Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration

Diskutiere Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Tja... und, dann können diese Hundehalter ja Welpen produzieren. Sollen se doch machen wie sie lustig sind...
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #21
Tja... und, dann können diese Hundehalter ja Welpen produzieren. Sollen se doch machen wie sie lustig sind...
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #22
Als ob wir nicht genug Hunde hätten...
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #23
Haben wir sicherlich.

Deshalb kann man aber nicht verlangen, alles unfruchtbar zu machen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist!
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #24
Also noch einmal kurz zum Thema Tierschutzgesetz: die Kastration ist explizit erlaubt. Auch wenn einige meinen, dass Hunde ausgeschlossen wären, weil man sie ja an der Leine halten könnte und sie so kontrollierbar bleiben, sind und bleiben sie instinktgesteuerte Tiere. Im Zweifelsfall könnte jede Hündin/jeder Rüde ausbrechen und deswegen ist kein Hund 100%ig kontrollierbar. Soviel mal zur rechtlichen Seite.

Deine rechtliche Seite meinst Du, oder hast Du mal zu den relevanten § eine fachkompetente, gültige Kommentierung ? Das ist besser und eindeutiger, bevor man u.U. falsche Dinge interpretiert nur weil man eine eigene Lesart dazu hat, denn offenbar geht es hier um Deine Lesart.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #25
Nun ja, die Hündinnen werden ja quasi dauerhaft anöstrisch, vorausgesetzt man kastriert zum richtigen Zeitpunkt, sie bleiben also in ihrem auch natürlich vorkommenden hormonfreien Stadium. Meine Hündin hat extrem viel mit unkastrierten Hündinnen zu tun und da gab es noch nienicht irgendwelche Kommunikationsprobleme.
Für jede Studie gibts ne Gegenstudie und die Studien pro und kontra Kastration (auch pro und kontra Frühkastration) halten sich so ziemlich die Waage.
Und wenn ich unterm Strich zumindest die Dummheit der Besitzer wegschneiden kann, dann spricht für mich im Regelfall (Ausnahmen gibt es hier ganz deutliche!!! Rassen mit Prädisposition für Inkontinenz etc.) nichts gegen eine Kastration.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Deine rechtliche Seite meinst Du, oder hast Du mal zu den relevanten § eine fachkompetente, gültige Kommentierung ? Das ist besser und eindeutiger, bevor man u.U. falsche Dinge interpretiert nur weil man eine eigene Lesart dazu hat, denn offenbar geht es hier um Deine Lesart.
Spozerl, ich arbeite in dem Bereich...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich werd jetzt allerdings nicht meinen Arbeitsvertrag als Beweis dran hängen oder die Fortbildungen. Prüfung ist erst in zwei Jahren, dauert halt nunmal vier Jahre die Weiterbildung.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #26
Haben wir sicherlich.

Deshalb kann man aber nicht verlangen, alles unfruchtbar zu machen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist!

Richtig, das geht auch nicht, und ist natürlich vom Gesetzgeber so auch nicht gemeint, warum merke ich noch später an, nur stehen lassen kann man es nicht so, weil es sich ohnehin schon weit verbreitet hat und gerade Hunde Freiwild für TÄ sind, nur weil man es nicht richtig interpretieren kann oder will.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #27
Davon abgesehen würde zum Schutz vor unkontrollierter Vermehrung eine Sterilisation vollkommen ausreichen...

Wer aber Welpen haben möchte, der wird mit seinem Hund auch welche haben und wer keine möchte, der passt auch gut genug auf, um das zu verhindern (und selbst wenn es doch mal schiefgehen sollte, gäbe es immer noch Mittel wie die Pille danach).

Zu den Studien habe ich ja schon mehr als genug gesagt...
Einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten kann helfen...
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #28
Davon abgesehen würde zum Schutz vor unkontrollierter Vermehrung eine Sterilisation vollkommen ausreichen...
Das stimmt natürlich.

Wer aber Welpen haben möchte, der wird mit seinem Hund auch welche haben und wer keine möchte, der passt auch gut genug auf, um das zu verhindern (und selbst wenn es doch mal schiefgehen sollte, gäbe es immer noch Mittel wie die Pille danach).
1. Es gibt keine Pille danach, sondern eine Spritze danach.
2. Die Praxis zeigt was anderes. Ist das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, freuen sich die meisten doch sehr über ihren Unfallwurf.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #29
Nun ja, die Hündinnen werden ja quasi dauerhaft anöstrisch, vorausgesetzt man kastriert zum richtigen Zeitpunkt, sie bleiben also in ihrem auch natürlich vorkommenden hormonfreien Stadium. Meine Hündin hat extrem viel mit unkastrierten Hündinnen zu tun und da gab es noch nienicht irgendwelche Kommunikationsprobleme.
Für jede Studie gibts ne Gegenstudie und die Studien pro und kontra Kastration (auch pro und kontra Frühkastration) halten sich so ziemlich die Waage.
Und wenn ich unterm Strich zumindest die Dummheit der Besitzer wegschneiden kann, dann spricht für mich im Regelfall (Ausnahmen gibt es hier ganz deutliche!!! Rassen mit Prädisposition für Inkontinenz etc.) nichts gegen eine Kastration.



