- RB hat sich total verändert - zum negativem! Beitrag #1
Minaya
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Hallo Liebes Forum,
ich habe seit einem Jahr eine RB an einem Rheinländer Wallach.
Er ist eigentlich ein total liebes und gehorsames Pferd. Doch seit ein paar Monaten und nach einem Stallwechsel ist alles anders.
Im alten Stall, dort wo ich ihn als RB bekommen habe war er super lieb und hat auch auf alles gehört. Man konnte mit ihm ohne Probleme ausreiten und auch auf dem Platz war alles super. Er war nie nervös oder ängstlich, auch nicht wenn man alleine mit ihm raus ist.
Wegen eines Vorfalls im Stall (er wurde angeschossen) haben wir den Stall gewechselt weil wir Ihn da nicht mehr mit gutem Gewissen stehen lassen konnten.
Im neuen Stall war am Anfang alles super, war am Anfang zwar immer nervös wenn man ihm von seiner Herde (Offenstallhaltung) getrennt hat, das hat sich aber auch gebessert und nach der Erholungsphase wegen seiner Verletzung, konnten wir Ihn in der Halle reiten, wobei er sobald kein anderes Pferd in der Halle war nervös war. Das hat sich aber auch immer wieder gelegt.
Auf dem Platz allerdings war er von vorne rein sehr nervös und er hat kaum auf Hilfen reagiert und den Reiter schon fast ignoriert. Daran konnten wir aber nicht arbeiten weil er kurze Zeit später wieder angefangen hat zu lahmen, wodurch wir ein paar Monate Pause machen mussten mit reiten, spazieren gehen etc.
Jetzt haben wir vor kurzem wieder angefangen mit ihm zu arbeiten d.h. spazieren zu gehen und ihn auch zu reiten (allerdings können wir imom leider nicht in die Halle und auf den Platz).
Allerdings wurde er davor noch umgestellt auf eine größere Wiese mit einer größeren Herde. Dort scheint er sich so wohl zu fühlen, das er es keine Minute mehr ohne die aushällt. Denn sein Verhalten ist richtig extrem geworden.
Es fängt damit an das wenn man Ihm von der Weide holen möchte, er laufen geht. Beim 2. Versuch ihn aufzuhalftern klappt es dann eigentlich immer.
Wenn man dann das Stück von Weide bis Stall (ist ein 5-10 Minuten langer weg) mit ihm geht, ist er sehr nervös, fängt immer wieder an der Hand an zu traben und wiehert. Das hat er damals nicht gemacht. An manchen Tagen ist es etwas besser, an manchen sehr extrem. Aber er lässt sich trotzdem noch händeln.
Am Stall angekommen wird er dann immer geputzt und gefüttert. Alles kein Problem.
Doch seit neustem ist er richtig extrem drauf im Gelände. Die 2. RB ist letztens mit ihm ausgeritten und er ist ihr durchgegangen und zum Stall zurück gelaufen. Das gleiche ist beim spazieren gehen passiert (also der 2. RB). Er hat sich vor nichts erschrocken, es scheint einfach so desto weiter man vom Stall und seiner Herde weggeht desto schlimmer wird sein Verhalten.
Jetzt denkt ihr euch sicher wir sollen uns an die Besitzerin wenden, klar haben wir gemacht. Diese ist allerdings hochschwanger und kann selber imom nichts tun.
Sie hat allerdings vor jemand "erfahrenes" an das Pferd zu lassen.
Trotzdem wollte ich hier mal von euch Meinungen und Tipps hören.
Ich gehe imom jedes Mal ein kleines Stück vom Stall weg und versuche sobald ich merke er wird unruhig den spaziergang nicht wieder mit einem "negativem" Ende zu beenden, sondern vorzeitig zu beenden. Aber bisher schaffen wir es kaum ein Stück weiter bzw. länger spazieren zu gehen. Draufsetzen tuen wir uns gar nicht mehr, weil das zu gefährlich ist und er sich gar nicht mehr händeln lässt.
So lange Rede, vielleicht hat hier jemand ein paar Tipps, Meinungen ich/wir sind für alles offen. Ich hoffe ich habe alles soweit verständlich beschrieben.
Liebe Grüße
Minaya
ich habe seit einem Jahr eine RB an einem Rheinländer Wallach.
Er ist eigentlich ein total liebes und gehorsames Pferd. Doch seit ein paar Monaten und nach einem Stallwechsel ist alles anders.
Im alten Stall, dort wo ich ihn als RB bekommen habe war er super lieb und hat auch auf alles gehört. Man konnte mit ihm ohne Probleme ausreiten und auch auf dem Platz war alles super. Er war nie nervös oder ängstlich, auch nicht wenn man alleine mit ihm raus ist.
Wegen eines Vorfalls im Stall (er wurde angeschossen) haben wir den Stall gewechselt weil wir Ihn da nicht mehr mit gutem Gewissen stehen lassen konnten.
Im neuen Stall war am Anfang alles super, war am Anfang zwar immer nervös wenn man ihm von seiner Herde (Offenstallhaltung) getrennt hat, das hat sich aber auch gebessert und nach der Erholungsphase wegen seiner Verletzung, konnten wir Ihn in der Halle reiten, wobei er sobald kein anderes Pferd in der Halle war nervös war. Das hat sich aber auch immer wieder gelegt.
Auf dem Platz allerdings war er von vorne rein sehr nervös und er hat kaum auf Hilfen reagiert und den Reiter schon fast ignoriert. Daran konnten wir aber nicht arbeiten weil er kurze Zeit später wieder angefangen hat zu lahmen, wodurch wir ein paar Monate Pause machen mussten mit reiten, spazieren gehen etc.
Jetzt haben wir vor kurzem wieder angefangen mit ihm zu arbeiten d.h. spazieren zu gehen und ihn auch zu reiten (allerdings können wir imom leider nicht in die Halle und auf den Platz).
Allerdings wurde er davor noch umgestellt auf eine größere Wiese mit einer größeren Herde. Dort scheint er sich so wohl zu fühlen, das er es keine Minute mehr ohne die aushällt. Denn sein Verhalten ist richtig extrem geworden.
Es fängt damit an das wenn man Ihm von der Weide holen möchte, er laufen geht. Beim 2. Versuch ihn aufzuhalftern klappt es dann eigentlich immer.
Wenn man dann das Stück von Weide bis Stall (ist ein 5-10 Minuten langer weg) mit ihm geht, ist er sehr nervös, fängt immer wieder an der Hand an zu traben und wiehert. Das hat er damals nicht gemacht. An manchen Tagen ist es etwas besser, an manchen sehr extrem. Aber er lässt sich trotzdem noch händeln.
Am Stall angekommen wird er dann immer geputzt und gefüttert. Alles kein Problem.
Doch seit neustem ist er richtig extrem drauf im Gelände. Die 2. RB ist letztens mit ihm ausgeritten und er ist ihr durchgegangen und zum Stall zurück gelaufen. Das gleiche ist beim spazieren gehen passiert (also der 2. RB). Er hat sich vor nichts erschrocken, es scheint einfach so desto weiter man vom Stall und seiner Herde weggeht desto schlimmer wird sein Verhalten.
Jetzt denkt ihr euch sicher wir sollen uns an die Besitzerin wenden, klar haben wir gemacht. Diese ist allerdings hochschwanger und kann selber imom nichts tun.
Sie hat allerdings vor jemand "erfahrenes" an das Pferd zu lassen.
Trotzdem wollte ich hier mal von euch Meinungen und Tipps hören.
Ich gehe imom jedes Mal ein kleines Stück vom Stall weg und versuche sobald ich merke er wird unruhig den spaziergang nicht wieder mit einem "negativem" Ende zu beenden, sondern vorzeitig zu beenden. Aber bisher schaffen wir es kaum ein Stück weiter bzw. länger spazieren zu gehen. Draufsetzen tuen wir uns gar nicht mehr, weil das zu gefährlich ist und er sich gar nicht mehr händeln lässt.
So lange Rede, vielleicht hat hier jemand ein paar Tipps, Meinungen ich/wir sind für alles offen. Ich hoffe ich habe alles soweit verständlich beschrieben.
Liebe Grüße
Minaya