Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration

Diskutiere Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Deine 50:50 Waage hast du so aber nicht in der Tiermedizin gelernt und auch nicht in der Klinik beobachten können. Bzw. ich korrigiere: vielleicht...
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #61
2. Gesundheitlich und Verhaltenstechnisch gibt es ein Pro und Kontra. Dieses hält sich etwa 50:50 die Waage und jeder muss entscheiden, was für ihn selbst und seinen Hund - und hier spielt die Lebenssituation, die Rasse, die Aufgabe des Hundes und vieles mehr mit rein - das Sinnvollste ist.

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Nennt sich Tiermedizin und dabei lernt man auch viele Sachen, die in der Klinik beobachtet werden...

Deine 50:50 Waage hast du so aber nicht in der Tiermedizin gelernt und auch nicht in der Klinik beobachten können. Bzw. ich korrigiere: vielleicht hast DU das so aufgefasst und beobachtet, aber es ist nun mal nicht allgemein gültig.

Was eben momentan in der Erforschung noch in den Kinderschuhen steckt, sind die Auswirkungen der Hormone, die nicht offensichtlich sichtbar sind und die jeder Otto-Normal-Hundehalter sogar auch mal gehört hat (Inkontinenz, schlechtes Fell, Mobbing, Gewichtsszunahme etc.).
Ich spreche von den Auswirkungen die es beim Menschen (bei dem die Hormone gleich funktionieren) gibt und wo erste Studien jetzt erst anfangen aufzuzeigen, dass es beim Hund ähnlich sein könne - oh Wunder!

Wie und was willst du da also gelernt haben, wenn es jetzt erst in diese Richtung los geht?
Zu beachten scheinst du es nämlich auch nicht.

Lest bitte den Thread... es wurde alles schon gesagt.

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Ich habe den Thread gelesen und bin dennoch der Meinung, es sollte jeder für sich entscheiden ;)

Der Meinung bin ich auch. Ich appelliere nur dafür, dass die Leute sich vorher auch wirklich informieren und es nicht machen, "weil es jeder so macht".
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #62
Off-Topic
Achja, und mich ärgert es, wenn eine Zeile aus meinem Geschriebenen genommen wird und man dann meinen gesamten Beitrag darauf reduziert. Wenn wir schon dabei sind, wen hier was ärgert. :roll:


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Der Meinung bin ich auch. Ich appelliere nur dafür, dass die Leute sich vorher auch wirklich informieren und es nicht machen, "weil es jeder so macht".

Dann verstehe ich den Sinn der Diskussion erst recht nicht. Denn ich habe keinen einzigen Beitrag hier gelesen, in dem steht: "Ich halte es für richtig, weil es alle tun."
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #63
Off-Topic
Achja, und mich ärgert es, wenn eine Zeile aus meinem Geschriebenen genommen wird und man dann meinen gesamten Beitrag darauf reduziert. Wenn wir schon dabei sind, wen hier was ärgert. :roll:

Off-Topic
Das war nicht meine Absicht deinen Beitrag darauf zu reduzieren. Es gab nur zum Rest nichts zu sagen. Du hast eben über Erfahrungen gesprochen die du gemacht hast.


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Dann verstehe ich den Sinn der Diskussion erst recht nicht. Denn ich habe keinen einzigen Beitrag hier gelesen, in dem steht: "Ich halte es für richtig, weil es alle tun."

