Kitten und Welpe raufen unterbinden?

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  • Kitten und Welpe raufen unterbinden? Beitrag #1
MrWhite

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Hallo zusammen,

wir haben einen Maine Coon Kater (gute 3 Monate alt) und einen Mopswelpen (2 Monate, rüde).
Die beiden verstehen sich grundsätzlich ziemlich gut, fressen in selben Zimmer teilen sich sogar den Wassernapf (obwohl genug andere zur Verfügung stehen) und teilweise schlafen sie auch relativ dicht zusammen auf der Couch.

Der Kater kennt Hunde (Jack Russel) bereits vom Züchter, der Mops kommt vom Dorf und hat soweit ich weiß vorher keine Erfahrungen mit Katzen gemacht.

Meine ursprüngliche Frage bzw. Problem:
Der Kater ist verspielt und rauft sich gerne mit dem Mops, beide verharken sich dann ineinander. Die Intention geht zu 80% vom Kater aus. Sollen wir dieses raufen unterbinden? Keiner der beiden macht Geräusche das er schmerzen oder angst hat. Der Kater faucht auch nicht.
Der Kater hat genug Rückzugsmöglichkeiten (Kratzbaum, Höhlen etc)

Man liest ja sehr viel zu diesem Thema in der Regel ist dort aber der Hund der offensivere Part. ;)

Danke schonmal für die Antworten.
 
  • Kitten und Welpe raufen unterbinden? Beitrag #2
Wie wäre es, wenn du einen zweiten Kater dazu holst?
Katzen sollten generell nicht allein gehalten werden und vor allem Kater raufen und prügeln sich sehr, sehr gerne. Ein zweiter Kater würde vielleicht dazu führen, dass die beiden Kater zusammen raufen und den Hund in Ruhe lassen.

Leider habe ich selbst nur Katzen und kann dir nur diesbezüglich helfen ;)
 
  • Kitten und Welpe raufen unterbinden? Beitrag #3
Hallo MrWhite, ich bin sehr erstaunt, dass Du so ohne weiteres einen Kater vom Züchter bekommen hast, ohne folgenden Hinweis:
(ich erzähl Dir jetzt, was Du in weiteren Ausführungen noch ein paar Mal lesen wirst:)
Katzen gehören nicht in Einzelhaltung. Nein, der Hund ist kein adäquater Ersatz und nein, es ist nicht genug, dass der Kater Menschen um sich rum hat. Er braucht einen Katzenkumpel und dann erledigt sich das mit dem raufen sowieso, weil die Katzen miteinander spielen werden.
Einen 3 Monate alten Kater in Einzelhaft zu stecken ist einfach nicht okay. Er kann Verhaltensstörungen entwickeln und irgendwann wird er dem Mops vielleicht mehr als nur ein bisschen zusetzen, weil er frustriert ist. Wenn es nicht der Mops ist, wird der Kater anfangen Menschenbeine zu attackieren, Tapeten zu zerpflücken, Vorhänge zu verschönern, Pflanzen auszubuddeln, ect, etc.
Vielleicht resigniert er auch einfach und Du hast den liebsten, anhänglichsten Kater der Welt.
Was nicht heisst, dass er glücklich ist!
Hol einen zweiten Kater dazu im selben Alter (die Tierheime sind voll), kastriere die beiden zeitig genug und mach mit einem Schlag 2 Katzen und 1 Hund glücklich ;)
 
  • Kitten und Welpe raufen unterbinden? Beitrag #4
Auch wenn man das ja normalerweise nicht tut:
Ich mag´ mich Hexes Worten einfach nur in vollem Umfang und absolut uneingeschränkt anschließen. Genau so ist es ;)

(Ach so, vielleicht doch noch ein Satz: Zwei Katzen (bzw. Kater) machen nicht mehr Arbeit als eine, im Gegenteil, eben weil sie all das, was Hexe als "Nebenwirkungen" der Einzelhaltung aufgeführt hat, nicht tun. Klar, Tapetenkratzen ist ein allseits beliebtes Katzenhobby, aber Aggressionen entwickeln sich deutlichst seltener, weil die Katzen einen Kumpel zum Toben und Abreagieren haben. Die Kosten verdoppeln sich auch nicht automatisch, da man erstens größere (und damit in der Regel preiswertere) Futterdosen kaufen kann, 2 Klos sollten es eh sein, Kratzbäume etc. können sie sich auch prima teilen - das Einzige, was doppelt zu Buche schlägt, sind die Kastrakosten und ggf. sonstige Tierarztkosten...)

LG, seven
 
  • Kitten und Welpe raufen unterbinden? Beitrag #5
Um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen, zumal zum Thema "Katzenkind und Einzelhaltung" bereits alles gesagt wurde:

Solange die beiden sich nicht mit Krallen und/oder Zähnen verletzen und du nicht beobachtest, dass die Stimmung in Aggression kippt, würde ich die beiden spielen lassen. Das Wichtigste ist wirklich, dass jeder Rückzugsmöglichkeiten hat und beide respektieren, wenn der andere nicht mehr spielen möchte. Das sind die besten Bedingungen für ein entspanntes Miteinander. "Erzieherisch eingreifen" würde ich, wenn einer den anderen nicht in Frieden lässt, obwohl der keine Lust mehr hat. Ansonsten erfreu dich daran, dass die beiden offenbar schon einen Zugang zueinander gefunden haben. ;)
 
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