- Ein splittender Hund - Zulassen? Unterbinden? Und wann greift man überhaupt ein? Beitrag #1
Smoothie
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Hallo,
ich habe da mal wieder eine Frage. Keine ´boah mega notlage hier hiiiiiiilfe´ eher eine Interessenfrage. :mrgreen:
Name: Yuukan
Alter: 4 Jahre
Kastriert: Ja
Woher: Züchter (war allerdings ein Unfallwurf)
Rasse: Border Collie - Labrador Mix (Mutter reinrassiger Border Collie aus der Arbeiterlinie, Vater ein Labrador Mix)
Hundeschule:
JA. Welpenschule, Junghunde, Erziehungskurs, Begleithunde (angefangen), Agility, THS.
Verhalten gegenüber anderen Hunden:
Angeleint: Ignoriert die Hunde zu 99%. Allerdings gibt es 1% die es auslösen das er sich keifend in die Leine hängt.
Unangeleint: Ignoriert andere Hunde wenn er mit mir Spielt. Geht ihnen aus den Weg, beschwichtigt wenn sie ihn nerven, weicht aus, zieht in der Not leftzen hoch, knurrt oder setzt einen Warnschnapper (absolut ohne Zielen). Spielt er nicht mit mir läuft er einen vorbildlichen kleinen Bogen, schnüffelt an den Hunden, lässt sich beschnüffeln und geht von dannen oder aber er lässt sich zum Spiel auffordern.
Gut, weswegen ich den Treahd eräffnet habe ist folgender:
Mein Yuukan splittet wenn es zwischen zwei anderen Hunden kracht. In den 4 Jahren ist es allerdings nur zu dieses 2 Beispiele vorgekommen:
1) Ein Hund (Typ Listi - entschuldigt rasse weiß ich nicht), stürzt aus seinen Garten raus vor dem wir gerade sind. Dieser Hund versteht sich mit Yuukan super. Hund stürzt sich aber direkt auf Teddy, Yuukans Mithund. Teddy hat Cauda Equina und Artose, konnte sich also nicht auf den Beinen halten und stürzte auf den Rücken. Der Hund biss Teddy mehrfach in den Hals rein. Yuukan bis dato völlig ruhig, knurrte auf einmal und stürzte sich auf den angreifenden Hund, er rammte sich in dessen Seite und vertrieb den Hund wild knurrend. Als der Hund aus Teddys Nähe weg war, blieb er dazwischen stehen und war wieder völlig locker. Der Hund hat _keine_ Verletzung beibehalten nichts.
2) Wir treffen Person X mit den Hunden A und B. Alle Hunde kenne sich von Spaziergängen und ignorieren sich. Wir laufen mit A und B eine große Runde und uns kommt Person Y mit Hund O entgegen. Hund O und Yuukan verstehen sich sehr gut. Hund O ist der Typ (uiii anderer Hund kommt, hinsetzten, lefzen lecken, unter mich pinkeln und dann spielen). Hund O ist immer angeleint und Person X leinte ihren jungen Hund A ebenso an. Warum auch immer. Hund O und Hund A fingen plötzlich an sich in die Leine zu hängen und ordentlich anzukeifen. Trotz Feld und ausweichmöglichkeit brachten sie es fertig das ihre keifenden Hunde sich fast berührten. Mein Yuukan war noch völlig normal bei mir (an der langen Schlepp) ich habe ihn auch nicht rangenommen weil ich alle Anwesenden kenne und es völlig Ok ist wenn Yuukan an der Schlepp zu den Hunden kann, auch zu Hund O. Auch für die Anwesenden Personen X und Y ist das völlig Ok und es werden ihrerseits auch ihre Hunde zu meinen rangelassen. Man kennt und versteht sich eben.
Yuukan springt auf einmal los, rennt Hund O in die Seite, drängt den Hund knurrend und (warn-) schnappend von Hund A weg. Ich ziehe an der Leine und rufe ihn zu mich, Yuukan dreht um kommt zu mir sitzt ab und ist lammfromm. Hund O ist vollkommen unverletzt kommt mit Person Y zu uns. Yuukan und Hund O beschnüffeln sich kurz - nichts mehr. Kein knurren, kein warnschnappen, kein bellen nichts. Das Verhalten von Yuukan gegenüber Hund O ist seitdem nach wie vor völlig normal, umgekehrt ebenso.