Naja, der Thread ist ja nur eine Aufspaltung eines anderen Threads. Ursprünglich ging es darum, dass eine Userin Rat suchte ob nun die Entfernung der Eierstöcke oder die Entfernung von Eierstöcken + Gebärmutter sinnvoller ist. Darauf fragte jemand, warum sie denn überhaupt kastrieren möchte und daraufhin schrieb jemand, welche Vorteile eine Kastration hat, worauf eben die Nachteile genannt wurden und schwub, da ist eine nie endende Diskussion.
Warum ich sie immer wieder führe?
Weil eben die meisten Menschen gar nicht wissen, dass die Sexualhormone im Körper noch andere Wirkungen haben und viele wissen auch gar nicht, dass eine Kastration nicht unbedingt notwendig ist und haben sich generell gar nicht über Risiken informiert.. "ist ja normal, macht doch jeder! ECHT? Das kann zu Inkontinenz führen?!?"
Wenn also auch nur eine Person das liest und macht sich beim nächsten Hund vor einer Kastration ein mal mehr Gedanken, ob es wirklich notwendig ist und ob es die Risiken rechtfertigt, dann habe ich damit schon was "gewonnen".
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #64
Deine 50:50 Waage hast du so aber nicht in der Tiermedizin gelernt und auch nicht in der Klinik beobachten können. Bzw. ich korrigiere: vielleicht hast DU das so aufgefasst und beobachtet, aber es ist nun mal nicht allgemein gültig.
Ach, du bist in meinen Vorlesungen mit drin gesessen und hast mit mir zusammen die Gynäkologie und Andrologieübungen besucht. Ach ne, kann ja gar nicht sein, sonst wüsstest du ja noch, was die Dozenten so erzählt haben... :roll: Tatsache ist, dass Forschung mit Beobachtung startet. Und eine Beobachtung beginnt in einer Praxis/Klinik. Und bei uns war z.B. eine Beobachtung, dass 60% der kastrierten Boxerhündinnen inkontinent werden, beim DSH sind es rund 30% und bei Minirassen ein verschwindend geringer Teil. Genauso wurde beobachtet, dass 25% der unkastrierten Hündinnen eine Pyometra bekommen und etwa 40% Mammatumore bekommen, wovon wieder rund 50% gutartig sind. Und diese Beobachtung willst du jetzt also als "kann ja gar nicht sein", abstempeln. Mit welchem Recht?

Was eben momentan in der Erforschung noch in den Kinderschuhen steckt, sind die Auswirkungen der Hormone, die nicht offensichtlich sichtbar sind und die jeder Otto-Normal-Hundehalter sogar auch mal gehört hat (Inkontinenz, schlechtes Fell, Mobbing, Gewichtsszunahme etc.).
Ähm, sorry, aber die Bedeutung der Sexualhormone für den Körper steckt überhaupt nicht in den Kinderschuhen, die grundlegenden Sachen sind hinlänglich bekannt, z.B. wie und warum Östrogen gegen die Inkontinenz wirkt, welche Wirkung Östrogen auf Insulin hat oder auf den Calciumstoffwechsel.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #65
Ach, du bist in meinen Vorlesungen mit drin gesessen und hast mit mir zusammen die Gynäkologie und Andrologieübungen besucht. Ach ne, kann ja gar nicht sein, sonst wüsstest du ja noch, was die Dozenten so erzählt haben... :roll: Tatsache ist, dass Forschung mit Beobachtung startet. Und eine Beobachtung beginnt in einer Praxis/Klinik. Und bei uns war z.B. eine Beobachtung, dass 60% der kastrierten Boxerhündinnen inkontinent werden, beim DSH sind es rund 30% und bei Minirassen ein verschwindend geringer Teil. Genauso wurde beobachtet, dass 25% der unkastrierten Hündinnen eine Pyometra bekommen und etwa 40% Mammatumore bekommen, wovon wieder rund 50% gutartig sind. Und diese Beobachtung willst du jetzt also als "kann ja gar nicht sein", abstempeln. Mit welchem Recht?

Das stimmt nicht. Verdrehe mir bitte nicht die Worte.
Es kommt am Ende nur eben keine schöne 50:50 Waage dabei heraus. (wenn du das weiter verteidigen willst würde ich mich über eine haargenaue Auflistung der Vor- und Nachteile beim Rüden interessieren, dann aber bitte auch mit den Dingen die von den Hormonen ausgehen, beim Menschen bekannt sind, bei Hunden aber noch nicht beachtet werden.. du meinst ja es wäre bekannt.. also bitte... ich bin gespannt auf die schöne ausggelichene Waage und was auf jeder Seite steht).
Alles was du hier aufgezählt hast wurde im Thread auch schon genannt und diskutiert. z.B. auch die Tatsache, dass die Vorbeugung gegenüber den Mammatumoren nur bei Frühkastrationen ausschlaggebend ist.

