieben worden.

Andererseits: wenn ein Hund nicht mal in der Natur Hund sein darf, wo dann? Wo darf er toben, rennen, fetzen? Wo darf er schnüffeln und graben? Soll man sich als Hundebesitzer ins letzte Ecke in der Pampa zurückziehen, damit man bloß nichts stört und/oder ruiniert? Sicherlich nicht....daher auch für mich der negative Beigeschmack des Textes.

Genau das habe ich mich nämlich auch gefragt. Wo ist da die Grenze des Übertriebenen? Man müsste ja fast sagen, jeder HH sollte sich eine eigene Wiese pachten, denn im Grunde kann ein Hund bei einer solchen Genauigkeit nirgens mehr Hund sein :eusa_think:
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #11
Ups.

Also ehrlich gesagt habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht. :uups: Das Feld hinterm Haus gehört meinem Onkel und wurde vom Bauern angemietet. Ich wohne hier seit ich 6 Jahre alt bin. Als kleine Kinder hab ich und meine Cousine nichts lieber getan als uns in das Getreidefeld zu stürzten, Trampelpfade reinzulaufen und dann giggelnd durchzukrabbeln. Wurden diese riesigen Heuballen umgekippt (nicht von uns, ich schwöre! Das hätten wir nicht geschafft) haben wir mit Hund oben drauf nen Picknick gemacht. Der Bauer fuhr auch schon vorbei, daran erinnere ich mich noch, er hielt an und fragte ob wir den Ballen umgeworfen hätten, wir haben geschworen das wir es nicht waren. Er wünschte uns nen schönes Picknick und fuhr weiter. Ich ließ und lasse meinen Hund immer quer beet über das Feld brettern und letztens hat er auch mitten im Feld ein Mauseloch gefunden - allerdings habe ich ihn da schimpfend rausgezerrt, das geht dann natürlich zu weit. Andererseits hab ich ihn das Buddeln ganz am Rand erlaubt, also mehr auf dem Gras wie auf Feld. Jeder hier lässt seine Hunde quer beet über das Feld brettern, ich habe ehrlich gesagt noch keinen Bauern getroffen der mich deswegen böse angesehen hat. Wobei die fahren immer so schnell als wollen sie unsere Hunde als Rache platt fahren... :eusa_think: Nein das war natürlich nur ein Scherz. Wenn ich sehe das ein Traktor auf den Feld rumbrettert werfe ich nichts drauf schon allein wegen meinem Hund.

Wir hatten mal, über die Schnellstraße auf der anderen Seite gibt es noch Feld, da ist mein JRT damals ins Feld gehüpft und ein Bauer kam vorbei, er blaffte uns an das unser Hund das nicht dürfe und beim nächsten Mal sollen wir 5 DM bezahlen wenn das noch mal vorkommt. Also aber ganz ehrlich; wir haben das damals nicht verstanden weil es ja immer schon so wahr. :uups:

Ich frage mich allerdings wo man seine Hunde sonst noch laufen lassen darf. Eine andere "Spezielle" Userinn aus den Forum (und ich glaube der Verfassser des Textes) meinte schlicht; Garten. Ihre wären immer im Garten und fertig.

Aber ehrlich, nur im Garten, draußen ne schnelle Runde, verschämt den Kot aufsammeln und schnell wieder in den Garten flüchten? :eusa_think: Hundefreilaufflächen haben wir hier nicht, in Parks hängen fette Hundeverbot oder Hundefreilaufverbotsschilder, oft bleiben einen ja nur die Wiesen und Wälder der "freien Natur". :(
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #12
Foss,
der User hat selbst Hunde UND ist in der Landwirtschaft tätig.

Und wo lässt er seine Hunde dann so laufen? :eusa_think:
Nur auf dem Eigenen Feld, wenns grade abgemäht ist?

Hier sind bestellte Felder, Felder auf denen Gras zum Heumachen liegt und frisch angepflanzte Felder tabu.
Wir bleiben auf dem Weg und Kaka wird auf dem Grasrand gemacht. Aber ich muss zu meiner Schande gestehn, dass ich das in der Pampa nicht wegmache. Überall wo reintretgefahr besteht schon, aber da nicht.

Hier gibts allerdings eine Wiese, die, wenn sie abgemäht ist, für Hunde genutzt wird.
Bisher hatte ich auch noch keine Probleme mit irgendwelchen Bauern oder Förstern.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #13
Wie handhabt ihr das?
Wo gebt ihr euren die Hunden die Freiheit zu laufen und was ist für euch komplette Tabuzone?
Habt ihr Abkommen mit Bauern oder Feldbesitzern, dass ihr eure Hunde dort laufen lassen dürft unter gewissen Voraussetzungen?
Ich kenne hier vom sehen her sowohl die Jagdpächter als auch die Bauern. Wir hatten bisher nie Probleme miteinander. Für die Bauern ist es ok, wenn der Hund am Rand auch mal durch den Acker läuft, von manchen habe ich sogar die Erlaubnis zum Fährten. Die haben dann halt nur gesagt, in welchem Stadium die Pflanzen empfindlich sind und man bitte nicht drauf geht. Auch auf den Futterwiesen ist es kein Thema, auch wenn ich die meide, sobald das abgemähte Gras zum Abholen drauf liegt, einfach damit mein Hund es nicht auf der ganzen Wiese verteilt.

Bisher hatten wir alle nie ein Problem miteinander, ich grüße die Bauern freundlich, die meisten sagen mir sogar, wo gerade gespritzt wurde. Dafür lasse ich meinen Hund nicht buddeln und achte halt drauf, dass er auch sonst im Acker nichts kaputt macht. Im Allgemeinen sind unsere Bauern sehr freundlich, solange man ihnen mit entsprechendem Respekt begegnet und sie bei gewissen Dingen einfach fragt (fährten z.B.). Ich denke auch, dass das schon alles ist, was die meisten Bauern wollen: Dass man anerkennt, dass es ihr Besitz ist, und sich mit ein wenig Rücksicht darum herum bewegt. Dann hat zumindest hier auch keiner ein Problem damit, wenn der Hund mal durch den Acker rennt.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #14
Ich hatte mir ehrlich gesagt auch noch nie wirklich nen Kopf darüber gemacht.

Über bestellte Flächen lasse ich den Dicken nicht laufen, einfach weil ich auch ne Zeit lang in der Landwirtschaft gelebt habe und weiß das sich das nicht gehört.
Wiesen sind hier eher weniger das problem
Viele Bauern kennt man vom sehen und es wird nett gegrüßt. ich denke wenn ich arge Probleme dadurch ausgelöst habe, hätte man mich schon drauf angesprochen.

Ansonsten hirscht der Dicke viel lieber im Wald rum
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #15
Ich sehe das auch so... mittlerweile gibt es doch kaum noch Ecken in DE, wo du wirklich "ungenutzte" Natur hast. Ich wüsste auf Anhieb jetzt nicht, wo ich da hingehen könnte... zumindest nichts, das in angenessener Zeit erreichbar wäre.

Generell nehme ich dennoch Rücksicht. Hier wird nach Möglichkeit nur auf Wegen gerannt. Da aber zugegebenermaßen vor Allem, weil man in den Feldern gern mal das eine oder andere Vögelchen aufschreckt, das dann den Jagdtrieb anstachelt. Weniger, weil hier ein Halm umknicken kann. Im Endeffekt bringt es aber das gleiche Ergebnis. :eusa_shhh: Frisch bestellte Felder meide ich aber auch, bzw. achte darauf, das dort nicht geflitzt wird.
Ob ich den Haufen in den Weinbergen oder auf den Äckern wegmache, hängt stark von der Frequentierung der Gebiete ab. Park etc. ist selbstverständlich, JWD (janz weit draußen) eher nicht.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #16
Hi,

Bei mir geht es ja nur um Gassihunde aber ich denke mal, ich darf mich auch melden. :)

Tabu sind bestellte Felder in jedem Stadium, hohe Wiesen und Wiesen, wo das Gras gerade zum Trocknen liegt. und frisch gegüllte Felder aber da eher weil ich es eklig finde Und natürlich jegliche Viehweiden - auch wenn es hier viele Hundehalter gibt, die ihre Hunde genau da spielen lassen wollen. :eusa_doh:

Erlaubt sind abgeerntete Wiesen ohne Heu drauf und auch nur bis sie eine gewisse Höhe erreicht haben. Allgemein gilt, wenn ich auf dem WEg bleibe, haben die Hunde auch auf dem Weg zu bleiben. Höchstens 1 - 2 Meter rein, da keiner der Herrschaften auf dem Weg kackt. Gehe ich auf die Wiese, ist sie sozusagen für die Hunde freigegeben und sie dürfen drauf.

Es gibt allerdings drei Ausnahmen.

1. Abgeerntete Maisfelder - also wo noch so Stümpfe drauf stehen, Buri liebt es die Teile rauszureißen und rumzuschleudern aber die würden ja sowieso nur eingearbeitet werden und ob die da jetzt stehen oder liegen, macht wohl keinen Unterschied.

2. Eine Wiese wo wir den Bauern kennen, da dürfen wir rein technisch gesehen unbegrenzt drauf. Selbst wenn das Gras hoch steht, machen wir aber normalerweise nicht.

3. Wiesen im Wald, so Lichtungen. Da dürfen sie normalerweise auch drauf. Momentan natürlich etwas kontrollierter aber da beide Hunde nicht wirklich jagen gehen, setze ich auf den Rückruf wenn wirklich mal was aufspringt.

Heulageballen werden zum üben benutzt - nicht draufspringen !!!! - sondern Dinge dahinter verstecken, drum herum laufen, etc.

Heuballen, ja, ich gebe es zu, da dürfen sie auch draufspringen.

Weder Heu- noch Heulageballen werden angepinkelt oder angekackt.

Kacke wird überall mitgenommen, Weg, Feld, Wald, völlig egal, überall mitgenommen. Da ich selber mit Schleppleine arbeitete und es selber eklig finde wenn die Leine so wunderbar durch einen Haufen gezogen wird, sammel ich alles ein.

Hab ich was vergessen?:eusa_think: Ich glaube nicht.

Lg Demona
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #17
Ob ich den Haufen in den Weinbergen oder auf den Äckern wegmache, hängt stark von der Frequentierung der Gebiete ab. Park etc. ist selbstverständlich, JWD (janz weit draußen) eher nicht.

Also in den Weinbergen finde ich gehört das einfach weggemacht...ich hab selber schon ein paar mal bei der Lese bzw. beim Mähen ausgeholfen und es ist absolut ekelhaft, wenn man alle 2m in einen Hundehaufen latscht bzw. einem beim Mähen die "Scheiße um die Ohren" fliegt...

Wo ich es nicht wegmache ist der Wald. Da kicke ich es die Böschung runter und gut. Aber da muss auch keiner lang laufen und da gibt es genug Viechzeug, was sich um die Verwertung kümmert. Ansonsten nehme ich es überall mit, auch vom Acker oder vom Wegrand in Hintertimbuktu...da ich oft genug schon meine Babysittkinder aus einem Hundehaufen mitten in der Wiese rausgeklaubt habe bzw. mir das Zeug um die Ohren flog, wenn ich mit dem Hangmäher bei meinem Onkel den Weinberg gemäht habe.

Und langsam aber sicher rüsten bei uns die Gemeinden auch auf, was die Hundehotabfallbehälter angeht. Wo vor drei Jahren nur einer rumstand, finden sich inzwischen 6 solcher "Doggy Stations". Und dann muss man das Zeug auch nicht ewig mit sich rumtragen. Es könnte noch besser werden, noch gibt es genug Strecken, wo man 2 Stunden mit dem Zeug rumläuft bis der nächste Mülleimer kommt und ich finde, wenn ich schon Hundesteuer bezahle, können sie mir auch noch mehr so schöne Eimer hinstellen. ;) Und das tue ich auch kund. Bald bekommen wir - auf meine Initiative hin - einen weiteren Mülleimer an einer Strecke, wo es bisher keinen gibt, aber eben auch viele Hundeleute unterwegs sind.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #18
Hallo,

ich muss immer wieder feststellen, anscheinend habe ich einen Traumhund. Rosi käme gar nicht auf die Idee von alleine in ein Feld / auf eine Wiese zu rennen - ausser ich "schicke" sie.
Wir haben hier vor allem Spargeläcker, Erdbeeren Wein und Tabak....und da ich wie fast alle hier als Jugendliche mein Taschengeld bei den Bauern aufgebessert habe und weiß was für eine anstrengende Arbeit die Landwirtschaft ist und daß ganze Familien und Existenzen von einer einigermaßen ordentlichen Ernte abhängig sind - finde ich es super, daß ihr auch Rücksicht nehmt.

Und "durch" Weinberge, Spargeläcker, Weizenfelder usw. zu laufen gehört sich ganz einfach nicht - ich will ja auch niemanden Fremden in MEINEM Garten...hehe und gerade bei Lebensmittel Anbau, stell ich mir einfach vor ich esse Erdbeeren oder "Brot" , auf die meine Hunde gekackt haben ...bähhhh.

Wenn ein Feld brach liegt oder abgeerntet ist wird kein Bauer etwas gegen einen Hund darauf haben.....

Gott sei dank wohne ich in einer sehr Hunde-freundlichen Gegend mit ewig langen Wegen Wiesen am Fluss und sogar einem großen Stadtpark auf/in dem ganz offiziell Freilauf gestattet ist.
Ja, wir haben sogar super nette Bauern die grüßen und mit dem Hund und mir sprechen....und sehr nette Ordnungsamt Leute bzw. Polizisten die am Ufer Streife fahren und eher den Hund vor irgendwelche Griller und Trinker in Schutz nehmen.
Aber bissel kommt es halt auch immer auf den Hund und auf auf den Führer an....wies in den wald rein ruft....und mit Respekt auf allen Seiten können wir doch alle toll zusammen leben.

LG Suno
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #19
Suno, das ist bei mir aber auch so.

Mein Hund als aller erstes gelernt, dass sie auf dem Weg zu laufen hat, solange ich es tue.
Bin ich mit meinem Freund und seinen Hunden unterwegs, finde es grauenhaft, dass er die beiden laufenden Meter wieder zurück auf den Weg pfeifen muss.

Selbst wenn die beiden losjagen über ein Feld, rennt meine nicht hinterher. Auch erst dann, wenn ich das Startkommando gebe.

Aber wie gesagt, ich selbst habe das bislang nicht wirklich drauf geachtet. Gehe ja mit Absicht auf gemähte Wiesen zum trainieren etc. Oder es fliegt mal ein Ball ins hohe Gras, damit sie beschäftigt ist.

Früher war es hier auch selbstverständlich, dass die Hunde durch's Maisfeld getobt sind. Das gibt's mittlerweile bei mir nicht mehr.
 
  • Hund auf Feldern, Wiesen und co. Beitrag #20
Das problem sind doch wie fast immer nur einige wenige..

wenn man sich so in Landwirtschaftsforen umschaut finden die Wirte das so gar nicht witzig. Und fakt ist- wenn sich jeder denkt "ach, so viel schaden mach ich nicht" kann der Landwirt einpacken.


Ich muss zugeben ich erkenne nicht ob ein Acker nun brach liegt oder irgendwas unter der Erde vor sich hin wächst (na gut, nen Spargelacker erkenne ich grad noch :mrgreen:). Deshalb latsche ich da aus prinzip nicht drauf. Abbey darf nicht drauf, die find ich da nie wieder (und ich trau ihr zu dass sie sich zwischen den Pflanzen verirrt....)



Was ich schade finde ist dass es anscheinend immer üblicher wird Äcker nicht brachliegen zu lassen. Da wird halt ordentlich drüber gedüngt (jammi Geruch) und es wird das nächste draufgepflanzt.


Hundekacke räum ich weg solang ich sie erreiche (ich krieche aber nicht unter bodendeckendes Gestrüpp). Im Wald eher selten, auf wegen immer.
 
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Hund auf Feldern, Wiesen und co.

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