Ich weiß jetzt nicht ganz genau, wen Du mit Deiner Ausführung meinst, aber fachkompetent ist das nicht, wenn wir vom § 6 des TschG sprechen, wollte ich mal eine Kommentierung von Dir, und dann........


Spozerl, ich arbeite in dem Bereich...
Ich werd jetzt allerdings nicht meinen Arbeitsvertrag als Beweis dran hängen oder die Fortbildungen. Prüfung ist erst in zwei Jahren, dauert halt nunmal vier Jahre die Weiterbildung.

......bin ich 1. nicht Dein Spozerl und 2. interessiert mich Dein Arbeitsvertrag überhaupt nicht, Du bist vielleicht fachkompetent im vet.-med.-Bereich, aber mir ging es um Deine lockere Auslegung der Rechtslage, zur Erinnerung:

Zitat von Hundenase
Also noch einmal kurz zum Thema Tierschutzgesetz: die Kastration ist explizit erlaubt. Auch wenn einige meinen, dass Hunde ausgeschlossen wären, weil man sie ja an der Leine halten könnte und sie so kontrollierbar bleiben, sind und bleiben sie instinktgesteuerte Tiere. Im Zweifelsfall könnte jede Hündin/jeder Rüde ausbrechen und deswegen ist kein Hund 100%ig kontrollierbar. Soviel mal zur rechtlichen Seite.


Das ist nicht für Hunde gedacht, die gehen kontrolliert, fast alle, für TÄ bleiben wirklich nur die Hunde bei denen eine med. Indikation vorliegt und die, die wirklich nach Gesetz erlaubt sind, z.B. TH, das Problem ist, dass TÄ das auf jeden HB anwenden, weil es da einen Satz gibt, der pauschal auf alle passt und genau das kann der Gesetzgeber schon mal nicht gemeint haben.
Kastration ist zulässig ja, aber man muss auch die Kommentierung dazu lesen:

Sie ist zulässig zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung. Die Unfruchtbarmachung kann aus Gründen des Tierschutzes, des Naturschutzes, des Jagdschutzes und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich sein. (BT-Drs 13/7015 S. 18). Nr. 5 bietet eine Rechtsgrundlage für die Kastration und von Katzen.

Quelle:
Kommentierung des Tierschutzgesetzes nach Lorz/Metzger, 5. Auflage:
Seite 220 Nr. 7 Unfruchtbarmachung
Rand-Nr. 38 a

TÄ kastrieren gnadenlos alles unter den Mantel des 1. und letzten Satzes, dabei ist nur der Tierschutz/TH Naturschutz, Jagdschutz, Katzen und bes. Formen der Hundehaltung gemeint, die ein TA verantwortungsvoll entscheiden und kastrieren darf, davon sind diese aber meilenweit entfernt, kastriert wird alles, was nicht schnell genug auf die Bäume kommt.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #30
Ich arbeite eben nicht praktisch, sondern im Tierschutz, also in dem rechtlichen Teil des Tierschutzes... Das ist das, wo man die Einhaltung des Tierschutzgesetzes kontrolliert. :roll:

Der §6 sagt "Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen [...] Das Verbot gilt nicht, wenn [...] zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird."
DAS ist das Gesetz und nicht das Gesetz nach xy, sondern das Gesetz der Regierung.
Ein Tier bleibt immer ein Tier und egal wie gut man darauf aufpasst, niemand kann 100% garantieren, dass ihm sein Tier nienicht auskommt.

Wäre es anders, würde sich jeder Tierarzt strafbar machen und seine Approbation verlieren!
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #31
Ich selbst werde im Moment mehr und mehr zum Kastrationsfan (und nein, ich verdiene nicht daran!). Bei der Dummheit des 08/15 Hundebesitzers wärs mir am liebsten es gäbe eine Kastrationspflicht. Dieses ewige meine Hündin ist soooo süß, von der will ich einen Welpen haben oder ich brauch ein wenig Geld, deswegen soll sie mal (wieder) werfen oder warum eigentlich nicht? oder eine Hündin soll auch diese Muttergefühle haben oder ich dachte die Schutzhöschen halten einen Rüden ab oder Ich hätte nie gedacht, dass meine Hündin wegrennt, wenn sie läufig ist, sonst hört sie doch immer sooo gut oder oder oder.
Gegen all diese Leute kann man sich den Mund fusselig reden. Und wenn es dann mal passiert ist, dann will man die Welpen auch nicht weg machen lassen. Bei uns hier in der Stadt seh ich selten eine läufige Hündin an der Leine...