Ähm, sorry, aber die Bedeutung der Sexualhormone für den Körper steckt überhaupt nicht in den Kinderschuhen, die grundlegenden Sachen sind hinlänglich bekannt, z.B. wie und warum Östrogen gegen die Inkontinenz wirkt, welche Wirkung Östrogen auf Insulin hat oder auf den Calciumstoffwechsel.

Bei Hunden tut sie das durchaus. Gerade die Verbindungen mit den Erkrankungen des Bewegungsapparates kommen jetzt erst zum Vorschein (und das obwohl sie beim Menschen schon lange bekannt sind).
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #66
Ok, was ich sagen will sind zwei Sachen:

1. Kastrationen sind KEIN Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Wouw......schauen wir doch mal zu einer Kollegin von Dir, was sie zur Sterilisation, Kastration und Tierschutz meint:

Kopie:
zu Punkt 2
Das Tierschutzgesetz verbietet in §6 das Entfernen oder Zerstören von Organen oder Körperteilen ohne medizinische Indikation. Somit ist die Kastration als routinemäßige Amputation der Gonaden (Eierstöcke und Hoden) verboten.
Der Gesetzgeber räumt jedoch Ausnahmen ein. Eine Ausnahme ist selbstverständlich die medizinische Indikation aber auch die Verhinderung einer unkontrollierten Fortpflanzung. Kann ein Halter sein Tier ohne Kastration nicht länger halten so darf auch dieses Tier kastriert werden.

Quelle:
http://www.tierarzt-engelskirchen.com/alles-ueber-tiere/hunde/51-kastration-der-huendin

Wohlgemerkt sind nur *Ausnahmen* gemeint, immer dann wenn es um die "unkontrollierte Fortpflanzung" geht, ansonsten ist es ohne medizinische Indikation schlicht verboten und ist genau dass, was wir vergeblich versuchen zu erklären, vielleicht aber ist es so verständlicher für Dich.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #67
Sorry, es mir ziemlich herzlich, was irgendein praktischer Tierarzt zum Thema Kastration sagt. Ich werd in zwei Jahren von der Kammer über genau solche Themen geprüft. Sollte ich es so sagen, wie ich es hier dargelegt habe und damit durch die Prüfung fallen, sag ich hier bescheid :roll:
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #68
In Sachen Gesundheit kann ich mich hundenase eigentlich nur anschließen. Tatsächlich habe ich in den weiten des Internets mal eine Studie gesehen, in der sich die Krankheitsausprägung kastrierter und nicht kastrierter Hunde die Waage hält. Mit ein bisschen suchen findet man sie vielleicht. Man kann mit beiden Möglichkeiten üble Probleme provozieren. Mein erster Rüde ist das beste Beispiel. Er wurde 19 und war unkastriert. Er litt an Liebeskrankheit und zwar körperlich und seelisch. Also bekam er alle 3 Monate Hormonspritzen. Das Problem ist nicht immer nur die Kontrolle des Hundes, sondern auch sein Wohlbefinden im Augenblick. Ob das jetzt besser ist als eine Kastra, lass ich mal im Raum stehen. Dafür kann mein jetziger Rüde ggf. Probleme bekommen, weil er kastriert ist. Da steckt man nicht drin.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #69
Sorry, es mir ziemlich herzlich, was irgendein praktischer Tierarzt zum Thema Kastration sagt. Ich werd in zwei Jahren von der Kammer über genau solche Themen geprüft. Sollte ich es so sagen, wie ich es hier dargelegt habe und damit durch die Prüfung fallen, sag ich hier bescheid :roll:

Ach so........... dass hätte ich an Deiner Stelle jetzt auch gesagt, das was da steht ist das Gesetz, sie hat es nur wiederholt....und nun verbreitest Du diese falsche Information weitere 2 Jahre, öffentlich....schrecklich, grässlich, außerdem bist du unglaublich, faszinierend Hinweis-Resistent, von Autoren bis Doktoren wird von Dir alles ignoriert. *xD*
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #70
Schraubt mal bitte etwas den Ton runter. Wenn ihr nicht sachlich über das Thema diskutieren könnt, muss der Thread vorübergehend dicht gemacht werden.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #71
In Sachen Gesundheit kann ich mich hundenase eigentlich nur anschließen. Tatsächlich habe ich in den weiten des Internets mal eine Studie gesehen, in der sich die Krankheitsausprägung kastrierter und nicht kastrierter Hunde die Waage hält. Mit ein bisschen suchen findet man sie vielleicht. Man kann mit beiden Möglichkeiten üble Probleme provozieren. Mein erster Rüde ist das beste Beispiel. Er wurde 19 und war unkastriert. Er litt an Liebeskrankheit und zwar körperlich und seelisch. Also bekam er alle 3 Monate Hormonspritzen. Das Problem ist nicht immer nur die Kontrolle des Hundes, sondern auch sein Wohlbefinden im Augenblick. Ob das jetzt besser ist als eine Kastra, lass ich mal im Raum stehen. Dafür kann mein jetziger Rüde ggf. Probleme bekommen, weil er kastriert ist. Da steckt man nicht drin.

Du meinst vielleicht die Bielefelder Kastrationsstudie? Ist die einzige die ich kenne, bei der es in der Art aufgezählt wurde. Die Waage hält es sich meiner Meinung nach aber auch dort keinesfalls. Zu dem sollte man es nur als grobe Richtung sehen, aber sich nicht darauf verlassen. Darüber haben "wir" weiter oben ja schon gesprochen. Es zeigt meiner Meinung nach aber ziemlich deutlich, welche Auswirkungen die fehlenden Hormone haben können, die uns jetzt noch gar nicht bewusst sind, weil sie eben nicht direkt darauf folgen. Es gibt ja nun auch neue Studien zu den Golden- und Labrador Retrievern die Schäden im Bewegungsapparat mit Kastration in Verbindung bringen.


Hier ist die Vergleichstabelle von dort, die du wahrscheinlich meinst:
Bei Hündinnen kastriert größeres RisikoBei Hündinnen unkastriert größeres Risiko
(2 x) zu Übergewicht(6 x) von Analfisteln perianal fistulagrößeres Risiko zu
(8 x) größeres Risiko zu Herztumoren
Akute, fatale PancreatitisScheidenentzündung und Scheidentumoren
(8 x) zu Harninkontinenz
größeres Risiko zu Hämangiom (Blutschwamm)Brustkrebs (im Vergleich zu Frühkastrationen)
SchilddrüsenkrebsGebärmutterentzündung
Schilddrüsenüberfunktion
Nieren/Blasengeschwüre
chronische Hornhautentzündung
Schwund von Muskelmasse und Bindegewebe
während der Operation zu sterben


Bei Rüden kastriert größeres RisikoBei Rüden unkastriert größeres Risiko
(2 x) zu Übergewicht6 x von Analfisteln
ProstatakrebsLeukämie
Nieren/Blasengeschwürebei Lymphoma ein kürzeres krankheitsfreies Intervall
Diabetes
SchilddrüsenüberfunktionHodenkrebs
während der Operation zu sterben

Quelle:


Ich warte immer noch auf die Ausführungen von Hundenase zu dem Thema. Ich möchte diese Aufzählung, die sich die Waage halten soll, zu Rüden gerne mal sehen (zu Hündinnen darf sie natürlich auch gerne eine machen). Vor allem da sie ja die Auswirkungen der Hormone und die damit verbundenen Spätfolgen schon so genau einschätzen kann; zumindest habe ich das so verstanden. Ihre Auflistung sollte also ein wenig genauer sein und wesentlich mehr auf der Risikoseite der Kastraten aufzeigen.