Was sagt ihr dazu? Also ehrlich gesagt kann ich meinen Hund inzwischen recht gut einschätzen, aber die 2mal kam es von 0 auf 100, daher habe ich gerade bei letzteren nur nachträglich reagieren können. Oh, aber nicht das ihr denkt das ging nun Stunden oder so. Die beiden Hunde haben sich maximal 20 Sekunden angekeift dann ging Yuukan dazwischen und das waren maximal 10 Sekunden da hatte ich ihn wieder bei mir.
Im Alltag zeigt Yuukan so ein Verhalten nicht (er drängt sich nicht zwischen einen wenn man zu eng beieinander liegt, wenn man sich scherzhaft kappelt tut er nichts, schmeißt einen höchstens den Ball vor die Nase wenn man dabei zusehr rumquitscht, wenn man sich mit leeren plastikflaschen vermöbelt (jaja... manchmal ist man einfach kindisch... :lol
kommt er dazu und schnappt sich die Flaschen. Aber so dazwischen drängen tut er gar nicht) und er hängt sich auch nicht in die Leine um unbedingt zu zoffenden Hunden zu kommen die ihm unbekannt sind. Da es wirklich sehr schnell ist, sehr unvorbereitbar und sehr selten ist fürchte ich das ich nicht wirklich eingreifen kann, interessieren würde mich einfach ob ihr das Verhalten kennt und unterbindet so schnell es geht oder bis zu einen gewissen grad auch duldet oder gar befürwortet. Wenn es der Hund nicht übertreibt und im normalen Alltag nicht ebenso zeigt? Ich muss gestehen das ich mich zwar erschrocken habe und meinen Hund zurückgezogen habe im nachhinein gesehen es aber doch recht ´interessant´ war. Mein Hund der eigentlich den meisten Hunden cool aus dem Weg geht fühlt sich zum ´splitter´ berufen. Ich würde gerne einfach wissen ist es etwas was man unbedingt meiden sollte, oder (da es Yuukan ja wirklich seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr selten zeigt) einfach "in Ordnung" solange es händelbar ist und sich nicht vermehrt oder verschlimmert (verletzen anderer Hunde?).
Eine weitere Frage:
Wann unterbindet ihr Hundekontakt oder anders; angenommen ihr habt einen sozialverträglichen Hund, der mit prinzipiell jeden Hund (Rüde kastriert, unkastriert, Hündinnen) gut klar kommt und eher den Hunden ausweicht oder aber völlig gewaltfrei bzw. mittelns weniger hündischer Signale klar machen kann das er gerade keinen Bock hat. Euch kommt ein anderer Hund entgegen, wenn der Hund nicht gerade schon deutlich mit Fixieren und steifer Körpersprache ärger signalisiert, auf euch zupretscht unterbindet ihr das schon sporadisch oder schaut ihr erst wie sich das entwickelt.
Als Beispiel:
Ihr seht einen Hund auf euch zukommen von dem ihr wisst das dieser und eurer Hund sich beim zusammelaufen eigentlich völlig ignorieren, der andere Hund jedoch in den ersten 3-4 Minuten versucht euren Hund zu blocken, zu besteigen, wegknurrt und das Spielzeug abnehmt. Euer eigener Hund bleibt dabei eigentlich völlig cool, weicht aus, läuft vielleicht etwas weiter vor, zeigt aber keine massiven Stresssymptome oder gar Angst oder Agression. Wartet solange bis ihm der Ball wieder selber unter die Nase kommt, weicht dem Hund aus und geht hocherhobener Rute seines Weges. Unterbindet ihr das Verhalten des anderen Hundes oder sagt ihr ´bis zu einen bestimmten Grad ist das normales Hundeverhalten und sowas darf mein Hund auch mal ´erleben´ ´ Erleben klingt hier falsch aber ich lese ab und an das die komplette Hundekommunikationssparte völlig unterbunden wird, der Hund MUSS immer von einen Beschützt werden und und und. Also ich finde das schon richtig, mein Hund muss nicht massiv werden um der Bedrängung zu entkommen das auf keinen Fall da bin ich dann sofort dabei, aber so ein wenig Kommunikation auch wenn es Nicht im einverständnis endet bzw. im ignorieren endet ist doch ok oder sehe ich das falsch?