Das kann ich übrigens absolut verstehen.

90% der Welpen, die ich ins Training kriege sind Ups-Welpen. Einen bewusst von einem seriösen Züchter angeschafften Welpen habe ich persönlich seit über 5 Monaten nicht mehr gesehen- und selbst bei den Welpen kommen schon Sprüche á la "Die ist so toll, die soll später auch unbedingt mal Welpen haben!" (Besonders toll bei einer blauen Bully-Hündin vom Vermehrer...)


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Zitat von Syn Ja, und mit einer Kastration erhöhst du das Risiko für Probleme mit dem Bewegungsapparat und Krebs an anderen Stellen. Mal ganz von den bekannten (weil eben einfach sichtbar und verknüpfbaren) Risiken wie die Inkontinenz, schlechtere Fell, Gewichtszunahme, Mobbing etc. abgesehen.

Was nicht mehr da ist kann nicht erkranken, richtig. Ich halte trotzdem gar nichts von einer Kastration, vor allem einer Frühkastration, ohne einen Grund. Der muss nicht zwingend medizinisch sein, aber sollte eben auch über "es nervt mich, dass mein Hund dauernd schnuppert und das Beinchen hebt" gehen.

Sicherlich gibt es Hunde die tatsächlich unter dem Stress leiden. Allerdings ist es schlicht fahrlässig von uns Menschen zu denken wir müssten jeden Stress von den Hunden fern halten. Auch Stress ist wichtig, vor allem so ein natürlicher Stress, für Gesundheit und Wohlbefinden. Erst, wenn der Stress wirklich zu viel und dauerhaft wird, ist er als etwas Negatives anzusehen.

Die Sexualhormone dienen nicht nur der Sexualität. Sie spielen auch eine wichtige Rolle für Knochen, Haut, Muskeln, Gefäße und Stoffwechsel. Nicht ohne Grund sind die Wechseljahre bei einer Frau der Punkt an dem Osteoporose und Herz- und Kreislaufprobleme stark zunehmen (ebenso wie die Frauen gerne "stark zunehmen"). Wer glaubt bei Hunden würde das alles ganz anders funktionieren und bei ihnen würde das ja nur den bösen, bösen Stress der Sexualität wegnehmen, ist meiner Meinung nach einfach nur naiv und will die Augen gar nicht aufmachen.

Ich bin wirklich niemand der sagt Kastrationen seien prinzipiell abzulehnen, aber diese Mentalität die dort herrscht (auch gerne von Tierärzten verbreitet), dass eine Kastration (teilweise sogar Frühkastration!) völlig normal und positiv ist, stört mich gewaltig.

Geht es nur um die Verhinderung der Fortpflanzung sollte die Sterilisation das Mittel der Wahl sein und eine Kastration nur in Bedarfsfällen angewendet werden.

Im Endeffekt interessiert das Tierschutzgesetz bei dem Punkt leider niemand und so kann noch jeder selber entscheiden ob er seinen Hund kastrieren lässt oder nicht. Ich kann nur immer an die Menschen appellieren, dass sie sich auch über die Risiken (auch über die nicht offensichtlichen) informieren und dem Ganzen einfach einen Gedanken mehr widmen.

Übrigens zum Thema direkt:
Wie weiter oben schon geschrieben gehen die Hormone von den Eierstöcken aus. Mit dem Wegfall der Hormone hat man automatisch die ganzen Risiken die damit einhergehen. Da hat die Gebärmutter nicht mehr viel mit zutun.



Danke dafür!

Ansonsten möchte ich dem auch so beipflichten.

Es wäre einfach schon viel gewonnen, wenn nicht so viel Halb- und Unwissen kursieren würde.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #32
2. Die Praxis zeigt was anderes. Ist das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, freuen sich die meisten doch sehr über ihren Unfallwurf.