Wenn ein Rüde unter krankhaftem Stress leidet, bin ich übrigens auch für eine Kastration. Habe ich auch hier im Thread schon mehr als einmal gesagt. Ich sehe nur keinen Grund einen Hund zu kastrieren, wenn dem nicht so ist. Meine beiden Rüden haben z.B. gar keine Probleme mit ihren Hormonen. Warum also sollte ich sie kastrieren? Weil man das so macht? Weil es "gut" ist? Was ist daran "gut"!? Kein Hodenkrebs mehr.. oh Wunder .. sind ja auch nicht mehr da...
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #72
Leider weiß ich nicht, ob es diese Studie war :( Ich hab mich vor ca. 4 Jahren damit beschäftigt, als das Thema bei meiner Hündin aufkam. Vielleicht find ich irgendwo noch die Muße, das mal zu recherchieren!

Aktuell fehlt mir im Thread bisher noch ein wenig die Zielführung, weil wir so gar keine konkrete Fragestellung haben :lol: Aber das hat ja Kiwi auch schon angemerkt. Sprechen wir allgemein davon, alle Tiere kastrieren zu müssen, oder aus der Sicht des Tierschutzes, oder in welchen Fällen eine Kastra gerechtfertigt sein kann? Der Ausgangspunkt war ursprünglich ja mal, ob es eine medizinische Indikation für den Hund einer Userin gab. Über den Punkt sind wir aber irgendwie hinaus.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #73
Nein, Fiesta, ich werde sowohl die nächsten beiden Jahre als auch die Zeit danach den Unwahrheiten, die Leute wie du verbreiten, widersprechen. Du hast doch selbst gesagt, dass dir mal ein Amtsvet erklärt hat, dass es sich mit dem Gesetz so verhält, wie ich gesagt habe. Und ein praktischer Tierarzt ist nun mal kein Fachtierarzt für Tierschutz. Der lernt nicht wie man das Gesetz richtig versteht und umsetzt. Ich lern dafür auch nicht wie man eine korrekte Kreuzband OP durchführt oder welche Methode wann am besten ist. Der Unterschied ist, ich würde mir nicht anmaßen, im Netz rumzuschreien, dass ich es wüsste.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #74
Das frage ich mich teilweise auch.
Bei mir ist es so: Mit dem Gesetz ärgere ich mich gar nicht weiter herum. Es mag dazu Ausführungen geben so viel es will, es gibt nun mal die Lücke (die ich immer noch so sehe), die es Tierärzten erlaubt ihre Kastration damit zu begründen. Zu dem, wie hier auch schon angemerkt wurde, gehen die Leute zu dem Tierarzt und wollen eine Kastration für ihr Tier. Ich denke nicht, dass man einen Tierarzt mit dem Gesetz "den den Kragen" gehen kann.
Für mich persönlich zählen Hunde auf jeden Fall nicht mehr unter den Punkt "unkontrollierte Fortpflanzung verhindern". Bringt nur niemandem was, wenn ich das so sehe und es bringt auch niemandem was wenn Anwälte oder andere Tierärzte das so sehen.

Ansonsten ist meine Meinung recht einfach:
Kastration wenn erforderlich (und das kann eine medizinische Indikation sein oder auch das Verhalten), aber niemals ohne Grund. Dafür sind die Risiken die damit verbunden sind einfach zu groß und ich rede hier vor allem von den Risiken, die wir momentan noch gar nicht damit in Verbindung bringen, aber beim Menschen schon teilweise kennen (da ist man ja auch noch nicht "fertig" damit).
Wie ich schrieb:
Wenn jemand vor der Entscheidung steht, hier liest und sich dann einmal genauer Gedanken darüber macht, ob es wirklich sein muss, ob es die Risiken wert ist etc., dann war es das wert.

Ich wiederhole nochmal, was hier bei uns in der Umgebung auch Alltag ist und meiner Meinung nach sehr gut aufzeigt, was mein Problem mit Kastration ist:

"WANN kastriert ihr ihn denn?"

Das will ich einfach ändern. Ich will, dass es die Frage wird "OB" und warum man einen Hund kastrieren lässt.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #75
Wie gesagt, ich bin auch kein Pauschalkastrierer. Aber übrigens, da unterscheiden sich die Tierärzte v.a. massiv darin, WO sie gelernt haben. Es gibt Unis, die vertreten die Meinung wenn überhaupt kastrieren, dann nach der ersten Läufigkeit und welche, die sagen, alles kastrieren und zwar so früh wie möglich.
Und wenn mich jemand nach meiner Meinung fragt, dann zähl ich ihm pro und kontra auf, die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen.

Gerade Vergleiche im Knochenstoffwechsel zwischen Hund und Mensch sind mit Vorsicht zu betrachten, da er sich doch nicht gering unterscheidet. Auch der Sexualzyklus vom Hund und Mensch unterscheidet sich massiv. Was ich jetzt mal als rein hypothetische Überlegung ohne Wertung in den Raum werfen will: wenn es durch Östrogenmangel bei Hunden zu Osteoporose kommen könnte, warum gibt es dann nicht unzählige Fallberichte bei der Anzahl an kastrierten Hunden?
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #76
Aktuell fehlt mir im Thread bisher noch ein wenig die Zielführung, weil wir so gar keine konkrete Fragestellung haben :lol: Aber das hat ja Kiwi auch schon angemerkt. Sprechen wir allgemein davon, alle Tiere kastrieren zu müssen, oder aus der Sicht des Tierschutzes, oder in welchen Fällen eine Kastra gerechtfertigt sein kann? Der Ausgangspunkt war ursprünglich ja mal, ob es eine medizinische Indikation für den Hund einer Userin gab. Über den Punkt sind wir aber irgendwie hinaus.

An sich stand die Frage der medizinischen Indikation, weil es keine „Keine Kastration ohne medizinische Indikation“ nach Tierschutzgesetz geben darf, das dabei „gesundheitliche Vor-und Nachteile“ betrachtet werden, finde ich natürlich, insofern laufen eigentlich zwei interessante Themen in einen Thread, m.M.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #77
weil es keine „Keine Kastration ohne medizinische Indikation“ nach Tierschutzgesetz geben darf,
Und wenn du es noch zehn Mal sagst, wird es auch nicht wahrer.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Aber alle, die jetzt stark verunsichert sind, können ja auch einfach beim Vetamt anrufen.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #78
Wie gesagt, ich bin auch kein Pauschalkastrierer. Aber übrigens, da unterscheiden sich die Tierärzte v.a. massiv darin, WO sie gelernt haben. Es gibt Unis, die vertreten die Meinung wenn überhaupt kastrieren, dann nach der ersten Läufigkeit und welche, die sagen, alles kastrieren und zwar so früh wie möglich.
Und wenn mich jemand nach meiner Meinung fragt, dann zähl ich ihm pro und kontra auf, die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen.

Gerade Vergleiche im Knochenstoffwechsel zwischen Hund und Mensch sind mit Vorsicht zu betrachten, da er sich doch nicht gering unterscheidet. Auch der Sexualzyklus vom Hund und Mensch unterscheidet sich massiv. Was ich jetzt mal als rein hypothetische Überlegung ohne Wertung in den Raum werfen will: wenn es durch Östrogenmangel bei Hunden zu Osteoporose kommen könnte, warum gibt es dann nicht unzählige Fallberichte bei der Anzahl an kastrierten Hunden?

Ach nicht? Irgendwie klang es so.

