Vegi-Pets?

Diskutiere Vegi-Pets? im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Hi, sry falsch ausgedrückt bzw. Wir haben hier in meiner Stadt ne neue Orga die Auslandshunde aufnimmt und vermittelt. Ich habe mich gefreut das...
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  • Vegi-Pets? Beitrag #21
Hi, sry falsch ausgedrückt bzw. Wir haben hier in meiner Stadt ne neue Orga die Auslandshunde aufnimmt und vermittelt. Ich habe mich gefreut das ich noch eine Möglichkeit bekomme evtl. meinen Traumhund zu finden und zu adoptieren, aber als ich auf die Homepage bin steht seitlich: Unserer Hunde werden seit 5 Jahren vegetarisch ernährt, sie sind Top Fit und Gesund. Ich habe die Reaktion nicht ausgetestet kann mir aber nicht vorstellen das die es toll fänden wenn ich hinkomme und sage das ich Barfe und ihre ´top gesunden´ Veggie- Hunde auf artgerechte Rohfleischfütterung umstelle und evtl. sogar nen Hund bei denen bekomme, ihr? ;) Obwohl prinzipiell alle anderen Voraussetzungen traumhaft sein sollten... :uups:


Noch dazu kenne ich Veggiefütterer mit ekelhaften Einstellungen ala wegen meinen Hund muss kein Tier leide, gleichzeitig lassen sie ihre Hunde Wildkaninchen hetzen weil denen würde es ja Spaß machen gejagt zu werden (den Hasen).

Das soll nun nicht alle Orgas über einen Haufen werfen, von Veggie- Fütterer die damit Hunde oder Katzen ernähren halte ich nichts, ich vermute da Fanatismus hinter und sowas kann ich schon bei Relgion nicht ab.
 
  • Vegi-Pets?

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  • Vegi-Pets? Beitrag #22
wenn ich hinkomme und sage das ich Barfe und ihre ´top gesunden´ Veggie- Hunde auf artgerechte Rohfleischfütterung umstelle und evtl. sogar nen Hund bei denen bekomme, ihr? ;) :uups:

Ich kenne mich beim barfen zu wenig aus, ist aber etwas, dass mich interessiert... Weshalb ist das so umstritten und was hat dich dazu verleitet auf Barf umzustellen? Ich sehe primär ein gewisses Übertragungsrisiko von Krankheiten auf den Hundehalter, aber dass uss ja jeder Hundehalter selber wissen ;). Kennst du positive oder negative Effke bezüglich Gesundheit (zB Verdauung)? Auch aus dem Umfeld...
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #23
Off-Topic
eintagsküken sind soweit ich weiß in NRW verboten, das ist meiner Meinung nach schon ein großer Fortschritt. Da bestell ich die doch nicht extra im Internet? Außerdem kommt chicos Fleisch aus der Region, wir leben in einer relativ ländlichen Umgebung, hier kann man den Kühen praktisch beim grasen zugucken :lol: darum weiß ich auch dass ich kein schlechtes gewissen haben muss wenn ich ihn füttere...



Also ich gebe meinen Kater nur teilweise Rohes Fleisch, bei Katzen ist das leider deutlich komplizierter als bei Hunden. Bei chico hat sich vor allem das Fell verändert, es sieht jetzt viel schöner aus :mrgreen: barfen ist einfach viel gesünder und natürlicher als Fefu, es gibt auch mehrere barf-Foren hier, da kannst du dich reinlesen.
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #24
Anscheinend soll es ja bei Hunden gehen, aber bei Katzen sollte es schwieriger sein, wegen des fehlenden Taurins in den Pflanzen... Oder habt ihr da andere Erfahrungen damit gemacht?