Also Frage mal nur aufs Beispiel bezogen, der Hund ist übrigens eine alte Hündinn, etwa 55cm (Yuukan 60cm).
Und ich musste den halben Text gerade neuschreben da mir der PC abgeschmiert ist. Wenn noch Fragen sind gerne fragen. Hab irgendwie das gefühl es kommt blöd rüber... :eusa_think:
ich habe da mal wieder eine Frage. Keine ´boah mega notlage hier hiiiiiiilfe´ eher eine Interessenfrage. :mrgreen:
Name: Yuukan
Alter: 4 Jahre
Kastriert: Ja
Woher: Züchter (war allerdings ein Unfallwurf)
Rasse: Border Collie - Labrador Mix (Mutter reinrassiger Border Collie aus der Arbeiterlinie, Vater ein Labrador Mix)
Hundeschule:
JA. Welpenschule, Junghunde, Erziehungskurs, Begleithunde (angefangen), Agility, THS.
Verhalten gegenüber anderen Hunden:
Angeleint: Ignoriert die Hunde zu 99%. Allerdings gibt es 1% die es auslösen das er sich keifend in die Leine hängt.
Unangeleint: Ignoriert andere Hunde wenn er mit mir Spielt. Geht ihnen aus den Weg, beschwichtigt wenn sie ihn nerven, weicht aus, zieht in der Not leftzen hoch, knurrt oder setzt einen Warnschnapper (absolut ohne Zielen). Spielt er nicht mit mir läuft er einen vorbildlichen kleinen Bogen, schnüffelt an den Hunden, lässt sich beschnüffeln und geht von dannen oder aber er lässt sich zum Spiel auffordern.
Gut, weswegen ich den Treahd eräffnet habe ist folgender:
Mein Yuukan splittet wenn es zwischen zwei anderen Hunden kracht. In den 4 Jahren ist es allerdings nur zu dieses 2 Beispiele vorgekommen:
1) Ein Hund (Typ Listi - entschuldigt rasse weiß ich nicht), stürzt aus seinen Garten raus vor dem wir gerade sind. Dieser Hund versteht sich mit Yuukan super. Hund stürzt sich aber direkt auf Teddy, Yuukans Mithund. Teddy hat Cauda Equina und Artose, konnte sich also nicht auf den Beinen halten und stürzte auf den Rücken. Der Hund biss Teddy mehrfach in den Hals rein. Yuukan bis dato völlig ruhig, knurrte auf einmal und stürzte sich auf den angreifenden Hund, er rammte sich in dessen Seite und vertrieb den Hund wild knurrend. Als der Hund aus Teddys Nähe weg war, blieb er dazwischen stehen und war wieder völlig locker. Der Hund hat _keine_ Verletzung beibehalten nichts.
2) Wir treffen Person X mit den Hunden A und B. Alle Hunde kenne sich von Spaziergängen und ignorieren sich. Wir laufen mit A und B eine große Runde und uns kommt Person Y mit Hund O entgegen. Hund O und Yuukan verstehen sich sehr gut. Hund O ist der Typ (uiii anderer Hund kommt, hinsetzten, lefzen lecken, unter mich pinkeln und dann spielen). Hund O ist immer angeleint und Person X leinte ihren jungen Hund A ebenso an. Warum auch immer. Hund O und Hund A fingen plötzlich an sich in die Leine zu hängen und ordentlich anzukeifen. Trotz Feld und ausweichmöglichkeit brachten sie es fertig das ihre keifenden Hunde sich fast berührten. Mein Yuukan war noch völlig normal bei mir (an der langen Schlepp) ich habe ihn auch nicht rangenommen weil ich alle Anwesenden kenne und es völlig Ok ist wenn Yuukan an der Schlepp zu den Hunden kann, auch zu Hund O. Auch für die Anwesenden Personen X und Y ist das völlig Ok und es werden ihrerseits auch ihre Hunde zu meinen rangelassen. Man kennt und versteht sich eben.