Natürlich sind sie mit Vorsicht zu betrachten und nicht 1zu1 zu übernehmen. Habe ich auch nie gesagt. Ich sagte, dass dahingehend unbedingt noch Forschungsbedarf besteht, weil die Hormone nun mal im Hundekörper sehr ähnlich wirken und man deswegen davon ausgehen kann, dass es ebenfalls, wie beim Menschen, auch ähnliche (auch schwerwiegende) Folgen haben kann. Lass es beim Menschen eben die Osteoporose sein und beim Hund die HD/ED. Du warst es ja die (?) meinte, dass die Wirkung der Hormone im Hundekörper und die Folgen von deren Ausbleiben schon hinlänglich bekannt wären. Ich sehe das nicht so. Ich sehe dort Forschungsbedarf, Bedarf an weiteren Studien etc.

Was ich nur sagen möchte ist: Dass man davon ausgehen sollte, dass es Folgen gibt, sie für uns noch nicht bekannt sind (zumindest beim Hund, ich denke aber auch beim Menschen sind wir noch nicht "fertig" mit dem Thema.. aber wir sind dort auf jeden Fall weiter). Davon auszugehen, dass Hunde schon keine weiteren gesundheitlichen Folgen davon tragen werden, finde ich einfach nur naiv.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #79
Nein, Fiesta, ich werde sowohl die nächsten beiden Jahre als auch die Zeit danach den Unwahrheiten, die Leute wie du verbreiten, widersprechen. Du hast doch selbst gesagt, dass dir mal ein Amtsvet erklärt hat, dass es sich mit dem Gesetz so verhält, wie ich gesagt habe. Und ein praktischer Tierarzt ist nun mal kein Fachtierarzt für Tierschutz. Der lernt nicht wie man das Gesetz richtig versteht und umsetzt. Ich lern dafür auch nicht wie man eine korrekte Kreuzband OP durchführt oder welche Methode wann am besten ist. Der Unterschied ist, ich würde mir nicht anmaßen, im Netz rumzuschreien, dass ich es wüsste.

Ja, Ok....vielleicht habe ich es nicht so klar heraus gearbeitet, es ging damals nur um meinen Fall und Beweislastumkehr, um Recht oder nicht Recht bekommen, nicht um Kastration und Tierschutz, hatte es nur erwähnt, weil von Dir die Sache mit der Anklage kam, im übrigen maßt sich keiner etwas an und schreit rum und um eine Sache zu verstehen, muss ich nicht zwangsläufig TA studieren, das haben die Wenigsten hier, und ein Fachtierarzt für Tierschutz ist kein Jurist und keine Gewähr für Richtigkeit.
 
  • Neue Diskussionsrunde zum Thema Kastration Beitrag #80
Ach nicht? Irgendwie klang es so.
Ähm, nein. Ich hab es mit keinem Satz gesagt. Ich habe mehrfach geschrieben, dass man abwägen muss und dass es z.B. Rassen gibt, bei denen von einer Kastration prinzipiell abzuraten ist.

Ach nicht? Irgendwie klang es so.
Lass es beim Menschen eben die Osteoporose sein und beim Hund die HD/ED.[/quote]
Noch wird von einer genetischen Ursache ausgegangen.

Du warst es ja die (?) meinte, dass die Wirkung der Hormone im Hundekörper und die Folgen von deren Ausbleiben schon hinlänglich bekannt wären. Ich sehe das nicht so. Ich sehe dort Forschungsbedarf, Bedarf an weiteren Studien etc.
Ok, hier haben wir richtig aneinander vorbei geredet. Ich meinte, dass die GRUNDlegenden Wirkungen bekannt sind, also sowas wie Östrogen wirkt im Calciumstoffwechsel mit oder ist ein Gegenspieler von Insulin. Damit meinte ich nicht, dass der Zusammenhang zwischen bestimmten Krankheiten und dem Mangel an Östrogen erforscht wäre.

Davon auszugehen, dass Hunde schon keine weiteren gesundheitlichen Folgen davon tragen werden, finde ich einfach nur naiv.
Auch das habe ich nicht gesagt. Ich werfe lediglich die Frage in den Raum, warum es keine Fallberichte in die Richtung gibt. Ich finde das immer etwas merkwürdig.
 
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