Zu den Hunden kann ich nichts sagen, aber bei Katzen liegt das definitiv nicht nur am fehlenden Taurin. Katzen sind Carnivoren, die von Natur aus nicht dazu ausgerichtet ist, Kohlenhydrate zu benötigen und/oder zu verwerten. Wenn ich mir da die Zusammensetzung von vegetarischem oder veganem Futter für Katzen anschaue, springen mich die Kohlehydrate ja regelrecht an - eine Katze hat keine Verdauungsenzyme im Speichel, die sie dem Futter beim Kauen hinzufügen könnte, davon mal abgesehen, dass Katzen nicht richtig kauen. Der Großteil einer solchen Ernährung kommt unverdaut wieder raus.
Ich habe hier ja so ziemlich alles ausprobiert im Laufe der Jahre: Trockenfutter (auch mal was veganes oder vegetarisches vor einigen Jahren), die bekannten Nassfutter aus der Werbung, "Billigfutter" vom Aldi und auch die "höherwertigen" teuren Sorten aus den Internet-Shops bis hin zum Barfen. Und die Erfahrung zeigt ganz klar (ums mal deutlich auszudrücken ;)): Beim Barfen wird am wenigsten gekackt und auch am wenigsten gefressen. Ergo kann die Katze rohes Fleisch wohl am besten verwerten. Wir sind dabei geblieben.
Ich persönlich finde einfach NULL Gründe für die Katze, sie vegetarisch oder vegan zu ernähren. Für mich als Vegetarier sieht das ganz anders aus und da bin ich auch sehr konsequent, aber ich würde mir selbst widersprechen, wenn ich meine Tiere, für die ich die Verantwortung trage, wissentlich falsch ernähre.
Im Übrigen hat mir meine Schwiegermutter letzte Woche noch gesagt, dass der Erfolg mir Recht gibt: So tolles Fell und strahlende glänzende Augen hätte sie selten bei Katzen gesehen ;).
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #25
Ina hat völlig recht : den Katzen die gebarft werden geht es einfach besser. Ich Fang auch bald endlich an :mrgreen: und wegen deinen bedenken über die eigene Gesundheit beim barfen: wie stellst du dir das denn vor? Menschen die sich selbst Fleisch zubereiten müssen doch auch das rohe Fleisch anfassen, wenn sie gleich krank werden würden gäbe es deutlich mehr Vegetarier auf dieser Welt :D
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #26
Off-Topic
Off-Topic
eintagsküken sind soweit ich weiß in NRW verboten, das ist meiner Meinung nach schon ein großer Fortschritt.
Off-Topic

Soweit ich weiß gibt´s da noch eine einjährige Übergangsfrist, also ist es erst ab 01.01.2015 endgültig soweit. Wobei ich mir da jedes Mal die Frage stelle: Und dann? Was passiert denn dann mit den Küken???

 
  • Vegi-Pets? Beitrag #27
Off-Topic
frag ich mich auch... Vermutlich werden die dann in irgendeinen anderen Bundesland "produziert ".
Auf der Kirmes gibt's neuerdings auch nicht mehr den Stand mit den kleinen Hähnen die man sich dort immer kaufen konnte, Ka ob das damit zusammenhänt
zusammenhängt. Als ich noch jünger war hab ich mal
gefragt was
Die mit den ganzen Küken machen wenn die keiner kauft, hab aber leider keine Antwort gekriegt... Als ich es dann raudsgefunden hab habe ich Mama tagelang angebettelt das ich ein paar Hähne kriege...
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #28
Für mich als Vegetarier sieht das ganz anders aus und da bin ich auch sehr konsequent, aber ich würde mir selbst widersprechen, wenn ich meine Tiere, für die ich die Verantwortung trage, wissentlich falsch ernähre.

Ich denke, das ist der Knackpunkt. Das sieht leider nicht jeder so differenziert.

Allgemeine Bemerkung, jetzt nicht auf dich bezogen: Manche Vegetarier oder Veganer lehnen das Töten von Tieren (aka "Leid") einfach grundsätzlich ab und übertragen diese pazifistische Haltung auf ihre Tiere, was ich persönlich absolut unnatürlich finde. Sicher ist es nicht schön, wenn ein Lebewesen stirbt, aber Mutter Natur wird sich beim Kreislauf des Lebens und dem Zusammenspiel von Fleisch-, Pflanzen- und Allesfressern schon etwas gedacht haben. Wenn man den Menschen, der ihr mit seiner ausgeuferten Nutztierhaltung skrupel- und rücksichtslos in die Parade gefahren ist, mal ausklammert...
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #29
wegen deinen bedenken über die eigene Gesundheit beim barfen: wie stellst du dir das denn vor? Menschen die sich selbst Fleisch zubereiten müssen doch auch das rohe Fleisch anfassen, wenn sie gleich krank werden würden gäbe es deutlich mehr Vegetarier auf dieser Welt :D

Ich sehe darin kein grosses Problem, aber verstehe den Kritikpunkt. Und beim Zubereiten gelangen die Keime, Finnen etc. nicht in den Körper, da die Haut als Barriere wirkt... Von da her gibt es schon einen grossen Unterschied, ob man rohes Fleisch nur zubereitet oder tatsächlich isst. Aber mit den hygienischen Richtlinien in Europa sehe ich wie gesagt kein grosses Problem..