Yuukan springt auf einmal los, rennt Hund O in die Seite, drängt den Hund knurrend und (warn-) schnappend von Hund A weg. Ich ziehe an der Leine und rufe ihn zu mich, Yuukan dreht um kommt zu mir sitzt ab und ist lammfromm. Hund O ist vollkommen unverletzt kommt mit Person Y zu uns. Yuukan und Hund O beschnüffeln sich kurz - nichts mehr. Kein knurren, kein warnschnappen, kein bellen nichts. Das Verhalten von Yuukan gegenüber Hund O ist seitdem nach wie vor völlig normal, umgekehrt ebenso.
Was sagt ihr dazu? Also ehrlich gesagt kann ich meinen Hund inzwischen recht gut einschätzen, aber die 2mal kam es von 0 auf 100, daher habe ich gerade bei letzteren nur nachträglich reagieren können. Oh, aber nicht das ihr denkt das ging nun Stunden oder so. Die beiden Hunde haben sich maximal 20 Sekunden angekeift dann ging Yuukan dazwischen und das waren maximal 10 Sekunden da hatte ich ihn wieder bei mir.
Im Alltag zeigt Yuukan so ein Verhalten nicht (er drängt sich nicht zwischen einen wenn man zu eng beieinander liegt, wenn man sich scherzhaft kappelt tut er nichts, schmeißt einen höchstens den Ball vor die Nase wenn man dabei zusehr rumquitscht, wenn man sich mit leeren plastikflaschen vermöbelt (jaja... manchmal ist man einfach kindisch... :lol
Eine weitere Frage:
Wann unterbindet ihr Hundekontakt oder anders; angenommen ihr habt einen sozialverträglichen Hund, der mit prinzipiell jeden Hund (Rüde kastriert, unkastriert, Hündinnen) gut klar kommt und eher den Hunden ausweicht oder aber völlig gewaltfrei bzw. mittelns weniger hündischer Signale klar machen kann das er gerade keinen Bock hat. Euch kommt ein anderer Hund entgegen, wenn der Hund nicht gerade schon deutlich mit Fixieren und steifer Körpersprache ärger signalisiert, auf euch zupretscht unterbindet ihr das schon sporadisch oder schaut ihr erst wie sich das entwickelt.
Als Beispiel:
Ihr seht einen Hund auf euch zukommen von dem ihr wisst das dieser und eurer Hund sich beim zusammelaufen eigentlich völlig ignorieren, der andere Hund jedoch in den ersten 3-4 Minuten versucht euren Hund zu blocken, zu besteigen, wegknurrt und das Spielzeug abnehmt. Euer eigener Hund bleibt dabei eigentlich völlig cool, weicht aus, läuft vielleicht etwas weiter vor, zeigt aber keine massiven Stresssymptome oder gar Angst oder Agression. Wartet solange bis ihm der Ball wieder selber unter die Nase kommt, weicht dem Hund aus und geht hocherhobener Rute seines Weges. Unterbindet ihr das Verhalten des anderen Hundes oder sagt ihr ´bis zu einen bestimmten Grad ist das normales Hundeverhalten und sowas darf mein Hund auch mal ´erleben´ ´ Erleben klingt hier falsch aber ich lese ab und an das die komplette Hundekommunikationssparte völlig unterbunden wird, der Hund MUSS immer von einen Beschützt werden und und und. Also ich finde das schon richtig, mein Hund muss nicht massiv werden um der Bedrängung zu entkommen das auf keinen Fall da bin ich dann sofort dabei, aber so ein wenig Kommunikation auch wenn es Nicht im einverständnis endet bzw. im ignorieren endet ist doch ok oder sehe ich das falsch?
Also Frage mal nur aufs Beispiel bezogen, der Hund ist übrigens eine alte Hündinn, etwa 55cm (Yuukan 60cm).
Und ich musste den halben Text gerade neuschreben da mir der PC abgeschmiert ist. Wenn noch Fragen sind gerne fragen. Hab irgendwie das gefühl es kommt blöd rüber... :eusa_think: