Katzenzusammenführung

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  • Katzenzusammenführung Beitrag #1
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Mia2014

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Guten Tag zusammen,

Ich weiß dieses Thema kommt sehr oft , da ich aber nicht so Katzenerfahren bin hoffe ich auf ein paar nützliche Tipps von euch.
Also mein Freund und ich haben eine 3 Jährige schüchtere Katze die sich vor allem erschreckt und dann abhaut wenn sie was nicht kennt. Da wir beide berufstätig sind haben wir uns eine 10 wochen altes Kätzchen dazugeholt, bei der besichtigung zeigte sich das sie ruhig ist aber neugieg zugelich. Bei der ankunft zuhause zeigte sich es anderes überdreht neugierig und hummeln im Hintern hatte sie auch (damit meine ich unruhig).
Wir versuchen sie erst zu trennen wie es überall steht aber leider ging dies nicht da sie von ihrem alten zuhause nur freigang in der Wohnung kannte und uns alles zusammen geschriehen hat.
Das erste zusammentreffen endete damit das unsere ältere Katzte sie angefaucht und geknurrt hat, die kleine unterwirft sich nur kurz und rennt dann weiter die große versteckt sich und ist sauer auf uns und rebelliert mit weniger fressen. Phasenweise wenn die kleine knurrt haut die große sogar ab.
Wenn sie zusammen im Wohnzimmer sind und der eine in der einnen und der andere in der anderen Ecke ist geht es dann gibt es kein geknurre und gefauche, dies hat aber schon angenommen.
Ich frage mich die große versucht gar nicht die kleine z.B. von ihrem Kratzbaum zu verscheuchen sondern lässt sie gewähren sie greift auch nicht ein wenn die kleine an ihr Futter geht. Meint ihr das ist ein gutes Zeichen?? wiederrum wenn die kleine der großen zunahe kommt knurrt und faucht die große.

Habt ihr noch ein paar Tipps was wir machen könnten damit es für beide einfacher wird??
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #2
*seufz* ich hatte laaaang und breit geschrieben und mir Mühe gegeben und was is.... nix da... Hat nicht hochgeladen.
Also nochmal von vorne.

Ihr habt da eine recht ungünstige Konstellation.
Baby trifft Erwachsene und nun sollen sie gefälligst miteinander zurecht kommen.
Euer Kitten (mit 10 Wochen ist sie übrigens zu jung um von der Mutter getrennt zu werden, aber zu spät) will spielen, jagen, rennen, raufen, angreifen, wegrennen, verstecken, über Tisch und Stühle hetzen, Spielzeug traktieren etc., etc,....
Eure Alteingesessene will eigentlich nur eins: ihre Ruhe.
Stellt Dir vor, Du hättest als Kleinkind nur Erwachsene zum spielen gehabt und keine anderen Kinder. Ganz schön öde, oder?
Genau das bietet ihr nun eurem Kitten.
Die ideale Lösung wäre ein zweites Kitten, über 12 Wochen alt und gut sozialisiert. Mag erstmal stressiger für die Alteingesessene klingen, ist es aber nicht. Eure 3jährige hat Ruhe, während die Kitten zusammen die Wohnung auseinandernehmen :mrgreen:
Und nebenbei kann eure 3jährige sich noch überlegen, ob sie dran interessiert ist, zusammen mit den Kitten durch die Wohnung zu stürmen, oder ob sie eben doch lieber wieder schlafen geht. Im Moment denke ich mir, dass sie absolut genervt ist vom Neuzugang, weil diese natürlich sehr präsent ist und wahrscheinlich auch öfter den Anlauf macht, mit der Grossen spielen zu wollen.

Da das Leben selten ideal zugeht, hier noch ein paar allgemeine Tip(p)s:
Nicht voneinander trennen, oder ihr beginnt immer wieder von vorne mit der Vergesellschaftung.
Solange kein Blut fliesst zwischen den beiden, ist alles prima.
Vergesellschaftungen können Monate gehen (vor allem wenn die Erstkatze lange Einzelkatze war).
Knurren und fauchen ist normal, das hab ich hier täglich (4 Katzen und derzeit noch mitten in einer besonders vertrackten Vergesellschaftung) und doch gibts neben dem Knurren und Fauchen auch täglich Nasenküsschen, gemeinsames Nase-in-den-Fressnapf--stecken, spielerische Hetzjagden und gemeinsames faulenzen in Dosenöffners Bett.
Versuch der Grossen genug Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Vielleicht kannst Du sie animieren zusammen mit Dir und dem Kitten zu spielen? Stell sicher, dass sie in Ruhe fressen kann. Das muss ich hier auch, da ich einen Staubsauger mit Fell hier rumlaufen habe, der alle Näpfe leer macht in wenigen Minuten und die anderen Katzen schon auch mal vom Napf wegdrängt. Bei mir gibt's insgesamt 3 Futterplätze. Seitdem kriegen alle genug Futter.

