@Pewee: Tabs geht es offenbar blendend. Mit den Jungs bin ich inzwischen zweimal an besagter Stelle vorbei. Und weil keiner da war, hab ich die Chance genutzt (beim ersten Mal waren beide etwas angespannt) und hab dort ein wenig geübt und geklickert, damit sie die Stelle nicht negativ verknüpfen. Tabs ist wieder tiefenentspannt und hat vorhin sogar vors Reitplatzgelände geäppelt (habs natürlich weg gemacht und ihm auch nicht in den Briefkasten geworfen

).
Andere Hunde haben wir auch schon wieder getroffen. Alles schön. Terrier eben.
Mir tuen die Arme immer noch recht weh. An beiden hab ich eine Art starken Muskelkater im Oberarm. Am rechten zusätzlich noch Schmerzen in der Schulter, wenn ich den Arm hebe. Einige Bewegungen sind mühsam. Schwere Sachen kann ich rechts momentan nicht heben. Bin ja aber auch mit ausgestrecktem Arm auf die Seite gebrettert.
@die anderen:
Weil es angesprochen wurde. Meine Hose hab ich gewaschen. Die ging wieder sauber. Die 20€ hab ich ihm gestern Abend noch in den Briefkasten am Stall gesteckt mit kurzer Info auf dem Umschlag, dass die Hose ohne Reinigung wieder sauber wurde.
Ansonsten hab ich mich gestern schon ruhig mit ihm unterhalten. Wir haben sicher 10 min geredet. Ich bin nicht der Typ, dass ich andere Leute kopflos anpflaume. Mache ich generell nicht und schon gar nicht wenn meine Hunde dabei sind. Die machen dann nämlich mit. Allein, dass sie die bellende Dogge hinterm Zaun während des ganzen Gespräches ignoriert haben, zeigt wie ruhig ich gewesen sein muss. Quasi Valium-ruhig. :mrgreen: Ich denke, viele kennen mich hier auch nicht mehr. Pewee und Knopfstern können sich das sicher eher vorstellen, dass ich da nicht zur Wildsau werde.
Er hatte mir jedenfalls gesagt, dass sein Hund ganz lieb ist. Und ich habe ihm bestätigt, dass ich auch nicht den Eindruck habe, dass der Hund aggressiv ist. Ich habe ihm ebenfalls gesagt, dass ich die Schuld nicht beim Hund sehe, sondern bei ihm. Denn mit Leine wäre nix passiert. Er hätte die Dogge auf den umzäunten Platz gebracht, abgeleint, sie wäre wie immer bellend gegen den Zaun gerumpelt und alles wär schick gewesen.
Ich fand schade, dass er sich wirklich erst am Ende des Gespräches und nachdem er sah, wie mein rechter Arm zitterte, entschuldigt hat. Außerdem ließ er sich nicht abringen, dass er künftig anleint oder aufs Gelände fährt und den Hund dort raus lässt.
Eine Anzeige bei der Polizei mache ich keinesfalls. Klar war das fahrlässig von ihm, aber er wollte uns ja nichts tun.
Und Schmerzensgeld und Anwaltsgedöns will ich auch nicht. Verdienstausfall gibts bei mir eh nicht. Bin verbeamtet.
Meine einzigen Überlegungen sind derzeit noch, ob ich morgen zum Hausarzt gehe und meine Schulter checken lasse, weil die unangenehm weh tut.
Und wenn ich zum HA gehe, ist das ein Unfall. Und das kenne ich noch von meinen Reitunfällen. Die Krankenversicherung will die Kosten los werden und will die dann von ihm oder seiner Haftpflicht.
Und da ist aufgrund seines Verhaltens (weil er das partout nicht melden wollte) für mich fraglich, ob sein Hund bei der Stadt überhaupt gemeldet ist. Wenn er es ist, musste er beim Ordnungsamt auch eine Haftpflichtversicherung nachweisen.
Ansonsten überlege ich nur, ob ich den Fall beim Ordnungsamt anzeige (umgangssprachliches anzeigen im Sinne von melden). Dann müsste er eine Strafgebühr zahlen. Die Höhe ist abhängig von der Anzahl der Meldungen. Sollte sich dabei raus stellen, dass der Hund nicht gemeldet ist, müsste er natürlich Hundesteuer zahlen und eine Haftpflichtversicherung nachweisen.
Ich kenne den Mann jetzt schon einige Zeit, wir grüßen uns immer gegenseitig und wenn er den Weg bereitet, verhalten wir uns beide rücksichtsvoll. Er reitet Schritt am Rand und ich führe die Hunde auf der Pferde abgewandten Seite an kurzer Leine und sage meinem Sohn, er soll ruhig laufen, damit kein Pferd scheut und kein Reiter in Gefahr gerät. Bei den Pferden klappt das wie gesagt prima. Ich finde es schade, dass er dieses Verhalten nicht auch bei seinem Hund zeigt. Ich fand es auch schade, dass er sich gestern bei mir über andere Hundebesitzer beschwerte, die ihre Hunde durch gelegentlich offene Tor auf den Reitplatz rennen und seine Pferde verbellen lassen. Natürlich hat er Recht. Das ist doof. Ich bin bei sowas selbst schon vom Pferd gestürzt. Aber leider hat er seinen Ärger über die verantwortungslosen anderen Hundehalter nicht auf sein eigenes Verhalten als Hundehalter übertragen können. Und ich kann nichts dafür, wenn andere Hundehalter auch doof sind. Das bedeutet ja noch lange nicht, dass er dann jetzt auch so sein kann.
Eine kurze Aussage seinerseits, dass er den Hund künftig sichert, wenn jemand auf dem Weg ist (durch Leine oder indem er eben auf das Grundstück fährt) hätte ich schöner gefunden als seinen Ärger über andere Halter.