Aber weshalb gibt es so viele BARF-Kritiker? Es steckt sicherlich eine Lobby dahinter, aber schon auch viele Tierärzte und Organisationen (was nicht heissen soll, dass die auch nicht zur Lobby gehören :p)
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #30
Ich frage mich vor allem warum diese Leute dann Vegetarier sind? "leid " zu verhindern ist ja schön und gut, aber wenn man seinem Fleischfresser kein Fleisch gibt leidet der doch auch!
Für ein intaktes Ökosystem braucht es immer einen Endverbraucher, würde man jetzt einfach mal alle Carnivore "ausrotten ", gäbe es keine natürliche Selektion und dementsprechend auch keine Evolution, mal vereinfacht ausgedrückt. Ergo: seine Tiere vegetarisch zu ernähren ist einfach nur unverantwortlich und unnötig.

Wenn es keinen mehr geben würde der seiner Katze Fefu gibt, würden nicht nur die Futterhersteller "pleite gehen", sondern auch die Orgas die eventuell auf deren Förderungen angewiesen sind.
Unser alter TA empfiehlt grundsätzlich jedem dieses vet-konzept zeug, Mit den Werbeverträge verdienen die zusätzlich noch was. Viele Tierhalter zweifeln auch deshalb an barf-futter, weil es erstens ziemlich kompliziert ist, zweitens etwas teurer als trofu (das kostet teilweise nur 1 euro im monat!) und drittens immer noch die Angst da ist was falsch zu machen. Selbst wenn du weist das es eigentlich ungesund ist, es gibt tausende andere die ihre tiere damit ernähren , also warum solltest du es anders machen? Wenn sie dann auch noch von eben solchen Orgas und TÄ flsch beraten werden ist das ja auch iwie logisch...
 
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  • Vegi-Pets? Beitrag #31
Für ein intaktes Ökosystem braucht es immer einen Endverbraucher, würde man jetzt einfach mal alle Carnivore "ausrotten ", gäbe es keine natürliche Selektion und dementsprechend auch keine Evolution, mal vereinfacht ausgedrückt.

Endverbraucher sind Destruenten, keine Carni- oder Omnivoren ;)
Und auch ohne Prädationsdruck gibt es Evolution - Prädation, Fressen und Gefressen Werden, ist nur ein Faktor, der Evolution beeinflusst. Dazu kommt die Nahrungsverwertung, Anpassung an klimatische Bedingungen, Resistenz gegen Krankheitserreger, soziale und sexuelle Selektion, .. Prädation ist da ein kleiner Teil ;) Daher gibt es auch ohne Prädatoren weiterhin Evolution.

Aber dem Ökosystem tut nahezu jede Veränderung nicht gut - jede Art hat ihre Nische, also ihre Rolle. Fällt sie weg, kann das ungeahnte Ausmasse haben - bis hin zur Kettenreaktion, dass weitere Arten aussterben werden, wenn da nicht schnell eine passende Mutation passiert, die dann selektiert wird (Evolution gibt es weiterhin) - oder der Mensch eingreift.
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #32
Ich kenne mich beim barfen zu wenig aus, ist aber etwas, dass mich interessiert... Weshalb ist das so umstritten und was hat dich dazu verleitet auf Barf umzustellen? Ich sehe primär ein gewisses Übertragungsrisiko von Krankheiten auf den Hundehalter, aber dass uss ja jeder Hundehalter selber wissen ;). Kennst du positive oder negative Effke bezüglich Gesundheit (zB Verdauung)? Auch aus dem Umfeld...

Hi, wenn ich Angst wegen Krankheiten hätte dürfte ich keine halten. Alleine wenn einen eine Katze beißt kann man sich wegen deren zahnen ordentlich infizieren, ein Meerschweinchen Biss ist je wo es trifft auch nicht ohne ganz abgesehen von einen hundebiss.

Ich barfe momentan nur 1-2 mal pro Woche erst ab September voll aber positives kann ich dir schon jetzt sagen. Wie futtern unseren Hunden zurzeit leider noch Getreide- Mist Futter (Getreide veggi- like hu?) naja meine Hunde furzen in einer Tour, der altere setzt pro Spaziergang um de 4 Häufchen ab und liegt sehr unruhig abends. Futtere ich BARF an einen Abend gibts danach kein furzen, kein unruhiges liegen und am nächsten Tag maximal 2 Häufchen. Wie sind hier voll überzeugt und ganz ehrlich; schon mal nen Hunde Gebiss gesehen das ist sicherlich nicht zum mohrchen Raspeln gedacht. ;-) meine Hunde wuerden auch jederzeit ein Schnitzel statt ne Karotte fressen. Klar gibt auch Hunde die nehmen die Karotte aber es heißt ja nicht das es dauerhaft gut ist.
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #33
Marco ich denke die Kritik kommt daher, das Barfen auch gerne zur Wissenschaft gemacht wird.
Mein Ta hat mich auch dumm angeschaut, wie ich denn sowas machen könnte... mangelerscheinungen bla bli blub...
Nunja, das mein Ta Stammkunde bei "meinem Fleischer" ist, hat er mir verschwiegen ^^ Royal Canin ist doch vieeeel besser :lol:

Man hat mir erzählt mein Hund kriegt Blutdurst und fällt dadurch andere Tiere an.. klar, kenne das Gefühl nach nem Schnitzel, das ich am liebsten in den Oberschenkel meines Göttergattens beißen würde :eusa_eh::roll:

Tatsache ist, seitdem ich barfe stinkt mein hund nicht mehr, er glänzt wie ne Speckschwarte, erfreut sich seines Lebens und ist gesund.
Anstatt riesen berge in die Landschaft zu setzen weil er den ganzen Müll nicht verwerten konnte, krieg ich heute vllt einen, wo Nachbars Dackel größere Mienen absetzt...

Ich kann meinem Hund abwechslung geben indem ich Fleischsorten wechsel und kann nach Bedarf füttern.

Keime und Baktwrien? Wieso sollte ich die bekommen? "Mein" Rind wurde genauso tierärztlich untersucht wie dein Rumpsteak in ner Kühltheke, und ich lecke ja auch nicht dran wenn ich es zubereite :eusa_eh:
Ich mache einmal im Monat Fleischtag wo ich meine knapp 15 Kilo verarbeite, sieht aus wie bei Hostel aber ich hab Handschuhe an und bisher bin ich gesund ;)

Anfangs hatte ich auch Skepsis, aber mittlerweile bin ich über den Umstieg echt glücklich. Mein Hund frisst wieder mit Leidenschaft und ist fitter denje
Wenn man nicht alles aufs Korn ausrechnet und nicht jedes Detail zusammen rechnet ist es auch keine Wissenschaft

Und ja, ich verwende auch Eintagskücken ab und an, ist für mich kein Unterschied zum "tierischen Abfall" wie Schweineohren oder Nasen
 
  • Vegi-Pets? Beitrag #34
Ich halte auch Garnichts davon, Tiere die Fleischfresser sind sollen Fleischfresser bleiben! Alles andere ist nicht Artgerecht. Allerdings verstehe ich wenn man keine Tiere aus schlechter Haltung verfüttern will, Vor einem Jahr Habe ich noch täglich fleisch für unsere Katze und unseren Hund(Die gehören meinen eltern) geschnitten wo ich wusste das sie aus artgerechter Haltung kommen. Auch wenn ich Vegetarierin bin, ich habe damit kein Problem fleisch zu schneiden! Ich will meine Tiere ja schließlich artgerecht ernähren!

Die Tiere können ja leider nicht mehr selber bestimmen was sie essen da sie in unserem Besitz sind, und wenn sie schon in unserem "Besitz" sind soll man sie wenigstens artgerecht behandeln, halten und ernähren und zwar jedes Tier!
 
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