Ja, aber das sind die Leute, die es mit dem Aufpassen auch nicht so genau genommen haben. Wie gesagt: Wer keine Welpen will, der weiß es in der Regel auch auch zu verhindern. Was da an tatsächlichen (im Sinne von: Man hat wirklich versucht es zu verhindern) Ups-Würfen bleibt ist ein wirklich geringer Teil. Aber die Bezeichnung Ups-Wurf wird heute so gerne verwendet, die ist eben grad in Mode... klingt besser als "Ich wollte das meine Hündin Welpen hat" und auch als Käufer klingt es besser zu sagen "War ein Ups-Wurf" als zu sagen "Hab ich von jemandem, der unbedingt mal sehen wollte wie eine Mischung aus Dalmatiner und Golden Retriever aussieht und die Welpen waren billiger als Hunde vom Züchter".
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #33
Ich arbeite eben nicht praktisch, sondern im Tierschutz, also in dem rechtlichen Teil des Tierschutzes... Das ist das, wo man die Einhaltung des Tierschutzgesetzes kontrolliert. :roll:

Der §6 sagt "Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen [...] Das Verbot gilt nicht, wenn [...] zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird."
DAS ist das Gesetz und nicht das Gesetz nach xy, sondern das Gesetz der Regierung.
Ein Tier bleibt immer ein Tier und egal wie gut man darauf aufpasst, niemand kann 100% garantieren, dass ihm sein Tier nienicht auskommt.

Wäre es anders, würde sich jeder Tierarzt strafbar machen und seine Approbation verlieren!

Ich möchte jetzt nicht dauernd mit Deiner Arbeit konfrontiert werden, die bietet keine Gewähr das Du es verstanden hast, solange Du kein Anwalt bist der Top im Stoff steht und die weiter führende Kommentierung kennt. Natürlich gibt es zu dem Gesetz einen Gesetzgeber, was sonst, den § 6 kenne ich und viele hier, nur geht es um die Kommentierung, die gibt es zu jeden Gesetz, nur die umgehst Du galant und trittst immer auf der Stelle, es ist Deine Lesart und die ist schlicht falsch, die TÄ kastrieren gnadenlos alle, eben weil da steht " zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung ", die haben es genauso wenig verstanden und die Gesetzes-Kommentierung nie gesehen.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #34
Und warum verlieren dann nicht täglich Tierärzte ihre Approbation?
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #35
Wo kein Kläger, da kein Richter, oder? ;)
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #36
Ähm... genau :roll:. Ich geh dann mal...
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #37
Zitat von Hundenase

2. Die Praxis zeigt was anderes. Ist das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, freuen sich die meisten doch sehr über ihren Unfallwurf


Das ist doch wohl nicht Dein ernst, solche Bemerkungen zeigen doch, dass Du das Gesetz und die Kommentierung offenbar nicht verstanden hast, für "Tante Frieda mit ihrer Fiffiline" ist das natürlich nicht gemeint.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #38
Das mit dem Gesetz kannst du außen vor lassen. Ich stimme dir da zwar durchaus zu Fiesta, aber das Gesetz hat nun mal diese Lücke und damit hat man keinerlei Handhabe gegenüber den Tierärzten. Und ja, ich sehe das durchaus als Lücke, denn - wie ich schon schrieb - können wir meiner Meinung nach im Fall von Hunden nicht mehr von unkontrollierter Fortpflanzung reden. Allerdings ist das ein sehr dehnbarer und nicht klar definierter Begriff und so kann auch jemand sagen, dass es noch unkontrolliert ist solange auch nur ein einziger Unfallwurf pro Jahr vorhanden ist.
Meiner Meinung nach ist damit eben gemeint, dass der Mensch keinen Einfluss darauf hat und in solchen Fällen ist eine Kastration/Sterilisation meiner Meinung nach auch absolut notwendig. Aber andere Menschen haben eben andere Meinungen und das Gesetz hat diese unklare Bezeichnung und solange das so ist kann man dahingehend wenig mit dem Gesetz argumentieren.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #39
Eins noch: wenn ihr euch so sicher seit mit der Auslegung des Gesetzes, dann verklagt doch einfach mal nen Tierarzt oder zeigt ihn zumindest beim zuständigen Veterinäramt an.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #40
Off-Topic
Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, Fiesta:
Ich möchte jetzt nicht dauernd mit Deiner Arbeit konfrontiert werden, die bietet keine Gewähr das Du es verstanden hast, solange Du kein Anwalt bist der Top im Stoff steht und die weiter führende Kommentierung kennt. Natürlich gibt es zu dem Gesetz einen Gesetzgeber, was sonst, den § 6 kenne ich und viele hier, nur geht es um die Kommentierung, die gibt es zu jeden Gesetz, nur die umgehst Du galant und trittst immer auf der Stelle, es ist Deine Lesart und die ist schlicht falsch, die TÄ kastrieren gnadenlos alle, eben weil da steht " zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung ", die haben es genauso wenig verstanden und die Gesetzes-Kommentierung nie gesehen.

Was qualifiziert dich denn dazu und woher nimmst du die Gewissheit das Thema in seiner ganzen Komplexität durchschaut zu haben? Und das meine ich jetzt ganz ernst.
 
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