Sonstiges:
Entspann Dich, denk intensiv über ein zweites Kitten nach und bis Du Dich entschieden hast, lass die Katzen das mal unter sich ausmachen. Ein nervöser Dosenöffner ist eher lästig als hilfreich. ;)
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #3
Danke für die antwort, wir können aktuell kein 2 Kitten holen daher müssen wir es ausprobieren, du hast recht vielleicht mache ich mir zu viele gedanken da wir noch nie ein so junges kitten hatten dachte ich mir vielleicht geht es schneller oder so. Also wir waren heute das erste mal für 1 std. weg und die wohnung stand noch und es floss kein blut daher denke ich das es evtl. klappt.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #4
Hallo,

die Situation hört sich ganz gut an. Dass die Große faucht, wenn die Kleine ihr zu nahe kommt, ist völlig normal. Du schmust ja auch nicht gleich jeden ab, den du triffst ;) Und dass sie sie sonst in Ruhe lässt, ist doch ein gutes Zeichen ;)

Für die Zukunft:
Je jünger das Tier (ob jetzt das "Alte" oder der Neuzugang), desto geringer sollte der Altersunterschied sein.
Auch bei älteren Katzen gilt als Richtwert: Max 2 Jahre Altersunterschied. Je jünger die Tiere, desto aktiver sind sie meistens und wenn der Unterschied zu groß ist, hat man schnell mal eine unterforderte und gelangweilte Jungkatze und eine überforderte, genervte "alte" Katze.
Katzenkinder bitte mind. 12 Wochen bei der Mama und den Geschwistern lassen. Besser erst mit 16 Wochen holen.

Off-Topic
Eure Alteingesessene will eigentlich nur eins: ihre Ruhe.
Auch wenn ich, wie schon geschrieben, deiner Meinung bin und zu einer Katze in diesem Alter kein Kitten setzen würde: Mit 3 Jahren ist eine Katze doch absolut noch nicht alt. Wenn eine 3-Jährige also schon "nur noch ihre Ruhe will" würde ich mir schon Gedanken machen.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #5
Wie gut oder vermutlich eher schlecht ist denn die dreijährige Katze sozialisiert? Weißt du etwas über ihre Sozialisierung als Kitten, wielange sie bei der Katzenmutter und den Geschwistern war und wielange ist sie jetzt schon in Einzelhaltung bei euch?

Warum habt ihr ein schlecht sozialisiertes Kitten dazu geholt, welches jetzt zu früh von der Katzenmutter und den Geschwistern getrennt worden ist, warum habt ihr nicht ein gut sozialisiertes Kitten aus einer seriösen Quelle geholt? Abgesehen davon, welchem Risiko ihr eure Katze aussetzt, wenn man ein ungeimpftes oder zumindestens nicht fertig geimpftes Kitten dazusetzt, aus einer unseriösen Quelle, wer weiß welche Parasiten oder Krankheitskeime es mitbringt. Noch besser wäre natürlich eine gut sozialisierte Kätzin, die gut mit anderen Kätzinnen kann, im Alter von 1- 4 Jahren gewesen, die wäre eurer Katze dann auch körperlich gewachsen.

Grundsätzlich gilt, je schlechter die eine Katze sozialisiert ist, desto besser sollte es die andere sein, hier sind jetzt vermutlich zwei schlecht sozialisierte Katzen zusammengesetzt worden, was habt ihr erwartet? :eusa_think: :(

Solange kein Blut fließt, bitte auf keinen Fall mehr trennen, auch nicht eingreifen, die müssen dass unter sich ausmachen.

Je jünger das Kitten, desto geringer sollte der Altersunterschied sein, stell dir deine Kindheit ohne andere Kinder vor, aber genau dass, wird dem Kitten jetzt zugemutet bzw. vorenthalten. :(
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #6
Hallo,


Auch wenn ich, wie schon geschrieben, deiner Meinung bin und zu einer Katze in diesem Alter kein Kitten setzen würde: Mit 3 Jahren ist eine Katze doch absolut noch nicht alt. Wenn eine 3-Jährige also schon "nur noch ihre Ruhe will" würde ich mir schon Gedanken machen.[/OT]

Nimm das mal nicht ZU wörtlich bitte. Ich wollte nur verdeutlichen, dass ein Kitten und eine erwachsene Katze nicht gerade ideale Partner sind und dass die erwachsene Katze wahrscheinlich reichlich überfordert ist mit einem verspielten Kitten.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #7
Das mit der Sozialisierung ist auch so eine Sache...
Ich meine bei uns ist es ja auch so, Mikesh ist super gut sozialisiert und Felix einfach garnicht (Weil er auch viel zu früh von der Mutter weggekommen ist! Wissen nur leider nicht WIE früh...) und dadurch ist Mikesh recht dominant und Felix total eingeschüchtert von Mikesh's Aufdringlichkeit.
Also es kann ja gut sein, dass man das machen sollte mit sozialisierter Katze zu unsozialisierter Mietze setzen, aber so gänzlich überzeugt bin ich da auch nicht von lol. Angesichts meiner Situation zuhause ^^'
 
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